» »

Akupuntkur gegen Neurodermitis- macht das Sinn?

Diotti-17 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich würde mal interessieren, ob hier jemand schon Erfolge mit Akupunktur bzgl. Neurodermitis erziehlt hat oder ob mir jemand sagen kann ob das sinnvoll ist oder nicht!?

Wär klasse!

Danke schonmal!

Antworten
jan


Man bekommt keine Neurodermitis, weil man sich nicht regelmäßig Nadeln in die Haut stechen läßt. Mit anderen Worten: Akupunktur kann niemals die Ursache(!) der Allergie beseitigen. Sie kann zwar für eine begrenzte Zeit die Symptome lindern, indem sie dem Körper hilft, besser mit der Krankheit zurechtzukommen, aber dadurch verschwindet die Allergie natürlich nicht.

l/arEa-luxna


Neurodermitis ist...

...keine Allergie, sondern eine chronische Hautkrankheit, die schubweise immer wieder kommt, da sie in erster Linie vererbbar ist und daher in den Genen verankert ist. Dort kann man mit nichts, weder mit schulmedizinischen noch mit Alternativmethoden herumdoktorn. Die Auslöser sind unterschiedlich und das wichtigste ist, dass man die seinen kennenlernt und dann soweit wie möglich meidet.

So sehe ich das.

Es gibt keine Heilung für Neurodermitis,, man kann nur selbst das beste daraus machen. Ich selbst verknüpfe Schulmedizin (Elidel, Hyposens. gegen meine Milbenallergie) mit Homöopathie (Globulis), gehe wenns ganz schlimm ist in Solarium, mache Salzbäder und damit fahre ich am besten. Die Schübe sind selten und seit ich die Globulis genommen habe, viel viel milder...

So, das mein etwas verstrahlter Erfahrungsbericht...kann noch nicht so gut denken, also sorry für die Rechtschreibfehler...

Einen schönen Sonntag euch allen,

LARA-LUNA

AYpril6x6


Zwar halte ich Akupunktur nicht füt Geldschneiderei aber bei der Neurodermitis wird es eher weniger bringen.

Vor allen Dingen dann,wenn man sich einzig und allein darauf verläßt.

Als begleitende Therapie hat sie z.B. bei meinem Sohn gut angeschlagen aber ich denke noch immer,daß dabei die Psyche eine große Rolle spielte.Er hat daran geglaubt,daß es ihm helfen würde und (für eine Weile) tat es das auch.

Nur ist es eben mit der Akupunktur wie mit jeder anderen Therapie: Wenn man,wie lara-luna schon sagte,die Auslöser nicht weitgehend vermeidet,wird nichts auf Dauer helfen.

Wenn mein Sohn damals trotz Akupunktur,die falschen Dinge gegessen und mit den falschen Dingen in Berührung gekommen wäre,hätten auch Nadeln ihm nicht geholfen.

l;ara-l3utna


Der Glaube...

...an bestimmte Therapien bringt sicherlich auch was. Aber wenn man zu vernagelt ran geht, kann das doch auch gefährlich werden? Wenn man mal an jemanden denkt, der eine Wespengiftallergie hat und denkt, ach ich mach jetzt grad ne homöopathische Behandlung, lass meine Allergien wegpendeln (usw., was es halt alles gibt) und brauch mein Notfallset ja nicht mehr... :-o

Wenn man selbst dahintersteht, mag das ja alles helfen, zumindest zeitlich begrenzt, aber ich denke, dass sich der Körper trotzdem sein Ventil sucht. Seit ich beispielsweise die homöop. Behandlung gemacht habe, sind zwar die Schübe leichter und seltener, aber dafür krieg ich alle paar Wochen Bläschen an den Händen und zwischen den Fingern (sog. dyshidrotisches Ekzem) - ist für mich jetzt auch nicht grad die Erleichterung, weil es ungefähr genauso unangenehm ist...

