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Pollenallergie/ Ernährung

C2h#risx-77 hat die Diskussion gestartet


Hallo euch allen,

da in diesem Jahr meine Allergie auch wieder stark Auftritt, mache ich mir Gedanken, wie ich diese langfristig mindern kann.

Ein Weg wäre eine Hypo.

Aber meiner Meinung nach bekämpft man damit nicht gerade das wirkliche Krankheitsbild.

Habe mich schon oft gefragt, warum die Allergie bei mir zu diesem Zeitpunkt ausgebrochen ist.

Vermute es gibt einen Zusammenhang aus Psyche und Ernährung.

Wenn man Stress mit falscher Ernährung kombiniert (so wie ich die letzten 6-8 Jahre) ist man meiner Auffasung anfällig für Allergien.

Und dann hilft meiner Meinung nach auch keine Therapie wirklich. Hab von Homiopathie bis Akkupunktur alles durch.

Denke mit einer langfristig ausgewogenen Ernährung kann man die Allergie von Grund auf bekämpfen.

Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich bemerkt, dass gerade beim Grillen in der Allergiezeit meine Allergiesymptome nach dem 4 Stück Schweinefleich enorm zunehmen. Habt Ihr sowas auch schon beobachtet.?

Da ich bisher immer relativ viel Fleisch konsumiert habe könnte es an meinem Eiweißhaushalt liegen. Aufgrund meines Sportes benötige ich aber auch einiges an Eiweiß!

Wie kann ich diesen wieder ins Gleichgewicht bringen, wenn ich nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte? Irgendwelche Pillen/ Sport oder ähnliches die den Haushalt wieder ausgleichen?

Danke für eure Erfahrungen.

Chris

Antworten
jxn hat geantwortet


Hallo Chris,

Ich war auch 30 Jahre lang Allergiker und die Allergie verschwand erst nach einer Ernährungsumstellung auf eine Vollwerternährung.

> Ein Weg wäre eine Hypo.

> Aber meiner Meinung nach bekämpft man damit nicht

> gerade das wirkliche Krankheitsbild.

Vor allem nicht die Ursachen der Krankheit. Die Hypo unterdrückt nur die Krankheitsfolgen, wie die meisten anderen Mittel auch.

> Vermute es gibt einen Zusammenhang aus Psyche und Ernährung.

Die sog. Allergien sind tatsächlich ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten. Streß kann ein Auslöser der Beschwerden sein, weil über das vegetative System auch das Immunsystem beeinträchtigt wird, aber Streß verursacht nicht die zugrundeliegende Krankheit, die in einer Störung des Eiweißstoffwechsels besteht.

> Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich bemerkt, dass

> gerade beim Grillen in der Allergiezeit meine Allergiesymptome

> nach dem 4 Stück Schweinefleich enorm zunehmen. Habt Ihr

> sowas auch schon beobachtet.?

Das ist normal. Das Allergiegeschehen spielt sich im Eiweißstoffwechsel ab und der wird durch tierisches Eiweiß stark belastet. Den gleichen Effekt kannst du mit Quark, Käse, Eiern, Milch, Joghurt, Fisch, Wurst erreichen - je nach Menge. Deshalb ist es als Allergiker wichtig, das tierische Eiweiß möglichst zu meiden.

Das tierische Eiweiß ist aber nicht Ursache der Allergie! Die Ursache liegt im Verzehr stark verarbeiteter Nahrungsmittel, primär Fabrikzucker, Auszugsmehle, Fabrikfette und in zuwenig Frischkost in der Ernährung.

> Aufgrund meines Sportes benötige ich aber auch einiges

> an Eiweiß!

Das wird gerne behauptet, ist aber nicht der Fall. Tatsächlich ist unser Eiweißbedarf geringer, als üblicherweise behauptet wird - er liegt bei rund 2% nativem Eiweiß auf die Gesamtnahrungsmenge bezogen. Auch Spitzensportler haben keinen erhöhten Eiweißbedarf.

Empfehlenswerte Literatur:

"Sport und Vollwerternährung. Vollwertig Sport treiben. Mit zahlreichen Erfahrungsberichten"

Ilse Gutjahr, Werner Sonntag

emu Verlag

ISBN: 3891891083

> Wie kann ich diesen wieder ins Gleichgewicht bringen, wenn

> ich nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte?

Indem du die Ernährungsfehler abstellst, die zur Allergie führten. Empfehlenswert wäre aber aus o.g. Gründen der Verzicht auf tierisches Eiweiß in jeder Form. Da das tierische Eiweiß nicht notwendig ist, entstehen daraus keine Nachteile. Den Eiweißbedarf kann man problemlos über Frischkost, Nüsse, Kerne und Saaten decken.

> Irgendwelche Pillen/ Sport oder ähnliches die den Haushalt

> wieder ausgleichen?

Das funktioniert leider nicht. Unser Stoffwechsel ist auf hunderte von Stoffen angewiesen und nur ein Bruchteil ist überhaupt entdeckt und kann synthetisch hergestellt werden. Selbst wenn man die richtigen Stoff zuführen könnte - es wäre immer die falsche Dosierung und unpassend zur Nahrung. Und natürlich würde das in keinster Weise die Ursache der Allergie beseitigen.

CRhrWias-7x7 hat geantwortet


Vielen Dank für die Infos.

Woher hast du dein Wissen erlangt?

Hast du noch einen Buchtipp der diesen Zusammenhang zwischen Ernährung und Allergiebeschwerden aufzeicht?

Würde gern wissen welche Produkte empfehlenswert sind und welche man meiden sollte. Der Umstieg von Magarine auf Butter kein Thema, aber in allen fertig Saucen.... ist irgendein kram drin.

Hab mich während meiner Studentenzeit nur von dem Kram ernährt!

Wenn ich dich richtig verstanden hab, müßte ich generell nicht auf tierisch Eiweiß verzichten, sofern ich sicherstelle, dass das Fleisch nicht in welcher Form auch immer ungünstig behandelt ist.

Gibt es erkenntnisse darüber welches Fleischprodukt/ Fleischart am besten geeignet ist, wenn ich nicht ganz darauf verzichten kann.

Kann man diese "unvorteilhaften" Substanzen im Körper nachweisen?

Bedeutet die Umstellung im Klartext, dass man nie "sündigen" darf oder sind geringe Mengen unschädlich?

Vielen Dank

Chris

j%n hat geantwortet


Hallo Chris,

> Woher hast du dein Wissen erlangt?

Ich habe eine Ausbildung in diesen Themen.

> Hast du noch einen Buchtipp der diesen Zusammenhang

> zwischen Ernährung und Allergiebeschwerden aufzeicht?

Ja:

"Allergien müssen nicht sein"

Dr. M.O.Bruker, Ilse Gutjahr

emu Verlag

ISBN 3891890338

> Würde gern wissen welche Produkte empfehlenswert sind

> und welche man meiden sollte.

Im Grunde ist es ganz einfach (steht auch alles in dem Buch samt Rezepten). Meiden muß man folgende Produkte (und Produkte, die das enthalten):

- Fabrikzucker

- Auszugsmehle

- Fabrikfette

- Säfte und gekochtes Obst

- bei Allergien zusätzlich das tierische Eiweiß

Verzehren sollte man:

- frisch gemahlene Vollkornmehle

- Naturbelassene Öle und Fette

- Einen möglichst hohen Frischkostanteil

- Täglich ein Frischkorngericht

> Der Umstieg von Magarine

> auf Butter kein Thema, aber in allen fertig Saucen... ist

> irgendein kram drin.

Stimmt. Da Fabrikzucker, Auszugsmehle und Fabrikfette in fast allen Fertigprodukten zugesetzt sind, fällt vieles weg. Wer sich so ernährt, bereitet das meiste frisch zu. Statt der fertigen Sauce wird dann eben eine selbst gekocht, statt der Fertigpizza macht man den Teig selbst. Das hat den Nachteil, daß es nicht mehr ganz so schnell geht, aber den unschätzbaren Vorteil, daß es wesentlich besser schmeckt. :-) Von den positiven Wirkungen auf den Gesundheitszustand mal ganz abgesehen...

> Hab mich während meiner Studentenzeit nur von

> dem Kram ernährt!

Ja, ich auch. Wenn ich zurückdenke, was ich allein an Süßigkeiten vertilgt habe, wundert mich eigentlich nichts mehr.

> Wenn ich dich richtig verstanden hab, müßte ich generell

> nicht auf tierisch Eiweiß verzichten, sofern ich sicherstelle,

> dass das Fleisch nicht in welcher Form auch immer ungünstig

> behandelt ist.

Das tierische Eiweiß ist generell ein Belastungsfaktor, der die Symptome verschlimmert und eine Heilung verhindern kann. Es macht daher Sinn, es erst einmal konsequent zu meiden. Später, wenn die Allergie besser geworden ist, kann man es wieder in die Ernährung aufnehmen - wenn man das dann noch will. ;-)

Wie das Fleisch behandelt wurde, spielt dabei keine Rolle, denn das ändert ja nichts an der Existenz des tierischen Eiweißes.

> Gibt es erkenntnisse darüber welches Fleischprodukt/

> Fleischart am besten geeignet ist, wenn ich nicht ganz darauf

> verzichten kann.

Da gibt es keine Unterschiede. Es kann sein, daß die Allergie auch trotz Fleischverzehr verschwindet - bei mir verschwand sie zumindest in drei Jahren trotz Käseverzehr - aber selbst wenn das klappt, dauert es mit Sicherheit länger. Möglicherweise vermißt du das Fleisch nach kurzer Zeit auch gar nicht, weil die Ernährung sehr abwechslungsreich ist. Das ging jedenfalls schon vielen so.

> Kann man diese "unvorteilhaften" Substanzen im

> Körper nachweisen?

Das sind ganz normale tierische Proteine, die das Immunsystem belasten, weil sie artfremd sind. Die Allergie selbst wird ja nicht durch unvorteilhafte Substanzen verursacht, sie ist die Folge einer Mangelversorgung mit biologischen Wirkstoffen - die wiederum durch die o.g. stark verarbeiteten Produkte verursacht wird, weil die Wirkstoffe bei der Verarbeitung teilweise zerstört werden.

> Bedeutet die Umstellung im Klartext, dass man nie "sündigen"

> darf oder sind geringe Mengen unschädlich?

Das ist bei jedem unterschiedlich und hängt davon ab, wie stark der Stoffwechsel beeinträchtigt ist. Sicher ist nur, daß es umso schneller und sicherer klappt, je konsequenter man sich an die Ernährung hält. Und daß man mit Ausnahmen einen Erfolg verhindern kann.

Ich kenne das von einer Mutter, deren Kind Neurodermitis hatte. Die Krankheit wollte partout nicht verschwinden, obwohl die Mutter augenscheinlich alles richtig machte. Irgendwann hat sich dann herausgestellt, daß sie dem Kind ab und zu Sojamilch gegeben hatte - ebenfalls ein stark verarbeitetes und oft gesüßtes Produkt. Erst nach Absetzen der Sojamilch verschwand dann die Neurodermitis.

C(hrisC-77 hat geantwortet


vielen Dank für die zahlreichen Infos.

Hab mich in den letzten 24 Std. mehr mit meiner Ernährung auseinander gesetzt als in den vergangenen 30 Lebensjahren.

Werde für mich versuche zuerstmal an einiges kleinen Schrauben zudrehen.

wie echtes Vollkornbrot, Milch & Käse weglassen, Fleischkonsum reduzieren & ggf. mit Fisch ergänzen, Vollkornnudeln, Naturreis, keine Süssigkeiten, dafür frisches Gemüse und Obst.

Hab glaube ich in den letzten 10 Jahre kein Obst mehr gegessen :-)!

Mal schauen ob ich Äpfel vertragen kann!

Säfte wohl am besten nur frisch selbst gepresst oder?

Was trinkt man sonst den lieben langen Tag, ist Mineralwasser ok?

Und dann werde ich mal beobachten, was passiert!

Dank und Gruß Chris

j3n hat geantwortet


Hallo Chris,

> Hab mich in den letzten 24 Std. mehr mit meiner Ernährung

> auseinander gesetzt als in den vergangenen 30 Lebensjahren.

