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Was gegen Katzenallergie?

Ehlisa1#98x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Freund hat eine Katzenallergie. Ich würde aber meine Katzen Nie hergeben und möchte sie auch nicht immer aussperren aus meinem Zimmer, da sie reine Wohnungskatzen sind und es gewöhnt sind bei mir zu sein!

Mein Freund asgt, dass seine Lunge "zu geht" und seine Nase läuft. Ab und zu muss er auch mal husten! Es geht halt nur um die Lunge und um seine verstopfte Nase!

Es gibt in den USA irgendein Zeugs, das man den Tieren ins Fell schmieren kann, und dann soll man nicht mehr allergisch dagegen sein!? ich glaub man kann das Produkt bei [[http://www.petallergy.co.uk]] anschauen!

Was haltet ihr denn davon? Mein Freund hält von einer Hyposensensibilisierung nicht sehr viel, oder wie auch immer das heißt!

Vielleicht fällt euch ja noch etwas ein!

ISt es denn besser ich sperre die Katzen immer weg, oder ich lasse sie drin, damit er sich daran gewöhnt? Ich glaub er ist aber auch Asthmagefährdet!

Gruß

Elisa

Antworten
jxn


Re: Was gegen Katzenallergie?

Hallo Elisa,

Du wirst dich wohl mit deinem Freund außerhalb deiner Wohnung treffen müssen:

Die Katze drinzulassen, um den Freund an sie zu gewöhnen, funktioniert nicht - es wird für deinen Freund nur schlimmer.

Die Katze in der Zeit wegsperren wird euch auch nichts bringen, denn dein Freund ist ja nicht gegen die Katze selbst allergisch, sondern gegen Proteine, die die Katze in die Raumluft abgibt. Die sind natürlich auch noch vorhanden, wenn du die Katze wegsperrst.

Aus dem Satz "Es geht halt nur um die Lunge und um seine verstopfte Nase!" schließe ich, daß du dir nicht bewußt bist, was so etwas tatsächlich bedeutet. Keine Luft mehr zu bekommen ist eins der schlimmsten Gefühle, die man haben kann. Du solltest das nicht unterschätzen. Ich habe selbst lange Jahre eine Allergie gehabt und kann das leider sehr gut nachvollziehen.

Eine Hyposensibilisierung hilft nur symptomatisch, aber nicht auf Dauer. Man kann die Allergie auf ein Allergen damit zwar dauerhaft unterdrücken, aber die Allergie sucht sich dann andere Wege.

Eine Allergie ist zwar durchaus heilbar, aber das dauert einige Jahre und ist mit einer Ernährungsumstellung verbunden.

So gesehen gibt es wenig kurzfristige Möglichkeiten für euch. Am einfachsten wird sein, sich an katzenfreien Orten zu treffen...

S!uprHema


Katzen oder Freund

Ich muß meinem Vorschreiber insoweit Recht geben, wo er Sie auf die Gefährlichkeit Ihres Tuns hinweist. So, wie Sie das beschreiben, ist es nicht nur eine Allergie, sondern bereits Asthma.

Ihnen bleibt nur die Wahl: Freund oder Katzen. Selbst eine Hyposensibilisierung hat nur dann Sinn, wenn die Katzen weg sind.

Eine Heilung von Allergien durch Ernährungsumstellung ist allerdings auch ein Irrglaube. Es sei denn, die Allergie wird durch ein Nahrungsmittel ausgelöst.

B|luxbb


re

Hallo,

ich bin auch gegen Katzen allergisch, wir haben aber trotzdem 2. Unsere Katzen sind zwar auch draußen, meistens aber drin, gerade jetzt im Winter. Immer wenn ich dann mal mit ihnen spiele oder sie streichel, bekomme ich Niesanfälle. Aber die vergehen auch wieder... Das selbe bei meinem Karnickel: es lebt im Garten, und immer nachdem ich seinen Stall ausgemiste habe läuft meine Nase ums verrecken und die Niesanfälle dauern auch n Weilchen. Aber irgendwie gewöhnt man sich daran. Und lieber niese ich ein paar mal als dass ich auf die süßen Tierchen verzichten müsste.

Naja, meine damit nur, dass ihr einen Kompromiss eingehen solltet... wenn die Allergie bei deinem Freund so stark ist, dass er keine Luft mehr kriegt, dann sperre die Tierchen so lange wie er bei dir ist in einen anderen Raum, ich denke mal das dürfte dann kein Prob mehr sein... :-)

jan


@Suprema: Re: Katzen oder Freund

Hallo Suprema,

> Eine Heilung von Allergien durch

> Ernährungsumstellung ist allerdings auch ein

> Irrglaube.

Das mag deine Meinung sein, die Realität sieht jedoch anders aus. Eine Heilung durch Ernährungsumstellung ist definitiv möglich, wie ich selbst erfahren durfte.

