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Asthmaspray Allergospasmin

Ljot`tPe7,7


Hallo, ich habe auch 17 Jahre lang erfolgreich Allergospasmin bekommen und muss nun Salbutamol nehmen! Da das bei mir auch nicht so gut wirkt, habe ich alles versucht um wieder Allergospasmin verschrieben zu bekommen, stosse damit aber ueberall nur auf taube Ohren! Ich habe auch mal eine Weile Cortisonspray genommen und war damit auch beschwerdefrei, aber als ich es wieder abgesetzt habe, wurde mein Asthma schlimmer! Irgendwie moechte ich mich nicht von einem Spray so abhaengig machen, insbesondere von einem Cortisonspray! Daher ueberlege ich nun, ob ich mir Allergospasmin auf Privatrezept verschreiben lasse... Zwei Packungen fuer 65 Euro reichen fuer ein Jahr und das ist sogesehen gar nicht so viel. Nur aergert es mich, dass meine Kasse nicht mal mehr mein Asthmaspray zahlt! Gibt es nach 15 Jahren nicht so etwas wie ein Gewohnheitsrecht?!?

mhe-chieeskxy


Hallo Leute, muss mich jetzt auch mal dazugesellen.

Ich habe seit meiner Hyposensibilisierung jetzt auch allergisch bedingtes Asthma (Pollen), außerdem noch Asthma-Hust-Anfälle, wenn ich in die Nähe von Hasen komme.

Habe bisher ebenfalls Allergospasmin bekommen. Letztes Jahr bekam ich dann zusätzlich den Symbicort-Turbohaler für die Sommerzeit täglich und Allergospasmin bei Bedarf/im Akutfall.

Doch heuer hieß es plötzlich, Allergospasmin darf zusammen mit dem Symbicort nicht verschrieben werden, mein Arzt gab mir deshalb - na ratet mal - Salbutamol!

Ich bin bis jetzt auch nicht besonders überzeugt davon, bei kürzlichem Hasenkontakt musste ich daraufhin zig Sprühstöße nehmen, bis sich das ganze beruhigt hat. Ist wahrscheinlich auch nicht gerade gesund, wenn man dann so viele nimmt, aber beim Allergospasmin hats wesentlich früher gewirkt.

Ich frage mich, warum es plötzlich nicht mehr zusammen verschrieben werden darf, wenn ichs doch letztes Jahr auch gekriegt habe??

Könnt Ihr euch einen Reim darauf machen?

VG mecheeky

LSottea77


Hallo mecheeky

Hm, vielleicht hat man jetzt erkannt, dass die entzuendungshemmende Wirkung von Chromoglicinsaeure mit der von Cortison wechselwirkt, aber im Internet ist davon nichts zu finden... Ich tippe auch hier eher auf eine Ausrede. Fuer die Aerzte ist es einfach zu teuer geworden, Allergospasmin zu verschreiben. Wie man in verschiedenen Foren dazu lesen kann, begreunden sie die Umstellung auf Salbutamol auf sehr kreative Weise. Manche behaupten etwa, ab einem gewissen Alter wirke Allergospasmin nicht mehr... Tatsaechlich kostet Salbutamol nur etwas ein Viertel von dem was Allergospasmin kostet. Trotzdem sind sich alle Asthmatiker, die sich in den Foren zu Wort gemeldet haben, einig: Allergospasmin hat ihnen viel besser geholfen!

m-echeexky


Hallo Lotte77

Ja, ich tippe auch irgendwie eher auf Ausrede... Es ist schon traurig, dass unsereins nicht mehr Geld wert ist als das billigste Mittel... :-(

LYowtFtex77


Ich finde das billigste Mittel okay, wenn es so gut ist wie alle anderen, aber bei Salbutamol sind sich scheinbar ALLE Asthmatiker einig, dass es einfach deutlich schlechter ist als Allergospasmin. Nur will das scheinbar kein Arzt glauben... Fragt sich, wie man einen Patientenwiderstand formieren kann und ob es einen Weg gibt, gemeinsam auf Aerzte und Kassen Druck auszuueben...

m)echkeeky


@Lotte77

Ich denke, da werden wir kaum Chancen haben... :-(

Wüsste nicht, wie man das anstellen sollte.

