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Xusal

c$indCarellxa01 hat die Diskussion gestartet


Hallo !

Mein Sohn nimmt nun seit mehr als 6 Jahren Xusal . Wir sind Umgezogen und heute wollte er sich bei unserem neuen hausarzt Xusal verschreiben lassen . Er hat es nicht bekommen , er dürfe es nicht mehr verschreiben .

Man hat ihm auf " grünen " Rezept Lorano ( 15 euro ) verordnet .

Jetzt meine Frage : Nimmt jemand von euch zufällig Xusal und bekommt ihr es ohne weitere Verschrieben ???

Was kann ich tun , damit mein Sohn auch wieder diese Tabletten bekommt ???

Würde mich über eine Antwort sehr freuen .

Liebe Grüße

cindarella01

Antworten
jxn


> Was kann ich tun, damit mein Sohn auch wieder diese

> Tabletten bekommt?

Ich weiß, daß das deine Frage jetzt nicht beantwortet, aber wäre es nicht besser etwas zu tun, damit dein Sohn die Tabletten nicht mehr braucht? Allergien sind durch eine konsequente Ernährungsumstellung heilbar.

k_einOer28


Ich hatte bisher keine Probleme Xusal verschrieben zu bekommen. Aber soweit ich weiß, enthält Lorano zumindest den gleichen Wirkstoff. Ich weiß nur nicht, ob auch die Dosierung des Wirkstoffes gleich ist :-/

Mmino


Ich würde eher zu Aerius raten, als zu Lorano.

Aerius sind Tabletten der 3. Generation, welche überhaupt nicht müde machen und auch nur den halben Wirkstoff brauchen.

(Falls es mal ganz schlimm ist, kann man morgens und abends eine Aerius einnehmen und hat insgesamt auch nicht mehr als 10mg Wirkstoff intus).

@jn

Langsam kann ich es nicht mehr lesen.

Du bist anscheinend der einzige, der es schafft, seine Ernährung derart umzustellen und das über Jahre zu vollziehen.

99% schaffen oder wollen das aber nicht, also bringen Deine "Wundermären" auch nicht viel.

Ganz abgesehen davon, dass es anscheinend nur Dir und wenig anderen hilft.

Habe selbst mal eine Bioressonanz gemacht und nachdem dort etliche Dinge festgestellt wurden, auf die ich allergish bin (im Nahrungsmittelbereich. Pollen u.s.w... war eh klar), versuchte ich diese Dinge strickt zu meiden.

Ergebnis: Man macht sich noch mehr verrückt. Ist ständig im Laden am Zutaten lesen und macht sich andauernd nen Kopf, geht das, hmm kann ich das essen...

Dann sind die meisten hier wohl berufstätig und ich weiss ja nicht wie es euch so geht, aber ich esse oft in Kantinen oder Fast Food allerart. Ob vom Chinesen (Glutamatbombe!), Döner (Ziebeln+Knoblauch und ggf. Konservierungsstoffe), Mac oder Burger (Farb- und Konservierungsstoffe), Imbissbude um die Ecke (alles Würsl u.s.w... mit viel Konservierungs- und Farbstoffen) und selbst jede Gaststätte kocht mit "billigen" Zusätzen wovon die meißten auch Farb- und Konservierungsstoffe enthalten).

Und nun sag Du mir, dass Du nie essen gehst und immer alles frisch zubereitest?

Für micht jedenfalls völlig unmöglich und außerdem möchte ich auf vieles nicht verzichten.

Daher nehm ich an den schlimmen Tagen lieber ein Medikament und lege mich trotzdem in die Sonne und ins Gras und verzichte nicht auf alles, das mMn eh nicht viel bringt!

So, das wollte ich mal gesagt haben!

Cya

j3n


@Mino

> Langsam kann ich es nicht mehr lesen.

Es zwingt dich doch niemand, meine Beiträge zu lesen.

> Du bist anscheinend der einzige, der es schafft, seine

> Ernährung derart umzustellen und das über Jahre zu vollziehen.

Ich kenne einige hundert andere, die das ebenfalls problemlos schaffen.

> 99% schaffen oder wollen das aber nicht, also bringen

> Deine "Wundermären" auch nicht viel.

