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Weizenallergie - Mögliche Ursache für Symptome?

a2g78x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit ca. 1 Jahr habe ich starke gesundheitliche Probleme. In relativ unregelmäßigen Abständen (ca. wöchentlich) habe ich starke "Schübe". Die Schübe äußern sich meist durch starke Übelkeit, einen sehr schnell werdenen Puls (bei ca. 150), Konzentrationsschwierigkeiten, teilweise Schwindel, Abgeschlagenheit. Grob gesagt fühle ich mich wirklich ehlend und bekomme während den Schüben oft Panikattacken.

Ein normales Leben ist seit einem Jahr kaum noch möglich, da ich vor allen Sitautionen in denen ich einen solchen Schub hatte, Angst habe. Generell ist jede Art von einer Unternehmung eine Überwindung, auch wenn es nur ein Geburtstag ist.

Natürlich war ich bei verschiedenen Ärzten und musste viel über mich ergehen lassen. Dabei kam heraus das ich eine Weizenallergie habe (dazu noch Haselnuss, Pfirsich, Pistazie, Apfel), außerdem wurde der EBV Virus festgestellt. Des weiteren wurde mir ein Lymphknoten entfernt.

Die Werte der anderen Untersuchungen waren weitgehend normal (CT, Schilddrüse etc.).

Bisher habe ich trotz der Diagnose einer Weizenallergie meine Ernährung nicht umgestellt, da ich keine unmittelbaren Folgen nach weizenhaltiger Nahrung gemerkt habe und ich mir die Heftigkeit der Schübe nicht durch eine Weizenunverträglichkeit erklären kann. Dennoch wird meine Ernährung ab heute umgestellt, da ich jede Möglichkeit in Betracht ziehe.

Nun wollte ich fragen ob jemand ähnliche Symptome oder Erfahrung mit einer Weizenallergie hat. Lassen sich meine Symptome dadurch erklären und wie lässt sich am besten helfen. Ich würde alles dafür tun um wieder einen normalen Alltag führen zu können und den Kopf frei von den Gedanken an einen neuen Schub zu bekommen.

Danke für eure Hilfe im Vorraus ... Gruß A.

Antworten
boa6bseEpe hat geantwortet


Hi,

mir ging es seit Weihnachten immer schlechter, Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel....kein Arzt konnte was finden, bis ein Heilpraktiker dann eine Pseudoallergie gegen diverse Grundnahrungsmittel feststellte. Seit meiner Ernährungsumstellung geht es mir zusehends besser, wenn auch noch nicht wieder 100%, aber das wird...Der Heilpraktiker sagte, es würde dauern, bis der Körper den "allergischen Zustand" überstanden hat. Doch bis auf die Sehstörungen und gelegentliche Kopfschmerzen ist alles andere weg....

Zu deinem Vermeidungsverhalten kann ich nur sagen: Vorsicht vor der Angstspirale! Das Denken an und das Konzentrieren auf körperliche Symptome kann diese allein hervorrufen und Vermeidungsverhalten (eingeschränkt leben) verschlimmert die Angst nur noch...es ist wirklich wahr und zu Beginn schwer begreifbar. Auch ich habe leider mit der Zeit regelrechte Panikattacken bekommen, da meine erste (allergische) Kreislaufreaktion im Auto auftrat und diese Situation sich für mich lebensbedrohlich darstellte, ich bin dann lange Zeit kein Auto mehr gefahren und bekam schon Schwindel, wenn ich nur daran dachte.

Also, eine Allergie bzw. Unverträglichkeit kann massive körperliche Symptome hervorrufen. Du solltest auf jeden Fall deine Ernährung umstellen, denn es müssen nicht immer nur Magen-Darm-Symptome sein (hatte ich auch nur Übelkeit).

Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffentlich gute Besserung!

LG, Babse

bNabseBpe hat geantwortet


Ach ja,

da du bereits seit einem Jahr in dieser Angstspirale steckst, empfehle ich dir auf jeden Fall, eine kognitive Verhaltenstherapie zu machen. Das ist eine gut geeignete Form zur Unterstützung zurück in ein normales Leben....

a'g7m84 hat geantwortet


Hallo, erstmal danke für eure Antworten. Meine Ernährung habe ich umgestellt, wenn auch erst seit gestern, allerdings werde ich das mit Sicherheit durchhalten.

Ich denke nicht das ich soweit in der Angstspirale bin, dass ich eine Verhaltenstherapie benötige. Ich denke ich bion relativ stark und taste mich selber wieder an die Situationen an.

Generell habe ich bisher immer so gehalten das ich es geschafft habe mich zu überwinden um mir selbst zu beweisen das es doch geht. Viele Sachen konnte ich mir schon wieder näher bringen. Z.B. kann ich mein Studium fortsetzen oder mit Freunden weggehen.

Die größte Angstsituation sind immer noch Geburtstage, denn dort habe ich die bisher heftigsten Anfälle bekommen, die derart heftig waren das ich absolute Panik bekommen habe und nicht wusste ob ich mich auf den Beinen halten kann.

Die einzigen anderen Situationen die ich noch strikt meide sind Übernachtungen oder Ausflüge über mehrere Tage. An Urlaub ist noch nicht zu denken.

Ich denke das ich das aber selbst in den Griff bekommen kann wenn es mir mal lange Zeit sehr gut geht und ich nicht mehr das Gefühl habe, dass jederzeit ein neuer Anfall kommen kann.

Im Moment hoffe ich einfach nur das die Ursache meiner Probleme wirklich in dieser Weizenallergie liegt (nach Bluttest 25fache Überhöhung) und nicht doch eine andere Krankheit im Hintergrund steckt die wieder nicht ausfindig gemacht werden kann. Eine klare Diagnose würde mir Sicherheit geben. Morgen werde ich zum zweiten mal zu einem Homöopathen gehen und ihm ebenfalls die Werte der Allergieuntersuchung zeigen, mal sehen was er dazu meint.

Wenn sich mein Leben normalisieren würde, indem ich auf Weizen verzichte, wäre das ein Preis den ich sehr gern zahlen würde.

Sztef(fKi 25 ZNxrw hat geantwortet


Hallo

*:)

Wie wird so ein Test auf Weizen durchgeführt? Über Blutabnahme?

aKgx784 hat geantwortet


Ja, der Test wurde mit einer Blutentnahme durchgeführt. Da ich das Blatt gerade hier habe kann ich auch sagen wie er heisst:

Lymphozytentransformationstest Nahrungsmittelscreen (Heparinblut)

SdteOffi 2P5 Nrw hat geantwortet


ok danke, ich frag mal meinen arzt ob er bei mir auch mal so ein test machen kann.

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