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Asthmaspray Allergospasmin

R8ichahrd Fr)iedel hat geantwortet


@ Lotte77 und @sjerze

@ Lotte77

Die "Ausdehnung der Lunge in den Rückenbereich" könnte evtl. eine Aktivierung durch Druck des Sonnengeflechts (jap. etwa Tanden) mitenthalten, die nach meiner Erfahrung nicht nur ein ekstatisches Gefühl sondern auch sprayartig eine Entkrampfung der Atemwege auslösen kann. Als Beispiel einer Yogatechnik wäre Nauli zu nennen, siehe das langsam startende Video auf [[http://video.google.com/videoplay?docid=5279300470539340825&q=nauli&hl=en]].

Sie meinen aber Hauptsächlich eine Verlagerung der Atmung nach unten. Wichtig dabei ist die Atmung mit Saugdruck, also mit Widerstand im Kehlkopf beim Einatmen.

@sjerze

Das ist ja eine gute Frage. Ob sozusagen die Gesangspraxis zu einer Lungenerweiterung, einem Emphysem führen könnte. Vielleicht wird das Emphysem durch praktische Details der Technik verhindert, aber rein von der Logik her, d. h. verkopft gedacht, wäre die Gefahr schon da. Jedenfalls verwechseln viele Schriften Bauch- und Zwerchfellatmung und reden von ihnen, als ob sie gleichbedeutend wären

Interessant ist es doch, daß in seinem Buch über die so erfolgreichen japanischen Atemlehren "Das große Buch vom richtigen Atem" Dr. med. T. Nakamura auf Seite 129 die nur langsam zu erlernende Shinsoku-Atmung als grundlegende Technik anpreist, wobei ohne Bewegung des Brustkorbes die Bauchwand bei der Einatmung EINGEZOGEN und bei der Ausatmung nach vorne ERWEITERT wird. Die Zunge berührt das obere Zahnfleisch und die Aufmerksamkeit wird auf das Tanden, eine Art Chakra im Bauchraum ca. 2 cm unterhalb des Nabels. Das wäre die Zwerchfellatmung in Reinkultur und vielleicht eine Art Grundstein der Atmung. Gruß,

sljexrze hat geantwortet


Ja mit Chakren meditiere ich auch gelegentlich.

Hab übrigens lang nicht mehr so gelacht, bei den Videos!

Schade, das wir nicht mal ´ne praktische Anwendung bei Ihnen haben können. Wär bestimmt sehr guuut.

Liebe Grüße

@:)

Rdichaird kFriexdel hat geantwortet


und auch Kant

Philosophisch gesehen wäre es doch besser die Übungen daheim zu verrichten und so mit etwas Verstand das böse Asthma zu heilen. Daß wäre doch weiniger peinlich als in der Öffentlichkeit mit Asthma aufzufallen. (;- ((

Apropos philosophisch, siehe was I. Kant über Nasenatmung als Heilmittel geschrieben hat:

([[http://gutenberg.spiegel.de/kant/streit/Druckversion_streit.htm]])

"Von der Hebung und Verhütung krankhafter Zufälle durch den Vorsatz im Athemziehen.

Ich war vor wenigen Jahren noch dann und wann vom Schnupfen und Husten heimgesucht, welche beide Zufälle mir desto ungelegener waren, als sie sich bisweilen beim Schlafengehen zutrugen. Gleichsam entrüstet über diese Störung des nachtschlafs entschloß ich mich, was den ersteren Zufall betrifft, mit fest geschlossenen Lippen durchaus die Luft durch die Nase zu ziehen; welches mir anfangs nur mit einem schwachen Pfeifen

und, da ich nicht absetzte oder nachließ, immer mit stärkerem, zuletzt mit vollem und freiem Luftzuge gelang, es durch die nase zu Stande zu bringen, darüber ich dann sofort einschlief. - Was dies gleichsam convulsivische und mit dazwischen vorfallendem Einathmen (nicht wie beim Lachen ein continuirtes) stoßweise erschallende Ausathmen, den Husten, betrifft, vornehmlich den, welchen der gemeine Mann in England den Altmannshusten (im Bette liegend) nennt, so war er mir um so mehr ungelegen,

da er sich bisweilen bald nach der Erwärmung im Bette einstellte und das Einschlafen verzögerte. Dieses Husten, welches durch den Reiz der mit offenem Munde eingeathmeten Luft auf den Luftröhrenkopf erregt wird,*)

