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Allergisches Asthma: Wer hat Erfahrung?

a_ller_gi kexr20ma hat die Diskussion gestartet


hi Leute,

ich leide seit jahren an heuschnupfen. anfang april schlug das ganze erstmals und völlig unerwartet in ein schweres allergiebedingtes asthma bronchiale über. da diese syptomatik bisher nicht bekannt war bei mir hatte ich auch keinerlei medikamente bei mir wodurch ich den notarzt rufen musste. seither habe ich diverse medikamente ausprobiert die ich nun mal aufzähle:

im Krankenhaus: 80mg cortison zur intensivbehandlung, danach permanent bis jetzt tägl 1xTelfast 120mg, 2x Cyclocaps Budensonid und Astmaspray bei bedarf.

Zwischenzeitlich wurde mir cortison verabreicht 5mg am Tag was mir mit den anderen Medikamenten auch sehr gut half. Cortison auf dauer sei nicht gut sagte man mir also wurde es wieder abgesetzt. mein Problem ist jetzt jedoch, dass ich ohne cortison so starke beschwerden habe (Pappelpollen fliegen zur zeit) dass ich nur noch zuhause im bett liege und quasi arbeitsunfähig bin. extreme wärme, parfüm, dämpfe ... all das kann bei mir ebenfalls eine verschlechterung bewirken.

mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie ihr die krankheit eingedämmt habt oder mit medikamenten und therapien lindert. bei nachfragen zu meinem krankheitsbild antworte ich gerne!

mail auch gerne an chrbaumann@web.de

Antworten
b}lindeTs-huuhn2 hat geantwortet


Allergisches Asthma

Hallo!

Ich habe schon seit meiner Kindheit Heuschnupfen und auch Allergisches Asthma bronchiale.Habe schon vieles an Erfahrung gesammelt da ich die Krankheit schon so lange habe.Aus Heuschnupfen kann immer auch ein Asthma entstehen.die Ärzte nennen es dann Etagenwechsel weil sich die Allergie nun eine Etage tiefer in den unteren Atemwegen abspielt.Das Mittel was mir für den Heuschnupfen am besten hilft sind Xussal Tabl. Ich habe auch starken Heuschnupfen und das ist das einzige was bei mir hilft(aber gut!).Ich kann Dir die Tabletten nur empfehlen.Zusätzlich nehme ich für die Augen u. Nase Livocab.Wenn das nichts hilft Nasonex(ist etwas Kortison drin) u. es gibt auch stärkere Augentropfen.Bei starkem Pollenflug vermeide ich es halt rauszugehen,außer wenn es kräftig geregnet hat,dann ist die Luft ausgewaschen.Kortison im Notfall hochdosiert ist nicht schlimm wenn es nur einmalig gespritzt wird.Es hat keine Nebenwirkungen.Nur wenn man es über längere Zeit als Tabl. einnehmen muß sollte man die Schwelle über 7,5mg. nicht überschreiten.Wenn es aus medizinischen Gründen doch notwendig ist sollte man auf jeden Fall Calcium und Vitamin D täglich einnehmen für die Knochen.Das Kortison was Du als Spray einnimmst hat nicht die gefürchteten Nebenwirkungen wie Tabl. da es direkt in der Lunge wirkt es geht nicht übers Blut.Wichtig ist aber daß Du es REGELMÄßIg nimmst da es sonst nichts nützt.Bei Asthmatikern liegt immer eine Entzündung der Bronchien vor diese Entzündung ist für das Asthma verantwortlich,je nach Stärke der Entzündung ist das Asthma stärker oder schwächer ausgeprägt,egal wodurch es ausgelöst wird,ob pollen oder Infekte etc. Das Kortison hilft diese Entzündung zu bekämpfen.Solange Die Entzündung da ist wird das Asthma keine Ruhe geben.Wichtig ist daß Du Dein Notfallspray immer mitnimmst.Auf was bist Du außer Pappeln noch allergisch?Bist Du beim Lungenfacharzt in Behandlung?Du solltest das Asthma unbedingt kompetent behandeln lassen um noch mehr Verschlechteungen zu verhindern.Der Lungenfacharzt kann auch eine Lungenfunktion machen.Er ist eben der Fachmann.Lungenfachärzte sind meißtens auch Allergologen.Was in Deinem Fall auch wichtig ist.Was auf jeden Fall gut tut ist ein Klimawechsel.Du könntest mit Hilfe des Lungenfacharztes eine Kur an der Nordsee beantragen,da dort weniger Pollen fliegen und die salzhaltige Luft tut Deiner Lunge gut!MfG

