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Angst vor Hyposensibilisierung (Wespen)

S)abrotsxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Vor zwei Jahren bin ich von einer Wespe gestochen worden und hatte allergische Symptome (Schwindel, Herzrasen, Blutdruckabfall)

Mein Arzt hat mir zu einer Hyposensibilisierung geraten und der RAST -Test zeigte auch STufe 2 an.

Nachdem ich die stationäre Einleitung zwei Jahre vor mir hergeschoben habe (Abi, Umzug etc) habe ich mich nun zur Hypo entschlossen und am Dienstag ein Abklärungsgespräch in der Ambulanz der Hautklinik Karlsruhe.

Vor der stationären Einleitungsphase hab ich irgendwie SChiss :-/

ICh gehöre leider zu den Menschen, die sich eher zu viele Gedanken als zu wenige machen und ich habe Angst, dass während der Therapie irgendwie Komplikationen auftreten könnten.

(z.B. anaphylaktischer SChock, Unterbesetzung wegen Ärztestreik etc)

Dummerweise werde ich auch manchmal von Panikattacken heimgesucht, besonders in Situationen, in denen ich mich anderen ausgeliefert fühle und hilflos, wie im Krankenhaus eben.

Die Symptome sind dann ebenfalls Schwindel, Unruhe, Herzrasen, Angstgefühle.

Mir ist schon klar, dass die Wahrscheinlichkeit umfallen, beim nächsten Wespenstich höher ist als bei der Hyposensibilisierung an sich.

ICh wäre dankbar, wenn sich hier ein paar Menschen melden würden, die diese Prozedur schon hinter sich haben (und überlebt :-D) und mir ein bisschen die Angst nehmen.

Antworten
R1enaYmahus


hallo,

ich bin 2001 nach einem wespenstich in der notaufnahme gelandet. mein kopf war total geschwollen und ich habe kaum noch luft bekommen. am ganzen körper hatte ich dicke pusteln. man hat mir irgendetwas gespritzt und dann bekam ich einen anaphylaktischen schock und landete schliesslich auf der hautstation.

nach 5 tagen war ich wieder zu hause und hatte ein notfallset. ich hatte dann panische angst wieder gestochen zu werden und entschloss mich zur hyposensibilisierung. ich war dann eine woche im klinikum und habe jeden tag 3 spritzen bekommen. es wurde nach und nach immer etwas mehr gespritzt. ausser super geschwollenen oberarmen ist mir nichts passiert! man steht die ganze zeit unter beobachtung. ich hatte eine speziell ausgebildete laborantin, die für mich zuständig war. am letzten tag bekam ich dann nur eine spritze mit voller dosierung. es lief alles gut. nun bin ich schon im vierten jahr der sensibilisierung, da ich eine unterbrechung drin hatte. im mai diesen jahres bin ich endlich fertig.

glaub mir, du brauchst dir echt keine sorgen machen. das ist alles besser als an einem wespenstich drauf zu gehen...

S&ab4rosa


@Renamaus

Danke für Deine Antwort!

Bei Dir war es ja ziemlich dramatisch, da brauch ich mich mit meinen Kreislaufproblemen ja nicht zu beschweren :-o

Hattest Du auch zusätzlich auch die Kreislaufprobleme oder waren es hauptsächlich mehr die Schwellungen, die Dir zu schaffen machten?

Habe ich das richtig verstanden, du hast trotz Adrenalin-Spritze noch einen anaphylaktischen Schock bekommen?

Man bekommt eigentlich was gespritzt, damit man eben keinen Schock bekommt?!

:-/

Wie hast Du denn die einzelnen Spritzen während der Hypsensibilisierung vertragen? :-o

Wird man während der ganzen Spritzerei irgendwie überwacht, z.B. EKG, Blutdruck etc?

Ich bin froh zu hören, dass es bei Dir gut gegangen ist und Du schon 4 Jahre gut rumbekommen hast.

Irgendwie freu ich mich auch schon auf meine Hyposensiblisierung, da ich zum ersten Mal dem Sommer angstfrei entgegenblicken kann.

R]en$a1maxus


*:)

bei mir waren es wirklich mehr die schwellungen, vor allem im hals. ich habe keine ahnung was die mir in den zugang gespritzt haben, aber ja ich bekam dann erst den schock.

die einzelnen spritzen sind mir ganz gut bekommen. es wurde andauernd blutdruck gemessen. ein ekg hatte ich nicht.

ich gehe jetzt auch viel entspannter dem sommer entgegen. bis jetzt bin ich aber nicht wieder gestochen worden...

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