Ja, das ist mir vor acht Jahren auch passiert... ;-)

> wie echtes Vollkornbrot, Milch & Käse weglassen,

> Fleischkonsum reduzieren & ggf. mit Fisch ergänzen,

Ich würde das tierische Eiweiß nach Möglichkeit ganz meiden - zumindest einmal für eine gewisse Zeit, besonders in der Saison. Damit erreicht man meist schon eine spürbare Verbesserung. Tierisches Eiweiß ist Fisch, Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Joghurt, Quark, Eier.

> Vollkornnudeln, Naturreis, keine Süssigkeiten, dafür

> frisches Gemüse und Obst.

Super. :-)

> Säfte wohl am besten nur frisch selbst gepresst oder?

Säfte sind zwar weitgehend unkritisch, aber es ist immer nur der wasserlösliche Auszug der Frucht und den führt man sich dann auch noch in einer Geschwindigkeit zu, auf die der Organismus nicht ausgelegt ist. Das kann bei einer faserstoffreichen Ernährung (Vollkorn, Obst, Gemüse) zu Unpäßlichkeiten führen. Wenn, dann wären frisch gepreßte Säfte sicher das beste. Zumal die käuflichen Säfte fast alle Fabrikzucker zugesetzt bekommen, auch wenn "Zuckerfrei" auf der Packung steht.

> Was trinkt man sonst den lieben langen Tag, ist

> Mineralwasser ok?

Aber sicher. Tee wäre auch eine Alternative, Getreidekaffee für den, der's mag.

> Und dann werde ich mal beobachten, was passiert!

Erwarte aber bitte keine schlagartigen Verbesserungen, die sind eher selten. Die Allergie hatte Jahre Zeit, sich zu entwickeln und braucht leider meist auch Jahre, um wieder zu verschwinden.

Wenn du Fragen zu der Ernährung hast, kannst du auch mal im Vollwert-Forum nachschauen: [[http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/index.php]]

C+hr;is-x77 hat geantwortet


Danke für deine Erfahrungen jn.

Werde die Sachen nach und nach versuchen umzusetzten.

Nochmal eine Frage zum Brot, wenn ich es nicht selber backen möchte worauf muss ich beim Bäcker achten?

Vollkornbrot

Scheibenweise Brotgenuß

95% Roggenvollkornschrot, in runder Form gebacken, mit der kernigen Kruste aus Roggenvollkornflocken.

Kornbeck

Volles Roggenkorn, grob geschnitten und nur mit Wasser, Salz und Natursauer hergestellt.

Dieses köstliche Vollkornbrot wird im Kastern schonend gebacken und erhält dadurch seine saftig-zarte Krume.

Ist so was für den Anfang ok, oder kann ich dann genauso gut das Brot aus dem Supermarkt kaufen?

Wie belegt man das Brot, außer mit Butter ??? Bisher immer Wurst/schinken/ Nutella/ Honig/ Marmelade...

Nun ???

Gruß

Chris

jln hat geantwortet


Hallo Chris,

> Nochmal eine Frage zum Brot, wenn ich es nicht selber

> backen möchte worauf muss ich beim Bäcker achten?

Daß er das Getreide vor dem Backen frisch mahlt. Er muß also eine eigene Mühle haben (und auch benutzen ;-) ). Wenn du einen Bäcker findest, der Schnitzer Brot anbietet, dann hast du meist so einen gefunden. Ansonsten bleibt meist nur selbst backen - was gar nicht schwierig ist.

> Ist so was für den Anfang ok, oder kann ich dann genauso

> gut das Brot aus dem Supermarkt kaufen?

Ich fürchte, das ist nicht wesentlich besser als das Brot aus dem Supermarkt. Das, was dort Roggenvollkornschrot genannt wird, bezieht der Bäcker auch als fertiges, haltbares Produkt vom Zulieferer. Das wurde auf die eine oder andere Art bereits konserviert und ist daher nicht viel besser als Auszugsmehl.

> Wie belegt man das Brot, außer mit Butter Bisher

> immer Wurst/schinken/ Nutella/ Honig/ Marmelade...