Man sollte sich weder ausschließlich auf die Schulmedizin, noch auf Anternativmethoden verlassen, sondern vielmehr auf seinen Körper hören...ich hab die Erfahrung gemacht, dass mir meine Haut ziemlich schnell zeigt, was sie mag und was nicht und entsprechend reagiert oder eben nicht. Damit fahre ICH wesentlich besser, als wenn ich ein neues supertolles Mittel nach dem anderen probiere, die ja meistens auch entsprechend kosten...

UND - was ich jetzt gänzlich vermeide, mir Gedanken zu machen, warum ich Neurodermitis habe. Das bringt mir nichts, sondern schürt die Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ich denke, die Suche nach möglichen Gründen sind so vielschichtig und bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ich kann für mich jedenfalls gravierende Umweltgründe ausschließen, auch wenn ich mich jetzt nicht sooooo auskenne. Aber ich bin beispielsweise nicht in einem Industriegebiet aufgewachsen oder von viel Abgasen umgeben usw., was einem halt auch oft eingebleut wird. Es ist eben so. Und ich kann es beeinflussen, wenn ich meine persönlichen Auslöser so weit wie möglich meide.

Mhmmmm, ich hoffe, ich hab jetzt niemanden überfahren mit meinem Wortschwall... :-/

Auf jeden Fall noch einen schönen schubfreien Sonntag!!!! *:)

Liebe Grüße,

Lara-Luna

jxn


@lara-luna

> Neurodermitis ist keine Allergie, sondern eine chronische

> Hautkrankheit, die schubweise immer wieder kommt, da

> sie in erster Linie vererbbar ist und daher in den Genen

> verankert ist.

Neurodermitis bzw. das chronische oder atopische Ekzem, wie die Krankheit früher hieß und mittlerweile auch wieder heißt, ist eine rein ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit. Als solche wird die Veranlagung dazu zwar von einer Generation auf die nächste übertragen, aber dabei handelt es sich in keinster Weise um eine genetische Disposition, sondern um eine Vorbelastung durch einen vorgeschädigten Stoffwechsel. Wäre die ND genetisch definiert, wäre sie unheilbar und das ist nicht der Fall.

> Dort kann man mit nichts, weder mit schulmedizinischen

> noch mit Alternativmethoden herumdoktorn.

Herumdoktern muß man ja auch nicht. Man muß die Ursachen der Krankheit kennen und beseitigen. Wenn man die Ursachen nicht kennt, hält man die Krankheit zwangsläufig für unheilbar.

> So sehe ich das.

Es ist dein gutes Recht, das so zu sehen. Das macht es aber nicht zwangsläufig richtig.

> Es gibt keine Heilung für Neurodermitis,, man kann

> nur selbst das beste daraus machen.

Die Neurodermitis ist durchaus heilbar. Allerdings lebt manch einer lieber mit der Krankheit, weil ihm die Behandlung durch eine Ernährungsumstellung als ein zu starker Eingriff in seine Lebensweise erscheint. Jeder, wie er mag.

luara-nlxuna


Meine Lebensweise...

...habe ich seit Ausbruch komplett umgestellt, sowie meine Ernährung, kurz, ich habe alles neu begonnen, wenn man so will. Trotzdem habe ich immer noch Neurodermitis, mal mehr, mal weniger.

Bist du denn selbst auch betroffen??

jHn


@lara-luna

> ...habe ich seit Ausbruch komplett umgestellt, sowie meine

> Ernährung, kurz, ich habe alles neu begonnen, wenn man

> so will. Trotzdem habe ich immer noch Neurodermitis,

> mal mehr, mal weniger.

Wie hast du deine Ernährung denn umgestellt?

> Bist du denn selbst auch betroffen??

Nicht von Neurodermitis. Ich hatte über 30 Jahre lang eine immer schlimmer werdende Allergie gegen Gräser und blühendes Getreide, die zum Schluß schon stark asthmatisch wurde. Nach der Ernährungsumstellung wurde es jedes Jahr besser und nach drei Jahren war die Allergie komplett verschwunden.

Seit damals beschäftige ich mich mit ernährunsgbedingten Krankheiten und die Neurodermitis gehört eben auch dazu.

Wenn du möchtest, schicke ich dir gerne einen Link zu einem Erfahrungsbericht.

AJprBi%lx66


Bei meinem Sohn war die Ernährungsumstellung teilweise dir Hölle.

Wie erklärt man einem Kind,daß es nichts mehr von dem essen darf was ihm immer geschmeckt hat?

Inzwischen ist er fast 16 und er kann besser damit umgehen aber früher war es fürchterlich.Er wollte zu keinem Kindergeburtstag weil er wußte,er darf da nichts essen und zusehen wollte er nicht.

Um Burger King und Co haben wir immer einen großen Bogen gemacht und er fühlte sich dadurch,daß er die "normalen" Dinge wie Eis oder mal einen Burger mit Freunden essen gehen,nicht machen konnte,immer mehr wie ein Aussätziger.

Mit 13 Jahren hat er dann gestreikt und einfach alles gegessen worauf er Lust hatte.

Man kann sich vorstellen,welche Auswirkungen das hatte.

Jetzt ist er wieder so weit,daß er sich seiner Krankheit entsrechend ernähren will und das gestaltet sich alles andere als einfach,wenn man noch Geschwister und Eltern hat,die nicht betroffen sind.

Es muß gehen und es geht auch aber ich kann schon irgendwie verstehen,daß es Leute gibt,die lieber mit der Krankheit leben als,wie Du sagst jn,mit einem so starken Eingriff in seine Lebensweise zurecht zu kommen.

KQath*rinse


jn+April99

Hallo Ihr beiden,

wie sieht denn so eine Ernährungsumstellung aus? Verzicht auf alles künstliche, also Aroma-, Konservierungs-, Zusatzstoffe... Gemüse nur noch vom Biomarkt ???

jxn


@April66

> Wie erklärt man einem Kind, daß es nichts mehr von

> dem essen darf was ihm immer geschmeckt hat?

Ich kann das gut nachvollziehen. Aber das ist das Dilemma, in dem wir heutzutage leider stecken. Tatsache ist, daß unsere übliche Ernährung diverse Krankheiten verursacht und daß das im Grunde schon seit Jahrzehnten bekannt ist.

Die sinnvollste Vorgehensweise wäre daher, die Menschen entsprechend aufzuklären, so daß solche Krankheiten erst gar nicht entstehen können - dann hätten wir das Problem nicht.

Aber Tatsache ist leider auch, daß man die Menschen darüber nicht informiert, nicht zuletzt weil das zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen führen würde.

Speziell bei Kindern wäre es daher wichtig, daß die Kinder bereits von Anfang an gesund ernährt werden. Natürlich kann man nicht verhindern, daß sie sich dann zunehmend ungesünder ernähren, denn Gruppenzwänge und Werbung sorgen schon dafür. Aber man hat ihnen zumindest eine gute Basis mitgegeben und wenn man sie entsprechend aufklärt, funktioniert das ganz gut.

> Inzwischen ist er fast 16 und er kann besser damit

> umgehen aber früher war es fürchterlich. Er wollte zu

> keinem Kindergeburtstag weil er wußte, er darf da nichts

> essen und zusehen wollte er nicht.

Das kann ich nur zu gut verstehen. Letztendlich muß man das aber wirklich pragmatisch sehen: Das Kind ist krank und die Vermeidung bestimmte Nahrungsmittel ist die Behandlung. Daß es einem so schwer fällt, liegt hauptsächlich daran, daß man dann 'anders' ist. Aber wer krank ist, ist nunmal anders. Das wird nur bei diesen Krankheiten weniger akzeptiert, als bspw. bei einem Kind mit Diabetes.

> Mit 13 Jahren hat er dann gestreikt und einfach alles

> gegessen worauf er Lust hatte.

> Man kann sich vorstellen, welche Auswirkungen das hatte.

Vielleicht war das einfach nötig, damit er die Zusammenhänge zwischen der Ernährung und seinen Beschwerden selbst erfahren konnte.

> Jetzt ist er wieder so weit, daß er sich seiner Krankheit

> entsrechend ernähren will und das gestaltet sich alles

> andere als einfach, wenn man noch Geschwister und

> Eltern hat, die nicht betroffen sind.

Aber für Geschwister und Eltern wäre es ja durchaus auch von Vorteil, sich gesünder zu ernähren. Das hätte nicht nur den Vorteil, daß das Kind ein Vorbild hat, sondern auch den, die diversen Krankheiten zu vermeiden, an denen unsere übliche Ernährung schuld ist...

A_pri)l66


Genau das war ja das Problem....

Gesund und frisch gekocht habe ich immer schon und ich hatte auch das Glück,daß mein Sohn schon als Kleinkind lieber rohes Gemüse als Süßigkeiten gekaut hat. (ohne Zwang und Druck,denn als Gesundheitsapostel sehe ich mich absolut nicht)

Ich war immer schon der Meinung,daß man,wenn man sich ausgewogen ernährt,auch mal McDonalds o.Ä."leisten" kann.

Wenn man dann plötzlich gesagt bekommt,daß Lebensmittel wie Kuhmilch,Eier,Getreide,versch. Gemüsesorten (Karotten,Kohlrabi,Kartoffeln),Nüsse,Gewürze,Früchte wie Ananas,Orangen,Kiwi,Bananen und sogar bestimmte Brat- und Streichfette u.v.m. nichts mehr auf dem Speisezettel zu suchen haben,dann muß man sich die zusätzliche Tabuliste der Konservierungsmittel,Farbstoffe u.ä. nicht mal mehr ansehen,um wirklich zu verzweifeln.

Der Umstieg auf Sojaprodukte war auch nicht möglich.

Wir bekamen damals zwei DinA 4 Seiten auf denen alle Lebensmittel,Farbstoffe ü.ä. aufgelistet waren,die er zu vermeiden hatte und ein kleiner Zettel mit den Dingen,die er noch essen durfte,wäre sicherlich einfacher gewesen.....

Im Gegensatz zu der weitverbreiteten Meinung kommt den Zusatzstoffen bei der Auslösung von Allergien im Vergleich zu naturbelassenen Nahrungsmitteln wie Kuhmilch, Hühnerei, Getreiden, Früchten, Nüssen, Gemüsen und Gewürzen eben eine ganz geringe Bedeutung zu und das ist vielen Leuten eben nicht klar und plötzlich verwandelt sich die vorher so gesunde Ernährung in einen Allergiehorror.

NTazgxuel


Wenn man´s richtig macht...!

Der Thread ist schon lange nicht besucht worden...ich schreib trotzdem was:

Akupunktur ist nicht die Lösung, zur Heilung von Neurodermitis, aber es kann einen positiven Beitrag leisten...und das nicht nur für kurze Zeit!

Die Psyche ist an sich wichtiger, als die Ernährung, vorrausgesetzt die Ernährung stimmt einigermassen, und befindet sich nicht auf kritischen Pfaden!

Wer viel Streß hat, oder einfach nur tiefverborgene "Dämonen" mit sich rumschleppt, dem hilft eine Ernährungsumstellung nur teilweise!

Akupunktur, löst blockierte Energiebahnen des Körpers!...die Auflösung der Blockaden, kann zu einer besseren Konstitution, und zu einem entspannteren bzw. ausgeglicheneren Dasein führen...was letztendlich gut für die Psyche ist.

Akupunktur ist eine gute Ergänzung, zur Therapie von Neurodermitis, welche aber nicht bei jedem anschlägt.

acns2.0x05


plan und gute tipps gegen neurodermitis

hallo, ich hab einen tollen bericht einer heilpraktikerin aus österreich. ich kann den gerne per email zusenden. der text ist zu lange um ihn hier einzufügen. geht einige seite. also mich einfach anschreiben.

es geht darum wie sie erfolgreich ihre neurodermitis und schuppenpflechten wegbekommen hat.

und einige gute regeln für den alltag. wo man drauf achten kann.

vielleicht hilft euch das ja weiter!!

A'djuxna


Ich würde gerne den Link erhalten, aber geht das ohne meine E

-mail hier allen zugänglich zu machen?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Allergien oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Dermatologie · Umwelt und Gesundheit


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH