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Juckreiz - allergie auf holzschutzmittel

t~omtxs hat die Diskussion gestartet


hallo,

da sich meiner ansicht nach meist niemand mehr meldet wenn ihm geholfen wurde will ich dies hiermit tun.

also, in kurzen zügen meine leidensgeschichte. im november letzten jahres bin ich in eine neue wohnung gezogen, und circa 2 monate später, fing der juckreiz am kopf an, ging dann im laufe der zeit weiter über schultern, bauch, leiste, unter den achseln, in den kniekehlen etc. es fing einfach an zu jucken, und nichts konnte mich davor abhalten zu kratzen, bis es schmerzte. ich bin fast jede nacht aufgewacht, durch das kratzen, hab dann versucht mit eisbeuteln zu kühlen, hab auch versucht nachts handschuhe zu tragen, und was man halt so alles unternimmt und sich einfallen läßt um sich erleichterung zu verschaffen. anfangs dachte ich mir das wird schon wieder vergehen, als es aber stattdessen immer schlimmer wurde bin ich dann doch mal zum doktor gegangen. dann ging eine odysee los, hab einige hautärzte zu wahnsinn getrieben ;-))) aber mir wurde nur immer wieder bestätigt das ich kerngesund bin, blutwerte in ordnung, keine katzenallergie, und ich solle jetzt das mittel zum einnehmen, und das nächste zum einreiben, usw........bis ich dann zum schluß beim am meist konzentrierten kortison war und das auch nur kurzzeitig linderung brachte. das ganze ging dann auch sehr an die psyche, aber wem erzähl ich das.

wie gesagt es wurde getestet was das zeug hielt und schließlich, nach dem die letzte hautärtin kurz vorm nervenzusammenbruch stand, stellte sich heraus das ich auf holzschutzmittel, die in den 70 er jahren verwendet wurden allergisch bin, als ich dann staubproben, und proben von den türen und fenstern der neuen wohnung nahm, war klar das das problem gefunden war.

ich habe mir dann auf anraten der ärztin sofort eine neue wohnung gesucht, teppiche, sofa etc. also textilien die sich mit den pesticiden vollsaugen mußte ich wegwerfen. sogar von büchern sollte ich mich trennen, weil auch diese kontaminiert sind. naja, soweit es ging, hab ich das dann so durchgezogen, und ab dem zeitpunkt als ich aus der wohnung raus war wurde es tatsächlich besser, mittlerweile ist das 4 wochen her. laut meiner ärztin müßte ich mich auf bis zu einem jahr einstellen, bis die ganzen gifte aus meinem körper raus sind, da sich dieses nervengift bis in die fettzellen absetzt. egal, wie gesagt, ich spürte sofort erleichterung (vielleicht eine art plecebo effekt) und die letzten beiden nächte habe ich nach langer zeit endlich mal wieder durchgeschlafen, ohne vom juckreiz aufgeweckt worden zu sein. das ich mich psychisch natürlich momentan auch auf wolke 7 befinde ist klar.

als falls ich jemandem irgendwie helfen kann, oder wer noch fragen hat schreibt mir einfach, ich versuche so gut es mir möglich ist zu helfen.

schöne grüße, und laßt euch nicht unterkriegen

tom

Antworten
MEiri]sfxad


Das ist ja gut, daß herausgefunden wurde, was die Ursache der Juckerei war!

Mich würde noch interessieren, wie man auf diese alten Holzschutzmittel getestet hat? War das ein normaler Allergietest oder etwas Spezielles?

t[omtxs


chinesologie. ist so eine methode wo der patient die betreffende probe auf den bauch gelegt bekommt, ein medium (arzthelferin) hat mein handgelenk (am puls) gehalten, und die ärtin versucht den anderen arm des mediums, welchen sie seitlich ausstreckt, runterzudrücken.

hört sich jetzt vielleicht ein bißchen abenteuerlich an, mußte anfangs auch ein grinsen unterdrücken. weiß aber mittlerweile das es eine sehr zuverlässige art ist, um allergien herauszufinden.

ich hoffe das meine umschreibung halbwegs verständlich ist ;-))

aber ist gar nicht so leicht das mit worten zu beschreiben

MEirisf<ad


Ja, ist verständlich :-). Ich kenne Kinesiologie schon lange und halte viel von ihr, vor allem von Psychokinesiologie nach Klinghardt und von Applied Kinesiology.

[[http://www.therapeuten.de/therapien/kinesiologie.htm]]

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