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Cetirizin 10 mg- Dauertherapie?

Apiuxr hat die Diskussion gestartet


Mein Freund hatte früher eine starke Katzenhaarallergie und lies sich desensibilieren, das ist ca. 8 Jahre her.

Seit knapp 2 Jahren haben wir nun auch Katzen, und anfangs hat er auch überhaupt nichts gemerkt.

Mittlerweile ist es im Fellwechsel so, das er schon ständig eine Nies- Nase hat sobald er hier in die Wohnung kommt, da kann man bürsten und saugen wie man will.

Wir haben in der ganzen Wohnung Teppich und wollen den irgendwann auch durch Laminat ersetzen, aber momentan fehlt dazu einfach das nötige Kleingeld.

Letzte Woche habe ich ihm eine Packung Cetirizin 10 mg gekauft, von denen er momentan, quasi "testweise", abends jeweils eine nimmt.

Jegliches Symptom ist vollkommen verschwunden, was natürlich sehr schön ist, und wir fragen uns ob man dieses Medikament auch als Dauertherapie nehmen könnte?

Vielleicht nicht gerade das ganze Jahr über, aber die Monate um die 2 Fellwechsel herum?

Wären Schäden oder auf Dauer stärkere Nebenwirkungen zu vermuten? Von Müdigkeit bemerkt er bisher nichts, denn abgends nach der Arbeit ist er für gewöhnlich ohnehin müde...

Antworten
APiur hat geantwortet


Mag keiner antworten, hat keiner Erfahrungen?

jpn hat geantwortet


> Wären Schäden oder auf Dauer stärkere Nebenwirkungen

> zu vermuten?

Jedes Medikament ist ein Schadstoff und die Abbauprodukte müssen über die Nieren wieder ausgeschieden werden. Nicht umsonst dürfen diese Medikamente bei Nierenkranken nur mit Vorsicht gegeben werden. Bei Dauermedikation muß man daher wohl von einer Beeinträchtigung der Nieren ausgehen. Letztendlich ist fraglich ob es dazu kommt, denn der Organismus wird sich an das Medikament gewöhnen, so daß entweder stetig höhere Dosen verwendet werden müssen oder das Medikament schlicht nicht mehr wirkt.

Man muß sich im Klaren sein, daß die Allergie Ursachen hat. Die Ursache ist nicht das Allergen, in diesem Fall die Katzenhaare, sondern die Ursache steckt in der Antwort auf die Frage, warum der Organismus denn so seltsam auf überall vorhandene Stoffe reagiert. Diese Ursache muß man finden und abstellen, dann verschwindet auch die Reaktion und die Beschwerden.

AniTu'r hat geantwortet


Hmm, heutzutage hat doch so gut wie jeder Allergien, ich auch, fast alle Bekannten und Verwandte, es wird schon seine Auswirkungen haben, wie wir die Luft verpesten und unseren Lebensmitteln alle möglichen und unmöglichen Farb- Konservierungs- und Hilfsstoffe zusetzen, von denen einige sogar "im tierversuch gesundheitsschädlich" sind.

Aber was soll man dagegen tun, schliesslich wird man überall damit konfrontiert.

jxn hat geantwortet


@Aiur

> Hmm, heutzutage hat doch so gut wie jeder Allergien,

Natürlich. Und es werden immer mehr werden, solange niemand der Bevölkerung sagt, woran das liegt. Das wäre im Grunde Aufgabe unseres Staates, aber dem ist die wirtschaftliche Situation wichtiger als die Gesundheit der Bevölkerung...

> auch, fast alle Bekannten und Verwandte, es wird schon

> seine Auswirkungen haben, wie wir die Luft verpesten und

> unseren Lebensmitteln alle möglichen und unmöglichen

> Farb- Konservierungs- und Hilfsstoffe zusetzen, von

> denen einige sogar "im tierversuch gesundheitsschädlich"

> sind.

Das hat sicherlich Auswirkungen auf den Gesundheitszustand, ist aber nicht Ursache der Allergie. Bei den Nahrungsmitteln hat es ja auch jeder selbst in der Hand, wieviel Chemie er sich antun möchte.

> Aber was soll man dagegen tun, schliesslich wird man

> überall damit konfrontiert.

Wer im Industriegebiet wohnt kann aufs Land ziehen, wer keine Chemie im Essen mag kann Produkte ohne Chemie kaufen und wer seine Allergie loswerden will, kann seine Ernährung umstellen. Möglich ist alles - die Menschen verändern halt nur ungern ihren gewohnten Lebensstil.

-qWolaverin8ex- hat geantwortet


also

auf dem beipackzettel muss doch was stehen ?!?

aber :

ich hatte das mittel auch (wirkt nur nicht mehr), konnte es jedoch jeden tag nehmen, von Februar / März bis Sommer ... reagiere auf alles allergisch was blüht ...

ATixur hat geantwortet


Im Beipackzettel steht

Durch die Anwendung von Cetirizin kann es zu Beschwerden im Verdauungstrakt wie Bauchschmerzen, Brechreiz, Übelkeit oder Durchfall kommen. Ferner kann es zu Mundtrockenheit kommen. Bei Nebenwirkungen, die das Nervensystem betreffen, kann es sich um Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder Müdigkeit handeln. Der müde machende Effekt von Cetirizin ist im Vergleich zu H1-Antihistaminika der 1. Generation zwar deutlich geringer, trotzdem treten vereinzelt auch hierbei Fälle von Sedierung auf. Daher müssen Personen, die am Straßenverkehr teilnehmen, auf eine eventuell herabgesetzte Fahrtüchtigkeit hingewiesen werden.

In Einzelfällen kann es durch die Anwendung von Cetirizin zu Leberfunktionsstörungen kommen. Weiterhin kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, die sich meist in Form von Hautveränderungen äußern.

...Aber nichts davon, ob man es rel. bedenkenlos dauerhaft nehmen kann, wenn die o.g. Nebenwirkungen ebenb nicht spürbar eintreten.

d.ustcr4uisxer hat geantwortet


Ceterizin

Hallo, ich nehme das Mittel bereits seit ca. 3 Jahren alle 1-2 Tage

wg. einer Urtikaria (Hautallergie) die bisher nicht anders in den Griff zu bekommen ist. Mir konnte bisher weder der normale Hautarzt noch ein Heilpraktiker helfen. Nach 1 Jahr Dauerversuchen mit verschieden Methoden habe ich jetzt aufgegeben und muß wohl das Zeug weiterschlucken.

Merkliche Nebenwirkungen habe ich nicht festgestellt und ich hoffe daß meine Nieren und Leber das einigermaßen in den Griff bekommen.

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