» »

Lebensmittelallergie

M^oppel+chexn1974 hat die Diskussion gestartet


Hallöchen,

laufe seid fast drei jahren mit einer Erkältung rum, bzw Erkältungssymptomen (Husten, Halsschmerzen, Ohren zu, triffende Nase). War 1000x beim Arzt, bis dann letzten Oktober rausgefunden wurde, daß ich Asthma habe und diverse Lebensmittelallergien (Weizen, Eier, Zitrusfrüchte).

Seitdem nehme ich Asthmaspray und verzichte auf oben genannte Lebensmittel. Nur geht es mir nicht wirklich besser. Habe trotzdem noch Husten etc.....

Mein Arzt sagt, daß er einen Test gemacht hat, der in der Schulmedizin nicht anerkannt ist (keine Ahnung, hat mir damals nur Blut abgenommen)

Was tun?

Antworten
Acnonym(a1 hat geantwortet


Moppelchen1974

Der Test, den Dein Arzt gemacht hat, war wahrscheinlich - schulmedizinisch gesehen - nicht auf eine Allergie im eigentlichen Sinne, sondern auf sogenannten "Unverträglichkeiten", gelegentlich auch als "verzögerte" oder "chronische" Allergien bezeichnet.

Im Unterschied zu den schulmedizinischen Allergietest auf IgE-Antikörper (verantwortlich für "Sofortallergien") testen diese "alternativen" Bluttests auf IgG-Antikörper, deren Bedeutung für das Auftreten von Allergiesymptomen medizinisch umstritten ist. Und wenn Du selbst durch das Weglassen der entsprechenden Lebensmittel keine Besserung merkst, dann können die ja wohl auch nicht die Ursache sein....

Wurde bei Dir denn schon ein "schulmedizinischer" Allergietest, also entweder Hauttest (Prick/Scratch) oder Bluttest (RAST) auf IgE-Antikörper gemacht, also "Heuschnupfen" (Pollen, Milben usw) und / oder Lebensmittel gemacht?

Was wurde an anderen möglichen Gründen, außer Allergie, untersucht, vor allem im HNO-Bereich?

MfoppDelchsen1,9x74 hat geantwortet


ein Schulmedizinischer Test wurde bei mir durch eine Lungefachärztin durchgeführt, in Bezug auf Tierhaare, Milben, etc, aber nicht auf Lebensmittel.

Habe hier aber gar nicht reagiert, sprich, war alles in Ordnung.

Mir geht es nicht mehr so schlimm wie vorher, aber auch nicht wirklich gut. Habe das Gefühl, daß das nie weg geht.

Desweiteren merke ich, daß ich z.B Nüsse gar nicht vertrage, manchmal geht Wein nicht und Schokolade auch nicht (außer die mit 85% Kakaobohnen)

Nehme ich Lebensmittel zu mir (z.B beim letzen Mal Kräuterbutter, wo ja Zitronensäure drin ist) gehts mir richtig schlecht.

Reizhusten, Kreislauf platt etc.

Weiß nicht mehr was ich tun soll. Wo kann man denn so einen Allergietest machen ? Als Kassenpatient hat man ja kaum ne Chance darauf zu pochen, daß dies erneut getestet wird.

A.nony^maF1 hat geantwortet


Also mit den Kassenregelungen kenne ich mich jetzt auch nicht aus, bei mir waren die Tests etliche Jahre her, und ich war damals als Studentin auch über meine Eltern privatversichert (wurde also alles übernommen).

Aber meines Wissens übernehmen die Kassen die (schulmedizinischen) Allergietests schon, nur eben nicht die "alternativen". Würde da also vielleicht noch mal zu Deiner Lungenfachärztin oder sonst einem Allergiologen gehen, und sagen, dass Du das Gefühl hast, dass bestimmte Lebensmittel Deine Symptome verschlimmern. Und wenn Du auf Lebensmittel noch nicht getestet wurdest bzw. Deine Symptome irgendwie schlimmer geworden sind, müssten sie Dir die Tests eigentlich zahlen.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch, ein Allergietagebuch zu führen, also Dir aufschreiben, was Du gegessen hast und wann welche Symptome aufgetreten sind. Dabei vorzugsweise "einfache" Dinge essen (also nicht unbedingt Kräuterbutter, wo es sowohl die Kräuter, als auch die Zitronensäure, als auch die Butter/Milchprodukte sein können....).