bTlinvdes-jhuhn2 hat geantwortet


zu Allergisches Asthma

Hallo,jetzt bin ich es nochmal.Wenn Deine Beschwerden trotz allen anderen ausgeschöpften Möglichkeiten immer noch so stark sind,und es Dir ohne Kortisontabletten so schlecht geht hat man größeren Nutzen davon eine kleine Dosis täglich einzunehmen als daß es sich immer weiter verschlechtert.Ist es hauptsächlich das Asthma was Dir zur Zeit solche Probleme macht ?

R=i2chard WFrciedxel hat geantwortet


allergisches ASTHMA wer hat erfahrung?

Im gewissen Sinn ist hier der Facharzt auch der absolute Nichtfachmann, den man gerade wohl kaum zum Gärtner machen soll.

Bei Asthma spielt wie bekannt der Strömungswiderstand in den Atemwege eine große Rolle.

Es leuchtet fast ein, dass der Zugang der Atemluft in die Lunge hinein bei Asthma erleichtert werden soll. Wenn man die Lunge wie in den Lehrbüchern einem Blasebalg gleichsetzt, dann sollte eine Überwindung des Widerstands mit Asthmamitteln zu einer Heilung und nicht zu einer Chronifizierung führt.

Hinterfragen der Blasebalgvorstellung bringt uns einer grundsätzlichen Lösung näher.

Hält man einen nach innen gerichteten Finger zwischen den Lippen und atmet so durch den sich ergebenden Spalt ein, dass die Wangen eingezogen werden, stellt man unschwer fest, dass ein tiefer Atemzug mit einem engen, und keineswegs mit einem großen Spalt gepaart ist. Außerdem lässt die Methode ein Giemen verschwinden. Das für viele so abstrus und diffizil erscheinende Zwerchfellatmung ist leichter.

Das heißt natürlich, dass die Blasebalgvorstellung nicht gilt und dass dem Einatmen ein dosierter Widerstand zu Grunde liegt. Offensichtlich muss Asthma eine u. U. lebensgefährliche Krankheit bleiben, wenn die Vorstellung der Schulmedizin über die Einatmung falsch ist. Nach ihr hat der Widerstand in den oberen Atemwegen und insbesondere in der Nase keine fördernde Regelwirkung auf die Einatmung. ("Die Nase dient nur der Erwärmung, Anfeuchtung und Reinigung der Atemluft").

Solche Experimente mit dem Einatmen am Finger vorbei passen genau zu meinen leidvollen Erfahrungen mit Asthmaanfällen in der Nacht. Jeder auch noch so kräftige Versuch einer Einatmung war offensichtlich ein Schritt in die falsche Richtung und machte meine Lage nur schlimmer und qualvoller. Es kann, muss aber nicht sein, dass die Methode mit dem Finger sofort geholfen hätte.

Mit Asthma bleibt einem das Denken wirklich nicht erspart. Mir scheint die Beurteilung der Aktivitäten der Fachärzte und Pharma aus fast philosophischer Sicht ergiebiger als das Ausprobieren der vielen Asthmamittel am eigenen Leib der weniger beschwerliche Weg. Asthma als Chance! So viel – wie Verdauung und Kreislauf - hängt von der gesunden Atmung ab. Insbesondere eine gute Zwerchfellatmung ist ein höherer Wert als die Tricks einer lediglich durch Laborexperimente und die Arbeit an falsch behandelten Patienten bestätigten Fachidiotie.

Ich habe diese Herausforderung wegen Fachidiotie so oft Internetmäßig publiziert, aber nie einen Gegenbeweis erfahren. Richard Friedel, 82319 Starnberg, Mühlbergstraße 3

bdlindeSs-huqhnx2 hat geantwortet


zu Allergisches Asthma

Hallo Richard!

Wenn ich mich nicht teusche habe ich schon öfters von Deiner Fingersaugmetode gelesen.Überall wo es um Asthma geht meldest Du Dich und verschreist die Schulmedizin.Beim Asthma besteht aber nicht das Problem daß Du Schwierigkeiten beim einatmen hast,sondern beim AUSATMEN!!!Dadurchv daß die Bronchien verkrampft sind kann die Luft nicht mehr so schnell und auch nicht mehr alle ausgeatmet werden,daraufhin ist nicht mehr genügend Platz um genügend frische Luft einzuatmen.Deswegwen kann auch durchaus das Gefühl entstehen nicht genug Luft zu bekommen.Bei schweren Asthmaanfällen findet sich im Blut zu wenig Sauerstoff.Der Partialdruck fällt ab.Das ist bei mir oft der Fall,dann herrscht "wirkliche" Luftnot die darauf beruht daß zu wenig Sauerstoff da ist.Bei einem leichtem Anfall beruht die Atemnot auf einer erschwerten Atmung,man muß gegen die verkrampften Bronchien atmen.Hilfreich ist bei Atemnot ,auch schon bei beginnender,die Lippenbremse.Man atmet durch die Nase ein und öfnet bei der Ausatmung nur ganz Leicht die Lippen.Dadurch wird ein positiver Druck in den Atemwegen erzeugt die dadurch nicht kollabieren können und es gann besser ausgeatmet werden.Die Verkrampfung in den Bronchien kann dadurch nachlassen oder wird erst gar nicht so schlimm.Ganz davon abgesehen wird beim Asthmaanfall auch sehr zäher Schleim gebildet der ja auch die Atemwege verengt,noch zusätzlich und der nur sehr schwer abgehustet werden kann.Wenn man bei Atemnot zusammen mit der Lippenbremse noch eine atemerleichternde Stellung einnimmt,kann man sich dadurch auch Linderung verschaffen.Dies alles sind BEGLEITENDE Maßnahmen,sie ersetzen aber keinesfalls die nötige medikamentöse Therapie.Also meiner Meinung nach nützt es nichts wenn ich am Finger sauge,dadurch geht auch kein Giemen weg,das ja vorwiegend in dder Ausatmungsphase zu höhren ist.

aWllergiuker20mxa hat geantwortet


re blindes H.

zur zeit hab ich ausschließlich beschwerden mit asthma. hab heute wieder probiert zu arbeiten was noch nich so funktioniert hat hab mehrmals sprayen müssen und bin heim. arbeite in einer fabrik. mit heuschnupfen war dieses jahr seltsamerweise gar nichts! 2 mal haben die augen gejuckt das wars. bin schon lange beim lungenfacharzt der hat das asthma auch diagnostiziert. lass mich aber vom hausarzt behandeln. allergien hab ich zu 60-70% der an mir getesteten stoffe. an pollen sind das hauptsächlich die Birke (da bin ich auch ins krankenhaus gekommen) und die pappel. gräser verursachen haupts. hautreizungen. hatte angedacht mir für die nächsten wochen tägl 5mg cortison geben zu lassen was damals SUPER half und in ein paar wochen wenn meine pollen nicht mehr fliegen nochmal probieren ohne cortison auszukommen was dann ja möglich sein müsste... fahre im urlaub ans mittelmeer da ist ja auch salzhaltiges wasser ....

bZlindLes--huhn2 hat geantwortet


Allergisches Asthma

re.allergiker20.ma

Das Du nicht arbeiten kannst tut mir leid!Ich bin wegen meines Asthmas auch schon lange krankgeschrieben.Würde so gerne wieder arbeiten,aber ein Versuch ist auch fehlgeschlagen.Wurde bei Dir schon mal eine Hyposensibilisierung gegen die Allerggie versucht?Das geht allerdings nur wenn man nicht auf zu viele Sachen allergisch ist.Mit den 5mg. Kortison solltest Du aber mit dem Arzt absprechen.Wenn das Asthma akut ist gibt man meißtens erst kurz eine höhere Dosis und reduziert dann auf die niedrigere Dosis.Das hilft besser alls wenn man mit einer zu niedrigen Dosis beginnt.Wenn die Verschlechterung "nur" von den Pollen komt kannst Du das Kortison wirklich danach wieder absetzen,schrittweise-wichtig!Das Du ans Mittelmeer fährst ist gut.Ich habe außer dem Asthma dieses Jahr mit den Augen noch ziemlich Probleme.Ich bin unter anderem auf Gräser allergisch und die scheinen dieses Jahr geballt zu fliegen.War wegen meines Asthmas auch schon oft im Krankenhaus.Warst Du schonmal zur Kur weg?

a]lleqr<gFikerx20ma hat geantwortet


re

das asthma hab ich ja jetzt zum ersten mal so stark das es behandelt werden muss! spray hab ich schon lange da ich immer über atemnot beim sport geklagt hab, habe es aber eigentlich nie wirklich gebraucht bis dieses jahr. eine sensibilisierung werde ich ab september beim lungenfacharzt machen lassen, da das jetzt wohl alles noch verschlimmern würde.

was mir keiner sagen konnte bisher war ob das asthma nach dem pollenflug wieder stark zurückgeht. was meinst du dazu? ich hoffe ja sehr dass es passiert. musste meine lebensgewohnheiten stark ändern. kann nich arbeiten, wäre jetzt normal am see. soziale kontakte brechen ab. kann ´nich mehr großartig ausgehen. alles scheiße - hoffe echt auf besserung nach dem pollenflug.

b$l"ind<es-huhxn2 hat geantwortet


Allergisches Asthma

Wenn es so ist daß im Moment tatsächlich nur die Pollen für die Asthmaverschlechterung verantwortlich sind dann ist auf jeden Fall mit dem Rückgang der Beschwerden nach der Pollenflugsaison zu rechnen.Wichtig ist nur daß das Asthma wirklich ganz gut behandelt wird.Hat denn Dein Hausarzt ein Gerät um die Lungenfunktion zu messen(Spirometrie)?Ansonsten kann ich Dir wirklich nur noch mal raten,gehe zum Lungenfacharzt!Im Erwachsenenalter ist das Asthma meißtens kein rein allergisches mehr.Das heißt daß nicht mehr nur Stoffe von außen kommend wie Allergien eine Rolle spielen sondern auch intrinsische das heßt von innen kommende wie Infekte der Atemwege können zu einer Verschlechterung des Asthmas beitragen,deshalb sollte jede Erkältung auch gut auskuriert werden.So wie Dir geht es auch mir und vielen anderen Allergikern,daß sie in der Pollenflugzeit so eingeschränkt sind und nicht hinaus können.Der Sommer ist eigentlich die Jahreszeit die am schönsten ist,jeder will hinaus.Ich fahre z. B. so gerne Fahrrad und kann es erst im Herbst machen wegen der Allergie.Man muß das beste aus der Krankheit machen und damit leben.Es nützt nichts wenn man sich deswegen fertig macht.Ich hatte auch so Phasen wo ich immer dachte ich mache trotzdem das was mir Spaß macht und bin einfach bei stärkstem Pollenflug mit dem Rad los,mußte es schwer büsen,Asthma,Hautekzeme,ganz rote Augen u. verstopfte Nase waren die Folge.Habe es ein paar mal gemacht und dann nicht mehr.Habe mich damit abgefunden daß eben manché Dinge einfach nicht gehen.Vielleicht brauchst Du ja auch noch andere Medikamente,Du nimmst wenn ich das richtig gelesen habe kein Theophyllin ein?Das nimmt man bei Asthma normalerweise noch vor den Kortisontabletten.Und wenn Du Dein Spray so oft brauchst,es gibt auch Sprays mit Langzeitwirkung.Frage doch mal Deinen Lungenfacharzt danach.

acllerSgiker~20ma hat geantwortet


re

das langzeitspray habe ich jetzt anstelle des cortisons bekommen. ist aber meines erachtens nach eher nutzlos. durch die einnahme der inhalierdinger allein geht auch schon der hals zu. was schlimm war war dass das inhalierzeug nach dem anfall eine woche brauchte bis es gewirkt hat - das is angeblich normal?! naja nebenwirkungen spür ich jetzt nicht mehr so intensiv.

morgen geh ich wieder zum arzt und werd ihm nach unserem gespräch folgendes fragen und vorschlagen:

frage nach infekt der atemwege und frage nach theophyllin.

werde vorschlagen langzeitspray abzusetzen (hab ja noch die pumpe) und für die nächsten 2-3 wochen 5mg cortisontabletten tägl (enddosis) zu verabreichen und nach den 2-3 wochen cortison versuchen wieder sein zu lassen. wenn dann alles besser ist geh ich auf jeden fall nochmal zum lungenfacharzt und lass mich da nochmal endchecken quasi. dieses jahr is echt doof mit medikamenten ausprobieren. dafür weiß ich dann nächstes jahr frühzeitig bescheid was ich nehmen muss.

aulle#rgikerx20ma hat geantwortet


calcium nehm ich schon werd mir aber noch vitaminD tabletten holen, vielleicht kann der arzt mir da was verschreiben. sicher ist sicher.

b4lhindyes-Fhuh\n2 hat geantwortet


Re:allergisches Asthma

das Calcium und auch Vitamin D Tabl. verschreibt der Arzt.Es gibt ein Kombinationspräparat Calcimagon-D3.Daß Du morgen zum Arzt gehst ist auf jeden Fall gut.Die Sprays zum inhalieren brauchen wirklich eine Weile bis sie ganz ihre Wirkung entfalten und man einen Erfolg bemerkt.Das kann man nach ein oder zwei Tagen nicht sagen.Anders ist es bei Notfallsprays,die kurzzeitwirkenden,die helfen im Notfall sofort.Es wäre schön wenn Du Dich wieder meldest,auch anchdem Du beim Arzt warst und wie es Dir weiter ergeht.MfG

anl4lergikKer2%0ma hat geantwortet


also der arzt hat meinen vorschlag akzeptiert. nehme jetzt wieder 5mg cortison am tag bis die allergiezeit rum ist. mit der lunge ist an sonsten alles ok. mal schaun wies wirkt.

Riicha]rd /Friexdel hat geantwortet


Allergisches Asthma

Hallo blindes-huhn2,

ERSTER THEORETISCHER TEIL

Selbstverständlich muss die "Atmungslüge" der Pneumologie angeprangert werden. Die Medizin muss von Irrlehren und sonstigen Quellen der Unwissenschaftlichkeit (wie den sogenannten bei Asthma gültigen "Konsensen") befreit werden – siehe [[http://neuro24.de/eroeffnungsrede.htm]] Hier wird gezielt-verantwortungsvoll und nicht bloß als Floskel der zwei Jahrtausende lang geltende Irrglaube des Aristoteles über die geringere Anzahl der Zähne bei der Frau erwähnt.

Deine Vorstellungen erschöpfen sich in technischen Details einer seelenlosen Medikamentenfalle. Der Patient soll eine Asthmatikeridentität annehmen. Er soll nicht an Sport denken und soll sich hauptsächlich auf die Segnungen der Pharma konzentrieren ("nötige medikamentöse Therapie"). Das ist kompletter Blödsinn. Siehe Bemerkungen über Konsense im zitierten Text.