*) Sollte auch nicht die atmosphärische Luft, wenn sie durch die Eustachische Röhre (also bei geschlossenen Lippen) circulirt, dadurch, daß sie auf diesem dem Gehirn nahe liegenden Umwege Sauerstoff absetzt, das erquickende Gefühl gestärkter Lebensorgane bewirken, welches dem ähnlich ist, als ob man Luft trinke; wobei diese, ob sie zwar keinen Geruch hat, doch die Geruchsnerven und die denselben nahe liegende einsaugende Gefäße stärkt? Bei manchem Wetter findet sich dieses Erquickliche des Genusses der Luft nicht: bei anderem ist es eine wahre Annehmlichkeit sie auf seiner Wanderung mit langen Zügen zu trinken: welches das Einathmen mit offenem Munde nicht gewährt. - - Das ist aber von der größten diätetischen Wichtigkeit, den Athemzug durch die Nase bei geschlossenen Lippen sich so zur Gewohnheit zu machen, daß er selbst im tiefsten Schlaf nicht anders verrichtet wird, und man sogleich aufwacht, sobald er mit offenem Munde geschieht, und dadurch gleichsam aufgeschreckt wird; wie ich das anfänglich, ehe es mir zur Gewohnheit wurde auf solche Weise zu athmen, bisweilen erfuhr. - Wenn man genöthigt ist stark oder bergan zu schreiten, so gehört größere Stärke des Vorsatzes dazu von jener Regel nicht abzuweichen und eher seine Schritte zu mäßigen, als von ihr eine Ausnahme zu machen; ingleichen, wenn es um starke Motion zu thun ist, die etwa ein Erzieher seinen Zöglingen geben will, daß dieser sie ihre Bewegung lieber stumm, als mit öfterer Einathmung durch den Mund machen lasse. [Seitenumbruch] Meine Jungen Freunde (ehemalige Zuhörer) haben diese diätetische Maxime als probat und heilsam gepriesen und sie nicht unter die Kleinigkeiten gezählt, weil sie bloßes Hausmittel ist, das den Arzt entbehrlich macht. - Merkwürdig ist noch: daß, da es scheint, beim lange fortgesetzten Sprechen geschehe das Einathmen auch durch den so oft geöffneten Mund, mithin jene Regel werde da doch ohne Schaden überschritten, es sich wirklich nicht so verhält. Denn es geschieht doch auch durch die Nase. Denn wäre diese zu der Zeit verstopft, so würde man von dem Redner sagen, er spreche durch die Nase (ein sehr widriger Laut), indem er wirklich nicht durch die Nase spräche, und umgekehrt, er spreche nicht durch die Nase, indem er wirklich durch die Nase spricht: wie es Hr. Hofr. Lichtenberg launicht und richtig bemerkt. - Das ist auch der Grund, warum der, welcher lange und laut spricht (Vorleser oder Prediger), es ohne Rauhigkeit der Kehle eine Stunde lang wohl aushalten kann: weil nämlich sein Athemziehen eigentlich durch die Nase, nicht durch den Mund geschieht, als durch welchen nur das Ausathmen verrichtet wird. - Ein Nebenvortheil dieser Angewohnheit des Athemzuges mit beständig geschlossenen Lippen, wenn man für sich allein wenigstens nicht im Discurs begriffen ist, ist der: daß die sich immer absondernde und den Schlund befeuchtende Saliva hiebei zugleich als Verdauungsmittel ( stomachale ), vielleicht auch (verschluckt) als Abführungsmittel wirkt, wenn man fest genug entschlossen ist, sie nicht durch üble Angewohnheit zu verschwenden. " Richard Friedel

L otuteE7x7 hat geantwortet


Das ist echt voll der Hammer! Ich dachte mein Asthma sei seit dem Absetzen des Kortisons schlimmer geworden, aber das lag nur an dem Salbutamol, glaube ich. Seit ich naemlich wieder Allergospasmin nehme, sind die Beschwerden weg... Dabei habe ich noch gar nicht so viel davon genommen, ein paar Huebe eben. Jetzt brauche ich nicht mal zum Joggen noch welches... Absolut beschwerefrei... Waren die Beschwerden nur psychisch? Weil ich das Salbutamol abgelehnt habe? Oder hat Allergospasmin tatsaechlich eine solche Langzeitwirkung...

Rzichagrd FgriedOel hat geantwortet


Atem mit Kant.

Die Ujjayi-Technik, die ich immer wieder lobe, ist der Technik von Kant offenbar ähnlich, wenn er schreibt:

"mit fest geschlossenen Lippen durchaus die Luft durch die Nase zu ziehen; welches mir anfangs nur mit einem schwachen Pfeifen und, da ich nicht absetzte oder nachließ, immer mit stärkerem, zuletzt mit vollem und freiem Luftzuge gelang, es durch die nase zu Stande zu bringen, "

So atmet man sich frei vom Mißverständnis der Mediziner über die heilsame Wirkung der Einatmung mit Saugdruck. Wenn die Mediziner sich den Atmungsapparat nur als Blasebalg vorstellen und alles, was nicht dazu paßt, verschrien, könne sie mit Atemtechniken nicht weiter kommen. Bei Ujjayi wird das Einatmen langsam und kräftig statt hektisch.

Allerdings würde ich beim Absetzen von Kortison extrem vorsichtig verfahren. Das könnte eine Zeitbombe sein. Gelingt es Ihnen, die Wirkung einer Atemtechnik mit z. B. Peakflowwerten und einer Verbesserung der sportlichen Belastbarkeit zu belegen, könnten Sie dann dem Pharmaglauben des Mediziners entkommen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm anfangen.

Gruß,

LmotYtev7x7 hat geantwortet


Wie, das Absetzen von Kortison könnte eine Zeitbombe sein... Ich dachte immer, genau das sollen wir tun? Oder meinten Sie wirklich nur die Symphatomimetika? Heisst es eigentlich Symphatomimetika oder Symphatikomimetika? Und warum muss ich mit meinem Arzt zusammenarbeiten, wenn ich keine Medikamente brauche? Ich dachte, da reicht es, wenn ich gut mit meinem Yogimeister zusammenarbeite...

Rlichabrd] Fri,edel hat geantwortet


Statt Sympathikomimetika Chakraaktivierung

Meine Erfahrung mit der Ujjayi-Technik ist, daß man zu einer sanften und voll entwickelten Brustatmung gelangt. Die Methode heiß zwar "die siegreiche Atmung", eine bessere Übersetzung wäre aber ekstatische Atmung. Die drei Zutaten im Rezept sind:

1) Ein Gefühl des Saugdrucks bei der Einatmung, das bei Bhastrika als Weiterentwicklung der Methode (siehe früheres Posting für ein Video) anfangs ziemlich heftig ist.

2) Die Nasenatmung vermutlich mit einem Nasen-Lungen-Reflex, der die Belüftung der Lunge unterstützt.

3) Ein angenehmes Gefühl am Sonnengeflecht (Manipura).

Als Ergebnis wird der Peakflowwert verbessert und die Atmung nicht nur effektiver sondern auch angenehm-sinnlich und entspannt.

Kern der Behandlung beim Lungenfacharzt ist wohl, daß er "Evidence-basierten" (etwa durch Hitech-Forschung unterstützten) Anwendungen den absoluten Vorrang verleiht. In der Praxis bedeut dies schlicht und ergreifend synthetische Asthmamittel. Weil aber seine Vorstellung der Lunge auf einem Blasebalg basiert, die weiß Gott nicht Evidence-basiert wein kann, kann die Ablehnung von Yoga als weniger wissenschaftlich nicht gelten. Gerade diese Ablehnung macht stutzig.

Also, um zivilisiert und verantwortungsvoll im Falle von Asthma als potentiell chronischerem Leiden zu handeln, soll man logisch plausiblere Methoden wie Yoga (Pranayama) ernsthaft überprüfen. Verordnete Asthmamittel und insbesondere Kortisonpillen oder –sprays setzt man nicht eigenmächtig ab. Einen Notfallspray (Sympathikomimetika sind eine Form dieser Wirkstoffe) hat man bei sich. Die Sympathikomimetika ahmen, glaube ich, die Wirkung des Manipura nach. Gruß,

LdotUtex77 hat geantwortet


Hat Richard recht?

Als ich gestern zu spät zur Arbeit aufgebrochen bin, musste ich kräftig in die Pedalen treten, mit dem Ergebnis, dass ich bei meiner Ankunft vor Anstrengungsasthma kaum atmen konnte. Da habe ich mal das Experiment gemacht, mir ein Nasenloch zuzuhalten. Die Wirkung hat mich ziemlich überrascht. Es war, als würde ich die Luft an den verengten Bronchien vorbeileiten, ohne Widerstand. Ich habe dann auch das mit dem lauten Einatmen durch die Nase probiert und nach ein paar Luftzügen konnte ich mein Asthmaspray unbenutzt wieder wegpacken. Gut, ich habe kein starkes Asthma und so ein Anstrengungsasthma geht auch leichter wieder weg als ein Allergieschub, trotzdem kann ich empfehlen, dass mal auszuprobieren!

RCichRar\d &Friedxel hat geantwortet


Lob der Wechselatmung.

Vielleicht kann man es auch so erklären.

1) Nach gängiger Forschung ist Asthma u. a. die Unfähigkeit, normal durchzuatmen, wie viele ohne weiteres selbst bestätigen können.

2) Ein Wirkfaktor bei der Nasenatmung ist der Nasen-Lungen-Reflex, wodurch die Atemluftströmung in der Nase die Belüftung der Lunge fördert.

3) Evtl. liegt also dem Asthmaleiden ein zu schwaches oder falsch gelenktes Strömen der Atemluft in der Nase zugrunde. Man weiß ja, daß Asthma oft mit Mundatmung zusammenhängt. Es kann auch durch Schädigungen der Nase verursacht werden.

4) Da die Wechselatmung als Asthmamethode im Yoga empfohlen wird, muß man vermuten, daß dabei der Übende die Bedeutung des Reflexes lernt und ihn generell zur Wirkung bringt.

Man muß dann schlicht und ergreifend beim Medizinbetrieb eine Yogaphobie als Hauptasthmaursache diagnostizieren. Ohne die Verdammung wäre das Problem viel geringer und sich Asthma zu einem Bagatelleiden entwickeln. Gruß,

hZayl;eboxb hat geantwortet


Berodual: gibt es Alternativen?

Hallo,

ich nehme seit über 20 Jahren Berodual Asthmaspray und habe seit einiger Zeit das Gefühl, das es mir nicht mehr richtig hilft.

Ein Arzt zu dem ich nicht mehr gehe, hat bei meinem letzten Besuch gesagt es gibt bessere Sprays inzwischen. Da ich ihn nicht mehr aufsuchen werde erfahre ich auch nicht um welche Sprays es sich handelt. Hat jemand von euch einen Tipp?

Ich gehe natürlich zu Arzt damit aber wollte vorab schonmal ein paar Infos sammeln

Michael

s"aayrloGdri hat geantwortet


Anstrengunsasthma bei Sport

Hallo

bin erst heute auf diese Seite gestossen und lese begeistert

über Atemübungen. Hatte dies auch schon mal versucht in einerAtemtherapie hat aber nicht viel gebracht. Nun lese ich hier über Yoga usw. Wer kann mir mehr Auskunft darüber geben.

Habe seit Jarhen Asthma,behandelt mit Allergospasmin und Viani.

Bin aber auch 10 km Läuferin und habe seit 6 Monaten derat Probleme dass ich nicht mehr laufen mag. Bekomme Atemnot schon beim leichten bergauflaufen sowie vom Allergospasmi Herzklopfen dadurch komme ich beim Atmen ins Hecheln und aus ist

es. Kein Luft mehr. Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen, denn die

vielen Medikamenten mag ich nicht, ich möchte es ohne schaffen.

Über einen Rat würde ich mich freuen.

Danke

T5iggar3 hat geantwortet


erstaunliches Ergebnis und einige weitere Fragen

Guten Morgen miteinander,

durch eine Verschlechterung meines allergiebedingten Asthmas, habe ich in den vergangenen Wochen wieder systematisch 3xtgl. zu meinem Viani-Diskus gegriffen. Zwar bringt mir das echte Erleichterung aber inzwischen habe ich das Gefühl, als würden die regelmäßigen Kortisondosen meinen Körper regelrecht aufschwemmen.

Angetrieben von dieser Furcht und dem Wissen über einzelne Alternativheilungen habe ich also gerade eben gegoogelt und bin auf diesen Thread gestoßen.

Neugierig wie ich auf alles bin, das mit Selbstheilung zusammenhängt habe ich mich dann spontan, wie schon zuvor Lotte77, an Kants Nasenatmung probiert. Mit erstaunlichem Ergebnis!

Ich hatte bereits nach wenigen Atemzügen das Gefühl meine Lungen besser ventilieren zu können, entspannte mich merklich und habe jetzt nach ca. 20min konsequenter, lockerer Nasenatmung die allmorgendliche Beklemmung vollständig überwunden.

Allerdings möchte ich zur besseren Vergleichbarkeit noch einige Informationen zu meinem Krankheitsbild liefern.