Naja, trotzdem noch schöne Grüße an alle.

mecheeky

L_ogtte77


@alle

Ich war eben beim Lungenarzt und der findet Salbutamol auch viel schlechter als Allergospasmin! Aber er meinte, die Kassen wuerden es nicht einsehen, dafuer vier mal so viel zu bezahlen, da das Mittel zwar deutlich besser aber eben auch nicht vier mal so gut sei wie Salbutamol... Kann man zwar auch verstehen, aber warum muss ich denn unter diesem Preiskampf leiden!?! Ausserdem hat der Arzt festgestellt, dass sich meine Lungenfunktion durch intensiven Sport stark verbessert hat und er meinte, es sei Unsinn Kortison zu nehmen wenn ich mit ein Paar Hueben Allergospasmin hin und wieder auskaeme. Darum habe ich mir jetzt mein geliebtes Spray auf Privatrezept geben lassen und freue mich unheimlich ueber die Verbesserung meines Gesundheitszustandes!!! Frisch motiviert werde ich gleich meine Joggingschuhe zuschnueren und kann euch nur raten, das selbe zu tun!

RHic@ha9rd FrWiedexl


Eine falsche Lehrmeinung.

Maeggy42 schrieb

"Mir hat mal ein Arzt erklärt, das eine ständig entzündete Schleimhaut die nicht abheilen kann, auf Dauer regelrecht vernarbt.

Was bedeutet, das die Oberfläche der Lungenbläschen, die den Sauerstoffaustausch gewährleisten nicht mehr ausreichend in Takt bleiben und diese Aufgabe richtig auszuführen. Auf Dauer führt das dazu, das sich meine Lunge immer mehr aufblähen muss, um mit einer kleiner Fläche an intakten Lungengewebe einigermaßen genug Sauerstoff auszutauschen….. Macht euch in Schulungen schlau, dringend!!!!"

Da haben Sie ein Gottvertrauen!

Beim einfachen Experimentieren mit der eigenen Atmung ist es klar, daß Ärzte die Atmung falsch verstehen. Die Lunge wird durch den Strömungswiderstand in der Nase (oder Kehle bei Mundatmung) betätigt oder betrieben. Die medizinische Lehrmeinung ist dagegen, daß die Nase die Luftströmung reguliert usw. aber nicht die Lunge treibt und zur Ausdehnung bringt.

Benutzt man einen Asthmaspray statt des Einatmungswiderstandes zur Betätigung der Lunge, so wird der natürliche Mechanismus gestört und die Medikamentenfalle als Asthmamisere kommt.

Siehe [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/Asthma_und_Atmung.doc]]

Asthma ist anscheinend eine Nebenwirkung der sonst so nützlichen modernen Medizin. Mit diesem Paradox muß man klug umgehen, meine ich. Gruß,

LjoJttXe77


@Richard Friedel

Jetzt muss ich aber doch mal fragen, ob Sie selber an Asthma leiden oder nicht! Das klingt bei Ihnen immer so als ob ein kleiner Trick, "benutzen Sie einfach die Lippenbremse, dann koennen Sie Ihr Asthmaspray grad wegwerfen" uns alle sofort heilen wuerde! Die Schulmedizin versucht NATUERLICH durch Atemschulungen und Sport die Medikation so gering wie irgend moeglich zu halten! Aber die Vorstellung, ich saesse da mit einem akuten lebensbedrohlichen Asthmaanfall und vor mir sitzt jemand, der mir das Asthmaspray wegnimmt und sagt, "Sie muessen einfach nur richtig atmen! Na los, atmen Sie halt richtig!" klingt ehrlich gesagt wie mein aller, aller, allergroesster Albtraum!!!

