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Neurodermitis im Umfeld der Augen

Roaphagela: Katxja hat die Diskussion gestartet


Hallo und einen guten Tag zusammen.

Ich wäre dankbar für jeden Rat, dem man mir erteilen kann, um Symptomfreiheit zu erlangen:

1999 stellte man bei mir den "Ausbruch" von Neurodermitis im Umfeld beider Augen fest. Daß ich eine atopische Veranlagung habe, wurde mir die Jahre zuvor nicht gesagt, obwohl dies von dem Dermatologen schon viel früher vermutet wurde (Exzeme am Hinterkopf). Diverse Allergietests und Epikutantests haben bisher nichts ergeben. Mit dem Dermatologen war ich wegen früherer Wehwechen (Exzeme, Akne und Herpes simplex) ganz zufrieden, nur leider habe ich den Eindruck, daß er in dem Problemfeld Neurodermitis nicht sonderlich bewandert ist oder vielleicht auch nur leidenschaftslos ist.

Das ganze Jahr über leide ich mal mehr mal weniger unter subakuten Entzündungserscheinungen. Einen akuten Schub habe ich glücklicherweise seit dem vergangenen Frühjahr nicht mehr gehabt. Meine Haut um die Augen ist allerdings in einem miserablen Zustand (Bifurkationen). -Nach Versuchen mit dem Ausschluß bestimmter Nahrungsmittel habe ich seit dem Sommer Zitrusfrüchte und Pilze im Verdacht, die Situation zu verschlimmern. Allerdings bin ich weit davon entfernt, daß die Haut um meine Augen herum symptomfrei ist. Ich hatte bisher ständig rote und geschwollene Haut oberhalb des Auges. Dies hat sich ausgeweitet auf den Bereich der Tränensäcke. Die entzündete Haut schmerzt haüfiger als daß sie juckt, sie schuppt und ist grob strukturiert. Ich trage eine Brille: Allerdings bin ich angeblich weder allergisch gegen Plastik noch gegen Metalle. Die Symptome schwanken und die hilflosen Antworten von Dermatologen, dies könne auch mit Streß zusammenhängen, bereiten mir mittlerweile wirklich Streß... Ich weiß, daß man Neurodermitis nicht heilen kann, sondern daß man nur frei von Symptomen bleiben kann... Wer ein ähnliches Krankheitsbild hat und irgendwelche Tips zur Linderung unterbreiten kann, dem wäre ich zu großem Dank verpflichtet. Die ständige Gabe von Hydrocortisonsalben waren meiner Haut nicht gerade zuträglich.

Ich freue mich über jeden auch noch so kleinen Hinweis.

Katja

Antworten
t\ilt hat geantwortet


hallo raphaela katja (schöner name übrigens!)

ich bin 23 und leide schon mein gesamtes leben unter neurodermitis (ehrlich gesagt leide ich nicht, ich lebe einfach damit).

als ich den text anfing zu lesen dachte ich die ganze zeit über an stress und zu wenig schlaf. dann hast du aber geschrieben du willst nix von stress hören...was mach ich da jetzt? trotzdem schreiben: ich habe die probleme nicht die ganze zeit über im gesicht. mehr oder weniger chronisch betroffen sind meine hände und unterschenkel. was ich allerdings während der pubertät sehr eindeutig beobachten konnte war, daß sich die haut um die agen immer schlechter anfühlte und sichtlich erkrankte je weniger regelmäßig ich zum schlafen kam (deshalb in der pubertät...partytime!). das ist bis heute so geblieben. die haut um die augen kann schon nach einer nacht mit weniger schlaf bzw. aus den normalen zeiten gebrachten ruhepausen morgens gerötet sein um sich dann anch einem bis zwei tagen recht fein abzuschuppen. wenn ich die ganze zeit über an den augen symptomfrei sein möchte sollte ich pro nacht ca. 6-8 stunden schlafen, am besten einigermaßen im tagesrhytmus verankert, bei mir meistens im zeitraum von 0:00 bis 8:00.

noch was am rande: eine bekannte von mir litt auch unter ekzemen im gesicht und an den augen. sie tätigte schichtarbeit. momentan ist sie arbeitslos und beschwerdefrei.

ich hoffe ich kann dir damit ein wenig helfen. natürlich sind es nur meine erfahrungen und nicht allgemein gültig...

R/aphae,la K{at]jxa hat geantwortet


Re: Neuro um die Augen

Hallo und einen guten Tag, tilt.

Zunächst einmal vielen Dank für den Hinweis mit dem regelmäßigen und ausreichendem Schlafpensum. Ich werde versuchen, dies mehr als bisher zu beherzigen. "Ausgebrochen" ist die Neurodermitis bei mir erst mit 29 und dann zuerst und brachial um die Augen. Laut Literatur ist es eher selten, daß die Krankheit so spät erst auftritt. Ich bin seither deutlich gelassener geworden, doch daß ich "einfach" damit lebe, kann ich nicht sagen.