Habe seit etwa 10 Jahren asthmatische Beschwerden, ausgelöst durch Allergene oder plötzliche körperliche Höchstleistungen.

Bleibe ich Tierhaaren fern oder Wärme mich vor dem Sport gemächlich auf, so kann ich auch frei durchatmen.

Kommt es aber zum Asthmaanfall so reagieren meine Bronchien ohne Medikation etwa einen Monat lang, bzw. mit Betamimetikum eine Woche äußerst empfindlich.

Durch eine Veränderung in meinem privaten Umfeld, kann ich nun den regelmäßigen Kontakt mit meinen Allergenen nicht mehr vermeiden, was im letzten Jahr zu einer stetigen Verschlechterung meiner Symptome führte.

Wirklich begeistert vom augenblicklichen Erfolg der simplen, eben angewendeten, Nasenatmung habe ich aber an Richard und alle Erfahrenen noch weitere Fragen.

1. Zwar wird die Ventilation der Lunge durch Nasenatmung/ Yoga effizienter aber sie wirkt doch nicht der Entzündung, bzw. der Schwellung der Bronchien entgegen, oder?!

2. Falls sie nicht der Entzündung entgegen wirkt riskiere ich doch ohne begleitende Medikation eine weitere Vernarbung meines alveolaren Gewebes, was trotz verbesserter Atemtechnik eine Aufnahme des Sauerstoffs verhindern würde.

3. Hat die Stimulation gewisser Chakren und eine damit einhergehende Entspannung durch Yoga auch eine entzündungsmindernde Wirkung?

4. Hat jemand Erfahrungen mit kortisonfreien, entzündungshemmenden Sprays? Ich kann nicht glauben, dass Kortison in Sprays nur systemisch wirken würden. Unser Lungengewebe ist eines der dünnwandigsten und am besten durchbluteten unseres Körpers und wenn Wirkstoffe selbst durch unsere Hornhäute an Armen und Beinen in den Körper aufgenommen werden können, dann sicherlich auch hier.

5. Hat jemand Erfahrungen mit allergiereduzierenden Diäten a la "Gelsenkirchner Heilverfahren", oder mit homöopathischen Methoden zur Desensibilisierung/ Einstellung? Kenne Berichte über Heilungen in diesem Bereich, finde aber keine fundierten Informationen im Netz.

So und jetzt noch einige Tipps aus meinem Erfahrungsschatz:

-Entspannung! Stress ist Gift für mein Befinden. Je entspannter,

desto toleranter reagiert mein Körper auf Allergene und Belastung

-Urlaub in allergenarme Regionen wie Küste oder Bergregionen,

gönnt euren Lungen mal Erholung und atmet für ein paar Wochen

im Jahr entspannt auf. Ihr werdet lange davon profitieren!

-Sport. Eine regelmäßige, mindestens 30 minütige, positive Belastung der Atemmuskulatur erhöht eure Toleranz gegenüber Anstrengungen und verbessert die Durchblutung des alveolaren Gewebes und hilft Entzündungen zu mindern.

so und nun hoffe ich, dass mir jemand von Euch helfen kann, denn ich bin wirklich gewillt dieses Leiden endgültig zu überwinden!!!

viel Grüße und freien Atem

i^n,zTwidrxi hat geantwortet


re

hallo,

habe frühe berotec und berodual gehabt, früher heißt vor etwa 12 jahren.

ich nehme aber seit jahren entweder aarane oder allergospasmin, denn bis auf den orangenen deckel oder grünen deckel gibt es in der wirkung null unterschiede.

das heißt beide sind gleich.

wenn ein arzt lieber aarane statt allergospaßmin verschreibt oder umgekehrt ohne da einen unterschied zu machen dann kann man davon ausgehen das ein gewisses sponsoring(provision) der pharmaindustrie dahintersteckt, denn es gibt keinen unterschied bei beiden medikamenten , bis auf das marketing und die vertriebsfirmen die jeweils ihr eigenes geld verdienen möchten.

asthma ist kein witz und auch kein spaß.

ich habe mixed asthma d.h. allergischer, psychischer sowie physischer natur.

darüber bin ich allergiker und rate jedem der einen arzt hat der einem mittel verschrieben will die nicht sofort anschlagen zu wechseln.

asthma in längerem zustand ist einschränkung von lebensqualität pur.

in den jahren habe ich es vermieden mittel zu nehmen die kortisonhaltig sind oder das herz-kreislauf-system übermäßig hochkurberln (schnellerer puls etc). das mag in einmaliger oder kurzer form okay sein, aber nicht für den echten schweren asthmatiker.