Das dauert zwar mehrere Jahre, aber wenn man bedenkt, daß man sich die Allergie ja auch über mehrere Jahre hinweg angezüchtet hat, ist das verständlich.

> Es sei denn, die Allergie wird durch ein

> Nahrungsmittel ausgelöst.

Ich vermute, du verstehst unter Ernährungsumstellung das Meiden der Allergene in der Nahrung. Darum geht es jedoch nicht.

Nebenbei bemerkt: Meine Allergie bestand über 25 Jahre lang gegen diverse blühende Gräser und blühendes Korn und war durchaus massiv mit einem eindeutigen Trend zum Asthma. Also keine Nahrungsmittelallergie. Heute bin ich Allergiefrei.

S#uprJemxa


Re

Auch eine unbehandelte Allergie kann im Laufe der Jahre rückläufig sein.

Ansonsten würde ich mir persönlich nicht den Streß machen, nur noch gegrillte Salatblätter zu essen.

jen


Re:

Hi Suprema,

> Auch eine unbehandelte Allergie kann im Laufe

> der Jahre rückläufig sein.

Das wäre schön, entspricht aber nicht meinen Erfahrungen. Ich kenne keinen, bei dem das der Fall wäre. Die Betroffenen, die ich kenne, versuchen das so gut es geht mit Sypmtomatika unter Kontrolle zu halten, aber von selbst gebessert hat sich da noch keine Allergie.

> Ansonsten würde ich mir persönlich nicht den

> Streß machen, nur noch gegrillte Salatblätter zu

> essen.

Das würde ich mir auch nicht antun... ;-)

Svupre#ma


Re

Aber was spricht dagegen, wirklich eine Hyposensibilisierung zu machen, vorausgesetzt, man hat mittels Prick- und RAST-Testen die auslösenden Allergene gefunden?

Diese Hyposensibilisierung muß allerdings von jemanden gemacht werden, der damit Erfahrung hat und sie muß mindestens 3 Jahre durchgehalten werden. Eine sogenannte präsaisonale Hyposensibilisierung hat wenig bis keinen Effekt.

Denn die Symptomatika sind auch nicht ohne Nebenwirkungen und bekämpfen eben, wie der Name schon sagt, nur die Symptome und führen oft zu einer Müdigkeit.

E~isst.urxm


Elisa, Jn und Suprema!

Elisa,

was "Jn" dir geantwortet hat stimmt. Ich bin auch gegen Katzen allergisch, reagiere mit verstopfter Nase, Niesen, Juckreiz und --das schlimmste--einer Lunge, die "zu" geht, wie bei deinem Freund. Und Asthma ist kein Zuckerschlecken, Elisa! Das Gefühl (nicht nur Gefühl, es ist Realität!) nicht genug Luft zu bekommen ist vielleicht das zweitschlimmste Vernichtungsgefühl nach einer Angina Pectoris - nur ohne den Schmerz. Und von allein geht das nicht wieder weg, nur mit massivem Medikamenten-Einsatz.

Elisa, informiere dich bitte mehr über die Krankheit deines Freundes, wenn dir was an ihm liegt - wenn du ihn damit nicht ernst nimmst und sein Leiden verharmlost, wird es mit euch nicht lang was werden, fürchte ich. Mir zumindest hat es immer weh getan, wenn Leute, Freunde!, mich nicht ernst genommen haben und nicht mal gestaubsaugt hatten, und den Hund für die paar stunden weggesperrt hatten, wenn ich mal zum Kaffee kam...Schnupfen hat doch jeder mal! Auf solche Freunde habe ich dann auf Dauer verzichtet...

Jn!

Hallo!

Ich lese hier zum ersten mal und was du schreibst interessiert mich sehr!

Kannst du mehr davon erzählen, bitte?

Blubb,

was du hast, scheint mir nun gar nicht das zu sein, was Elisas Freund hat. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Schleimhautschwellungen in Nase und Lunge nicht einfach wieder weg gehen, wenn der Kontakt zu Tier oder Pflanze vorbei ist.

Nach meiner Erfahrung geht Asthma, ein Asthma-Anfall, ohne Medikamente (Kortison!) überhaupt *nie* wieder weg.

Suprema!

"Ansonsten würde ich mir nicht den Streß machen, nur noch gegrillte Salatblätter zu essen."

Nun, so extrem wirds nicht sein, oder, jn? :-)

Aber im Ernst: Ihr Asthma und Ihre Allergien können nicht sehr schlimm sein, wenn Sie eine

Chance auf Heilung so einfach beiseite tun, ohne nachzufragen, was jn im Detail mit seinem Ratschlag meint.

