» »

Juckende Stiche/ rote Flecken nach jeder Nacht im Bett

M)ichxTi hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich habe ein Problem, dass meiner Meinung nach um diese Jahreszeit zimelich komisch ist.

Wenn ich morgens aufwache habe ich Stiche, die an Schnacken erinnern. Aber ich kann mir nicht vorstellen das es von diesen Tieren kommt. Die Stiche werden richtig groß und Jucken wie die Sau!!! Ich hab sie mittlerweile überall am Körper verteilt.

Nachts hab ich immer lange Sachen an und komplett zugedeckt. Langsam hab ich echt angst davor im bet zu schlafen, weil fas jede nacht ein oder mehrere Stiche dazukommen. Die Sache hat schon langsam vor ein par Monaten angefangen, da wo es sau kalt und auch etwas Schnee hatte.

Mein Freund hat auch ein paar, aber bei ihm jucken sie zwar werden allerdings nicht so groß wie bei mir.

Wir haben schon die Decke gewechselt, die Matrazze abgesaugt, Martazenüberzug und Latenrost so gut wie möglich abgedampft und abgesaugt, alles schon auf den Balkon gestellt (bei kälte)... Das Schlafzimmer sebst putze ich auch jeden Samstag...

Kann mir jemand helfen, will nicht auf Sofa ausweichn müssen :-(

Antworten
jVn hat geantwortet


> Kann mir jemand helfen, will nicht auf Sofa ausweichn müssen

Das wäre aber mal einen Versuch wert. Wenn du die Probleme dort auch hast, liegt es zumindest nicht am Bett...

MriclhxTi hat geantwortet


Das werd ich dann bald wissen, da ich die nächsten Nächte auf dem Sofa verbringe. Wenn dann nichts passiert, dann liegts am bett/schalfzimmer

hEosch0inxe hat geantwortet


hallo,

werden die Stiche zu dicken Quaddeln? Wo am Körper hast du sie? Sind es immer mehrere direkt nebeneinander?

M_ichTxi hat geantwortet


Hi,

ja sie werden teilweise richtig groß, so 5DM Stück. hab sie an den beinen, Armen und seit neustem auch auf dem bauch.

Mein Freund hat drei direkt nebeneinander, aber bei ihm bleiben sie ganz klein.

Bei mir sind sie schon etwas auseinanderhöchstens mal so 5-10 cm beieinander.

Hilft dir das was?

h4oscZhinxe hat geantwortet


könnten Bettwanzen sein. Habt ihr in den letzten Monaten mal woanders übernachtet? diese blöden Viecher sind wieder auf dem Vormarsch.

Wenn die Stiche recht dicht sind und hauptsächlich an Armen, Händen und Hals sind könnten es tatsächlich Wanzen sein. Riecht es im Schlafzimmer süßlich?

Mbic~hTxi hat geantwortet


Nein eigentlich nicht. Es ist auch so, dass ich nicht jeden Tag Stiche abbekomme. So alle zwei - vier Wochen und dann ca 2-4 Tage hindereinander. Echt komisch. Dies geht schon seit Januar so. Aber wir haben nur eine Bettdecke und ich werde eigentlich immer nur gestochen. Schon irgendwie komisch oder dann wären die Wanzen ja überall?

t^itxatü hat geantwortet


Habt ihr eine Katze die Flöhe haben könnte?

DKrex hat geantwortet


Bei uns war es mal ein Hundefloh. Bett abgezogen und gleich in die Maschine und weg war er. Aber so lange und ausdauernd...

Sind denn die Stichattacken ne Weile nach Neubezug der Betten?

Dfrexx hat geantwortet


Ach so...wenn es tatsächlich Bettwanzen sind, dann gibt es eine 100%ige Methode. Ähnlich wie gegen Holzwürmer muss das Zimmer über 1-2 Tage ca. 55°C haben. Dann sterben alle Entwicklungs-Stadien ab. Aber besser nen Spezi holen...

b#enschxi62 hat geantwortet


Hi MichTi, das heut sich nicht so gut an.kann dir nur eins sagen geh in die hautklinik und lass dich untersuchen. nicht zum hautarzt die sind nicht so genau. viel glück.. :)^

Liebe Grüße knuffelnaeschen

M,ichTxi hat geantwortet


Hunde und Katzen haben wir nicht. Nur ein Zwergkaninchen, aber der war seit dem sommer nicht mehr draußen...