Lpottxe77


@Richard Friedel

Jetzt muss ich aber doch mal fragen, ob Sie selber an Asthma leiden oder ob Sie ueber etwas schreiben was Sie selber nur aus der Theorie kennen! Das klingt bei Ihnen immer so als ob ein kleiner Trick, "benutzen Sie einfach die Lippenbremse, dann koennen Sie Ihr Asthmaspray grad wegwerfen" uns alle sofort heilen wuerde! Die Schulmedizin versucht NATUERLICH durch Atemschulungen und Sport die Medikation so gering wie irgend moeglich zu halten! Und wenn die von Ihnen angepriesene Methode dazu beitraegt, die Medikamentendosis zu verringern, ist das eine ganz tolle Sache! Aber die Vorstellung, ich saesse da mit einem akuten lebensbedrohlichen Asthmaanfall und vor mir sitzt jemand, der mir das Asthmaspray wegnimmt und sagt, "Sie muessen einfach nur richtig atmen! Na los, atmen Sie halt richtig!" klingt ehrlich gesagt wie mein aller, aller, allergroesster Albtraum!!!

L0obtte?77


Ups, ist das zuerst geschickte doch noch angekommen...

|-o

maechheVeky


Prima, Lotte77!

Deine Anfrage hätte ich nicht besser formulieren können! :)^

R;i<charId Fri>edexl


Hoffentlich nicht zu lange Antwort.

Ich hatte Asthma schon als Kind und erlebte dann den Asthmaspray zur Erweiterung der Atemwege als eine wunderbar praktische Sache, zumal ich recht wenig davon benötigte. Dann kam der Umzug und die Notwendigkeit, mit dem Auto eine Pendelfahrt von mehr als 2x Stunden täglich zu absolvieren, und mit ihr der Absturz ins Vollasthma. Nachdem der Spraykonsum (Berodual) dramatisch in die Höhe geschnellt war, hörte ich von dem Buteyko-Technik mit Atemanhalten fast auf Teufel komm heraus. Die nächtlichen Anfälle ließen sich mit etwas Anstrengung ausschalten und es ging mir am folgenden Tag etwas besser. Der einzige Vorteil vom B ist der kämpferische Umgang mit der Krankheit (man denke zum Vergleich an die Brustkrebsinitiative [[http://Amazone.de]]). Daß Buteyko nur auf absolutes Desinteresse in der Asthmawelt stieß, machte mich stutzig, wie der Gedanke, daß in diesen Tagen der Raumfahrt und des Internet die Asthmaursache hätte mit Ehrlichkeit längst gefunden werden müssen. Warum soll nur jede Art von Asthmamittel eine exklusive Rolle bei der Behandlung genießen? Warum verstanden die Ärzte so wenig von der Atmung (siehe [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/Asthma_und_Atmung.doc]]) ? Man weiß von dem Disease Mongering (dem Feilhalten von Krankheiten) durch die Pharma, die großzügigst durch das Patentsystem belohnt wird.

Also bin ich überzeugt, daß etwas auf den Chefetagen mit dem Asthmakonzept nicht stimmen kann. Belastungen der Atmung durch Staub und Pollen hat es auch in der Vergangenheit gegeben, die die Atmung schwächen und Asthma verursachen. Möglicherweise gab es weniger erwachsene Asthmatiker in der Vergangenheit, weil man schon in der Kindheit am Leiden starb, aber warum stand es in Lehrbüchern Anfang des letzten Jahrhunderts, daß der Patient selten in den so qualvollen Anfällen starb?.

Die Frage, ob Asthma durch die Behandlung verursacht wird und nach der Brauchbarkeit von Yoga und chinesischen Atemtechniken wird nicht angegangen, möglicherweise, weil es da nichts gibt, das durch ein Patent geschützt werden könnte und weil sie nicht so richtig doktorfähig sind.