Und Hyposensibilisierung mag ja ein Weg sein, wenn man nur an ein oder zwei Allergene "gewöhnt" werden muß (wobei mein Arzt gesagt hat, daß Tierhaarallergien nicht gut auf Hyposensibilsierungen anschlagen). Was ist wenn man gegen die ganze Palette natürlicher Allergene allergisch ist? Ziemlich ausweglose Sache, nicht?

SLuprwem=a


@Eissturm

Die Firmen mixen die Hyposensibilisierungslösungen entsprechend den Ergebnissen der Allergietestung für jeden Patienten spezifisch zusammen.

Eine Hyposensibilisierung gegen Tiere bringt natürlich tatsächlich nichts, wenn die Katze weiter im Haus rumschnurrt.

Eine Ernährungsumstellung hat sicher dann Sinn, wenn hier auslösende Allergene enthalten sind.

Es gibt natürlich auch bei der Hyposensibilisierung Therapieversager, z.B., wenn noch Allergene wirken, die bei der Testung gar nicht dabei waren.

E^issNturm


Suprema

danke für die infos zur Hypo.

Aber wenn es nicht gegen Tierhaare wirkt, ist es verlorene Liebensmüh für mich...ich wünschte, wir lebten in fortschrittlichen Zeiten.

V8iorIel


Allergiefrei

Hallo Leute,

Ich habe alles gelesen, jede Meinung ist interessant und ich kann nur glücklich sein dass bei uns in der Familie das Wort Allergie nicht mehr aktuell ist. Meine neunjährige Tochter war dreifach allergisch (Milben-, Gras- und Pollenallergie) , meine Frau hatte Juckreiz, kein Arzt konnte uns sagen woher das kommt, sie hat aber mehr als 6 Jahre Zyrtec genommen, es war so schlimm dass wir selbst nach Lösungen suchen mussten. Ich habe viel über Allergien gelessen und einmal war mir klar dass Allergie nicht anderes ist als eine Immunsystemschwäche. Dann habe ich mich über das Immunsystem interessiert und habe mitbekommen, dass unser Immunsystem um 80% im Darm sitzt. Also, ein kleines Darmproblem kann eine Allergie auslösen, durch eine Vergiftung, oder durch unausgewogene Ernährung. Meiner Meinung nach, die Nahrung spielt eine entscheidende Rolle bei Allergien. Wir sind alle mehr oder weniger vergiftet und übersäuert. Wir haben einfach mit Darmsanierung angefangen (mehr Ballaststoffe, Darmflora-Aufbau), Entsäuerungsmassnahmen (mehr Mineralien) und Entgiftung (mit Selen und Vitaminen). Das ist gerade nicht billig, aber bei uns sind die Allergien kein Thema mehr.

Gruß an alle, Sigi

CAiprami}lla


re

Ich habe etwa 13 Allergien, darunter natürlich auch Katzenallergie. Nachdem unsere letzte Katze gestorben war, verbesserte sich meine Situation schlagartig. Ich liebe katzen, aber mehr als kurzes Streicheln ist nicht drin. Eine sehr anhängliche Katze hat sich auf einer Party zu mir gesellt, und schon waren Atemnot, Pusteln und Jucken da. Katzen haben in so einem Fall keinen Sinn!!! Zumindest bei mir kann die Ursache unmöglich in der Ernährung liegen, da mein Vater und mein Bruder keine Allergien, meine Mutter nur zwei hat und wir uns alle sehr gesund und gleich ernähren.

gTertxrud


hilfe bei katzenallegie

hallo liebe leser    mein problem ist wie bei vielen von euch eine katzenallergie :-( ich habe diese seit ca einem halben jahr und habe meinen zwei kleinen schon seit zwei jahren der arzt sagt er kann mir nicht helfen ich habe ein cortisonspray verschrieben bekommen was jedoch bei meinen täglichen asthmaanfällen auch nicht hilft.kennt vielleicht irgenjemand ärzte im rhein main gebiet die katzenallergien behandeln oder hat selber jemand eine bestimmte therapie gemacht die hilft ich hoffe mir kann irgendjemand da drausen helfen da ich mich auf keinen fall von meinen kleinen trennen will und jetzt schon grosse atemnot habe es ist wirklich sehr dringend !!! danke schon mal im voraus

aXma


rechtzeitig Sarg bestellen

Wer sich umbringen will bei Katzenallergie, sollte sich zu seinen Katzen ganz schnell noch ein Dutzend weiterer Katzen in die Wohnung holen. Oder zwei. Oder drei. Dann geht das alles noch viel, viel schneller.

Den Sarg rechtzeitig zu bestellen schützt vor Überraschungen. Probeliegen ist gar nicht schlecht. Wirklich sehr überzeugend...

Allergie ist eine Krankheit. Warum man sich damit umbringen will, ist rational nicht mehr erfaßbar.

ama

[[http://www.ariplex.com/ama/ama_hund.htm]]

(über einen ganz dicken Hund)

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