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Histaminintoleranz

tnanjra12 hat die Diskussion gestartet


Bei mir wurde vor einem Jahr eine Histaminintoleranz festgestellt.Ich bekam einen Diätplan mit nach Hause welche Lebensmittel ich meiden soll, doch leider bleibt da kaum noch eine Speise über die ich unbeschwert genießen kann. Daher "spiele" bzw. "teste" ich solange wie es geht, doch ich kann meinen Histaminspiegel einfach nicht einschätzen. Muß man wirklich auf soviel verzichten um keine Reaktionen hervorzurufen oder wird da übertrieben?

Danke Tanja

Antworten
Waasser`onkexl hat geantwortet


Hallo, Histaminintoleranz hat etwas mit Wassermangel zu tun, was trinkst Du so und wieviel ???

tOanjax12 hat geantwortet


Trinken

Nun ja meist trinke ich zuwenig, weil ich auch während meiner arbeit kaum dazu komme. Früher trank ich viel Cola und so süßes Zeug, doch in letzter zeit steige ich wieder auf Mineral um. Mache mir auch manchmal einen Eistee selbst.

Ich wußte nicht, daß es etwas mit Wassermangel zu tun hat!

W%asse|ronkyexl hat geantwortet


Hallo, versuche täglich 2-3 Liter kohlensäurefreies Wasser zu trinken.

Vermeide Kaffee, Alkohol, Tee, Cola, Limo dies ist kein Wasserersatz. Es soll aber nicht heissen das dies überhaupt nicht getrunken werden darf nur sollte man deren Menge an Wasser zusätzlich trinken.

Histamin ist ein Neurotransmitter, der in erster Linie den Durstmechanismus reguliert und so für eine vermehrte Wasserzufuhr sorgt. Es baut außerdem eine Art Rationierungssystem zur Verteilung des verfügbaren Wassers im durstigen Körper auf. Insofern ist Histamin unentbehrlich und keinesfalls der Bösewicht für den wir es aufgrund unseres begrenzten Wissen über den menschlichen Körpers immer gehalten haben.

Bei Dehydration steigt die Histaminproduktion und -aktivität erheblich an und erzeugt Notfall-Durstsignale sowie Indikatoren für die Programme der Wasserversorgung, die jetzt eingesetzt hat.

Eine vermehrte Histaminausschüttung in den Lungen führt zu Spasmen und Verengung der Bronchiolen. Diese Wirkung des Histamins auf die Bronchialäste macht sich der Körper zunutze, um Wasser zurückzuhalten, das normalerweise während der Atmung verdampft, wie wir im Winter sehen können. Wenn zuwenig Wasser vorhanden ist, wird das Lungengewebe sehr anfällig. Die Alveolen oder Lungenbläschen haben außerordendentlich dünne Wände und sind auf Wasser angewiesen, damit sie feucht bleiben. Da ständig Luft durch diese Bläschen strömt, verdampft das Wasser, das sich in der Auskleidung ihrer Wände befindet sehr schnell. Wassermangel führt automatisch zu einer Veringerung des verfügbaren Wassers in diesem Gewebe und verursacht Schäden-es sei denn, der Luftstrom wird gedrosselt. Im Großen und Ganzen verläuft die Blockierung des Luftstromes in den Lungen eines Astmatikers nach diesem Prinzip. Histamin reduziert den Luftstrom in der Lunge. Es kommt zu einer Verengung der mit den Bläschen verbundenen Bronchiolen. Histamin stimuliert auch die Produktion eines zähflüssigem Schleims, der die Bronchiolen zum Teil verstopft und die Auskleidung ihrer Wände schützt. Alle diese Aktivitäten dienen dazu, bei Wassermangel die empfindlichen Bahnen des Körpers zu schützen, die mit der Außenluft in ständigem Kontakt stehen und daher leicht austrocknen können.

tGan8ja12 hat geantwortet


Achso

Tja das wußte ich nicht, ich werde versuchen vermehrt Wasser zu trinken, in meinen Nachtdiensten merke ich, daß es mir dadurch besser geht als wenn ich irgendein süßes "Zeug" in mich hineinstopfe.

Danke

E^dith x13 hat geantwortet


Hallo Tanja !

