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Vitamin C gegen Allergien

i ngoxlf hat die Diskussion gestartet


Eine Allergie ist durch eine veränderte Reaktionsweise des Immunsystems auf fremde Stoffe, sogenannte Allergene gekennzeichnet. Dabei kommt es zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin, Leukotrienen und Prostaglandinen, die die für eine Allergie typischen Symptome wie Bronchienverengung, Juckreiz usw. verursachen.

Histamin spielt eine zentrale Rolle bei allergischen Erkrankungen und ist der Auslöser vieler allergischer Symptome. Der Histaminspiegel im Blut verhält sich umgekehrt proportional zum Vitamin C - Plasmaspiegel. Durch die Gabe von Vitamin C, das in der orthomolekularen Medizin auch als "natürliches Antihistaminikum" bezeichnet wird, lassen sich die Bluthistaminspiegel deutlich senken. In Abhängigkeit vom Krankheitsbild wird bei allergischen Reaktionen täglich 2 bis 5 Gramm Vitamin C oral empfohlen.

Quelle: "Orthomolekulare Medizin - ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte" von Uwe Gröber

Ich habe diese Empfehlungen befolgt und sehr gute Erfahrungen mit hochdosiertem, säurefreien Vitamin C mit Bioflavonoiden gemacht. Kostenlose Informationen von Ingolf_Klette@t-online.de

Antworten
A nonYyxm


Orthomolekulare Medizin ist Schwindel

Dahinter stehen die Hersteller dieser Vitamine, unter anderem ein Dr. Rath aus den Niederlanden, der sich dadurch bekanntgemacht hat, daß er den Server der EU in Brüssel mit mehr als 500 Millionen Emails lahmgelegt hat, und durch seine wahrheitswidrigen Plakataktionen.

Hochdosierte Vitamine können Organschäden hervorrufen. In einem anderen Forum schreibt hier jemand, daß die Nieren das Zeug nicht ausscheiden konnten und es deshalb in den Nieren auskristallisiert ist. Seine Meinung über Rath ist nicht allzu freundlich...

ixngxolf


Orthomolekulare Medizin

Was ist Orthomolekulare Medizin oder auch Therapie mit Mikronährstoffen?

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung einer guten Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.

Dieser Satz, den Sie soeben gelesen haben, stammt von Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekularmedizin. Vermutlich werden Sie die fundamentale Bedeutung dieses Satzes zunächst nicht verstehen können. Das ist nicht verwunderlich. Auch Mediziner müssen diesen Satz wohl zwei- bis dreimal lesen, um zu erfassen, welche besondere Aussage hier getroffen wird.

Moderne Techniken erlauben uns in jedem Jahr Tausende neuer chemischer Stoffe zu erzeugen, die es in der Natur nicht gibt. Viele solcher Stoffe werden als Arzneimittel eingesetzt. Auch wenn dabei durchaus bemerkenswerte medizinische Erfolge erzielt werden können, so ist es nicht für jeden ohne weiteres hinzunehmen, daß fremde Stoffe, die von Natur aus in unserem Körper nichts zu suchen haben, womöglich Jahre lang verwendet werden sollen, um die gestörte Gesundheit wieder herzustellen. Man nennt solch körperfremde Arzneistoffe auch Xenobiotika.

Im Gegensatz zu solchen Arzneien stehen die orthomolekularen Therapeutika, die Eubiotika. Es handelt sich um Stoffe, die von Natur aus unabdingbar in unseren Organismus gehören, die uns gesund erhalten und ohne die wir sehr bald krank werden und sogar sterben müßten. Die ersten Orthomolekularmediziner dachten: "Was wir von Natur aus brauchen, um gesund zu bleiben, kann das nicht auch als Heilmittel wirken, wenn wir erkrankt sind?"

So erforschte man in den letzten 40 Jahren mit großem Erfolg die Heilwirkung richtig dosierter konzentrierter Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und sekündäre Pflanzenstoffe bei chronischen aber auch bei akuten Krankheiten. Daß solche einfachen Stoffe wie Vitamine und andere körpereigene Stoffe auch therapeutisch wirksam sein können, liegt ganz besonders an der Dosis, in der sie angewendet werden.

Bei guter Gesundheit reicht eine geringe Menge solcher Stoffe aus, um die Gesundheit zu erhalten. Bei leichter Krankheit, benötigen wir womöglich mehr davon, um wieder gesund zu werden. Bei schwersten Krankheiten, können sehr hohe, auch höchste Dosen von solchen Vitaminen etc. notwendig sein, um die Gesundheit wieder herzustellen. Dieses Ziel also wird erreicht durch, "Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die ohnedies von Natur aus im Körper vorkommen".

Gezielte Nährstofftherapie: Linus Pauling meinte eben genau dieses: Die richtige, das heißt die ausreichende Dosis essentieller (also lebensnotwendiger) Mikronutrienten (kleinster Nährstoffe) hat die gleiche oder noch bessere therapeutische Wirkung, als die in der modernen Medizin angewendeten körperfremden Stoffe. Diese Erkenntnis ist nun schon mindestens 40 Jahre alt, aber in die Köpfe der meisten "Normalmediziner" hat dieses Wissen noch keinen Eingang gefunden. Im Gegenteil: Ein konventioneller Mediziner hält Vitamine und Spurenelemente und andere Mikronährstoffe als Therapeutika bei Krankheiten oder als vorbeugende Mittel zur Erhaltung eines gesunden Lebens zusätzlich zu einer gesunden Ernährung für überflüssig. Ein fataler Irrtum.

Tausende von wissenschaftlichen Studien belegen den gesundheitlichen Vorteil, der mit solchen Mikronährstoffen in der Therapie - aber auch in der Vorbeugung von Krankheiten - erzielt werden kann.

Keine Nebenwirkungen: Bei der Orthomolekularen Medizin handelt es sich wahrhaft um eine sanfte Medizin, denn sie hat bei vernünftiger aber wirksamer Dosis keine Nebenwirkungen und bewirkt eine echte Heilung. Sie wirkt ausschließlich über die Verstärkung der körpereigenen Heilungsmechanismen. Was unser Körper normalerweise vermag, nämlich Krankheitserreger abzuwehren, Verletzungen zu reparieren, Gifte zu eliminieren, Organfunktionen zu regenerieren: kurz all das, was uns trotz aller Angriffe auf unsere Gesundheit am Leben erhält, all diese Selbsterhaltungskräfte werden durch die passenden orthomolekularen Mikronährstoffe optimiert.

Orthomolekulare Medizin wird mit großer Sicherheit ein wichtiger Bestandteil der Medizin der Zukunft sein. Sie leidet verständlicherweise am Desinteresse der Pharmaindustrie, weil mit orthomolekularen Therapeutika nicht viel Geld zu verdienen ist. Der Grund ist: Man kann Naturstoffe nicht patentieren lassen und somit kein Monopol für ihre Produktion und Anwendung erwerben. Die Pharmaindustrie aber ist diejenige, die durch Forschungsgelder und massive Werbung den größten Einfluß darauf hat, welche Therapeutika verwendet werden.

Wenn Sie also von Orthomolekularer Medizin noch wenig gehört haben, so hat es nichts damit zu tun, daß diese Medizin nichts taugt. Wenn sie selber mehr darüber wissen wollen, vielleicht auch um zu erfahren, wie Sie auf vernünftige Weise etwas für Ihre und die Gesundheit Ihrer Familie oder Freunde tun können, so empfehle ich Ihnen die Lektüre eines guten Buches aus der Bücherliste:

"Risikofaktor Vitaminmangel – Entstehung, Auswirkung, Vermeidung" von A. Jopp, ISBN 3-8304-2021-8

Burgersteins "Handbuch Nährstoffe", ISBN 3-8304-2065-X

"Orthomolekulare Medizin – ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte" von Uwe Gröber, ISBN 3-8047-1758-6

"Vitamine helfen heilen" von J. van Lunteren / Hermann Ehmann, ISBN 3-928430-15-7

"Neue Chancen" von Dr. med. B. Kuklinski / Dr. med. Ina van Lunteren, ISBN 3-928430-04-1

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Wer bezahlt ama?

