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Asthmaspray Allergospasmin

LRoItteQ77 hat geantwortet


Du hast früher arme kleine Hasen auf den Arm genommen? Unglaublich, da kommt dann nähmlich sowas raus wie beim Ritter der Kokosnuss...

Also, ohne Richard jetzt auf den Arm nehmen zu wollen, Allergien wegzuatmen hätte schon etwas mit Magie zu tun und davon lasse ich lieber die Finger. Aber meine Theorie, dass er nur unter Hyperventilation leidet, würde auch erklären, warum das Spray bei ihm nicht so gut wirkt...

L\ottxe77 hat geantwortet


Ähh, wer nämlich mit h schreibt ist dämlich!

R-ichaard! Frivedel hat geantwortet


Für Lotte77 und mecheeky

@Lotte77

Du schreibst:

1)"Mein Freund hatte frueher solche Hyperventilationsattacken und hat diese durch langsames tiefes Durchatmen unter Kontrolle bekommen."

[RFl] Sehr erfreulich, aber es gibt doch das kleine Risiko einer Emphysembildung bei Übertreibung dieser Technik mit Bauchatmung, siehe Posting vom 20.8.

2) "Ansonsten tut es mir leid, dass Du so schlechte Erfahrungen mit Aerzten gemacht hast. Meine haben mit allen moeglichen Methoden versucht auf mein Asthma einzuwirken.."

[RFl] Wenn die Mediziner die Abhängigkeit der Einatmung vom Saugdruck nicht verstehen (siehe [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/Asthma_und_Atmung.doc]]), so kann man nicht so optimistisch sein, oder? Gesetzgeberische Maßnahmen sind nötig, wenn die Mediziner die Selbstregulierung im Interesse der Konsumenten ihrer Produkte nicht praktizieren wollen. Wenn, wie manche glauben, die Mediziner alles Menschenmögliche täten, dann würden sie sich mit Yoga etc. wissenschaftlich auseinandersetzen, was offensichtlich nicht der Fall ist. Zu bemängeln ist auch, daß sie die langfristige Schwächung des Atmungsapparats durch symptomatische Mittel nicht thematisieren. Man denke an die Verschlimmerung der Verstopfung durch Abführmittel als ein Beispiel. Wie gesagt, eine kämpferische Einstellung zur Krankheit und harte Bandagen können nützlich sein, wenn die Kommunikation mit dem Arzt nicht nur Einbahnstraße sein sollte. Denke an Dr. House (RTL, dienstags um 22.15). Mit Ausnahme der Atemwegserkrankungen habe ich durchschnittliche Ansichten über Ärzte, bewundere schwärmerisch echte Entdeckungen in der Physiologie und Neurologie.

Wegen Ihrer Allergene war meine Erfahrung so, daß bei mir eine Verschlimmerung der Atmung eine äußerst starke Wirkung auf die Empfindlichkeit hatte. Ich hatte zu fest an die Atmung nach der Buch-auf-dem-Bauch-Methode geglaubt. Im Umkehrschluß wäre eine Verbesserung der Atmung als Mittel gegen Allergien wahrscheinlich. hilfreich. Mir graust die aktuelle Propaganda im Fernsehen zu Gunsten einer nur medikamententösen Behandlung von Allergien. Ein Grundproblem ist es auch, daß Viele nicht glauben, daß man gut oder schlecht atmen kann.

3) "aber am besten gefaellt mir die Gesangsausbildung, die ich derzeit mache und bei der meine Lunge merklich gestaerkt wird, und das regelmaessige Joggen zweimal die Woche fuer eineinhalb Stunden..."

[RFl] Um doch noch einen gemeinsamen Nenner zu suchen, würde ich meinen, daß jede Art von sensibler Atmungsarbeit (wie Singen) gegen Asthma hilft, und die Körperentfremdung durch Asthmamittel wohl schadet.

Jedoch ist auch logischerweise ein Training des Durchatmens zu empfehlen. Das Rezept Nauli (etwa Baucheinziehen mit Wahrnehmung des Sonnengeflechts) plus Ujjayi (zischende Einatmung) plus korrekte Zwerchfellatmung kann zu einem sehr angenehmen Prana- oder Chigefühl oder zu leichter fließender Verzuckung und leichter Ekstase im ganzen Körper führen. Man könnte von einer wieder gewonnen und intensivierten Wahrnehmung des gesunden, normalen Durchatmens reden. Bei vernünftigem Fortschritt in diese Richtung müßte doch der Doktor die Medis unter den Tisch fallen lassen.

