Zytologie: Leukämien

Unter dem Begriff Leukämien werden Erkrankungen zusammengefaßt, die durch Entartung hämatopoetischer oder lymphatischer Zellen entstehen. Es kommt zur Proliferation von Leukämie-Zellen im Knochenmark und Blut sowie häufig auch in lymphatischen Geweben.

Die Symptome resultieren aus der Unterdrückung der normalen Hämatopoese und der Beeinträchtigung des Immunsystems. Die Unterteilung der Leukämien erfolgt nach

a) dem transformierten Zelltyp: myeloisch - lymphatisch
b) dem Differenzierungsgrad: reifzellig - unreifzellig
c) dem natürlichen Verlauf: akut - chronisch

Die akuten Leukämien sind meist durch unreife Zellen (Blasten) und die chronischen Leukämien durch reife Leukozyten charakterisiert.



© '98 Hämatologie und Onkologie, Charité Universitätsmedizin Berlin


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