Honig in Maßen ist ja in Ordnung, für Nutella gibts einen wunderbaren vollwertigen Ersatz und Marmelade kann man aus frischen Früchten mit etwas Honig und einem Pürierstab auch wunderbar selbst machen. Die hält dann zwar nicht lange, aber das muß sie ja auch nicht unbedingt. Ansonsten würde ich mal frisches Obst und Gemüse zu einem Vollkornbutterbrot probieren, das ist sehr lecker. Alternativ kann man wunderbar Brotaufstriche auf Basis von Butter oder Getreide selbst machen. Im Bioladen gibt es auch etliche Aufstriche (auf Zucker achten!), die man zur Abwechslung nehmen kann. Da die Mengen sehr gering sind, ist es nicht ganz so kritisch, daß es eigentlich Konserven bzw. Präparate sind.

Falls du noch nicht darüber gestolpert bist, hier ein Link zur Kollath Tabelle: [[http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html]]

Kollath hat die Nahrung nach ihrer Naturbelassenheit eingeteilt und so kann man sich daran ganz gut orientieren. Je weiter links man sich bewegt, umso besser. Die rechten beiden Spalten sollte man ganz meiden.

lri[ll6i4z00 hat geantwortet


@ chris

die ernährung ist ganz wichtig.allerdings sehe ich das mit dem vollwert anders.

habe viel gelesen.wenn man zuviel vollkorn ist verklebt das den darm.auf fixprodukte, glutamat sowieso, sollte man komplett verzichten.

schweinefleisch ist auch nicht gut.wenn der körper einigermaßen im schuß ist sollte man auf seine innere stimme hören, die sagt die was du brauchst.

der ganze wahn mit den säften ist auch nicht s prickelnd. man übersäuert und außerdem ist zum beispiel bei diesen ace säften vielzuviel vitaminkram beigemischt.

habe auch eine sehr ausgprägte frühblüherallergie, letztes jahr habe ich eigenblut mit ameisensäure bekommen allerdings nicht die komplette kur.nur 2 spitzen.es hat super geholfen, habe eigentlich sehr wenig beschwerden.

allen gute besserung

laillxi400 hat geantwortet


nochmal chris

ich esse alle fleischsorten außer schwein.

die ganzen fertig eingelegten sachen zum grillen sind mit glutamat überfüllt.es gibt auch gewürzmischungen ohne.im reformhaus mußt du drauf achtrn das keine hefe drin ist weil da auch meistens geringe mengen glutamat drin sind.

am besten kräuter knoblauch und gewürze.

gekochtes gemüse soll auch besser sein als dieser rohkos.leichter vom körper zu verarbeiten.

l&ilfl`i40x0 hat geantwortet


@ chris

nochmal zu dem thema.

falls du eine birkenallergie hast, solltest du den biss in einen apfel und diverse obstsorten vermeiden das diese sorten zu den kreuzallergien zählen und heftige reaktionen auslösen können, ganz besonders äpfel.wenn ich äpfel esse schwillt mein hals zu, bei kirschen gibts dicke lippen und bei dem restlichen steinobst juckt es in hals nase und ohren wie die pest.

du solltest erstmal die kreuzallergien abklären, geht ganz einfach beim googeln findest du die infos

jxn hat geantwortet


@lilli400

> habe viel gelesen. wenn man zuviel vollkorn ist verklebt

> das den darm.

Es bringt nichts, viel zu lesen - man muß das richtige lesen. ;-) Bis vor rund 100 Jahren gab es nichts anderes als Vollkornprodukte ohne daß man je von verklebten Därmen gehört hätte. Weder ernährungsphysiologisch noch medizinisch gibt es irgendeinen sinnvollen Ansatz, der auch nur vermuten ließe, daß hier etwas verkleben kann.

> auf fixprodukte, glutamat sowieso, sollte man komplett

> verzichten.

Dem stimme ich allerdings zu.

> habe auch eine sehr ausgprägte frühblüherallergie, letztes

> jahr habe ich eigenblut mit ameisensäure bekommen

> allerdings nicht die komplette kur. nur 2 spitzen.