Ich habe leider auch mit Histamin Unverträglichkeit zu kämpfen !Ich las mit Interesse des Beitrag des " Wasseronkels" ! Das ist auf alle Fälle richtig --Wasser und zwar gutes kohlensäurefreies Wasser sollte viel getrunken werden. Ich ergatterte auch ein Kochbuch über histaminfreies Kochen--sind ganz einfache und leicht nachzukochende Rezepte.Man bekommt es unter [[http://www.histaminfrei.com]] !

Wie äußern sich bei Dir die Beschwerden ? Mein großes Problem ist der Nesselausschlag.

Ich hörte aber jetzt, dass bei einer Dame die Histaminintoleranz so langsam wieder verschwand, wie sie kam ! Das macht doch auch ein bisschen Mut, denn bisher hörte ich nur, dass sie praktisch ursächlich nicht heilbar ist.Die beste Hilfe stellt natürlich die Diät dar, nur möchte man nicht IMMER und für alle Zeiten auf alles Mögliche verzichten müssen.

Oft werden Fische als histaminfrei angegeben.Bitte aufpassen! In den Supermärkten, wo sie so schön frisch aussehen und auf Eis liegen-lagern sie doch oft schon eine Woche ! Für den " Normalverbraucher" ist das ok ! Aber da enthalten sie bereits sehr viel Histamin!! Nur fangfrische Fische oder tiefgefrorene(die ja auch rasch verarbeitet werden), enthalten kein Histamin !

Auch bitte achtgeben auf die Histaminliberatoren, das sind u.a.Früchte, die zwar selbst kein Histamin enthalten aber sehrwohl dafür verantwortlich sind, dass es im Körper nicht abgebaut werden kann.(Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Tomaten usw.)

Der Histaminüberschuss im Körper entsteht durch den Enzymmangel " Diaminoxydase" kurz DAO genannt --ist also auch ein Enzym-Problem, aber es könnte auch Vitamin B und C Mangel vorhanden sein ! Bitte unterhalten Dich mit einem guten Arzt darüber, der das Histamin-Problem ernst nimmt --! Es gibt auch ein gutes Buch von Univ.Doz.Dr.Reinhart Jarisch.Da ist sehr viel und recht genau angeführt, worum es sich da handelt und auch die verschiedenen Speisen und Getränke sind darin beschrieben, die man meiden sollte und welche, die empfohlen werden !

Alles Gute

Wiltrud

taanjOax12 hat geantwortet


Hallo!

Danke für die guten Tipps! Ich werde mich gleich mal wegen des Buchs informieren. Das Buch von Dr. Jarisch kenne ich; ist das nicht der Leiter eines Allergiezentrums in Wien. Dort wurde ich nämlich ausgetestet.

Die Gefahr bezüglich der Zitronen besteht bei mir weniger, weil ich so oder so auf diese allergisch bin. Ich muß mich nur selbst wieder ermahnen, daß ich besser auf meine Ernährung achte. Wie schon geschrieben bin ich in letzter Zeit wieder sehr schlampig geworden und daher habe ich starke Verdauungsprobleme und ich befürchte das es auch daran mitbeteiligt ist, daß mein Asthma wieder am zunehmen ist.

Das erste mal ist es bei mir mit einem Nesselausschlag und einem angeschwollenen Gesicht aufgetaucht. Nun leide ich meist unter juckenden Ausschlag und Hitzewallungen, denen dann meist Durchfall oder Unwohlsein folgen.

Es ist für mich nur so immens schwer die Diät durchzuhalten, weil es mir ja bis zu einem gewissen Zeitpunkt gut geht und erst ab einer gewissen Histamindosis mein Körper mir Schwierigkeiten macht. Das macht es für mein Umfeld auch sehr schwer damit klar zu kommen vor allem wenn ich die Diät immer nur für Zeiten einhalte. Meist wenn ich es zu weit getrieben habe und mich meine Gastritis auch mal wieder quält.

Schlimm ist nur, daß ich erst 28 bin und nicht für immer Diät halten will. Schließlich will ich auch beim Fortgehen etwas Alkohol trinken oder in Ruhe in der Pizzeria etwas essen....was teilweise sehr schwierig wird, wenn man auf Tomaten verzichten soll.

Lg Tanja

Eddithn 13 hat geantwortet


Hallo Tanja !

Ja -- das ist natürlich schon ein Problem ! Mit 28 jahren immer nur auf so vieles verzichten zu müssen ist irgendwie keine Lebenqualität--dafür habe ich großes Verständnis.Ich bin ja wesentlich älter und die Histamingeschichte tauchte so ganz still und einschleichend vor 6 Jahren auf.---

Ja, Dr.Jarisch ist der Arzt in Wien im Allergiezentrum ! --- Ich verstehe nur zu gut, wenn man nicht alles essen darf: gestern bot mir ein Nachbar herrliche eigene Weintrauben von seinem einzigen Weinstock an---ich nahm sie zwar an, doch traute ich mich keine einzige zu essen.Und wenn man erst 28 Jahre alt ist, müsste es doch noch eoine andere Lösung geben! Wie wäre es, einmal einen Arzt , der die TCM (Trad.chin.Medizin) ausübt, zu fragen.Diese Ärzte arbeiten mit ganz anderen Mitteln, haben spezielle Teegranulate, Akupunktur, Moxa usw.( die Teegranulate werden -- für den einzelnen Patienten zusammen gestellt!) Ich machte vor Jahren die allerbeste Erfahrung mit so einem Arzt, der aber leider im Alter von 45 Jahren tragisch ums Leben kam.( Damals hatte ich noch mit Histamin nicht zu kämpfen).Vielleicht wäre das ein Tipp --- nur bezahlt das die Krankenkasse nicht. Aber ich denke, wenn man die schönen Lebensjahre, die man ja erwartet, mit finanziellem Einsatz um Vieles verbessern kann, wäre das einmal eine Beratung wert und es müssten die Heilungschancen gleich zu Beginn besprochen werden !

Viellleicht wäre das ein brauchbarer Tipp !

LG. und alles Gute

Edith

J:ibhdxi hat geantwortet


Hallo zusammen, :=o

seit kurzem wurde bei mir eine Histamin-Intolerenz festgestellt. Wenn ich mich richtig erinnere, dann werde ich diese wohl schon länger haben, da ich seit Jahren u.a. unter Magen-/Darmproblemen leide und diese immer wieder von den Ärzten als Streß abgetan wurden. Jetzt habe ich endlich mal einen Arzt gefunden, der der Sache auf den Grund gegangen ist.

Ich habe mir ein Buch gekauft "Richtig einkaufen bei Histamin-Intoleranz, über 1.100 Fertigprodukte und Lebensmittel". Hier sind leider nur einige Hersteller aufgeführt, was damit zusammenhängt, das diese Hersteller bereit waren hinsichtlich der Eignung bei Histamin-Intoleranz sich einer kritischen Prüfung zu unterziehen, was ja insgesamt positiv ist. :)^

Nun habe ich aber eine Frage. Ist Tiefkühlware (Obst, Gemüse, naturbelassenes Fleisch, Eis) grundsätzlich i.O., wenn es nicht die histaminbelasteten Obstsorten etc. sind oder kann ich die darin aufgeführten Waren bedenkenlos auch von anderen Herstellern erwerben? Da ich ein Schoko-Junkie bin, gibt es überhaupt keine Schokolade mehr die ich essen kann, bis auf die genannte Pfefferminzschokolade oder Ingwer mit Schokolade?

Herzlichen Dank

:p> Jibdi

Lhiss324 hat geantwortet


Hallo,

wie wird denn eine Histamin-ALLERGIE festgestellt? Ich war gestern beim Lungenfacharzt wegen anhaltender Atemnot. Dort wurde eine Allergie-Test gemacht. Bin auf ziemlich viel allergisch. Auf dem Zettel mit all meinen hübschen Allergien war u. a. auch Histamin aufgeführt...mit 3 schönen + daneben (3 von 4 mögl.). Heißt das jetzt, dass ich auf Histamin allergisch bin oder ist das nur so eine Kontrolllösung? Histamin selbst wird ja bei Allergien im Körper gebildet? Bin etwas ratlos. ???

t!utt\i_fr)utti hat geantwortet


@ Jibdi

Nun habe ich aber eine Frage. Ist Tiefkühlware (Obst, Gemüse, naturbelassenes Fleisch, Eis) grundsätzlich i.O., wenn es nicht die histaminbelasteten Obstsorten etc. sind oder kann ich die darin aufgeführten Waren bedenkenlos auch von anderen Herstellern erwerben?