Mit dem beziehen der Betten ist es unabhängig, die kommen auch egal wann das bett neu bezogen wurde :°(

Mittlerweile wird auch mein Freund befallen, insgesammt ca. 10 Stiche...

Wir werden morgen mal etwas versuchen, angeregt durch dir 55Grad Methode und zwar das Bett, alle Ritzen usw mit dem Dampfreinigungsgerät bearbeiten, mal schauen ob es was bringt.

Kann mir jemand sagen was so ein Spezialist kosten, das wäre dann die letzte möglichkeit...

Ncormxalixty hat geantwortet


RE: Juckende Stiche/rote Flecken nach jeder nacht im Bett

Hallo MichTi !

Hört sich tatsächlich sehr nach Bettwanzen an ! Aber mit den 55 ° C

das wird nix !

Bettwanze

Beine und Antennen erscheinen gelblich. Wie bei allen Wanzen ist auch bei der Bettwanze der Körper dorsoventral abgeplattet, was ihr im Volksmund die Bezeichnung "Tapetenflunder" eingebracht hat. Bettwanzen können nicht fliegen, da die Flügel stark reduziert sind.Da die Bettwanze eine Vorzugstemperatur von 27°C hat und Kälte nur kurzfristig verträgt nimmt man an, dass die Art ursprünglich aus den Tropen stammt. In Mitteleuropa ist ihr Vorkommen auf den Wohnbereich des Menschen und auf Hühnerställe beschränkt. Bettwanzen ernähren sich von Blut und bevorzugen als Blutspender den Menschen. Gelegentlich werden aber auch Vögel und Kleinsäuger befallen. Vor der Eiablage muss das Weibchen Blut aufgenommen haben. Täglich werden 3 bis 5 Eier mit einem wasserlöslichen Sekret an den Raststellen der Tiere (Ritzen in Möbeln, hinter Bildern, in Steckdosen, an Kleidung oder Gardinen) festgeheftet. Im Laufe seines Lebens kann ein Weibchen so 250 bis 300 Eier ablegen. Wanzen entwickeln sich hemimetabol, es gibt also keine Puppenphase wie beispielsweise bei Schmetterlingen, Hautflüglern oder Käfern. Bei einer Durchschnittstemperatur von 25°C dauert die gesamte Entwicklung 4 bis 6 Wochen. Bettwanzen haben 5 Larvenstadien. Zwischen jeder Häutung muss die Larve mindestens einmal Blut aufgenommen haben. Nach einer Blutmahlzeit können Männchen bei 37°C 518 und Weibchen sogar 550 Tage lang hungern. Während solcher Hungerzeiten führen die Tiere recht weite Wanderungen aus. Bettwanzen sind ausschließlich nachtaktiv. Durch das nächtliche Blutsaugen ist die Bettwanze ein ausgesprochen unangenehmer Lästling. Wenn Bettwanzen ein Opfer finden, treffen sie meist nicht gleich beim ersten Stich auf ein Blutgefäß. Typisch ist daher ein Bild von Reihenstichen, die auch als -Wanzenstrassen- bezeichnet werden. Wegen der Feinheit der Stechborsten spürt man beim Einstich in der Regel keinen Schmerz. Bemerkt werden die Stiche meist erst nach dem Aufwachen. Bei empfindlichen Personen kommt es zu Quaddelbildung und intensivem Juckreiz. Auslöser hierfür ist ein Antikoagulationssekret, das die Bettwanze nach dem Einstich zunächst in die Stichwunde injiziert, um die Gerinnung des Wirtsblutes zu verhindern. Eine bakterielle Superinfektion kann durch Kratzen im Bereich der Stichstellen auftreten. Die Behandlung der Bettwanzenstiche erfolgt mit Juckreizstillenden Gelen oder Salben. Das Auftreten einer bakteriellen Superinfektion kann eine Antibiotika-Therapie notwendig machen. Bei häufigen Stichen können allergische Reaktionen wie Asthmaanfälle, Urticaria papulosa sowie ein lebensgefährlicher anaphylaktischer Schock auftreten. In Mitteleuropa gibt es neben der Bettwanze noch 2 weitere Wanzenarten, die beim Menschen Blut saugen können. Dies ist zum einen die Schwalbenwanze (Oeciacus hirundinis), die in Schwalbennestern lebt und hauptsächlich Mehl- und Rauchschwalben befällt. Zum anderen muss hier die Geflügelte Bettwanze (Lyctocoris campestris) genannt werden, die v. a. in Vogelnestern und Hühnerställen vorkommt. Bettwanzen können wirkungsvoll mit Hilfe von Kontaktinsektiziden bekämpft werden, die in die Tagesverstecke der Tiere (z. B. unter Tapeten und Bildern, sowie in Möbelfugen und Matratzenfalten) gesprüht werden. Geeignet ist z. B. das Produkt MC KPS 500. Bei diesem gebrauchsfertigen Insektizid-Spray mit schneller Sofortwirkung baut sich der Wirkstoff (rein pflanzlicher Pyrethrum-Extrakt) unter Lichteinwirkung zügig wieder ab. Pyrethrum wird aus den Blüten von Chrysanthemen-Arten gewonnen und ist seit alters her als natürliches Insektenvernichtungsmittel bekannt. Das Kontaktgift wirkt auf das Nervensystem der Bettwanzen und ruft zunächst eine starke Erregung hervor. Später folgen Koordinationsstörungen, Lähmung und schließlich der Tod. Aufgrund der schnellen Anfangswirkung sind die betroffenen Insekten bereits innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig. Das von uns vertriebene Blattanex Spezialspray von Bayer zeichnet sich durch eine schnelle Anfangswirkung, einen guten Austreibungseffekt, sowie eine lange Wirkungsdauer aus. Es enthält die Wirkstoffe Propoxur (1%), Transfluthrin (0,04%) und Cyfluthrin (0,025%), die alle das Nervensystem der Insekten schädigen. Auch bei Empore RTU (Fa. Neudorff) handelt es sich um ein Kontaktinsektizid mit Langzeitwirkung. Der hier enthaltene Wirkstoff Chlorpyrifos (0,4%) gehört in die Gruppe der organischen Phosphorsäureester und schädigt ebenfalls das Nervensystem. Durch die Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase kann der Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden, was zu einer dauernden Erregung der betroffenen Muskulatur und letztlich zum Tod führt. Ebenfalls gegen Bettwanzen kann das universelle Insektenbekämpfungsmittel Contra Insect von Frunol Delicia eingesetzt werden. Das Mittel sollte gezielt auf die bekannten oder vermuteten Aufenthaltsorte der Schädlinge gesprüht werden. Es enthält als Wirkstoffe das Pyrethroid Permethrin sowie Natrur-Pyrethrum. Bettwanzen lassen sich alternativ zu den genannten Kontaktinsektiziden auch mit dem Präparat Killgerid Gold von MC bekämpfen. Der Wirkstoff - fossiles Plankton - beschädigt die Wachsschicht auf der Körperoberfläche der Bettwanzen und verursacht auf diese Weise das Austrocknen der Insekten. Da der Einsatz des Präparates völlig unbedenklich für Mensch und Tier ist, können auch von Bettwanzen befallene Matratzen direkt mit dem Pulver behandelt werden. Die pulverförmige Substanz lässt sich am besten mit dem Druckstäuber Centrobulb der Fa. Centro Company ausbringen.

Viel Erfolg !

MfG Normality

MHichTxi hat geantwortet


Danke @ Normality für deinen großen Beitrag. Am Sonntag haben wir das gesammte Zimmer mit Bett, Schränken, Teppichleisten,... mit dem Dampfstrahler kräftig bearbeitet...

Wenn das jetzt nicht geholfen hat werden wir zu deinen Kampfmitteln greifen :-)

hDosch+inxe hat geantwortet


@MichTi

und hats was gebracht mit dem Dampfstrahler ???

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Allergien oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Dermatologie · Umwelt und Gesundheit


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH