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Katzenhaarallergie - muß die Katze weg?

hsannab&anapnxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wir haben seit 3 Wochen eine kleine Katze.

Mein Sohn (7) reagierte seitdem mit Heuschnupfensymptomen, wir haben am Montag einen Pricktest gemacht und siehe da - er ist auch allergisch gegen Katzenhaare....

Wir haben das kleine Katerchen schon arg ins Herz geschlossen und würden ihn ungerne wieder abgeben.... ich habe mal gegoogelt und unterschiedliche Meinungen gelesen - Die Schulmedizin sagt abgeben, die Alternativmedizin sagt, es geht, wenn die Allergie nicht lebensbedrohlich wird... mein Sohn kommt mit seinem Aerosol , dass er bei Bedarf eh nimmt und Zyrtec bei Bedarf eigentlich gut hin....

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht ? Habt ihr euer Tier abgegeben oder habt ihr einen Weg gefunden, um mit Tier und Allergie zu leben ?

Grüße, Hanna

Antworten
S/andrba-x84


am besten ist du rufst montag mal den arzt an ,

fragst welche therapie möglich wäre.. (es gibt sicher möglichkeiten, nur weiss nicht genau wie das bei kindern abläuft)

der muss es ja am besten wissen...

viel glück..

@:)

h-annaObanxana


....der Lungenfacharzt hat gesagt Katze weg.... :°(

....ich will mich aber gründlich informieren, ob das wirklich sein muss.... zumal ich gelesen habe, daß man Allergene nie ganz wegbekommt und es demzufolge wurscht wäre, ob die Katze nun hier ist oder ihre Haare sich noch Jahre in der Wohnung befinden, dann würde es meiner Logik nach wenig Sinn machen, die Katze abzuschaffen....

wäre nett, wenn jemand mit Katzenhaarallergie hier seine Erfahrung berichten könnte.

@:)

d5eckBelc[hen21


hallo,

ich (23) bin so eine katzenallergie geplagte Person und ich würde dir empfehlen die Katze abzugeben. Ich hatte vor gut 7 Jahren auch ein kleines Miezekätzchen und bekam nach einiger Zeit Niesanfälle und juckreiz in den Augen, so dass ich ständig an den Augen reiben musste. Habe diese Symptome aber nicht ernst genommen. Nach gut 2 Jahren sind wir dann in ein eigenes Haus gezogen und meine Mieze ist sowohl im als auch ausserhalb des Hauses rumgelaufen. Bin dann irgendwann mal ausgezogen. Wenn ich dann mal bei meiner Mama war (bei der die Katze lebte) wurden die Symptome immer schlimmer, bis ich teilweise Luftprobleme bekam und zum Hausarzt gegangen bin, der einen Allergietest mit mir gemacht hatte. Da stellte sich raus, dass ich allergisch auf die Katze reagierte. Ich bekam dann sogar ein Asthmaspray für den Notfall und die Empfehlung mich von Katzen fernzuhalten. Zum heutigen Zeitpunkt halte ich mich so wenig wie möglich in der Nähe von Katze auf und wenn ich meine Mutter besuche, dann schlafe ich bei meinen Grosseltern, die eine Einliegerwohnung im Haus meiner Mutter haben (katzenfreies Gebiet, da ich Allergie habe). Ohne dieses katzefreies Gebiet könnte ich nicht mehr zu meiner Mutter und da sie noch einen Hund hat (auf den ich auch allergiesch reagiere) ist es für mich immer schwierig meine Familie zu besuchen (ich wohne auch noch 400km weit weg).

Allerdings hatte meine Mutter auch eine Katzenhaarallergie und hat es überwunden. Sie ist zu einer Heilpraktikerin gegangen und hat bei ihr Haare der Katze abgegeben und diese hat irgendwelche Tropfen daraus gemacht (ich kenne mich mit diesem Verfahren leider nicht aus), die meine Mutter dann täglich einnehmen musste. Bei Ihr hats funktioniert und sie musste die Katze nicht abgeben.