> es hat super geholfen, habe eigentlich sehr wenig beschwerden.

Nunja, ich bin ja ein Verfechter der ursächlichen Behandlung und daher drängt es mich zu der Frage, ob denn deine Allergie entstand, weil du bisher zuwenig Eigenblut mit Ameisensäure gespritzt hast?

Wenn das nämlich nicht der Fall sein sollte, dann ist das keine ursächliche Heilbehandlung, sondern eine symptomatische Linderungsbehandlung. Anders ausgedrückt - es werden Symptome unterdrückt, aber die Krankheit selbst besteht weiter. Und wird schlimmer, da die Ursachen ja weiter bestehen - wie du ja an den Kreuzreaktionen siehst.

> gekochtes gemüse soll auch besser sein als dieser rohkos.

> leichter vom körper zu verarbeiten.

Auch wenn das gerne mal geschrieben wird, ist es unsinnig. In unserem Verdauungsystem wird die Nahrung nicht erhitzt, deshalb kann man ihm durch Erhitzen der Nahrung keine Verdauungsarbeit abnehmen. Im Gegenteil. Die Nahrung wird unter Nutzung etlicher Vitalstoffe durch enzymatische Reaktionen zerlegt, in ihre Bestandteile aufgespalten und weiter verstoffwechselt. Ein Nahrungsmittel ist daher genau dann leicht von Organismus zu verarbeiten, wenn der Organismus alle Vitalstoffe, die zur Verarbeitung nötig sind, bekommt. Da ein unerhitztes Lebensmittel diese Vitalstoffe in vollem Umfang mitbringt und die Erhitzung diese Vitalstoffe teilweise zerstört, ist ein erhitztes Nahrungsmittel zwangsläufig weniger leicht verdaulich.

l ilBli40t0 hat geantwortet


@ jn

ich sehe das mit der vollkornernährung trotzdem anders.schau dir mal die ganzen mediterranen küchen an.dort gibt es z.b. keine dunklen brote und das schon ewig.

das mit der dem gekochten essen rührt noch von der evolution her. der mensch ist auf gegartes essen programmiert.auch wenn sich die bedürfnisse heutzutage geändert haben ist der menschliche organismus nochh nicht soweit.wir können nicht sachen die jahrtausende gebraucht haben innerhalb kürzester zeit verändern.

ich habe zum beispiel mit einer relativ vollwertigen kost probleme gehabt.ich habe schon einiges probiert weil ich wirklich geplagt war.bei einer sehr vollwertigen ernährung bekomme ich probleme mit blähungen , verstopfungen und unwohlsein.

ich denke das jeder seinen weg finden muß.nicht für jeden ist das gleiche gut.

die ameisensäure ist natürlich nicht die bekämpfung der ursache, was besser wäre, aber es hilft und es ist durchaus möglich das du die allergie langfristig los bist.habe mit verschiedenen leuten gesprochen wo es so war.

C{hri5s-77 hat geantwortet


Hallo Lilli, Hallo Jn,

Denke Jn hat insoweit sicherlich Recht, dass unsere Ernährung uns für Allergien anfällig macht. Die Vollwertkost ist eine Weg, überhaupt mal über seine Ernährung nachzudenken. Ich habe besonders im Studium nie drüber nachgedacht, was ich meinem Körper rein ernährungsmäßig antue.

Hab es immer so gehalten, esse was du willst (Fast Food, Süssigkeiten), dann viel Sport wg. Figur und dann zweimal am Tag eine teuere Vitaminpille.

Werde nun auf jeden Fall mal kritisch schauen, was ich meinen Körper an Nahrung anbiete.

Denke durch eine gesunde Ernährung (welche auch immer) kann man seinen Körper auch wieder auf den richtigen Weg bringen.

Für mich praktisch muss es auch umsetzbar sein, ohne das man sich vom Rest der Zivilisation isoliert.

Kann nicht beim Geschäftsessen meinen Körnerbrei ausbacken :-).

Auch wenn ich denke das dieser für meinen Körper das richtige ist.

