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Ausschlag bei Lactose-Unverträglichkeit?

maotxte53 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

weiß jemand, ob man bei einer z.B. Lactose-Unverträglichkeit auch Ausschlag im Gesicht und am Rücken, teilweise an den Beinen, bekommen kann? Genau diese Symptome zeigen sich bei meinem Sohn. Außerdem leidet er häufig unter Durchfall. Da auch das Bettzeug etwas "müffelt", denke ich wirklich an eine Stoffwechelerkrankung.

Er war schon beim Hautarzt. Der sagt, man könne nichts machen.

Allergien liegen sehr in der Familie.

Liebe Grüße

motte

Antworten
bFest \of Cboth woxrlds


meine 2 Schwestern, sowie meine Mutter und ich sind Histamin Intolerant und wir bekommen an der Brust, an den Schenkeln, am Rücken und im Gesicht rote Ausschläge die ca 2 Tage lang anhalten!

jxn


@motte

> weiß jemand, ob man bei einer z.B. Lactose-Unverträglichkeit

> auch Ausschlag im Gesicht und am Rücken, teilweise an den

> Beinen, bekommen kann?

Sehr unwahrscheinlich. Eine Lactoseintoleranz ist auch keine Krankheit, sondern eigentlich ein normaler Zustand. Die Natur hat einfach nicht vorgesehen, daß wir nach der Säuglingszeit noch Milch verzehren (schon gar nicht die Säuglingsmilch einer anderen Art) und stellt deshalb die Produktion des Enzyms, das für die Spaltung des Milchzuckers benötigt wird, ein.

> Genau diese Symptome zeigen sich bei meinem Sohn.

Das können durchaus Reaktionen auf die Milch sein, aber eher auf das tierische Eiweiß darin. Das läßt sich doch ganz einfach feststellen, indem du Milchprodukte und tierisches Eiweiß mal eine Zeitlang meidest.

> Außerdem leidet er häufig unter Durchfall. Da auch das

> Bettzeug etwas "müffelt", denke ich wirklich an eine

> Stoffwechelerkrankung. Er war schon beim Hautarzt. Der

> sagt, man könne nichts machen.

Hautärzte sind ja nicht wirklich die besten Ansprechpartner für Durchfall... da wäre es sinnvoll nochmal einen anderen Arzt für Allgemeinmedizin zu konsultieren.

> Allergien liegen sehr in der Familie.

Ja, ernährungsbedingte Krankheiten werden leider als Vorbelastung an die Kinder weitergegeben. Was nicht bedeutet, daß man da nichts machen kann.

J6utt7ay-F_elixx


Hallo !

Allergien können auch bei Lactose unverträglichkeit überall auf treten (wurde das denn getestet?).

Den dummen Spruch , das man damit Leben muß kenne ich auch , habe Neurodermitis und muß mir das auch immer an hören , wenn ein Arzt keine Lust haben , die genaue Ursache zu suchen.

Geh mit Ihr zu einen anderen Arzt , es gibt auch viele Kinderärzte die auch Allergologen sind!

Liebe Grüße Jutta

j3n


> Den dummen Spruch, das man damit Leben muß kenne ich auch,

> habe Neurodermitis und muß mir das auch immer an hören, wenn

> ein Arzt keine Lust haben, die genaue Ursache zu suchen.

Die Ursache der Neurodermitis* ist seit langem bekannt. Es ist eine rein ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit die bei konsequentem Abstellen der Ursachen auch wieder verschwindet. Nur werden Ärzte nicht in diesen Krankheitsursachen ausgebildet und behandeln daher nur die Symptome der Krankheit.

* ein völlig falscher Name übrigens, denn die Krankheit hat weder etwas mit den Nerven ('Neuro') zu tun, noch handelt es sich um eine Entzündung ('itis'). Früher nannte man das atopisches Ekzem und das traf die Sache wesentlich besser.

vSingxtsun


Die Ursache der Neurodermitis* ist seit langem bekannt. Es ist eine rein ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit die bei konsequentem Abstellen der Ursachen auch wieder verschwindet.

Ein Jugendfreund und Klassenkamerad von mir hatte damals Neurodermitis aufgrund der psychisch belastenden Situation der Trennung der Eltern. Heute hat er keine mehr und ist frei von Neurodermitis OHNE seine Ernährung umzustellen. Wie erklärst du dir das?

jAn


> Ein Jugendfreund und Klassenkamerad von mir hatte damals

> Neurodermitis aufgrund der psychisch belastenden Situation

> der Trennung der Eltern.

Er hatte also ein Ekzem unbekannter Art, das durch eine Streßsituation ausgelöst, verstärkt oder auch verursacht wurde. Das muß nicht zwingend ernährungsbedingt gewesen sein, auch wenn die Ernährung in der Regel ein wesentlicher Teil des Problems ist.

Allergische Erkrankungen basieren auf einer Störung des Eiweißstoffwechsels und entwickeln sich über viele Jahrzehnte. Es kann daher, je nach Ernährungslage, durchaus sein, daß die Krankheit jahrzehntelang kurz vor der Ausbildung von Symptomen steht und sich die Symptome nur dann zeigen, wenn das Immunsystem besonders belastet wird - wie bspw. bei einer Streßsituation. Ist die Belastung verschwunden, bessert sich die Lage des Immunsystems und die Symptome verschwinden wieder.

So würde ich mir das erklären, aber das sind Vermutungen. Genaueres kann man nachträglich natürlich nicht mehr sagen.

v#in5gts0un


Er hatte also ein Ekzem unbekannter Art,

nein, die Diagnose war eindeutig Neurodermitis.

vcingNtsun


hier widersprichst du dir selber:

Die Ursache der Neurodermitis* ist seit langem bekannt. Es ist eine rein ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit die bei konsequentem Abstellen der Ursachen auch wieder verschwindet.

Das muß nicht zwingend ernährungsbedingt gewesen sein, auch wenn die Ernährung in der Regel ein wesentlicher Teil des Problems ist.

jxn


> nein, die Diagnose war eindeutig Neurodermitis.

Es wird mittlerweile fast jedes Ekzem "Neurodermitis" genannt. Es gibt aber unterschiedliche Ekzeme mit unterschiedlichen Ursachen.

Wenn es sich aber um ein atopisches Ekzem handelt (so nannte man das früher und das ist auch das, was man am ehesten als Neurodermitis bezeichnen kann), dann ist es eine rein ernährungsbedingte Krankheit.

vuingtskuxn


[Wenn es sich aber um ein atopisches Ekzem handelt (so nannte man das früher und das ist auch das, was man am ehesten als Neurodermitis bezeichnen kann), dann ist es eine rein ernährungsbedingte Krankheit.

und du weisst besser, was verschiedene Ärzte und Spezialisten, inklusive Naturmediziner etc. diagnostiziert haben?

jxn


> und du weisst besser, was verschiedene Ärzte und

> Spezialisten, inklusive Naturmediziner etc. diagnostiziert haben?

Ich erkläre nur Zusammenhänge, die Diagnosen sind Sache der Ärzte.

v#ingt?suxn


entschuldige, deine Aussage war diese:

Wenn es sich aber um ein atopisches Ekzem handelt (so nannte man das früher und das ist auch das, was man am ehesten als Neurodermitis bezeichnen kann), dann ist es eine rein ernährungsbedingte Krankheit.

du erklärst hier doch keine Zusammenhänge; du stellst mit dieser Aussage indirekt die Diagnose der Ärzte, die ja was anderes festgestellt haben, in Frage. Und das aus der Ferne, auschliesslich auf meinen Angaben basierend.

kIi\wio3range


@best of both worlds

hi,

eine kurze aber wichtige Frage: wurde bei dir die Histamin-Intoleranz durch einen normalen Allergietest festgestellt? Denn mir kommen die Symptome sehr bekannt vor nur hat mich noch nie ein Arzt auf das getestet! Es kommen nur immer unterschiedliche Ergebnisse bei den Allergietest raus...?!

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