Ich denke, du solltest dir mehrere Meinungen von Ärzten anhören und selber entscheiden was für euch das richtige ist.

f,inmdlting


Also doch möglich

@ hannanabana

schau Dir den Beitrag von Deckelchen gut an, was nämlich ihrer Mutter geholfen hat hilft praktisch immer, nämlich eine Behandlung bei einem Therapeuten (in) der mit PraNeoHom oder Kinesiologie nach Callahan arbeitet. Wie diese Forum beweist, ist die Schulmedizin mit Allergien ziemlich hilflos und Du kannst sicher sein dass alle Verfasser mit nagativen Urteilen über alternative Medizin diese NIE versucht haben und nur aus Unwissenheit so schreiben.

Mach Dich einfach bei Google kundig und suche einen Therapeuten und sprich mit ihm, die Therapie kann auch bei Kleinstkindern angewendet werden.

Viel Erfolg!

findling

jnea~ngrxeen


Hier gibt's einige Tipps. Das Spary soll wirklich gut sein, habe ich gehört.

[[http://www.miau.de/tips/allg/allergie.html]]

r3ettFerchBen82


hallo,

das was bei deckelchens mutter gemacht wurde, ist eine sogenannte "Desensibilisierung". dabei wird der körper an die allergene gewöhnt (prinzip einer aktiven immunisierung). soll ganz gut sein, macht der allergologe, pneumologe oder dermatologe, weiß ich jetzt nicht so genau. Ich selbst bin allergisch auf meinen Hund und meine katze, beide mittlerweile bei meinen eltern lebend, da ich es sonst nicht aushalte. diese desensibilisierung dauert nämlich eine ganze zeit (mehrere wochen) an. dafür hat ich bisher keine zeit. muß aber jetzt, weil sich mein allergisches asthma offentsichtlich in ein bronchiales chronisches wandelt und da hab ich keinen bock drauf.

aslo am besten mit dem kleinen zum allergiearzt und dort die desensibilisierung machen lassen, er hat ja bestimmt zeit... ;-)

LG Retterchen

fyindlxing


retterchen82, eben NICHT!

Ein Heilpraktiker macht keine Desensibilisierung, diese ist wirklich mühsam, dauert lange und hilft wenig wie aus vielen Beiträgen aus diesem Forum ersichtlich ist. Ein wirklicher Heilpraktiker hat ganz andere Möglichkeiten, die Allergie so weit zu mindern, dass keine Reaktionen mehr stattfinden.

Bei den Beiträgen über Kälteallergie habe ich übrigens einen bezeichnenden Satz gefunden: " man ist als Kälteallergiker halt etwas besonderes" und manchmal kommt mir der Verdacht, dass viele Allergiker gar nicht geheilt werden wollen, es würde ihnen etwas fehlen, Gesprächsstoff, im Mittelpunkt stehen, "so schlimm ist das?", was sie nicht sagen!

Anders ist es nicht erklärbar, dass nicht einmal Versuche gemacht werden mit einer anderen Therapie, ohne Schulmedizin, denn diese kann nur in wenigen Fällen helfen. Noch schlimmer ist, dass schon die Erwähnung anderer Möglichkeiten hier im Forum einige Leute animiert, blöde Sprüche zu machen obwohl sie keine Ahnung haben was es alles gibt. Und vergesst nicht: Die wissenschaftlich bewiesenen Tatsachen von heute sind die Irrtümer von Morgen.

D#ottix17


So gern man das Tier hat-es muss weg!

Hallo!

Ich kann mir denken was ihr durchmacht. Meine Mutter kam vor ca.1,5 Jahren auch mit einem jungen Kater an obwohl sie wusste, dass ich höchstgradig allergisch bin! Bin total der Tierfreak, daher hab ich das auch ca. ein 3/4 Jahr versucht! Keine Chance! Ich hab mit einer extremen Neurodermitis angefangen! Musste letztendlich auch 4 WOchen ins KRankenhaus! Lass es nicht so weit kommen!

r{ettercqhenx82


@findling

hallo, ich nochmal. hab nicht gesagt, das der heilpraktiker die desensibilisierung macht...! Und das Alternativmedizin Mist ist. War nur'n Vorschlag mit der Desensibilisierung, ist 'n Forum hier, vergessen?!....!!! Und das diese, wenn man sie machen lässt(z.B. beim Hautarzt !?!), lange dauert, weiß ich auch.