Für mich bedeutet es nun konkret, das ich an ein par Ernährungschrauben mal anfange zu drehe und dann mal beobachte wie es mir geht. Vollwertkost, wird dann ein Bestandteil.

Hab mir auch Schwarzkümmelöl bestellt, na mal schauen!

Versuch ist es Wert!

Alternativ dazu überlege ich, ob ich im Herbst eine Hypo starte.

Eigenblut mit Armeisensäure wäre eine alternative.

Viele Grüße

Chris

j|n hat geantwortet


@lilli400

> schau dir mal die ganzen mediterranen küchen an. dort

> gibt es z.b. keine dunklen brote und das schon ewig.

Nein, auch erst seit rund 100 Jahren. Vorher gab es die technischen Möglichkeiten gar nicht, ein Auszugsmehl herzustellen. Ob ein Brot dunkel oder hell ist, spielt auch keine Rolle. Sowohl dunkle als auch helle Brote können Vollkornbrote sein, die Farbe hängt nur von der Getreideart und der Zubereitung ab.

> das mit der dem gekochten essen rührt noch von der

> evolution her. der mensch ist auf gegartes essen programmiert.

Das ist eine Theorie, die durch die Realität nicht bestätigt wird. Der menschliche Organismus kann sich nicht auf gegartes Essen ausrichten, weil es schlicht nicht die nötigen Vitalstoffe enthält. Auch heute wird jedes Säugetier krank, wenn es nur mit erhitzter Nahrung ernährt wird. Der Mensch ebenso. Kein Lebewesen auf der Erde erhitzt die Nahrung vor dem Verzehr. Und wer leidet an ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten? Richtig - das einzige Lebewesen, das auf diese Idee kam, der Mensch.

Ich will damit sicher nicht der reinen Rohkosternährung das Wort reden, aber unerhitzte Produkte sind in der Tat notwendig, um die Gesundheit zu erhalten. Da stimmt ja sogar die Schulmedizin zu.

> auch wenn sich die bedürfnisse heutzutage geändert haben ist

> der menschliche organismus nochh nicht soweit. wir können

> nicht sachen die jahrtausende gebraucht haben innerhalb

> kürzester zeit verändern.

Wenn du dir mal die Evolution auf einem Zeitstrahl ansiehst, dann wirst du feststellen, daß wir uns erst eine klitzekleine Zeit von erhitzter Nahrung ernähren. Wenn wir auf etwas programmiert sind, dann auf eine naturbelassene Ernährung. Und die ernährungnsbedingten Zivilisationskrankheiten zu denen die Allergie gehört, haben erst seit rund 100 Jahren begonnen massiv zuzunehmen.

> ich habe zum beispiel mit einer relativ vollwertigen kost

> probleme gehabt.

Es gibt zwei Dinge, die man bei der Umstellung auf Vollwerternährung wissen muß:

1. Fabrikzucker, Säfte, gekochtes Obst machen Vollkornprodukte unverträglich. Auch Genußdrogen sorgen für Probleme.

2. Bei der Umstellung auf eine faserreiche Ernährung wie die Vollwertkost muß sich die Darmflora ebenfalls umstellen. Das dauert einige Wochen und ist mit geringfügigen Unpäßlichkeiten verbunden.

Wenn du sagst, daß du dich "relativ" vollwertig ernährt hast, dann läßt das darauf schließen, daß die Konsequenz nicht ausreichend war. Du mußt bedenken, daß die Vollwerternährung darauf ausgerichtet ist, Krankheiten zu verhüten, nicht sie zu heilen. Wer bereits unter Krankheiten leidet - und dazu gehört auch die Allergie - muß sie nicht nur konsequent einhalten, sondern unter Umständen sogar darüber hinaus gehen.

> bei einer sehr vollwertigen ernährung bekomme ich probleme

> mit blähungen, verstopfungen und unwohlsein.

Siehe oben. Das sind ganz typische Reaktionen.

> ich denke das jeder seinen weg finden muß. nicht für jeden

> ist das gleiche gut.

Ich stimme dir zu, daß jeder seinen Weg finden muß. Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß Allergien ihre eigentliche Ursache nunmal in einer langjährigen Fehlernährung haben.

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