Nach den Augen kamen eingerissene Ohrläppchen und Stellen am Hals dazu. Seit letztem Sommer habe ich auch Stellen auf beiden Handrücken. Na, mal schauen, was noch so alles folgt :-). Daß ich nichts von "Streß" hören möchte, ist nicht ganz richtig. Natürlich merke ich, daß Streß ein auslösender Faktor ist. Ich habe mich mehr als aufmerksam beobachtet und auch ein "Streßtagebuch" geführt, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Ich habe die Beschwerden jedoch auch in und nach vier Wochen Urlaub am Meer, in dem ich mich wirklich ausklinke. Ich reagiere nur mittlerweile "allergisch" auf hilflose Bemerkungen von Ärzten, daß dies die alleinige Ursache sein soll. Der eine Arzt meint, es schade nicht, immer wieder niedliche Hydrocortisonsalben zu nehmen, wenn sich die Haut stark rötet und schmerzt. Wenn man dann eine andere Meinung einholt, erwidert der andere Dermatologe, daß dies verantwortungslos sei und man seine Haut mit der verschreibungspflichtigen Salbe süchtig gemacht habe. Ich bin selbst wissenschaftlich tätig und weiß, wie der Wissenschafts- und Lehrzirkus funktioniert... Daß man als Laie nicht an die Ärzte gerät, die man vielleicht bräuchte, ist mir sehr bewußt. Drum schenke ich mittlerweile Erfahrungen anderer mit Neurodermitis mehr Aufmerksamkeit und versuche, solange es nicht akut ist, von den Salben Abstand zu nehmen. Ich nehme häufig Antihistaminika, um dem Juckgefühl Herr zu werden. Gibt es dazu irgendwelche Gruselgeschichten? Ich wohne in NRW und bin an guten Erfahrungen mit Dermatologen interessiert. Diejenigen, welche ich bisher konsultiert habe, schienen mir nicht sehr versiert.

Einstweilen Dank für jegliche Hinweise.

Katja

S^a&ra B%. hat geantwortet


Re: Neurodermitis um die Augen.

Hallo Katja!

So wie Du Deine Neurodermitis beschreibst, sieht auch meine aus.

Bei mir fing es auch über den Augen an: Risse, die genäßt haben, Rötung, starke Schwellung, Jucken, brennen, Schmerz.

2Jahre hatte ich dann ruhe und habe gedacht, dass es jetzt ganz weg wäre, und dann fing es wieder an, als ich mit meinem Freund zusammen kam, war aber nur sehr wenig über den Augen. Dann hat er sich von mir getrennt und da brach es dann so richtig aus. Unter den Augen, um und hinter den Ohren, auf der Stirn und schließlich auch am Hals bis zum Schlüsselben.

Im Januar hatte ich dann die Nase voll und ging zu einer Hautärztin, die mit mir eine Eigenbluttherapie begann. Gebracht hat das allerdings nichts.

Sie schickte mich zu einer Kinesiologin und jetzt beginnt alles besser zu werden.

Die Kinesiologin hat mich ausgetestet und festgestellt, dass ich auf Milchprodukte und Hafer allergisch reagiere. Außerdem ist sie der Meinung, dass meine Schilddrüse nicht optimal funktioniert, so wie die Nebennierenrinde. Diese beiden Sachen sollen aber ganz stark mit meiner Psyche zusammenhängen...

Ich glaube, das dieses ein neuer und erfolgreicher Weg sein kann.

Unter Kinesiologie bei Google kannst Du sicherlich herausfinden, ob es einen Kinesiologen in Deiner Nähe gibt.

Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Viel Erfolg.

Sara

ib3x87 hat geantwortet


Kinesiologie ist Betrug

Aber das werden Esoteriker nie begreifen:

[[http://www.ariplex.com/ama/ama_kine.htm]]

KTaefegrchen hat geantwortet


Hilfe bei Neurodermitis

Hallo an alle betroffenen,

nach 8 Jahren Leidensweg ist mein Sohn Moritz endlich geheilt.Nach zig Therapien und unendlichen Behandlungen sind wir in Bottrop bei Herrn N. Zimmermann gelandet.Der Naturmediziner behandelt mit Schlangengift in homöpatischer Verdünnung.Das Immunsystem der Haut wird dadurch soweit regeneriert, das es sich vor Exzeme selbst schützen kann.Und das Ganze ist nicht nur für kurze Zeit, sondern wirklich langfristig.Vielleicht hat ja jemand den Bericht bei SAM auf Pro7 gesehen, dort wurde über Moritz berichtet.

