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Hyposensibilisierung: Spritzen oder Tropfen- was ist besser?

LVucia1j984 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Nach 2 Hyposensibilisierungen ist mein Heuschnupfen schlimmer als je zuvor. Ich hatte beide Male die Tropfen (ausnahmsweise) bekommen, damit ich nicht jedesmal zum Spritzen bekommen muss. Jetzt war ich bei meinem Hautarzt, und der möchte, dass ich die Spritzen bekomme. Da müsste ich jetzt erst mal jede Woche hin. Wer kennt sich damit ein bisschen aus?

Haben die Spritzen eine bessere Wirkung? Ist da die Dosierung höher? Weil der Arzt gemeint hat, wegen der Allergieschockgefahr müsste ich eine halbe Stunde dableiben. Die Tropfenbehandlung konnte ich zu Hause durchführen.

Ich hab ein bisschen Angst davor, einen Allergieschock zu kriegen, es soll kaum vorkommen, aber ich hatte letztes Jahr das Pfeiffersche Drüsenfieber, und mein Immunsystem ist sehr geschwächt.

Antworten
mxecSheekxy


Hallo

also bei Heuschnupfen ist die Gefahr, einen Allergieschock zu erleiden, eher gering. Mein Arzt meinte damals, das treffe eher auf so Allergien wie z.B. Wespenallergie auf, weil da u.U. sowieso schon von vornherein Lebensgefahr besteht durch die Stiche.

Ich habe auch zuerst die Tropfen ausprobiert, habs dann allerdings wieder aufgegeben, weil ich bei den höheren Dosierung den Geschmack nicht mehr ertragen habe (sag besser nichts dazu ;-) )

Dann hab ichs mit der Spritze probiert, die Behandlung hat 2 oder 3 Jahre gedauert (so genau weiss ich es nicht mehr) und hat mir leider auch nix gebracht. Im Gegenteil, wenn die Allergenbelastung im Sommer mal ganz schlimm ist, krieg ich sogar Husten (saisonales Asthma), das hatte ich vorher noch nicht. Ich will jetzt aber nicht sagen, dass das was mit der Therapie zu tun hat, glaub ich eher nicht.

Ausprobieren, manchen hats ja schon prima geholfen.

Ich bin dagegen eher so ein Sonderfall, bei dem anscheinend gar nichts hilft, weder Hypo noch BRT, und die Tabletten sind auch nicht das wahre.

Ach ja, wegen der halben Std. danach, hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Hatte keinerlei Probleme, nur eine leicht juckende Schwellung, je höher die Allergenkonzentration in der Spritze war.

LG

mecheeky

Mqely8x3


Hyposensibilisierung während der Schwangerschaft

Hallo ihr Lieben,

also ich habe erst vor Kurzem mit der Hyposensibilisierung begonnen. Da ich an einer Hausstaubmilben- sowie Pollenallergie leide, wurde mir von der HNO-Ärztin zur Hypo geraten. Momentan werde ich jedoch nur gegen die Hausstaubmilbenallergie gespritzt. Ich habe bis jetzt ca. 5 Spritzen erhalten, stehe also noch so ziemlich am Anfang.

Wenn ich eure Erfahrungsberichte so durchlese, kommen mir schon einige Sorgen.... Zum Beispiel wollen mein Verlobter und ich ein Baby. Die Therapie dauert jedoch 3-5 Jahre und ich wäre dann schon 29 Jahre alt. Das ist mir eindeutig zu spät für das erste Kind. Überall im Internet habe ich gelesen, dass die Hyposensibilisierung einer Schwangerschaft keineswegs schadet. Daher habe ich mir keine Sorgen diesbezüglich gemacht. Nun habe ich aber von vielen Leuten (u. a. auch euch) von den Risiken der Hypo gehört und kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, dass die Therapie für das Baby bzw. das Ungeborene dann unschädlich ist?!?! Da besteht doch sicher ein gewisses Risiko?! Hat denn jemand von euch Erfahrungen damit ???

Wäre es denn eventuell möglich, dass ich die Hypo für mindestens 9 Monate abbreche im Falle einer Schwangerschaft und danach dann fortsetze??