Die Gefahren einer Atemtherapie, die irgendwelche Wirkung zeitigt, sind (a) die Hyperventilation, die Asthmaanfälle auslösen kann und (b) die schleichende Lungenerweiterung (Emphysem) und (c) unerwünschte Wirkungen auf den Blutdruck. Auch ist die absichtlich langsame Arbeitsweise mancher Therapeuten mit Verpönung der Dialektik ("Du bist verkopft" usw.) ein Nachteil.

@ Mecheeky

Du schreibst:

"Oder bist Du wirklich der Meinung, ich bräuchte es nur lernen und nach diesen Techniken atmen und dann kann ich einen Hasen auf den Arm nehmen ohne kurz darauf fast zu ersticken?"

[RFl] Nach meiner persönlichen Erfahrung aber ja. Gruß,

sJjerzxe hat geantwortet


Ich bin sprachlos

Lese mich hier gerade durch diese Beiträge und bin fassungslos. Nehme auch schon seit mind. 15 Jahren Allergospasmin wegen einer Pollenallergie, die mich besonders in den Monaten Juli, August und erste Septemberhälfte quält. Hab vor kurzem mir noch eine nue Packung geholt und davon, daß die Kassen nicht mehr zahlen, wußte ich bis heute nichts!!!

Bin also gespannt auf meine nächste Rezeptanfrage... :(v

Lqottmtze7x7 hat geantwortet


@sjerze

Wow, dann musst Du einen sehr guten Arzt haben, der den Aerger mit den Kassen nicht scheut! Oder bist Du ganz einfach nur privat versichert? Auf jeden Fall steht Allergospasmin schon seit einem Jahr nicht mehr in dem Katalog der verschreibbaren Medikamente, daher ist es mir ein Raetsel, warum Du es vor kurzem noch problemlos bekommen hast! Aber wohnst Du zufaellig in der Naehe von Heidelberg und kannst Du mir die Adresse von Deinem Arzt geben? ;-)

sVj'er`ze hat geantwortet


Nein, wohne in Niederbayern...

Mein Doc ist aber ein guter Freund, vielleicht hat ers mir zuliebe gemacht??

Oder er hat s vergessen??

Kam noch keine Reklamation, daß ich es zurückgeben muß... Grins... Möglicherweise lernen wir aber endlich unser Asthma wegzuatmen , dank "Richard Friedel";-D ;-D ;-D

Lko[ttxe77 hat geantwortet


@sjerze

Eigentlich finde ich das gar nicht so doof, was der Richard da vorschlaegt... Ich wuerde mir zwar keine Wunder davon versprechen, aber an der Atmung zu arbeiten, wenn man Asthma hat, klingt irgendwie sinnvoll. Schade, dass er immer so konfrontativ auftritt, ich glaube, damit macht er sich keine Freunde und Interesse fuer die Methode weckt er damit auch nicht. Er wird einfach sofort in die Schublade der Leute gesteckt, die die Schulmedizin ablehnen und versuchen, Krebs mit Handauflegen zu heilen... Schade.

s*jerxze hat geantwortet


Hey....

Krebs mit Handauflegen heilen. Nee, geht eigentlich noch leichter. Man muß echt glauben, daß man wieder gesund wird. Leute, der Glaube versetzt Berge!!!! Die Kraft der Gedanken ist wirklich immens. Richard hat schon recht mit dem Wegatmen. Ist nur eine Einstellungssache. Kostet aber große Kraft und hohe Konzentration. Habe Erfolge bei Heuschnupfen. Ist meine Nase sehr verstopft, dann muß ich mich nur voll auf meine Nase konzentrieren. Nach 2-3- Minuten, plopp-plopp sind beide Nasenflügel wieder frei. Aber wie gesagt, kostet echt viel Kraft, aber ganz ohne Chemie.....Das mit dem Asthma kann ich noch nicht. Hab ich auch zu viel Panik, um so lange zu warten. Aber man kann sicher daran arbeiten..... @:)

L4ottpe77 hat geantwortet


Dass man das Asthma oder die Allergien wegatmen kann, glaube ich auch nicht. Aber dass man durch Training die Atemmuskulatur kräftigen kann, was zu einer tieferen und gleichmässigeren Atmung führt, und dass man die Durchblutung der Lunge fördern kann, was wiederum eine bessere Sauerstoffaufnahme nach sich zieht, ist wohl unumstritten. Das dadurch Asthmabeschwerden gelindert werden, ist selbstverständlich. Darüberhinaus wird Richards Methode aber auch in einigen Asthmaschulen gelehrt, weil diese Atemtechnik nach deren Angaben erwiesenerweise die Wirkung eines Beta-2-Sympathomimetikums ersetzen kann! Und das finde ich tatsächlich ziemlich sensationell! Wenn das auch nur ansatzweise stimmt, sollte sich tatsächlich jeder Asthmatiker damit auseinandersetzen! Alleine schon für den Fall, dass mal kein Asthmaspray zur Hand ist...

srjervze hat geantwortet


schnaufschnauf....... 8-)

R!iceha>rd RFrivedel hat geantwortet


Der von der Medizin verschwiegene "Ujjayi-Effekt"

Schwerpunkt meiner Erbauungsreden ist, daß die Medizin allzu sehr die Lunge nur als Blasebalg ansieht. Alles, was nicht in dieses Schema paßt, wird in die esoterische Ecke geschmissen und dem Befürworter ethische Defizite unterstellt. Die Ujjayi-Technik aus dem Yoga , d. h. die absichtliche Drosselung des Atems bei der Einatmung durch Widerstand im Kehlkopf oder im Rachenraum (Darth-Vader-Atmung wie im Krieg der Sterne) in Form einer wissenschaftlichen Tatsache bedeutet, daß man dabei mehr einatmet. Sorry, wenn die Ärzte das anderes sehen, aber es ist halt so.

Für den Beweis, der etwa auf der Hand liegt, atmet man durch den Mund und stülpt die Lippen etwas nach vorne. Dann legt man einen Finger hinein zwischen die Lippen, so daß dazwischen ein Ringspalt gebildet wird. Man lenkt dann die Aufmerksamkeit auf die Strömung der Atemluft durch den Spalt und atmet nicht durch die Nase. Man stellt fest, daß Engerstellen des Spaltes bewirkt, daß man viel mehr Luft in die Lunge wie mit dem Spray befördern kann. Das erzwungene Saugen hilft und gibt das Gefühl, daß man die Lunge besser mit Luft füllt, obwohl das Ganze etwas eigenartig wirkt und möglicherweise einen Asthmaanfall u. U. auslösen könnte. Andererseits weiß man von der Verwendung von sogenannten Atmungstrainern (SIMT-Geräten) wie Powerbreathe, Ultrabreathe usw. ([[http://www.btsport.pl/powerbreathe/powerbreathe.jpg]]), die für Asthmatiker empfohlen werden. Hier wird kräftig gegen einen Widerstand auch eingeatmet.

Auf alle Fälle soll man bei solchen Techniken partout nicht die Bauchatmung forcieren, die oft mit einem "Buch auf dem Bauch" gelehrt wird, weil man mit der Zeit eine Lungenerweiterung herbeiführen könnte. Siehe die Warnung bei "Indischer Körperertüchtigung" von Boris Sacharow:

"3) Der Bauchatem: Beim Einatmen wird lediglich der Bauch ausgeweitet und stark nach vorn aufgeblasen. Die Art ist häßlich und bei der Übertreibung (was so oft bei den Anfängern der Fall ist) gefährlich, weil dadurch die mittlere Verbindungslinie (die sog. "weiße Linie") zwischen den "großen geraden Bauchmuskeln" rechts und links überm Nabel ausgedehnt wird und bei der Anspannung der Bauchmuskeln stark hervortritt, bei den Frauen kann sie unter der Spannung der Bauchpresse bei den Geburten sogar reißen. Diese Art ist häufig mit dem Zwerchfell-Atem verwechselt worden.

