» »

Zugeschwollener Hals durch Allergie

H&oFllviwa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

kommt es eigentlich häufig vor, dass der Hals zuschwillt und man in Atemnot kommt, wenn man allergisch reagiert?

Mein Allergologe meinte, dass er das in seinen 20 Jahren Berufserfahrung nur 3x erlebt hat, dass jemand einen solch heftigen allergischen Schock hatte. Ich bekomm immer gleich richtig Panik, wenn meine Haut anschillt und piekst und juckt, dass auch der Hals anschwillt und ich in Atmenot geraten könnte.

Wie real ist meine Angst?

Liebe Grüße!

Antworten
M?irixsfad


mh - Dein Allergologe scheint noch nicht viele Patienten gesehen zu haben. Es gibt das relativ häufig. Auf jeden Fall so, daß die Leute das Gefühl haben, einen dicken Kloß im Hals zu haben :-(.

Ich denke, Deine Angst ist sehr real, und es ist wichtig für Dich herauszufinde, auf welche Sachen Du so allergisch reagierst.

Es kann auch eine Histamin-Intoleranz (gibt auch noch Laktose-Intoleranz, Fruktose-Intol.) sein. Die kann man zwar nicht per Bluttest nachweisen, aber die Reaktionen sind genauso wie bei einer "echten" Allergie.

[[http://tinyurl.com/cwnjq]]

K*i*sxil


Da muss ich Mirisfad Recht geben. Dieser Arzt scheint tatsächlich noch nicht viele Patienten gesehen zu haben trotz seiner 20-jährigen Berufserfahrung. Es ist allgemein bekannt, dass bei Allergien auch der Hals zuschwellen kann.

Ich hatte letztes Jahr diese Erfahrung während der Pollenzeit (also bei mir vom März bis Juni) gemacht. Ich ging daraufhin auch zu meiner Allergologin. Diese aber meinte nur, dass so etwas nicht ungewöhnlich sei und ich mir aber keine grosse Sorgen machen sollte. Natürlich konnte sie das sagen, sie hatte die Beschwerden ja nicht. Nun ja, ich fand später heraus, dass es an der Desensibilisierung gelegen hatte, die ich zu diesem Zeitpunkt über mich ergehen liess. Denn sie verstärkten nur meine Allergien. Ich brach mit der Behandlung ab. Dieses Jahr tauchten die Beschwerden nicht mehr auf.

Aber ich kann gut nachfühlen, wie es einem zumute ist, wenn der Hals zuschwillt. Da kann schon Panik ausbrechen. Deine Ängste, liebe Holliwa, sind also nicht unbegründet.

Ich bin auch der Meinung, dass es wichtig ist herauszufinden, worauf man allergisch ist. Das ist im ersten Moment nicht einfach. Aber für das ist eigentlich der Allergologe da, damit er bei Dir herausfindet, was die Schwelllungen verursacht. Hierzu gibt es verschiedene Tests.

Mwirisfuaxd


Hi Kisil,

Densensibilisierung während der Pollenzeit? Das wundert mich aber. Man sagt doch immer,d aß man die Desensib. machen lassen soll, bevor die Pollen anfangen zu fliegen, also so ab Ende Oktober?

Sonst kriegt doch der arme Allergiker die Pollen von draußen und von der Desens. ab...

K+isi)l


Hallo Mirisfad

Meine Allergologin hat mir mal erklärt, dass es bei der Desensibilisierung verschiedene Möglichkeiten gibt. Angeblich gäbe es eine Kurzzeitversion und eine Langzeitversion. Bei der Langzeitversion muss dem Patienten jeden Monat eine Injektion verabreicht werden. Die Dosis wird dabei immer wieder erhöht. Das hatte ich dann auch gespürt. Meine allergischen Beschwerden wurden immer stärker. Kurz nach der Injektion spürte ich an der Einstichstelle ein heftiges Jucken. In den ersten drei Tagen nach der Desensibilisierung ging es mir meistens nicht gut. Meine Atemwege meldeten sich und später auch noch die Mandeln.

In diesem Jahr spüre ich so gut wie fast gar nichts (nachdem ich die Desens seit Oktober eingestellt habe). Ich habe kürzlich den Pollenbericht für die Region Zürich angeschaut und festgestellt, dass die Pollenbelastung auch dieses Jahr relativ hoch ist. Dennoch spüre ich noch kaum etwas. Gelegentlich macht sich mal ein Niesreiz bemerkbar. Aber kein Vergleich zum Vorjahr. Ausserdem habe ich den Arzt gewechselt. Dieser scheint sich besser mit Allergien auszukennen. Er konnte sowieso einige Dinge feststellen, die meine Allergologin nicht konnte oder wollte.

Aber Deine Frage ist berechtigt. Im Nachhinein hatte ich mich auch gefragt, ob es sinnvoll gewesen ist, eine Desens während der Pollenzeit durchzuführen. Ich möchte keinem auf die Füsse treten, aber bei mir hat die Desensibilisierung nichts genützt. Im Gegenteil, die Beschwerden wurden nur noch schlimmer.

Die Beschwerden mit dem zugeschwollenen Hals hatte ich seinerzeit dann einigermassen mit dem Antihistaminikum "Xyzal" in den Griff gekriegt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Allergien oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Dermatologie · Umwelt und Gesundheit


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH