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Milcheiweißallergie

f>lunseerl hat die Diskussion gestartet


Hallo!

ich hab seit über 2 Jahren schon ständig Blähungen, einen aufgeblähten Bauch und teilweise so "Durchfallattacken" mit Kreislaufschwäche.

War beim Internisten, der wollte als allererstes eine Dramspiegelung machen, was ich nicht wollte.

Hab ihm dann gesagt dass ich vermute, dass es eine MIlcheiweißallergie ist, das haben mein Vater und meine Schwester. Er hat gesagt wenn dann wohl eher Lactoseintoleranz. Also: Test, nichts wars

Hab dann mal nach nem Test für Milcheiweiß gefragt und er sagte das komme so selten vor, das würde man nicht testen. Ja, super, nur wenn zwei Personen aus meiner Familie das haben, ist es schon wahrscheinlich dass es das bei mir auch is.

Meine Frage: gibt es einen Test auf MIlcheiweißallergie? Wenn ja, ist der zuverlässig? Wo kann ich den machen lassen?

Einfach MIlchprodukte weglassen geht schlecht, weil ich quasi Vegetarier bin, dann kann ich ja fast gar nichts mehr essen...

Würd mich über Tips und Hilfe freuen.

Antworten
A#nonyxma1 hat geantwortet


Also ich habe selber eine Allergie gegen Milcheiweiß (Kasein), und Milcheiweiß gehört definitiv zu den häufigsten Nahrungsmittel-Allergenen. Und natürlich kann man das testen, und zwar mit ganz normalen Allergiestests (wie Hauttests bzw. Bluttest / RAST auf IgE-Antikörper). Die Tests macht ein Allergologe. Es ist allerdings richtig, dass Tests bei Lebensmittelallergien wirklich nicht 100% zuverlässig sind, und häufig wirklich nur Weglassdiäten helfen.

Wobei ich allerdings sagen muss, dass Deine Symptome sich wirklich eher nach einer Laktose-Intoleranz oder sonstigen Unverträglichkeit anhören, und nicht unbedingt nach einer Allergie.

Ich würde Dir empfehlen, einfach mal ein paar Wochen alle Milchprodukte wegzulassen. Und auch als Vegetarier bleibt Dir da noch genug übrig, ich selber esse auch nur gelegentlich Fisch oder Fleisch.

Also für ein paar Wochen sollte das wirklich kein Problem sein.

fVlunsqerl hat geantwortet


Also Laktose ist es nicht, da hab ich ja den Test schon gemacht.

Anhand der Symptome kann man aber doch nicht sagen ob eine Allergie oder eine Intoleranz vorliegt, geschweige denn gegen was.

mein Vater kriegt Schnupfen, meine schwester Hautausschlag und trotzdem ists bei beiden definitiv eine MIlcheiweißallergie.

ArnonRymax1 hat geantwortet


Nein, hundertprozentig kann man anhand der Symptome natürlich nicht sagen, ob es eine Allergie oder eine Intoleranz ist, und erst recht nicht, gegen was.

Allerdings sind manche Symptome für Lebensmittel-Allergien typisch (wie z.B. Hautauschlag, Schleimhautschwellungen, "Heuschnupfen"-Symptome, Erbrechen/Durchfall), andere weniger. Und Blähungen und ständig aufgeblähter Bauch sind meines Wissens - vor allem, wenn das Deine einzigen Symptome sind - für eine Lebensmittelallergie eher untypisch. Schließen sie aber natürlich nicht aus, gerade, wenn Du in der Familie eine entsprechende Veranlagung hast.

Daher wäre es sicher sinnvoll, zu einem Allergologen zu gehen, und Dich testen zu lassen.

Darüber hinaus würde ich es aber trotzdem mal mit dem Weglassen von Milch und allen Milchprodukten versuchen. Und wie gesagt, für ein paar Wochen ist das auch als Vegetarier kein Problem.

Eine andere Möglichkeit wäre, Ernährungstagebuch führen, also Dir aufschreiben, was Du gegessen hast, und wann Deine Beschwerden auftraten. Dabei ist es hilfreich, möglichst "einfache" Sachen zu essen.

fCluxnsxerl hat geantwortet


hm, danke!

Dann werd ich ums verzichten wohl nicht rumkommen... doof...

naja, Danke jedenfalls. muss man diese Tests selber bezahlen? (schätz mal schon, oder?)

AWnon4yma{1 hat geantwortet


Nein, normale Allergietests zahlt - bei entsprechendem Verdacht - in der Regel die Krankenkasse. Den Hauttest (Prick-/Scratch-Test) zahlt sie sicher, Bluttests (RAST-Test auf IgE-Antikörper) meines Wissens in begründeten Fällen auch (war aber damals, als die Allergie bei mir festgestellt wurde, noch über meine Eltern mit privatversichert, bin mir somit diesbezüglich nicht sicher).

Was die Kasse nicht zahlt, sind diese - schulmedizinisch nicht anerkannten - Tests auf "Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten" (meist ELISA-Tests auf IgG-Antikörper).

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