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Ionisator - hilfreich oder Humbug (oder schädlich)

fTfilscchexr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

immer wieder lese ich von positiven Wirkungen sogenannter Ionisatoren, die durch Elektroden negative Ionen freisetzen, an denen sich Staubpartikel und andere Luftverschmutzungen festsetzen und zu Boden sinken. Zudem soll die Luft dadurch "frischer" werden und sich das Gesamtbefinden bessern (Werbespruch: "Wie nach einem Frühlingsregen").

Da ich v.a. nach dem Schlafen immer geschwollene Nasenschleimhäute habe und dann meist erstmal eine Prise Nasivin nehmen muss (es wurde beim Test aber keine Allergie festgestellt, auch nicht auf Hausstaub seltsamer Weise), interessiert mich so ein Gerät sehr. Gibt es hier medizinische Erfahrungen zur Wirksamkeit?

Verunsichert bin ich jedoch dahingehend, dass dies wiederum eine Quelle für Elektrosmog sein kann und sich dadurch evtl. sogar negativ auswirken könnte.

Gibt es dazu schon Studien oder Erfahrungswerte, ob solche Geräte positiv oder negativ sind?

Für jeden Tipp bin ich dankbar!

Viele Grüße

Frank

Antworten
i\38x7 hat geantwortet


Sinnlos

Die Angaben sind widersprüchlich und eine WIrkung ist nicht bewiesen. Das mit dem Esmog können Sie vergessen. Das ist Unsinn.

Ich habe Ihren anderen Beitrag gelesen und füge deswegen hinzu, daß gegen Chemikalien ein Ionisator erst recht nichts nützt. Sie müssen die Chemikalien auffinden und messen lassen. Oder ausziehen.

M9zH hat geantwortet


Filter Reinigen a&o.

Das wichtigste ist den Filter möglichst jede Woche reinigen und bei längeren Stillstandszeiten mit spez. Reiniger reinigen. So bleibd das Gerät sauber und wird kein Brutkasten.

Hier noch ein Text zu Schimmelpilz.

Schimmelpilz als Allergieauslöser

Die gesundheitlichen Gefahren, die von Schimmelpilzen in Wohnräumen ausgehen,

werden oft nicht beachtet. Dabei führen die unter Umständen in unseren Wohnungen anzutreffenden Schimmelpilzarten Aspergillus, Penicilium und Pyronemadomesticum

die Hitliste der Allergene an.

Hat sich der Schimmelpilz erst einmal eingenistet, beginnt er seine Sporen zu bilden.

Ein Einatmen der Sporen von einer Größe von etwa 2 bis 3 Mikrometer muß zu jeder Zeit vermieden werden.    

Wo kommt der Schimmelpilz her?

In den Sommermonaten ergeben sich in der Regel keine Probleme. Mit Eintritt in die kühleren Jahreszeiten beginnen sich die Außenwände auszukühlen. Gegenüber dem Sommer sinkt die Luftwechselungsrate, die Fenster werden seltener geöffnet. Die Raumumschließungsflächen der Außenwände kühlen sich stark ab und bieten ideale Voraussetzungen zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit. Der Schimmelpilz gedeiht am besten bei einer relativen Luftfeuchte von 80% und einer Temperatur von über 20°C. Als ausgezeichneter Nährboden reichen dem Schimmelpilz Papiertapeten, Leimfarben, Staub und andere organische Stoffe.

Informationen

Weitere Informationen können Sie Anfordern unter:

[[http://www.kaelte-klima-spezialist.de]]

Wo tritt der Schimmelpilz auf?

Der häufigste Entstehungsort sind Raumumschließungsflächen, von schlecht belüfteten und kalten Außenwände. Hier sind Raumecken, an den Wänden stehende Schränke und Unterseiten von Matratzen von niedrig gebauten Betten mit Vorsicht zu betrachten.

Gründe hierfür können falsches, zu geringes Lüften und Bauwerksmängel/ -undichtigkeiten sein. Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen (Schlafzimmer) sollten geschlossen gehalten werden, damit die feuchte Luft nicht in den kühleren Raum transportiert wird und somit dort die relative Luftfeuchte erhöht.

Zu beachten sind auch Neubauten. Früher wurde erst einmal nur ein Kalkanstrich gemacht, und erst wenn die Wohnung trockengewohnt war, wurde tapeziert. Wer in einem Neubau gleich tapezieren will, der muß die Wohnung besonders gut warm halten und viel mehr lüften.

Auch bei einer Nachtabsenkung der Raumtemperatur ist durch angepasstes Lüftungsverhalten die Luftfeuchte abzusenken.

Wie können Sie vorbeugen?

Richtiges Lüften ist das A&O . Öffnen Sie das Fenster weit, am besten 2-4 täglich für fünf Minuten. Wenn möglich stellen Sie sogar mit einem gegenüberliegenden Fenster Durchzug her. In Nassräumen wie Küche und Bad sollten Sie unmittelbar nach dem Entstehen von Wasserdampf lüften. Dabei sollten die angrenzenden Räume geschlossen bleibe, damit die Feuchtigkeit nicht in diese entweicht.

Sollte ein ausreichendes Lüften, wie zum Beispiel in Ferienhäusern, nicht möglich sein, ist der Einsatz eines Raumluftentfeuchters mit einstellbarem Hygrostaten sinnvoll und spart zusätzlich Energie, die durch ständiges Lüften verloren gehen würde.

Vermeiden Sie es, Schränke direkt vor Außenwände zu stellen. Lassen Sie einen Abstand von min. 10 cm und wenn möglich sorgen Sie für Unterlüftung.

Sorgen Sie bei Wasserschäden immer für schnelles und restloses Trocknen von durchnässten Materialien. Stellen Sie Schränke und Kartons nicht direkt auf den Kellerboden.

Biomüll neigt zu Schimmelpilz und sollte aus diesem Grund nie in der Wohnung gelagert werden. Verschimmelte Blumenerde sofort austauschen. Die Sporen verbreiten sich in Windeseile.

Zur Kontrolle der Luftfeuchte sollte in jeder Wohnung ein Hygrometer vorhanden sein.

So können hohe Luftfeuchten schnell, bevor Schimmel entsteht, erkannt werden.

Was tun wenn der Schimmel in der Wohnung ist?

Beim Entfernen des Schimmels als Schutz vor den Sporen immer einen angemessenen Mundschutz tragen und nie wahllos giftige Chemie einsetzen, denn diese können in die Raumluft gelangen. Als Alternative zu solchen chemischen Keulen bieten sich eine Reihe von bewährten Hausmitteln, wie hochprozentige Essig-, hochprozentige Spiritus-Alkohol- oder Salmiakverdünnung an. Diese Stoffe sollten immer erst in kleinen Mengen unter Rat eines Fachmanns eingesetzt werden.

Dosierung in der Apotheke mischen lassen.

Diese Maßnahmen können den Schimmelpilzbefall jedoch nur vorübergehend beseitigen, da die Ursache, die zu hohe Luftfeuchtigkeit, nicht beseitigt wird. Eine dauerhafte Sanierung besteht stets in einem rückstandsfreien und großflächigen Entfernen der Schimmelpilzbefallenen oder feuchten Stellen und Materialien.

Edi6sPstuxrm hat geantwortet


ffischer

Hallo ff!

Zum Luftionisator kann ich nichts sagen. Ich sehe sowas aber sehr, sehr skeptisch.

Aber paß bitte mit dem Nasivin auf! Bei dauergebrauch kann man abhängig davon werden, eine freundin von mir hatte dann "Nasivin-Schnupfen", exakt das gegenteil was sie erreichen wollte.

Wie ist es, wenn du zb. im wohnzimmer schläfst, hast du da die gleichen probleme? Und nachts fenster auflassen? hast du pflanzen im schlafzimmer, die du vielleicht nicht abkannst? Heizung an, luft zu *trocken*?

Nur so gedanken, alles gute für dich

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