Oder Ausschlussdiät. Also Dich auf einige wenige Lebensmittel beschränken, die Du sicher verträgst, und nach und nach verschiedene Lebensmittel hinzufügen. Was aber bei Dir mit Asthma ohne ärztliche Aufsicht wahrscheinlich zu riskant wäre.

M2oppel{cChen19x74 hat geantwortet


ich habe meinen Doc schon so oft angesprochen, bis er dann endlich diesen einen Test gemacht hat. Seitdem ich auf Weizen etc verzichte geht es auch besser, aber nicht wirklich gut und langsam nervt es wirklich. :-/

Die Lungenärztin war auch nicht doll, hat sich nicht wirklich für mein Anliegen interessiert.

Ich werde mal zu nem anderen Arzt gehen.

MNopzpelMcheln1974 hat geantwortet


was mich richtig nervt, daß ich keine Säfte mehr trinken kann, weil überall Zitronensäure drin ist. Gummibärchen sind auch gestorben, Pizza und Kuchen sowieso >:(

Möhren vertrage ich komischerweise auch nicht.

A-noNnyxma1 hat geantwortet


Ja, die negativen Erfahrungen mit den Ärzten kenne ich. Meine Allergiesymptome (chronische Hautausschläge, Magen-Darm-Probleme, Nebenhöhlenentzündung usw.) wurden jahrelang als "psychosomatisch" abgetan, und meine Erklärung, mir würde nach Milch sofort schlecht werden (habe ein Milcheiweiß-Allergie) wurde als Laktose-Intoleranz fehlinterpretiert.... Erst nach einem Umzug und dadurch bedingten Arztwechsel ist mal ein Arzt auf die Idee gekommen, mich auf Allergien zu testen, und das, obwohl ich bereits bekannte Kontakt-Allergien hatte und aus einer Allergiker-Familie stamme....

Wünsch' Dir auf jeden Fall bei Deiner Suche nach einem kompetenten Arzt und der Ursache viel Erfolg.

SkchCadstofPferm1ittxler hat geantwortet


Aspergillus?

Salut Moppelchen!

Die Kombination - Atemwegserkrankungen und Lebensmittelunverträglichkeit - speziell in der von Dir beschriebenen Art, könnte auf die Pilzgattung Aspergillus hindeuten.

Wenn eine Sensibilisierung durch beispielsweise eine Schimmelpilzbelastung im Wohnbereich oder am Arbeitsplatz initiiert wurde, kann sich die Überempfindlichkeit später auch durch die bloßen Epitope des Allergens bemerbar machen.

Da der Aspergillus heutzutage in der Biotechnologie als "Produzent" eingesetzt wird, kann sich eine "einfache Schimmelpilzallergie" so auf gängige Nahrungsmittel ausweiten.

Ausser technischen Enzymen, von denen die alpha-Amylase wohl das bekannteste ist, werden auch Citronensäure und Cluconsäure (AHA!) mit Hilfe von Aspergillus niger produziert.

Verwendung finden diese Stoffe - ausser in der Waschmittelindustrie - bei so unterschiedlichen Lebensmitteln wie Bier, Stärkesirup, Hefegebäck, Brot, zum Klären von Fruchtsäften und Weinen und bei der Fermentierung von Kaffee- und Kakaobohnen.

Ich würde an Deiner Stelle einen Umweltmediziner zu Rate ziehen. Auch der Tipp von Anonyma mit dem Allergietagebuch ist prima. Und wenn auch nur der geringste Verdacht auf eine mikrobiologischen Schadstoffquelle in der Wohnung oder am Arbeitsplatz besteht, sollte auch hier schnell gehandelt werden, um eine weitere Exposition zu unterbinden! Denn Allergenkarenz ist und bleibt der schnellste und wirksamste Weg!

Alles Gute, Rainer Bold.

Mtiri\sfad hat geantwortet


Die Symptome deuten für mich auf eine Histamin-Intoleranz hin, die man nicht wirklich testen kann.

Aber man kann sich beobachten und schauen, ob man im Prinzip auf die Lebensmittel und Medikamente reagiert, die bei HI ungut sind.

Mehr dazu u.a. hier:

[[http://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=1779]]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Allergien oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Dermatologie · Umwelt und Gesundheit


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH