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Holzstaub-Allergie, ?

15.03.07  12:19

Seit ca. 26 Jahren bin ich im Holzhandwerk tätig und bemerke eine Zunehmende Empfindlichkeit gegen Staub, insbesondere Holzstaub - ganz im Besonderen Rotbuche. Meist benutze ich eine Staubschutzmaske, was sich aber nicht immer machen lässt. Mich würde sehr interessieren, wie sich eine echte, anerkannte Holzstaub-Allergie zeigt. Ich möchte sicher nicht meinen Beruf aufgeben und ich mag nicht wegen irgendwelcher Vermutungen gleich zum Spezialisten rennen. Hat da jemand Erfahrung ?

D%rexx

18.03.07  17:18

Holzstaub-Allergie...?!

Eiche und Buche sind im Vergleich zu Fichte oder anderen Weichhölzern kurzfaserig, was das Staubbild verfeinert und somit die Atemwege mehr belastet. Außerdem sind sie durch ihre Gerbstoffe eine höhere Belastung für unsere Gesundheit.

Aus Erfahrung weiß ich, dass in vielen Betrieben mit Druckluft, Staub von Maschinen und Werkstücken geblasen wird. Versuche, auch wenn es schwer fällt, mehr zu saugen, als zu blasen.

Dadurch kannst du die Staubbelastung in der Atemluft auf ein Minimum beschränken. Pro m³ Luft sollten nicht mehr als 2 mg Staub sein. Auch der Anschluss von Kleinmaschinen an gute stationäre Sauger bring sehr viel. Bei diesen Problemen half uns kostenlos die Holz-Berufsgenossenschaft, die die Staubbelastung in unserem Betrieb gemessen hatte und uns diese Ratschläge gab.

Vielleicht schreibst du hier, wie sich die Beschwerden bei dir äußern. Hast du Probleme mit den Atemwegen, oder mit der Haut?

Mit den oben erwähnten, relativ leicht einzuhaltenden Methoden, lassen sich die größten Ursachen vermeiden. Vielleicht bist du nur überempfindlich auf diese Staubbelastung.

FNisxchi

19.03.07  09:16

Danke erst einmal. Eine Absaugung habe ich in der Werkstatt, an die die stationären Maschinen angeschlossen sind. Alles andere regle ich über Staubschutzmasken. Allerdings bin ich nicht Tischler, sondern Drechsler. D.h. die Schleifarbeiten an der Drehbank erzeugen enormen Staub, der nur schwer gezielt abgesaugt werden kann, ohne entweder einen großen technischen Aufwand zu betreiben oder durch die ständige Zugluft an anderen Dingen zu erkranken.

Das ist auch nicht wirklich mein Problem. Das Problem ist, dass ich bei den wenigen Gelegenheiten, wo doch keine Maske auf dem Kopf sitzt - ich feststelle, dass ich sehr schnell Husten bekomme, der fast im Erbrechen endet. Als Lehrling habe ich zu DDR-Zeiten enorm Staub schlucken müssen. Mittlerweile reagiere ich auch mit einer ständig verstopften Nase. Nervt manchmal, auch wenn es nicht weh tut...

DUrexx

19.03.07  16:28

Holzstaub-Allergie...?!

Das kenne ich nur zu gut. Bei uns in der Schreinerei habe ich z.B. Probleme mit dem Aufschneiden von Holzbohlen an der Kreissäge. Besonders Buche und Eiche sorgen dafür, dass mir vom Magen her schlecht wird, trotz Absaugung.

Vielleicht gönnst du deinen Atemwegen einmal etwas Gutes, indem du abends Dampfbäder machst oder eine Nasendusche verwendest, wie sie in Apotheken erhältlich ist. Außerdem wird es gut sein für deinen Hals und deine Schleimhäute, wenn du viel trinkst am Arbeitsplatz. Dadurch wirkst du einer Austrocknung der Nasen- und Mundschleimhaut entgegen.

Als Lehrling habe ich zu DDR-Zeiten enorm Staub schlucken müssen.

Das waren bestimmt mehr als 2 mg Feinstaub pro m³ damals :-( An der Holz-Drehbank wird die Staubbelastung bestimmt enorm sein.

Vielleicht gehst du doch einmal zu einem HNO-Arzt.

F*ischxi

19.03.07  17:31

Vielleicht gehst du doch einmal zu einem HNO-Arzt.

Das wird wohl doch bald vonnöten sein...

Ich trinke eh zu wenig. Das ist ein großes Problem.

Dank dir!

DWrexx

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