Hallo ama,

wer bezahlt Sie eigentlich für Ihre Tätigkeit als (selbsternannter) oberster Richter in diesem Forum? Wer bezahlt Sie dafür, dass Sie versuchen, alle Personen, die positive Erfahrungen mit Naturheilmitteln/ Naturheilverfahren gemacht haben, in diesem Forum schlecht zu machen?

Noch etwas zum Thema Nährstoffe/ Orthomolekulare Medizin (siehe oben): Auch Ihr Körper besteht aus ca. 70 Billionen Zellen, die Ihre Funktionen nur dann richtig erfüllen können, wenn Sie täglich optimal mit Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw.) versorgt werden.

Bei dem vielen Blödsinn, den Sie bis jetzt in diesem Forum hinterlassen haben, liegt die Vermutung sehr nahe, dass gewisse Zellen Ihres Körpers schon seit langer Zeit stark unterversorgt sind.

MnatFthxäs


neu

Ich bin neu in diesem Forum und finde es sehr interessant, was hier abgeht, besonders Ama mit seiner ungesunden Einstellung zum Leben bringt mich auf den Plan !

t2he-aqnti-axma


Bitte an Dr.Schüller: Beiträge von ama zu löschen, ...

... die ohne Beweise den Ruf anderer Menschen schädigen, diffamieren oder beleidigen

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EIn Brief aus Brüssel

Gefunden mit Google: [[http://www.michael-gahler.de/presse/2002brief.htm]]

Michael Gahler

MITGLIED DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTSS

Straßburg, den 15.3.2002

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihre zahlreichen Schreiben zu der Richtlinie "Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Nahrungsergänzungen", die am 13.3.2002 vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit verabschiedet worden ist.

Gestatten Sie mir zunächst festzustellen: Ich habe keinen Zweifel, dass Sie sich durch die Einnahme der genannten Vitaminpräparate gesundheitlich besser fühlen. Es beabsichtigt auch niemand, den Bezug von Vitaminpräparaten zu verbieten, im Gegenteil: Er wird in Deutschland sogar erleichtert.

Eines steht für mich auch fest: Dr. Rath erweckt einen falschen Eindruck, wenn er vorgibt, Ihr gesundheitliches Wohl hänge allein von seinen, nach meinem Eindruck auch noch überteuerten Präparaten ab. Er ist kein allein selig machender gesundheitlicher Heilsbringer. Meines Erachtens hat er in erster Linie Angst davor, dass Sie als Folge der geänderten Vorschriften Vitaminpräparate in der gleichen Zusammensetzung zu einem Bruchteil des Preises im Supermarkt kaufen können und ihm dann sein Absatzmarkt wegbricht.

Meine konkrete Bitte daher: vergleichen Sie mal den Preis eines Vitamin C-Präparats von Dr. Rath mit einem Vitamin C-Präparat in gleicher Zusammensetzung, das Sie (auf Wunsch sogar mit Beratung) in einer Apotheke, einer Drogerie oder einem Reformhaus erwerben oder eben (ohne Beratung) im Supermarkt.

Ich persönlich halte seine Kampagne in der Form für unseriös. Unverantwortlich finde ich auch, wie er Sie unter Ausnutzung Ihres berechtigten Wunsches nach einem gesunden Leben für seinen Profit benutzt, indem er Sie in zusätzliche Kosten stürzt.

Es ist legitim, dass Vertreter eigener wirtschaftlichen Interessen sich an Abgeordnete wenden, um sie über ihren Standpunkt zu unterrichten. Hierzu wendet man sich normalerweise schriftlich oder persönlich an die Abgeordneten und führt einen Dialog. Gerade wir Europaabgeordneten sind nicht von vornherein festgelegt, sondern guten Argumenten von allen Seiten offen.

Herr Dr. Rath jedoch ist vor allem dadurch aufgefallen, dass er durch automatisierte E-Mails die Kommunikationstechnik im Europäischen Parlament lahmgelegt hat, so dass Filter eingebaut werden mussten, damit die normale Kommunikation überhaupt wiederhergestellt werden konnte. Wer weiß, dass es in der EU nur 375 Millionen Einwohner gibt, kann auch die Behauptung einschätzen, 400 Millionen hätten schon gegen diesen Richtlinienentwurf protestiert.

