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Halsschmerzen durch Allergie, welches Medikament hilft?

S artixe hat die Diskussion gestartet


Hallo !

Ich habe seit Jahren so gut wie immer Halsschmerzen, mal mehr mal schlimmer. Nun meinte mein Arzt, das könnte von meiner Haustauballergie kommen. Da ich auch sonst gegen einige Pollen allergisch bin, meinte der Arzt, dass dadurch die Schleimhäute am Hals gereizt werden und sich das alles immer wieder entzündet. Nur wusste der gute Mann keinen Rat, wie man das Ganze bekämpft. Er hat mir Cetirizin empfohlen, das hab ich auch direkt ausprobiert, hat aber wenig geholfen.

Also falls jemand das gleiche Problem hat und ein Medikament dagegen gefunden hat, würde ich mich freuen, wenn er mir die Medizin empfehlen könnte. Denn es ist echt nervig jeden Tag mit Halsschmerzen rumzulaufen, vor allem jetzt im Sommer, wo die Pollen von morgens bis abends durch die Gegend fliegen.

Viele Grüße und vielen Dank !

Antworten
M*iriJsxfad


Mag ja sein, daß Du von den Hausstaubmilben auch noch Halsschmezen bekommst, aber das finde ich nicht so überzeugend. Daß von Allergien die Schleimhäute betroffen sind, ist klar. Also wäre eine "Pflege" der Schleimhäute wichtig, z.B. mit täglichen Nasen- und Hals-Salzspülungen.

Ich würde ja weiter nach möglichen Ursachen suchen für diese Halsschmerzen:

- Sind die Mandeln oder der Rachen entzündet? (Hast Du die Mandeln überhaupt noch?).

- Hast Du im Umfeld irgendwelche Gifte?

- Hast Du Amalgam und/oder andere Metalle in den Zähnen?

- Hast Du Lebensmittelallergien?

- Hast Du evtl. eine Histamin/Laktose/Gluten-Unverträglichkeit?

- Ist beim HNO oder auch klinisch ganz genau abgeklärt worden, ob nicht irgendwo an den Mandeln (z.B. auf der Rückseite) ein ständiger Herd ist der einfach nicht verschwindet?

Tut mir leid, daß mir auch kein Patentrezept einfällt ;-)...

Shchi2mmelExxpert


...und eventuell Schimmel

...Mirisfad hat recht mit seiner Liste an Fragen.

Als weitere Möglichkeit sollte noch abgeklärt werden: ist die Wohnung vielleicht mikrobiell befallen, also schimmelig? Hausstauballergien sind häufig "Folge-"Allergien, also nicht die primäre Ursache. Ich habe mehrere Menschen beobachtet, bei denen eine schimmelige Wohnung die Ursache war.

Frage also: wenn Du nicht in der Wohnung bist für einen längeren Zeitraum, zB Urlaub, ist es dann besser (wobei viele Hotels auch nicht ohne sind...)? Oder einfach einmal im Sommer im Freien (Balkon etc) übernachten, manchmal ist dann morgens alles ok, wäre ein weiteres Indiz.

Alles Gute!

pBünkhtchexn


an SchimmelExperte

Kennst du dich mit Schimmelpilz-Allergie aus?

Mein Kind wurde desensibilisiert - das war im Vergleich zur eigentlichen Erkrankung eine totale Zumutung (so ungefähr 3 von 7 Tagen erhöhte Temp. Juckreiz am ganzen Körper,etwa 1 Std. nach der wöchtentl. Spritze ging die Nase zu und es dauerte bis zum Fieber, bis die wieder aufging. Schlimme Kopfschmerzen und div.)

Ich hörte von diversen Ärzten, das man doch gar nicht gegen Schimmelpilze desensibilisiert

Wir werden uns in andere allergologische Hände begeben und du wüßte ich gern, welche Erfahrungen es da so gibt.

Vielleicht hast du deinen Namen ja daher ausgesucht.

Danke falls du antwortest. Grüße Pe.

S&chim-melExp?erxt


Desensibilisierung

Gern, Pünktchen... ;-)

Desensibilisierung gegenüber Schimmel erscheint mir mehr als fragwürdig:

1. die gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung von Schimmel beruht nicht allein auf allergischen reaktionen, sondern die Stoffwechselprodukte von etlichen Schimmelarten (Mykotoxine) sind TOXISCH

2. Gegen welche Schimmelarten will man denn desensibilisieren? Es gibt über 100 im Haus relevante...(eine der besten Seite ist: "[[http://www.enius.de]]")

3. Bei Feuchtigkeitsschäden im Haus (die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können) liegt praktisch immer nicht nur Schimmel vor, sondern auch ein sonstiger mikrobieller Befall, zB Actinomyceten...). Ob die Beeinträchtigung nun vom Schimmel oder von den Bakterien stammt, weiß bisher kein Mensch und ist nicht ausreichend erforscht; auch die Bakterien haben toxische Stoffwechselprodukte, die schädlich sind, sog. Endotoxine.

Ich habe noch praktisch keinen Allergologen getroffen, der diese simplen drei Tatsachen versteht (Ausnahme: Dr. Bertram)

Schlußfolgerung:

1. Desensibilisierung erscheint unsinning...

2. Am besten das Haus/Wohnung messen lassen auf MVOC und ggf. mit Schimmelhund (zwei gute seriöse Gutachter: Boege in Lübeck ("Schimmelambulanz); Dr. Lorenz in Düsseldorf

Alles Gute!

Je.

p`ünkntchxen


Schimmel Info

Hallo Schimmelexperte

Danke vielmals - sehr interessant.

Mir kam damals auch die Desensi meines noch Grundschulkindes so vor, als würde sie immer ein bischen vergiftet werden.

Eigentlich ist sie ein unerkannter Kuhmilchallergiker und somit Laktoseintoleranz'ler gewesen (bleibt sie wohl auch). Vielleicht hat diese Intoleranz mit Schimmelpilzen zu tun. :-/ Diese Allergie hat damals "der " Allergologe mittels wahrscheinlich in Schimmelpilze getauchtes Wattestäbchen (10 Min an/in die Nase halten) festgestellt.Leichte Rötung nach fast 15 Min.

Mich ärgert heute, dass man da nicht besser informiert wurde ich bin mir nämlich nicht sicher, was wir ihr damit angetan haben.

Heute hat sie 4 Hände voll Allergien.

Aber danke für deine Mühe. schöne Grüße aus'm Rheinland

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