Ich weiß, ich weiß, über all das hätte ich mir vorher Gedanken machen sollen....aber es hieß eben immer, dass die Hypo null Problem wäre in der Schwangerschaft. Nur zweifle ich daran jetzt sehr stark!!! :-(

Würde mich riesig über Hilfe bzw. Erfahrungsberichte oder Tipps freuen!!!! Danke im Voraus!!!

mKeche&eky


@Mely83

Das Problem hatte ich auch!!

Ich musste dann die Therapie wegen der Schwangerschaft abbrechen und danach nochmal von vorn beginnen.

Weiterspritzen während der Schwangerschaft wollte mein Arzt keinesfalls.

Er hat es nicht näher begründet, und ich hab auch nicht näher nachgefragt. Habs so genommen wie es ist.

M1ely8x3


@mecheeky

Vielen lieben Dank schon mal für die Info! Das beruhigt mich nun schon etwas. Aber was ich mich noch frage: Spielt da die Krankenkasse mit?? Es heißt doch, man dürfe die Therapie nicht abbrechen, ansonsten würde die Krankenkasse sie nicht mehr finanzieren. Wie war es in deinem Fall?

G@iro<nimxo


hallo,

normaler weise machen die Spritzen nur geringfügig Probleme. Das mit dem Warten muss man schon mögen, aber sicher ist sicher. Obwohl ich die Erfahrung machen musste, dass ich trotz Warten, nach 2 Stunden einmal ausgesehen habe, wie ein Streuselkuchen, so dass ich meinen Dok noch mal belästigen musste.

Aber jeder Mensch reagiert anders, also versuchen würde ich es auf alle Fälle. Die Erfolge sind vielversprechend.

zu Melly:

Warum läßt Du Dich nicht erst nach Deiner Schwangerschaft desensibilisieren ? Vielleicht verändert die Schwangerschaft Deinen Körper so, dass Du nach der Geburt deines Kindes evtl. keine Allergieen mehr hast ?

Gruß G.

mIecheoekxy


@Mely83

Hallo

also das mit der Krankenkasse ist mir nicht bekannt.

Bei mir hat das keine Probleme gegeben.

Ich hab ja ein paar Jahre vorher schon mit den Tropfen begonnen, hab das dann abgebrochen, später dann die Spritzen, dann kam die Schwangerschaft, danach hab ich wieder angefangen. Wie gesagt, meine Krankenkasse hat schon mitgemacht.

Aber das ist jetzt ca. 5 Jahre her, vielleicht hat sich da was geändert?

(PS: fahr morgen in Urlaub, kann also über 1 Woche dauern bis ich evtl nochmal antworte...)

LG mecheeky

Pfedts2ss


2 Hyposensibilisierungen gleichzeitig?

Hallo,

ich habe das Problem, dass ich recht stark auf Hausstaubmilben und auf Katzenhaare reagiere. Ich möchte aber gerne gegen diese Allergien etwas tun und habe da an eine Hyposensibilisierung gedacht. Nun meine Frage: Ist es möglich, sich gleichzeitig gegen 2 Allergene zu hyposensibilisieren?

Meine Hausstaubmilben-Allergie ist vor allem im Winter besonders schlimm, aber fängt nun auch schon wieder an schlimmer zu werden. Es äußert sich so, dass ich juckende Bläschen kriege (vor allem an den Ohren, Knien, Füßen, Oberschenkel und Hintern), die nach dem Aufkratzen auch sehr doll nässen. Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht und einen Tipp, was man dagegen tun kann? Ich hatte eine Cortisonsalbe verschrieben bekommen, aber möchte auch nicht durchgängig diese nutzen müssen.

Bei der Katzenhaarallergie ist es so, dass ich sogar mit asthmatischen Symptomen reagiere. Es ist mir aber sehr wichtig, diese Allergie in den Griff zu bekommen. Ich habe gelesen, dass es Katzenrassen gibt, auf die man nicht so stark reagiert. Vor allem ist hier die sibirische Katze zu nennen. Hat jemand als Allergiker damit schon Erfahrungen gemacht?

L-ucibax1984


@Petsss

Ich werde bald eine Hyposensibilisierung beginnen, die gegen Birke und verschiedene Gräser ist. Hab in einem Infoheft gelesen, dass es möglich ist, sich gegen 4 Allergene gleichzeitig hyposensibilisieren zu lassen. Aber das solltest du lieber mit dem Hausarzt besprechen.

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