aarane oder allergospassmin wirken direkt und entkrampfen und entspannen sofort da wo es brennt. alles andere ist für mich mittlerweile reine geldmacherei.

ich selber versuche öfters nicht-medikamentös mein asthma in schacht zu halten , d.h. öfter mal in höheren lagen (berge etc) ausflüge zu machen, oder ans meer, atemübungen etc., aber wenn ein anfall da ist braucht man hilfe unzwar sofort. (d.h. ein wirksames aerosol nur)

deshalb hlft es mir nichts wenn mir entzündungshemmende oder ähnliche präparate gegeben werden wo man weiss das entzündungen erst über tage abheilen, was wiederrum der logik widerprechen würde "sofort" eine besserung und entkrampfung herbeizuführen.

in den vielen jahren als asthmatiker ist mir aufgefallen das es genauso gute ärzte wie schlechte köche gibt.

nur weil mediziner drauf steht heißt das noch lange nicht das da auch gleich "guter" mediziner drinn ist.

meine empfehlung ist, das man sich mittel verschrieben lassen sollen die akut und sofort den herd bekämpfen. wenn ich dann akut kein asthma habe kann man sich gerne über präventive aerosole unterhalten.

wichtig ist das diese sprays keine brutalen bodybuster sind.

mit bodybuster meine ich aerosole wie berotec 200 o.ä die sogar in hollywood von moviestars genommen werden weil aufgrund der dadurch erhöten kreislauffunktion mehr kalorien verbrannt werden. ich halte das für eine derbe sache.

wer aarane oder allergo braucht braucht es, und hat es auch zu bekommen ungeachtet dessen ob ein arzt davon in irgend einer weise profitiert oder nicht.

denn es ist das gleiche wenn man einem durstigen einen salzigen krustenbraten anbietet obwohl er augenscheinlich wasser dringender nötig hätte nur weil man für den braten mehr provision bekommt.

besonders leid tun mir "neu-asthmatiker" die erst über jahre jeden mist verschrieben bekommen bis sie mal durch zufall an ein echtes hilfsmittel kommen.

lg

Vnerz.weifevlterx Typ hat geantwortet


Allergospassmin... das einzige Mittel, das mir hilft!

Hallo Leidensgenossen!

Ich möchte auch kurz über meine Erfahrungen mit Asthmamedikamenten berichten.

Salbutamol hilft bei mir gar nicht, hab' eher das Gefühl, dass es schlimmer wird. :(v

Allergospassmin - das einzig wahre! Reproterol ist anscheinend der Wirkstoff, der bei mir sofort hilft. Bei akuter Atemnot ist Allergospassmin absolut zu empfehlen. Die einzige Nebenwirkung, die ich bemerkt habe, ist verstärktes Herzklopfen.

Gruß, grisu1001

sXkryeYflxower hat geantwortet


Jetzt wird mir doch alles klar...

... habe auch schon immer und ewig Allergospasmin bekommen, brauche es auch nur ab und zu mal im Sommer, wenn der Heuschnupfen zu stark wird und die Bronchien gereizt sind. Bekomme dann einen starken Husten und gelegentlich Atemnot. Allergospasmin war immer sehr hilfreich, und ich musste es wie gesagt, nicht mal oft anwenden.

Letzten Sommer plötzlich meinte mein Arzt, das würde nicht stark genug helfen und gab mir aus der Praxis Budesonid mit. Habe ich aber nicht genommen, ich wollte auch lieber bei meinem Allergospasmin bleiben. Bin dann durch einen Trick mithilfe meiner Mutter doch wieder drangekommen. Sie leidet unter denselben Symptomen und bekommt es von ihrem Arzt auch immer. Sie hat einfach gesagt, ihres sei abgelaufen, sie bräuchte ein neues, obwohl sie noch eins hatte. Sie hat es dann bekommen und mir gegeben.

Es ist schon traurig, dass Patienten, die bestimmte Medikamente wirklich brauchen, so abgezockt werden. Die Kassen wollen es nicht mehr bezahlen (dank der dämlichen Gesundheitsreform) und die Patienten sehen, wo sie bleiben. Dazu kommen noch diese Verträge, die die Ärzte mit den Pharmaunternehmen haben, damit sie nur noch deren Produkte verschreiben... da kenne ich schon einige Beispiele. Ich könnt mich aufregen!!!!

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