Eigentlich kannst du die Sachen, die histaminarm sind, bedenkenlos von anderen Herstellern essen. Ich habe mich da nur danach gerichtet, welche Nahrungsmittel ich meiden sollte und nicht, wer das hergestellt/verpackt hat.

Da ich ein Schoko-Junkie bin, gibt es überhaupt keine Schokolade mehr die ich essen kann, bis auf die genannte Pfefferminzschokolade oder Ingwer mit Schokolade?

Hm, ich habe mich anfangs strikt an die histaminarme Diät gehalten und nach einiger Zeit gings dann eigentlich wieder. Am sinnvollsten ist wohl, wenn du dann beschwerdefrei bist, dass du halt mal ein bisschen Schokolade probierst und schaust, was passiert.

@ Liss24

wie wird denn eine Histamin-ALLERGIE festgestellt?

Eine Histaminintoleranz wird über eine Blutuntersuchung festgestellt (da gibts ein paar Werte).


Wenn ihr möchtet, dann kann ich euch eine Liste schicken (E-Mailadresse per PN), die ich mal zusammengesammelt hatte, welche Lebensmittel/Nahrungsmittel man essen kann und welche man besser meiden sollte bzw. welche im Verdacht stehen, dass sie Histaminliberatioren sind. *:)

J)ibdxi hat geantwortet


Hallo tutti_frutti,

ja gern. Wie schicke ich Dir meine Emailadresse ohne das sie gleich die ganze Welt kennt?

*:) Jibdi

5dm/anuoela hat geantwortet


Hallo alle zusammen!

Wenn ihr an HiT leidet solltet ihr die Diät lieber einhalten,ich habe die Diät auch mal durchbrochen und bin mit einer Darmschleimhautentzündung bestraft worden.Laßt es lieber es tut höllich weh.

Viele Grüße Manuela :)*

L%imNonaBde hat geantwortet


hallo, bei mir wurde heute auch eine Histamin-Intoleranz festgestellt.

Ich habe bei bestimmten Lebensmitteln eine allergische reaktion (hitzewallungen, schwindel, durchfall) bemerkt und das schon seit monaten.

mein arzt meinte dass die liste der unverträglichen lebensmittel noch länger werden kann.

muss ich wirklich mit meinen 18 jahren mein leben lang eine diät führen ??? ???

ich trinke sehr wenig tagsüber ... vllt 1 liter maximal.

ist es wahrscheinlich diese Intoleranz "´zu bessern" indem ich viel mehr wasser trinke ?

oder macht das dann jetzt keinen unterschied mehr ???

k}aron_ik hat geantwortet


Ich häng mich hier mal rein :)D. Bei mir ist das so nicht getestet worden, habe aber seit Jahren heftige MD- Probleme, ungeklärter Ursache (Magen- und Darmspiegelung und all so´n Folterkram war schon...- nix ergeben), die Osteopathin hatte bei mir eine Intoleranz gegenüber Laktose festgestellt (seither -L- Milch etc.), auch Gerste vertrage ich nicht...

Nach Kaffee, selbst koffeinfrei, hab ich Schweißausbrüche, ebenso bei dem Caro- Landkaffee (Gerste, logisch). Aber richtig krass wird´s bei (selbst nur 1 Glas) Rotwein, Geräuchertem, Innereien (also Leber, Leberwurst und so), manche andere Fleischsorten (Huhn z.B. ...), Lachs sowieso- endete schon mal im KH. Ich dachte, man könne das nicht untersuchen lassen, aber eigentlich gehe ich mal davon aus, dass es bei mir das Histamin ist... und versuche es einzuschränken (ganz kann man ja Histamin nicht weglassen). Ich merke aber, dass das, was ich derzeit mache, nicht ausreicht :-(, Mist!

Da ich auch diverse andere Allergien habe, nehme ich eh täglich Antihistaminika (LORA- ADGC), bei den Prick- Tests war die erste "Beule" (also Histamin, ist ja immer das erste in ner Reihe von 20, weil da jeder Mensch drauf reagiert) immer richtig extrem doll fett und die Schwellung ging nach der Testung meist nicht zurück, sonderm hielt paar Tage an... wäre doch schon mal ein klarer Hinweis, oder?

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