Ein Problem mit Heilpraktikermethoden ist halt, dass viele Kassen das nicht zahlen, weil es billigere Alternativen der Schulmedizin gibt!!! Und wenn man finanziell nicht so gut situiert ist, kann man sich da schnell mal ins finazielle "Aus" katapultieren, ich weiß tatsächlich aus eigener Erfahrung , wovon ich rede! Medizin ist teuer! Gerade die Alternativmedizin. Wenn sie hilft: okay, ich bin die letzte die dagegen ist, halt selbt nicht viel von der ganzen Chemie in den Medikamenten, aber oft ist es halt unerschwinglich! Mal drüber nachdenken. Sicher ist einem für die Gesundheit des eigenen Kindes nichts zu teuer, aber manchmal gehts halt nicht mehr und das muß die "billige" Schulmedizin her!

LG Retterchen

H2axlm


Bei mir wurde auch mal eine Katzenhaarallergie diagnostiziert und das, obwohl ich schon mein Leben lang Katzen um mich habe. Beim nächsten Prick-Test ist quasi keine Rötung mehr aufgetreten, keine Ahnung, warum das so war! Ich hab meine Katzen jedenfalls behalten, könnte das auch nicht, allerdings hab ich nicht die typischen Symptome, wie Niesreiz oder Augenbrennen, sondern eher den chronischen Schnupfen, den ich aber mit Xusal ziemlich im Griff habe (außer in der Winterzeit :-( )!

Über dieses Desensibilisierungen hab ich auch schon einiges gehört, aber halte ehrlich gesagt gar nix davon. 1. dauert das ganze meist bis zu 3 Jahren und 2. hab ich schon oft von Leuten gehört, die dann zwar ihre eine Allergie loshatten, aber dafür mehrere andere aufgetreten sind. Na toll, dann lieber nur die eine, oder? Also viel Glück auf jeden Fall für die Zukunft!

MfG Halm

L%ygiax12


@ll

Also ich kann nicht behaupten, das Desensibilisierungen nichts bringen - meine haben ca. 20 Jahre lang gehalten und das finde ich gut.

Ich habe 3 Jahre Baumpollen- und 6 Jahre Gräserpollendesensibilisierung hinter mir und habe nun nach knapp 20 Jahren seit ca. 2 Jahren den Eindruck, das die Wirkung nachlässt.

Ende des Jahres lasse ich eine neue Allergiebestimmung machen und schaue mal, ob eine erneute Desensibilisierung Sinn macht. Natürlich ist das zeitaufwändig - im Winter 1 x pro Woche eine Spritze und dann eine halbe Stunde sitzen - doch ich habe halt gute Erfahrungen damit gemacht.

Und Retterchen hat Recht - Heilpraktiker SIND teuer und auch dort geht es nicht viel schneller (von wegen Allergie ausleiten usw.). Und ich habe bisher noch niemanden getroffen, bei dem das dauerhaft geholfen hat.....ich lasse mich gern eines besseren belehren, doch ich kenne niemanden.

Liebe Grüße

Lygia12

P3etssxs


gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Desensibilisierung und Hyposensibilisierung?

b`r owrnixie


hallo.

Ich bin seit 3 Jahren glückliche Besitzerin von 2 Katzen.

Es gab überhaupt kein probleme...

Doch vor 2 Tagen war ich beim arzt und habe einen allergie Test

gemacht. Und dann der große schock! Ich hab Katzenhaarallergie.

Der arzt hat gesagt das es schon in die Richtung Asthma geht :°(

Muss ich die Katzen jetzt wirklich weggeben..??

Das würde mir sehr sehr schwer fallen denn ich hab sie tief in mein Herz geschlossen... gibt es da nicht irgendein ein gegenmittel oder so?? Ich bin verzweifelt ! :-(

fLigoW3x6


Re.: Katzenhaarallergie

Mein Bruder hatte vor 30 Jahren eine Katze, und ich bekam immer die typischen Symptome! Als siebenjähriger begann ich nach ein paar Stunden heftig zu niesen, und die Augen tränten sehr stark.

Niemand konnte sich erklären was das wohl sein sollte, so war das eben in den 70iger Jahren.

Als ich einmal für 3 Wochen bei ihm zu Besuch war, ging es schon in Richtung Asthma, es war die Hölle.

Nach einem Lungenröngten stelle man fest, dass die Lunge schon so weit angegriffen war, dass ich für 2 Monate!!!! in die Lungenheilanstalt musste.

Ich erholte mich dann schießlich, und man kam erst Jahre später drauf dass es eine Allergie ist!

Daher Katze hin oder her, die MUSS WEG!

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