Kurz und gut: das ärztliche Verständnis der Atmung und die so großzügige Anwendung der Asthmasprays auch bei Bronchitis soll ein Politikum werden. Wenn etwas wie die Einrichtung einer Fußgängerzone, eines Kinderspielplatzes usw. uns persönlich betrifft, denken wir sozial und gehen womöglich in eine politische Versammlung für eine Diskussion mit anderen Interessierten oder Gegnern, nicht bloß zum Befürworter der Neuerung, was dem Arztbesuch entsprechen würde.

Eine effektive Behandlung von Asthma wäre nach meiner Meinung auf Basis folgender Elemente des Yoga (Pranayama).

1) Nauli – das Anspannen der senkrechten Muskeln in der Bauchdecke, siehe [[http://video.google.com/videoplay?docid=5279300470539340825&q=nauli&hl=en]], aber natürlich in einer viel weniger ausgeprägten Form. Man würde die Technik nur vom Yogalehrer mit Asthmatikererfahrung lernen, sonst käme die Gefahr eines Anfalls durch Hyperventilation. Diese Technik massiert das Sonnengeflecht und die inneren Organe mit Ekstase, sage ich vorsichtig..

2) Ujjayi - Drosselung der Atemströmung in der Nase oder Kehle mit typischem Geräusch, das nicht vom Kehlkopf herrührt.

3) Korrekte Zwerchfellatmung: Der Bauch wird festgehalten und nicht durch Übungen im Liegen mit draufgelegtem Buch im häßlichen Hervorstülpen trainiert, wie manche empfehlen.

Nach meiner Erfahrung befreit diese freilich nur langsam zu erlernende Technik mit den drei Elementen die Atmung durch Aktivierung des Sympathikus wie ein Spray. Der Dok wird wahrscheinlich aber meinen, die Asthmamittel mit derselben aber unnatürlichen Wirkung auf den Sympathikus wären besser. Fragt sich aber für wen wohl? Gruß,

L/ottex77


@Richard

Wurdest Du ganz sicher mit Asthma diagnostiziert? Vor allem die Verschlimmerung nach nach dem Umzug? Ich weiss, dass Hyperventilation haeufig mit Asthma fehldiagnostiziert wird, weil es eine aehnliche Symptomatik hat. Mein Freund hatte frueher solche Hyperventilationsattacken und hat diese durch langsames tiefes Durchatmen unter Kontrolle bekommen. Jetzt zwingt er sich bei aufkommenden Symptomen schon vorher ruhig zu atmen. Deine Schilderungen hier und in anderen Threads klingen sehr aehnlich...

Ansonsten tut es mir leid, dass Du so schlechte Erfahrungen mit Aerzten gemacht hast. Meine haben mit allen moeglichen Methoden versucht auf mein Asthma einzuwirken, um die Medikation so gering wie moeglich zu halten: Desensibilisierung auf meine Allergene, Akupunktur, Bioresonanztherapie, Atemtherapie, ... Ich habe es auch mit Taijichuan und Autogenem Training versucht, aber am besten gefaellt mir die Gesangsausbildung, die ich derzeit mache und bei der meine Lunge merklich gestaerkt wird, und das regelmaessige Joggen zweimal die Woche fuer eineinhalb Stunden... Vielleicht muss einfach jeder die Methoden, die bei ihm am besten anschlagen, selber rausfinden! Was meinst Du?

miechexeky


@Richard

Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Atemtechniken bei Allergien wirkt. Oder bist Du wirklich der Meinung, ich bräuchte es nur lernen und nach diesen Techniken atmen und dann kann ich einen Hasen auf den Arm nehmen ohne kurz darauf fast zu ersticken?

Natürlich nehm ich keine Hasen mehr auf den Arm :-) ist ja auch nur ein Beispiel.

Aber ich denke eben, dass man das alles einfach nicht so verallgemeinern kann. "Einfach" bloß Atemtechniken lernen...

Weiß nicht.

Lieber nehm ich im Akutfall ein gutes Spray, als zu ersticken.

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