Ich empfinde diesen Herrn als einen fast religiös-fundamentalistisch anmutenden Eiferer, der schon durch die Art seines Vorgehens seiner angeblich vertretenen Sache einen Bärendienst erwiesen hat. Lassen Sie sich von ihm nicht ins Bockshorn jagen und erkundigen Sie sich, wo Sie solche Präparate künftig preisgünstiger erhalten. Guter "Rat(h)" muss nicht so teuer sein !

Nach diesen Vorbemerkungen zur Sache selbst:

Dem Verbraucher werden heute Vitamine und Mineralien in Supermärkten, Reformhäusern, Drogerien, Apotheken, über das Internet und auch im Direktvertrieb in großer Vielfalt und in den unterschiedlichsten Konzentrationen angeboten. Dr. Rath betreibt Handel im Internet und auch den Direktvertrieb mit hochdosierten Vitaminprodukten von Holland aus.

Die Rechtsvorschriften in den Mitgliedstaaten für Nahrungsergänzungen sind bislang sehr unterschiedlich. In Deutschland werden Vitaminprodukte mit einer Dosierung über der Dreifachen empfohlenen Verzehrmenge pro Tag, von der amtlichen Lebensmittelüberwachung nicht als Lebensmittel, sondern als Arzneimittel eingestuft und dürften daher nur in Apotheken abgegeben werden. Die Richtlinie über Nahrungsergänzungen hebt diese Beschränkung auf und ermöglicht erstmals, dass Vitamine und Mineralien künftig auch in höheren Konzentrationen im Supermarkt erhältlich sein werden. Bisherige Handelsbeschränkungen für internationale Hersteller und den internationalen Handel werden großteils aufgehoben.

Damit erhält der Konsument freieren Zugang für Vitamine und Mineralien. Die Richtlinie sorgt außerdem für einheitliche Kennzeichnungsvorschriften für diese Produktgruppe. Gleichzeitig müssen Nahrungsergänzungen hohe Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Reinheit erfüllen. Dies ist im Sinne eines verantwortungsbewussten Verbraucherschutzes. Vitamintherapien oder andere Naturheilverfahren werden dadurch mit Sicherheit nicht beeinträchtigt.

Oberstes Gebot der Richtlinie ist die Sicherheit der Verbraucher. Dazu trägt auch die Positivliste in Anhang I und II der Richtlinie bei. Substanzen, die aufgrund einer noch ausstehenden wissenschaftlichen Bewertung noch nicht auf der Positivliste stehen, werden in diese aufgenommen, sobald sie die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (in einem vereinfachten Verfahren) bewertet hat. Das Europäische Parlament spricht sich ausdrücklich für diese nachträgliche Ergänzung der Positivliste aus, wonach innerhalb von 36 Monaten ein entsprechender Antrag gestellt werden kann.

Abschließend weise ich nochmals darauf hin, dass mit der Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften auch in Deutschland höherdosierte Vitamin- und Mineralienprodukte in den Supermärkten erhältlich sein werden. Ob die Konsumenten in Deutschland diese Vitamine zu Therapiezwecken oder zur regelmäßigen Ergänzung ihrer Ernährung verwenden, ist ihnen völlig freigestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Büro in Brüssel

Europäisches Parlament: Rue Wiertzstr. 60 ASP 10E217 B-1047 Brüssel

TeI: 0032-2-2845977 Fax: 0032-2-2849977

Email: mgahler@europarl.eu.int - Homepage: [[http://www.michael-gahler.de]]

Avndr#ea H77


Re: Vitamin C gegen ....

Hallo,

ich möchte zu diesem Thema das Buch "Gesund länger leben durch OPC" von Anne Simons/Alexander Rucker empfehlen. Es enthält sehr interssante Informationen bzgl. dieses Themas. Siehe auch mein Beitrag zu "Besenreiser" in [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/1732/]]

Liebe Grüsse ... und zankt Euch nicht zu doll... ;-D

aima


Reklame für MLM und niederländische Großchemie

Re: Vitamin C gegen ....

ich möchte zu diesem Thema das Buch "Gesund länger leben durch OPC" von Anne Simons/Alexander Rucker empfehlen.

Reklame für ein Buch, das wiederum Reklame für diese ominösen OPC macht, die - oh Wunder - von einem Herrn Rath und anderen Industriellen herstellt und mit dubiosen und unseriösen Methoden vermarktet werden.

Wenn jemand wirklich Vitamine braucht, dann kriegt er die auf dem Wochenmarkt und beim Türken an der Ecke: frisch, preiswert und wohlschmeckend. Rohe Früchte und Gemüse sind gesund!

i`ngoxlf


Vitaminversorgung durch Obst und Gemüse?

Und die Wirklichkeit...

Artikel aus der "Welt am Sonntag", 24. und 31. August 1997

Unsere Ernährung deckt nicht den Vitaminbedarf

Von Heinz Sünder / München

Unsere Tische biegen sich und was wir essen ist oft vom Feinsten: Erdbeeren an Weihnachten, deutsche Frühkartoffeln schon im Juni, Weintrauben im Mai, Brokkoli das ganze Jahr.Also müßten wir - vom Übergewicht mal abgesehen - kerngesund sein. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente stehen reichlich zur Verfügung. Doch das ist ein Irrtum. In diesen Bereichen sind wir unterernährt. Wir leiden Mangel im Überfluß, denn im Obst und Gemüse ist nicht mehr drin, was mal drin war.

Wissenschaftler schlagen deshalb Alarm. Prof. Dr. Heinz Liesen, Präventiv- und Sportmediziner sowie Spezialist für Ernährungsfragen: "Wir müssen davon ausgehen, daß mehr als zwei Drittel aller Deutschen ab 50, 55 Jahren zunehmend an subklinischen Mangelzuständen leiden. Die Menschen sind noch nicht krank, aber das Immunsystem ist geschwächt. Sie leiden an ständiger Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen. Regeneration findet nicht mehr statt. Es mangelt an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien wie Magnesium, Zink, Selen, Vitamin E. Die Liste ist endlos lang."Selbst bei jüngeren Menschen herrscht in diesen Bereichen Unterversorgung.

Liesen: "Bei zwanzig- bis fünfunddreißigjährigen Testanten haben wir ebenfalls eindeutige Mangel-Situationen festgestellt. Wir brauchen viel mehr Vitamine und Mineralien als früher. Die Gründe: Streß durch die gewachsene Arbeits-, Freizeit- und Umweltbelastung. Wir ruhen zuwenig und trinken zuviel Alkohol. Eine Flasche Wein zum Beispiel vernichtet den Magnesiumbedarf für zwei Tage. "Noch schlimmer trifft es alte Menschen. An der Universität Heidelberg wurde der Ernährungszustand von 300 Achtzigjährigen untersucht. Das Ergebnis: Zwei Drittel von ihnen litten unter Vitaminmangel – vor allem Vitamin A und C. Die Folgen: Von den Mangelpatienten starben in den folgenden drei Jahren im Verhältnis doppelt so viele, wie von denen, die ausreichend mit Vitaminen versorgt waren.

Ernährungswissenschaftler vom Schwarzwald-Sanatorium Obertal machten folgendes Experiment: Auf einem Gemüsemarkt in Karlsruhe und in der Gemüseabteilung einer großen Lebensmittelkette in Freiburg kauften sie stichprobenartig zwei identische Lebensmittelkörbe.. Der Inhalt: Brokkoli, Bohnen, Fenchel, Möhren, Kartoffeln, Spinat, Äpfel, Bananen und Erdbeeren. Diese Lebensmittel wurden in einem neutralen Lebensmittellabor in Karlsruhe nach ihrem Gehalt an bestimmten Vitaminen, Mineralien uns Spurenelementen untersucht. Als Vergleich zu den heutigen Stichprobenwerten dient die offizielle Nährstofftabelle des schweizerischen Pharmakonzerns Geigy von 1985.

So stellt man beispielsweise fest, daß das wichtige Spurenelement Kalium laut Geigy in der Banane noch 1985 zu 420 Milligramm pro 100 Gramm enthalten war. In der 1996er Warenkorb-Banane waren es gerade noch 327 Milligramm – fast ein Viertel Verlust."

Bei vielen Nährstoffen fällt der Vergleich von 1985 zu 1996 noch schlechter aus:

Calziumgehalt in Brokkoli minus 68 %,

Magnesiumgehalt in Möhren minus 57 %,

Vitamin C-Gehalt in Äpfeln minus 80 %,

Folsäure in Bananen minus 84 %

Vitamin B6 in Bananen minus 92 % usw.

Die komplette Vergleichstabelle des Schwarzwald-Sanatoriums Obertal kann ich gern zur Verfügung stellen. Aber ama wird auch das nicht begreifen wollen. Dann soll er weiter Obst und Gemüse an der nächsten Straßenecke kaufen, aber gefälligst Leute in Ruhe lassen, die mit natürlichen Nahrungsergänzungsprodukten etwas mehr für die eigene Gesundheitsvorsorge tun.

D*aKFooxl


wie sollte vitamin c dosiert werden

ich leide auch an heuschnupfen und nehme seit kurzem ca. 3 Monate Vitamin C Produkte zu mir. Ich muss sagen das es mir auch schon besser geht seitdem ich das Vitamin in hohen Mengen zu mir nehme. Nun ist meine Frage wis ich es am besten zu mir nehmen sollte. Zur zeit nehme ich früh 500mg und abends auch nochmal 500mg was würdet ihr mir empfehlen? wie kann es der Körper am besten verwerten ???

DHaFBooxl


re

kriegt man hier eigentlich ne email geschickt wenn man eine antwort auf seinen eintrag erhält ???

igngoxlf


Vitamin C verlängert das Leben

([[http://surfmed.de]] - 2002-06-17)

Vitamin C verlängert das Leben

Vitamin C (Ascorbinsäure) wird schon lange als Schutzfaktor vor vielen Herz- und Gefäßkrankheiten genannt. Zurückliegende Studien erbrachten aber unterschiedliche Ergebnisse. Ebenfalls war nicht klar, welche Dosis die richtige ist, ob es einen Schwellenwert gibt, oberhalb dessen die Schutzwirkung beginnt. Vitamin C soll als Radikalfänger vor Krebs schützen, sowie die Oxidierung des gefäßschädigenden Cholesterols verhindern.

Es sollte herausgefunden werden wie Vitamin-C die Gesamt-Sterberate beeinflusst. Dazu wurden 19.496 Menschen zwischen 45 und 79 Jahren aus der englischen Provinz Norfolk per Zufall ausgewählt. In Fragebögen erfassten die Forscher Risikofaktoren, Lifestyle und Vorerkrankungen. Über vier Jahre wurden regelmäßig Vitamin-C-Spiegel im Blut bestimmt.

Je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut, desto geringer war das Sterberisiko. Schon eine geringe Erhöhung, wie sie durch Aufnahme von 50 Gramm Obst oder Gemüse erreicht werden kann, senkte das Sterberisiko um 20 Prozent. Die Menschen mit den höchsten Blutkonzentrationen an Vitamin C halbierten sogar ihr Risiko gegenüber jenen mit der geringsten Konzentration. Der Zusammenhang zwischen Vitamin C Spiegel und Sterberate zeigte einen nahezu linearen Verlauf.

Nach statistischer Eliminierung der verschiedenen Risikofaktoren für Krebs und Herzkrankheiten, blieb Vitamin C als unabhängiger Schutzfaktor bestehen.

Quelle: Kay-Tee Khaw et al. "Relation between plasma ascorbic acid and mortality in men and women in EPIC-Norfolk prospective study" The Lancet 2001; 357: 657-63

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Da Fool

wie willst Du eine mail empfangen, wenn Du keine mail-adresse angibst? bzw. angegeben hast, in Deinem Profil?

liebe grüsse

???

    ???

pNando#ra


Pauling

"Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekularmedizin"

Erstens: Linus Pauling hat zwar zwei Nobelpreise gekriegt, aber er war KEIN MEDIZINER.

Ich frage mich also, was ein Friedensnobelspreis mit Vitaminen zu tun haben soll.

Zweitens: Linus Pauling (und auch seine Frau) starben an KREBS- beide haben jahrelang hohe Vitamin C-Dosen eingeworfen.

Schon dumm, wenn man die eigene Theorie sozusagen "in der Minute des Todes" widerlegt...

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