Ich kann wirklich JEDEM der betroffen ist empfehlen nach Bottrop zu fahren.

Für weitere Innfos steehe ich gerne zur Verfügung.

Kirsten

is38x7 hat geantwortet


Homöopathie ist Betrug

Diesem Betrug werden besondes Kinder geopfert:

[[http://www.ariplex.com/ama/ama_hom6.htm]]

DnerKoaennexr hat geantwortet


@neurodermitisprobleme

Meine Freundin hatte starke Neurodermitis.fast 15 jahre. mit schüben usw.

Sie war bei allen möglichen Ärzten. Nichts half. Scheiß Kortison - alles Müll, hilft nur bei akuten starken Schüben. Affällig war nur, dass es an der Nordsee besser wurde. Aber die Rettung kam dann später. Eine Hautärztin hatte neu angefangen und hatte UVA oder UVB (weiß net mehr genau) bestrahlung gemacht. Dauert nur ein paar sekunden. Ganz wichtig ist die dauernde Einnahme von Nachtkerzenöl-Kapseln. Teuer und wirken nicht sofort. Also über Monate nehmen und dann kommt die besserung. Sollte aber dann ein leben lang genommen werden. Achja, die Bestrahlung war vielleicht 10 mal oder so. Fertig. Jetzt gehts ihr seit ca. 3 Jahren gut. Nahezu keine Probleme mehr. Nachtkerzenöl-Kapseln nimmt sie aber immernoch ein (3 Stck. Abends)

D,er@Koen*ner hat geantwortet


Nachtrag

Lass mal Hausstauballergie testen. Wie haben Bettewäsche mir speziellen Bezügen. Zahlt die Krankenkasse bei kronischen Beschwerden, also auch bei Neurodermitis.

2'879Mat5thiaxs hat geantwortet


An den Könner

Sorry, aber eine sinnvolle Neurodermitis-Therapie ohne Kortison ist nnoch nicht möglich. Leider wissen nur die wenigstesn über Kotison (so wie DerKönner ja scheinbar auch) richtig Bescheid. So halte sich über dieses körpereigene Hormon immer noch mehr Gerüchte und Vorurteile...

Kortison ist ausschließlich für die Akuttherapie vorgesehen und somit auch absolut kein Ersatz für passende Hautpflegemittel! In schubfreien, nicht entzündlichen Phasen muss die Haut mit geeigneten Präparaten gepflegt werden. Hierbei muss jeder selbst austesten, was hilft.

Eine Fehlanwendung von Kortison über einen zu langen Zeitraum oder in falscher Dosierung schadet der Haut und führt zu Sekundärschäden (z.B. Kortisonanhängigkeiten). Bei aktuten Schüben und in richtiger Anwendung bezügl. Stärke des Präparats und schrittweise Entwöhnung der Haut ist Kortison unverzichtbar!

@ Raphaela Katja:

Ich würde unbedingt hautärztlich abklären lassen, ob bei dir eine periorbitale Dermatitis (häufiges Vorkommen bei Frauen) vorliegt. In diesem Fall wäre Kortison allerdings wirklich die falsche Therapie. Gegen eine periorb. Derm. spricht allerdings, dass auch andere Körperstellen atopische Merkmale zeigen.

@Kaeferchen

Ob allerdings Schlagengifte, die homöpathisch in so stark verdünnter Dosis verabreicht werden, dass chemische keinerlei Wirkung mehr nachgewiesen werden kann, organische Schäden beseitigen können, wage ich zu bezweifeln. Vielmehr zeigt sich darin die psychische Komponete der Neurodermitis, die ich allerdings für sehr wichtig halte. Möglich auch, dass nach acht Jahren Leidenszeit eine Besserung auch von alleine aufgetreten wäre.

PxGT hat geantwortet


Neues Medikament

Hallo!

Ich leide selbst an Neurodermitis und chronischer Urticaria. Die Neurodermitis habe ich mit einem neuen Medikament : Elidel-Salbe (Wirkstoff:Pimecrolimus) viel besser in den Griff bekommen. Es wirkt bei mir (!) genauso gut wie die Hydrocortisonsalben- nur trocknet es nicht so sehr die Haut aus!!! Ist allerdings verschreibungspflichtig und relativ teuer, deswegen schreiben es die Ärzte nicht so gerne auf!!!!

Homöopathie einfach als Quatsch zu bezeichnen halte ich für falsch.....ich stehe dem zwar auch kritisch gegenüber, aber viele Patienten, die zu mir in die Apotheke kommen schwören seit Jahren darauf....!!! ;-)

Das Einzige, was ich noch nicht in den Griff bekomme ist meine Urticaria, die ich jedes Mal beim Sport bekomme......ABER ICH KANN DEN SPORT DOCH NICHT EINFACH WEGLASSEN!!!!

Hat jemand einen Tip?

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