4) Der Zwerchfellatem: Das Ein- und Ausatmen geschieht durch die Tätigkeit des Zwerchfells — beim Einatmen drückt es auf das Eingeweide, der Bauch wird aber festgehalten; beim Ausatmen wird das Zwerchfell wieder hochgezogen. Dies ist die einzig richtige Atemart. Ein Blick auf den Knochenbau des Brustkastens überzeugt Dich, daß der Brustkasten als ein festes Knochengebilde nicht ohne Gefahr ausgedehnt werden kann. Wenn das der Fall wäre, würde das übermäßig stark ausgeweitet, was ein schweres Leiden (Lungenemphysem) zur Folge hätte. Die richtige Atmung und Dehnung erfolgt lediglich durch Verflachung des Zwerchfellmuskels. Diese Ausweitung des Lungenvolumens geschieht auf Kosten des Bauchvolumens. Das Eingeweide wirkt hier wie eine Art Sicherheitsvorrichtung, und wenn das Eingeweide keinen weiteren Druck mehr zuläßt (dieser Druck ist übrigens eine gute Massage für die Verdauungsorgane), überträgt sich die Ausweitung auf die Flanken und die Brust: alle Arten der Atmung von denen wir oben sprachen, werden in einer Dehnung mit eingeschlossen. So entsteht der sog. Vollatem, der nie übertrieben werden kann, weil dabei jede einzelne Atemart nur bis zu einem gewissen Grade ausgeführt wird. (Es wäre dagegen falsch, diese Atemarten einfach nacheinander einzuschalten, denn man hat dabei sämtliche Nachteile derselben. Das oben erwähnte Lungenemphysem und Asthma sind häufig mit dieser Atemart verbunden)."

Nach meiner Erfahrung und den vielen Yogatexten zufolge hilft jede Art von Drosselung der Einatmung gegen Asthma. Bei Ujjayi wird insbesondere ein Zischlaut im Kehlkopf erzeugt (sogenannte ozeanische Atmung). Am besten lernt man die Technik vom Profi und als weitere Entwicklung sich mit dem etwas schwierigeren Bhastrika (auch Bhasrika geschrieben) bekannt macht. Dabei wird einmal durch kraftvolle Vollatmung die bei Asthma so gestörte Verteilung von Atmluft und Blut in der Lunge günstig beeinflußt und durch Drosselung der Einatmung mit Ujjayi der Lunge mehr Luft zugeführt. Siehe Yogi links im Bild im langsam ladenden Video [[http://video.google.com/videoplay?docid=1318691181597756867&q=pranayama&hl=en]]

Für einen weiteren Text, wo das Prinzip des Widerstandes bei der Einatmung als Heilmittel hoch und heilig gehalten wird, siehe Funktionelle Atmungstherapie [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowFA.pdf]]. von Dr. Julius Parow. Gruß

Lrottxe77 hat geantwortet


@Richard

Ja, das mit der Atmung kenne ich vom Singen. Da musste ich lange trainieren, so zu atmen, so dass sich die Lunge auch in den Rueckenbereich ausdehnt, also vor allem in den Lendenwirbelsaeulenbereich. Dabei dehnt sich aber auch der untere Bauch und die Seiten leicht aus. Ich vermute, dass ist das, was Sie Zwerchfellatmung nennen. Aber wenn ich eine durch Anstrengung verursachte Bronchienverengung bekomme, hilft dieses Atmen nicht, die Beschwerden wieder loszuwerden... Was genau mache ich dann?

Liottex77 hat geantwortet


Ach, da steht's ja! Naja, dann muss ich mir dafuer wohl mal einen Profi suchen...

s$je'rze hat geantwortet


Atemübungen vorm Singen? Das kenne ich ebenfalls. Hand auf die Seiten oder sogar den unteren Lendenwirbelbereich legen, um zu spüren, wo die Luft hingeatmet wird. Unsere Dirigentin sagt sogar, wir sollen uns vorstellen, in die Oberschenkel einzuatmen.

Also ist das falsche Bauchatmung oder was. Von meinen Geburten her kenne ichs auch nur so in der Art. Ist das falsch ???

Oder habe ich Richards Text falsch verstanden. Klärt mich mal auf!

Luott8e77 hat geantwortet


@sjerze

Ne, ich glaube das ist genau die Zwerchfellatmung, die Richard empfiehlt. Für alles weitere müssen wir Yoga lernen... A propos Atmen, hat irgendjemand Erfahrung mit Alexandertechnik?

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