Ich weiß, daß nur wenige es schaffen oder auch nur bereit sind, das konsequent genug umzusetzen. Im Gegensatz zu "Ich werf ein Medikament ein" ist das, was ich erzähle ja nun weit unangenehmer umzusetzen, denn es bedeutet praktisch, daß der Betroffene:

- sich eingestehen muß, letztendlich die Allergie selbst zumindest mitverursacht zu haben (das ist keine Schuldfrage)

- die Verantwortung für seine Krankheit selbst übernehmen muß

- seine gewohnte Ernährung aufgeben muß

- eventuell plötzlich selbst kochen muß

- sich mit einer 'feindlichen' Umwelt konfrontiert sieht, die anderer Meinung ist und gegen die er das durchhalten muß.

Da ist es natürlich viel einfacher, die Verantwortung an die Ärzte abzugeben und auf das nächste Medikament zu hoffen.

Ich kann das voll und ganz verstehen. Aber das ändert alles nichts an den Ursachen der Krankheit über die ich informieren möchte. Mir geht es dabei überhaupt nicht darum, irgendjemanden zu etwas zu bringen, was er nicht möchte - mir geht es darum zu sagen: Da ist ein Weg, den kannst du gehen und am Ende bist du die Allergie los. Ich erkäre auch gerne, wie der Weg aussieht, aber gehen muß ihn jeder selbst und ich respektiere es, wenn jemand meint, der Weg sei zu steil und lieber einen anderen Weg wählt, der leichter ist - auch wenn er nicht zum gleichen Ziel führt.

> Ganz abgesehen davon, dass es anscheinend nur Dir

> und wenig anderen hilft.

Es hilft denjenigen, die es konsequent machen. Das schwierige ist, daß man die Erfolge nicht immer sofort bemerkt, sondern daß es mitunter einige Jahr dauert, bis die Allergie verschwunden ist. Das geht nicht ohne die Hintergründe verstanden zu haben und deshalb erzähle ich das so häufig.

> versuchte ich diese Dinge strickt zu meiden.

> Ergebnis: Man macht sich noch mehr verrückt. Ist ständig

> im Laden am Zutaten lesen und macht sich andauernd

> nen Kopf, geht das, hmm kann ich das essen...

Sieh es mal so: Das Angebot im Supermarkt ist für die breite Masse da. Die breite Masse hat aber Allergien. An denen die Waren im Supermarkt schuld sind. Also muß du etwas ändern und dazu gehört die bewußte Auswahl dessen, was du dort kaufst. Das geht nunmal leider nicht ohne Etiketten zu lesen.

Die Vollwerternährung ist so gesehen einfacher umzusetzen, denn Obst, Gemüse und Getreide haben keine Etiketten...

> Dann sind die meisten hier wohl berufstätig und ich weiss ja

> nicht wie es euch so geht, aber ich esse oft in Kantinen oder

> Fast Food allerart.

Ja, ich bin mir der Problematik durchaus bewußt, ich bin ja selbst voll berufstätig und kenne das von vielen anderen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Niemand zwingt dich, dir etwas in den Mund zu stecken, das du nicht essen willst. Es zwingt dich ja niemand mit vorgehaltener Waffe einen Hamburger zu essen und wenn die Kantine nur minderwertiges Essen anbietet, dann bringe ich mein Essen eben selbst mit. Ich kenne viele, die das so machen.

> Und nun sag Du mir, dass Du nie essen gehst und immer

> alles frisch zubereitest?

Natürlich gehe ich auch gerne mal essen, aber nicht in die nächste Fast-Food Bude. Warum sollte ich mir das antun? Es gibt genügend Restaurants, in denen frisch gekocht wird und ich habe bisher noch in (fast) jedem Restaurant etwas vollwertiges bekommen.

Ansonsten bereite ich in der Tat alles frisch zu. Das ist, wenn man weiß wie, auch nicht aufwändiger als die übliche Ernährung. Das Problem ist, daß die meisten gewohnt sind, sich eine Fertigpizza in die Mikrowelle zu knallen und verlernt haben, schmackhafte Gerichte zuzubereiten. Das kann man aber wieder lernen und sehr viele finden daran sogar so großen Spaß, daß es praktisch zum Hobby wird.

> Für micht jedenfalls völlig unmöglich und außerdem möchte

> ich auf vieles nicht verzichten.

Ich verstehe und respektiere deine Einstellung. Fast jedem heutigen 'Vollwertler' ging es einmal ganz genau so.

Das liegt an der Gewohnheit, am 'Ackerfurchenproblem'. Wenn man einen Weg immer wieder fährt, bildet sich eine immer tiefer werdende Furche, aus der man nur mit heftigem Gegenlenken wieder herauskommt. Und viele sitzen einfach zu tief in ihrer Furche, als daß sie noch meinen, dort herauszukommen - vor allem, weil sie ja gar nicht wissen oder sogar Angst davor haben, was jenseits der Furche auf sie wartet.

> Daher nehm ich an den schlimmen Tagen lieber ein Medikament

> und lege mich trotzdem in die Sonne und ins Gras und verzichte

> nicht auf alles, das mMn eh nicht viel bringt!

Wenn das für dich der richtige Weg ist, dann mußt du ihn gehen.

Ich habe ja nichts davon, dich von etwas zu überzeugen, was du gar nicht willst. Ich kann dir nur sagen, daß es da einen anderen Weg gibt, der zum Ziel führt. Und daß dein Weg zwar erst einmal leichter ist, aber im Dickicht endet. Welchen Weg du wählst, ist ganz alleine deine Entscheidung.

> So, das wollte ich mal gesagt haben!

Ich danke dir für deine offenen Worte. :-)

M>TL


@ cindarella01:

Ich habe gestern erstmals Allergietabletten verschrieben bekommen. Und die nennen sich Xusal. Wer weiß, was Euer neuer Arzt für einen Deal mit der anderen Firma hat ;-)

Aber wenn es der gleiche Wirkstoff ist, müsste es auch die gleiche Wirkung haben.

Hm, wenn der Junge bereits 6 Jahre diese Tabletten nimmt, scheinen sie ja gut zu sein!? Da kann ich sie beruhigt schlucken...

@ jn:

Das hört sich einfach an, ist aber verdammt schwer. Nicht jeder kann oder will seine Ernährung komplett umstellen. Auch ich nicht, aber ich bin mir sicher, wenn's einem richtig hundeelend geht, dann nimmt man vieles in Kauf. Tja, da kommt bei uns allen die Faulheit durch. Lieber ein paar Pillen schlucken, als gesund zu leben. Eigentlich verwerflich diese Einstellung. Eieiei.

cYind>arGell"a01


Hallo an Alle !

Zuerst mal vielen Dank für eure Antworten .

@ MTL :

Ja , mein Sohn kommt super mit Xusal zurecht . Er ist dadurch " fast " Beschwerdefrei und kann sein junges Leben geniesen . Nun , wenn der Arzt sich hier so weigert , ihm die Tabletten zu verschreiben , dann hat sich eben die Oma welche verschreiben lassen und das werden wir eben immer so machen . Muss aber dazu sagen , das Oma in einem anderen Bundesland wohnt und da gehts doch auch !? MTL ,ich hoffe und wünsche dir , das dir Xusal auch den erwünschten Erfolg bringt !

Liebe Grüße

cindarella01

jRn


@MTL

> Das hört sich einfach an, ist aber verdammt schwer. Nicht

> jeder kann oder will seine Ernährung komplett umstellen.

Ja, das ist das Problem an der Sache. Aber wer eine Krankheit heilen will, muß nunmal die Ursachen abstellen, anders geht es nicht. Ich war selbst 30 Jahre lang Allergiker und weiß, wie bequem die Medikamente sind. Aber die Medikamente haben ein großes Problem: Da sie nur die Beschwerden unterdrücken, verschlimmert sich die Allergie immer weiter und es entstehen immer mehr Reaktionen auf immer mehr Allergene. Irgendwann ist man gegen so viel allergisch, daß man sich gar nicht mehr so ernähren kann, wie man eigentlich müßte, um die Allergie loszuwerden. Es gibt leider viele solcher Allergie-Karrieren hier im Forum.

Die Bequemlichkeit bezahlt man also mit seiner Gesundheit. Und mit einer Menge Geld, denn die Medikamente sind ja auch nicht billig.

> Eigentlich verwerflich diese Einstellung. Eieiei.

Und vor allem gefährlich...

B<iech`eSn1234


huhu cindarella01 *:)

Ich nehme auch Xusal!!!

Ich bin auch Umgezogen also auch einen neuen arzt der mir die nicht verschrieb, also war ich erst ohne Tabletten. Dann habe ich auch in der Apo Cetirizin besorgt die mir nicht wirklich halfen!!!!

Nun Hbe ich denn Arzt gewechselt und wieder Xusal und mir gehts besser!!

:)^

Juut9ta-Fexlix


Nahrungamittel umstellen hört sich einfach an!

Wenn man weiß wogegen man allergisch ist! :-/

Ich hate trotz mehrfache wechsel der Hautärzte immer die Antwort bekommen , das ich halt Neurodermitis habe und das man da nichts machen kann. :(v

6 Jahre hat es gedauert selbst 3 Allergene raus zu finden.

(in noch 6 Jahren haben die Ärzte auch 2 gefunden)

Aber damit bin ich immer noch nicht Beschwerdefrei. :-(

Bin gerade wieder auf den weg zu einen neuen Hautarzt (Heilpraktiker haben auch nichts finden können) und hoffe der hat neue Wege was zu finden.

Xusal habe ich auch schon verschrieben bekommen, ich nehme es aber nur wenn ich mal wieder einen mega Schub habe und ohne die ganze Haut aufkratzen würde.

Manchmal sind Medikamente ein Segen!!!:)^

WPolkex9


Aber wer eine Krankheit heilen will, muß nunmal die Ursachen abstellen, anders geht es nicht.

Deine Einstellung in Ehren, doch es gibt keinen einzigen Beweis, dass die Ursache der Allergien in der Ernährung liegen. Auch das verschwinden Deiner Allergien ist nicht fundiert auf Deine Ernährungsumstellung zurück zu führen. Denn Allergien kommen und gehen, es ist nicht fest zu machen, woran es liegt. Ich kenne auch einige Leute bei denen die Allergie einfach verschwunden ist - ganz ohne Ernährungsumstellung.. Mich stört es, wenn etwas ohne wissenschaftliche Beweisführung als umunstößliches Gesetz verlautet wird.

Rdenxek


Renek

Ich würde mich informieren, was man anstatt Xual noch nehmen kann und es vom Arzt verschreiben lassen.

P~harmaNcNop8[2


wenn man sich über verordnungsfähigkeit von xusal informieren möchte kann man mal einen blick in [[http://www.arznei-telegram.de]] werfen.

PmhaRrmiacop8x2


[[http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0405]] so muß es glaube ich richtig heissen.

P+harm+acxop82


AERIUS und XUSAL - "erstattungsfähig", aber unwirtschaftlich: Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind nach den geänderten Arzneimittelrichtlinien nur noch ausnahmsweise zu Lasten der GKV verordnungsfähig. Es war zu erwarten, dass das Firmenmarketing in die breiten Lücken stößt, die diese unsinnige Regelung eröffnet (vgl. a-t 2003; 34: 107-8). Die Firma UCB bewirbt ihr Antihistaminikum Levocetirizin (XUSAL, a-t 2001; 32: 30), das (R)-Enantiomer des bewährten und patentfreien Razemats Cetirizin (ZYRTEC u.a.), als "modernes Antiallergikum". Es bleibe weiterhin in allen zugelassenen Indikationen verordnungsfähig - "auch bei der Indikation Heuschnupfen" (XUSAL-Werbung: Ärzte Ztg. vom 22. Apr. 2004). Patienten müssen für ein Rezept mit der Pseudoinnovation, die noch der automatischen Verschreibungspflicht unterliegt, bezogen auf die meist verwendete Packungsgröße zu 20 Tabletten (20,23 €), eine Selbstbeteiligung von 5 € aufbringen. Für 20 Tabletten eines preiswerten rezeptfreien Cetirizin-Generikums ist dagegen der volle Abgabepreis von 6,40 € und damit 1,40 € mehr zu bezahlen. Die Krankenkasse, also die Versichertengemeinschaft, spart jedoch - unter Berücksichtigung des Kassenrabatts - bei jedem rezeptfreien Einkauf einen Betrag von über 13 €. Ungünstiger fällt der Vergleich für Großpackungen aus: 100 Tabletten XUSAL kosten 60,26 € (Selbstbeteiligung 6 €), ein Cetirizin-Generikum 28 €. Auch Desloratadin (AERIUS), der aktive Metabolit von Loratadin (LISINO u.a.), wird von Essex Pharma als "erstattungsfähig" beworben (Ärzte Ztg. vom 4. Mai 2004). Der Wunsch der Patienten nach finanzieller Entlastung durch Verordnung auf Kassenrezept erscheint verständlich. Die höheren Kosten fallen jedoch auf alle Versicherten zurück. Die Werbung verschweigt indes, dass der Gesetzgeber den schwarzen Peter bei den Verordnern belässt und die Hersteller die Hauptgewinner sind: Gemäß Arzneimittelrichtlinien sind nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zu Lasten des Versicherten zu verordnen, "wenn sie ... medizinisch notwendig, zweckmäßig und ausreichend sind. Die Verordnung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels kann unwirtschaftlich sein" (Deutsches Ärzteblatt 2004; 101: A936-5). Bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen können daher dem verordnenden Arzt Regressforderungen drohen.

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