Der Test mit dem Finger im Mund zeigt eindeutig die Abhängigkeit der Atmungstiefe vom Widerstand. Es ist keinesfalls so, wie die orthodoxe Medizin im Westen lehrt, dass das Geräusch und Druckgefühl beim kräftigen Einatmen durch die Nase oder Kehle wie beim Blasebalg sind, wo die Öffnung unverändert bleibt. Das Einatmen verlangt einen dosierten Widerstand.

Die Methode mit dem Finger geht auf das SIMT mit Apparaten zurück (z. B. Chest 1992, 1357-61). Bei diesem "specific inspiratory muscle training" atmet der Asthmapatient über mehrere Monate hinweg einmal täglich durch eine Art verstellbare Drossel ein. Dadurch wird durch Korrektur der Zusammenarbeit der Einatmungsmuskeln und insbesondere des Zwerchfells der Saugdruck bei der Einatmung gesteigert, so dass der durch die Verengung der Bronchien usw. vermehrte Strömungswiderstand besser überwunden wird. Die Blählunge wird also als sekundär angesehen. Das klassische System von Übungen und Medikamenten, das Du beschreibst, lässt eine solche Möglichkeit völlig außer Acht. Es wäre aber doch etwas unwahrscheinlich, wenn die Natur hier keine Selbstheilung vorsieht und dass es gar keine Möglichkeit gäbe, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

Die Chest-Studie führte zu brauchbaren Ergebnissen bezüglich Peakflow-Werte usw. Es gab dabei einen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen messbarer Trainingsbelastung mit Drossel und messbaren Symptomen. Wissenschaftlich ist also an der Studie nichts auszusetzen. Eine Netsuche mit "inspiratory" und "training" zeigt, dass die SIMT-Geräte eine gewisse Akzeptanz unter Asthmatikern (sowie unter Leistungssportlern) genießen.

Weitere neuere Forschung zeigt, dass ein Nichtasthmatiker wie ein Asthmatiker bei einem Provokationstest mit geeignetem Spraymittel reagiert, wenn der NA daran gehindert wird, tief einzuatmen. Es ist die tiefe Einatmung, die die Bronchien wieder befreit. Man vermutet aber prinziptreu, dass die Muskeln an sich der Bronchien defekt sind, nicht dass der Saugdruck bei der Einatmung hier zu schwach wäre.

Ich sehe zwar ein, dass man die Asthmamittel taktisch einsetzen muss, um z. B. einem Asthmakind psychologische und andere Schäden zeitweilig zu ersparen, finde aber, dass Du zu wenig Verantwortung im Umgang mit Symptomatika zeigst.

ZWEITER PRAKTISCHER TEIL

Meine persönliche Erfahrung mit dem Finger-im-Mund-Test (siehe mein vorhergehendes Posting) ist, dass seine Wirkung der eines erweiternden Sprays ähnelt. Die Einatmungsmuskeln und insbesondere das Zwerchfell werden aber natürlich aktiviert, und zwar viel effektiver als bei der üblichen Methode, wo der übende auf dem Rücken liegend ein Gewicht wie ein altmodisches Telefonbuch auf den Bauch legt und mit dem Zwerchfell hebt, ohne jedoch dass es hier zu einem Zusammenwirken zwischen dem Gefühl der Luftströmung in der Nase (oder Kehle) und dem Zwerchfell kommt.

Hat man Erfolg mit diesem Experiment und befindet man sich in Behandlung, dann soll man selbstredend wie immer nur mit der Erlaubnis des Arztes die Dosierung der Medikamente ändern.

Sobald man den besseren Zugang zur Zwerchfellatmung vermittelt bekommt, dann soll man sie erlernen, weil sie ein solides Mittel gegen Asthma darstellt. Die Fortschritte kann der Arzt einschätzen und gegebenenfalls auf weitere Medikamente verzichten. Gute Gesundheit, Richard Friedel, 82319 Starnberg, Mühlbergstraße 3

"Es ist besser, manche von den Leiden auszuhalten, damit wir dann so größere Lust genießen, und es ist nützlich, auf manchen von den Genüssen zu verzichten, damit wir nicht später schlimmere Schmerzen erleiden müssen." Cicero - Epikur

tVermxi hat geantwortet


Du wirst wieder gesund, wenn Du Deine Lebens- und Ernährungsweise umstellst. Die Natur und Dein Körper machen Dich wieder gesund. Die Ärzte, Pharmamittelchen und Nahrungsmittel machen Dich zusätzlich krank. Lasse Dich von der Schulmedizin nicht noch kränker machen. Wenn Du nicht bald von den Sprays und Cortison wegkommst dann wirst Du mindestens eine von durchschnittlich 66 verschiedenen negativen "Nebenkrankheiten" bekommen. Denn wisse die Schulmedizin macht Dich krank, sie unterdrückt deine Symptome deines Körpers der dir sagen will: da ist was nicht in Ordnung. Dein Körper sagt dir, dass es ihm nicht gut geht. Er ist nicht mehr in der Lage sich stabil zu verhalten. Die Natur Deines Körpers ist durcheinander. Das einzige was ihn wieder auf den richtigen Weg bringt ist die Natur selbst. Lerne Dich natürlich zu verhalten. Natürlich verhältst Du Dich, wenn Du Dich natürlich ernährst und dich viel bewegst und Dich im Freien aufhälst.

Empfehlung:

- sofort Sämtliche Drogen meiden, dazu gehört Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin und Alkohol.

- Colon-Hydro-Therapie (ca. 6x) (vorher den Heilpraktiker fragen was das kostet, ist teilweise teuer) statt dessen könntest du auch Einläufe machen (ist aber meistens nicht ganz so effektiv)

- Wenn möglich eine Heilerde-Fastenkur von ca. einer Woche machen (Bitte nur mit erfahrener Unterstützung.)

- sofort Zucker (auch zuckerhaltige Getränke), Auszugsmehle, tierisches Eiweiß in jeglicher Form meiden.

- sofort Viel Gemüse, Obst, Nüsse und Samen essen, am besten BIO (bei Deinem Asthmagrad mind. 80% der Lebensmittel, je mehr desto besser) gerne auch viele wildwachsende Kräuter, fang mal mit Löwenzahn an,

- Zusätzlich Selen nehmen

- ganz wichtig: Viel Bewegung in frischer Luft (täglich 1-3 Stunden). Vornehmlich Laufen und Gymnastik-Übungen.

- Überprüfung der Wohneinrichtung auf Schadstoffe, Giftstoffe (bspw. von einem Baubiologen)

Weitere Hilfe:

- Kneippsche Maßnahmen: (Oberguss)

- Atmen neu lernen (klingt zwar blöd, aber Asthmatiker müssen wieder atmen lernen ->siehe Friedel)

Die Sprays kannst Du dann nach und nach absetzen, weil Du sie nicht mehr brauchen wirst. Die Sprays verlängern sowieso reaktiv das Asthma.

Du sagst wahrscheinlich: keine Zeit, muß arbeiten, werde dadurch doch komplett ins soziale Abseits gestellt

Oder irgendeine andere Ausrede.

Bedenke Du hast keine andere Alternative.

Wenn Du Dich an das obige Programm hälst, könntest Du nach einem guten halben Jahr beschwerdefrei sein. Das Problem ist nur: Du solltest die neue Lebensweise beibehalten. Ein Rückfall in Deine alte Lebensweise wird Deine Beschwerden wieder entstehen lassen. Vielleicht bist Du der eine von 100 dem das gelingt. Oder einer von den 99 die dann mit den schulmittelchen vor sich hinvegetieren werden und noch kränker werden.

Ich zitiere immer gerne ein Gedicht von Goethe:

Die Natur versteht keinen Spaß,

sie ist immer wahr,

immer ernst,

immer strenge,

sie hat immer Recht

und die Fehler und Irrtümer

sind immer des Menschen.

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