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Roggenallergie und Unverträglichkeit?

METxL hat die Diskussion gestartet


Kann es sein, dass man, wenn man nachgewiesen gegen Roggen allergisch ist,

auch Roggenprodukte nicht verträgt (also dass man Magen-Darm-Probleme bekommt,

wenn man Roggenprodukte verzehrt)?

Ist Roggen auch Bestandteil von normalem Brot?

Antworten
XDIXIx72 hat geantwortet


Hallo MTL,

ja bei mir ist das so - nur das ich es erst sehr spät im Selbsttest herausgefunden habe.

Ich habe neben vielen anderen Allergien auch eine Pollenallergie auf Roggen - nachdem ich monatelang Magenschmerzen und Durchfall hatte habe ich angefangen Nahrungsmittel weg zu lassen und bin auf den Roggen als Ursache gekommen.

Roggen ist leider in fast allen Brotsorten (sicher wegen dem Sauerteig) deshalb backe ich das Brot selber oder esse - wenn auch nicht gesund - nur noch weiße Brotsorten.

bin seither im Magen und Darmbereich Beschwerdefrei 

LG Katja

jnn hat geantwortet


> Kann es sein, dass man, wenn man nachgewiesen gegen

> Roggen allergisch ist, auch Roggenprodukte nicht verträgt

> (also dass man Magen-Darm-Probleme bekommt,

> wenn man Roggenprodukte verzehrt)?

Denkbar, aber eher unwahrscheinlich. Die Proteine auf die das Immunsystem reagiert, werden in Magen und Darm ja in Aminosäuren aufgespalten. Da bleibt nicht viel Zeit, um auf die Proteine zu reagieren. Normalerweise sind Magen-Darmprobleme aber eher Folgen von belastenden Lebensumständen.

> Ist Roggen auch Bestandteil von normalem Brot?

Ja. Selbst in Weizenbrot kann es in Spuren enthalten sein.

XwIXIi7x2 hat geantwortet


@ jn

Wenn man deine Weisheiten in diesem Forum liest dürftest du gar nicht hier sein - sondern Kerngesund und Allergiefrei.

Selbst mein Allergologe hat gesagt das es natürlich möglich ist das man auf die Allergene verschieden reagiert...

Mal in den Luftwegen und mal im Magen-Darm Bereich... so wie ja auch jeder Allergiker verschieden auf Allergie auslösende Stoffe reagiert.

@mtl

Lass doch einfach mal für längere Zeit den Roggen weg und du wirst selbst merken ob es dir besser geht.

LG Katja

MNTL hat geantwortet


Ja, werd ich wohl mal machen müssen. Muss nur noch rausfinden, wo überall Roggen drin ist :-) Na klasse.

Ist das bei Dir mit den Magen-Darm-Problemen auch einfach mal so plötzlich aufgetreten?

MTTL hat geantwortet


Ist das etwa auch an Kuchen dran? Dann würd' ich nicht mehr leben wollen :(v

lkasbKormaus hat geantwortet


Hey, wirf nicht gleich die Flinte ins Korn. :)*

Erstens weißt Du überhaupt nicht, ob der Roggen tatsächlich Schuld an Deinen Magen-Darm-Problemen ist und

Zweitens kann man Kuchen (und natürlich Brot) auch selbermachen (oder machen lassen), dann kannst Du selbst entscheiden, was für Zutaten drin enthalten sind.

jxn hat geantwortet


@XIXI72

> Wenn man deine Weisheiten in diesem Forum liest dürftest du

> gar nicht hier sein - sondern Kerngesund und Allergiefrei.

Ich BIN kerngesund und allergiefrei. ;-) Ich hatte 30 Jahre lang Allergie und nach der Ernährungsumstellung vor 10 Jahren wurde sie mit jedem Jahr besser und war nach drei Jahren komplett verschwunden. Ich bin also seit sieben Jahren geheilt.

> Selbst mein Allergologe hat gesagt das es natürlich möglich

> ist das man auf die Allergene verschieden reagiert...

Frage den Allergologen mal nach den tatsächlichen Ursachen der Allergie und du wirst keine sinnvolle Antwort bekommen.

Wie war das? Ein Spezialist ist jemand, der von immer weniger immer mehr weiß, bis er von nichts alles weiß... ;-)

ibvoqnnxe73 hat geantwortet


Interessante Diskussion!!

Hallihallo.

Ich bin zwar erst seit ein paar Tagen in dem Forum, aber auch schon 20 Jahre Allergie behaftet. Ja, ich kann auch bestätigen,daß, wer hochallergisch Heuschnupfen auf Roggen hat, im Lebensmittelbereich dagegen reagieren kann. Die Sache ist nur, wenn man eine Lebensmittelallergie entwickelt, bleibt es meistens nicht bei der einen. Hier hilft eigentlich nur komplett für einen Zeitraum meiden und dann nach ca. einem halben Jahr wieder probieren. Die Nasendusche ist zwar eine gute Sache -bei schwersten Allergien, jedoch wie bei mir, nutzlos. Leider war das Achten auf den Genuß von Lebensmitteln durch andere gesundheitliche Probleme nebensächlich für mich, was ich nun bei meinem Antihistamin- und Kortison-"Genuß" leider bitter bereue. In einer anderen Diskussionsrunde habe ich etwas von Rizinusöl zum entgiften gelesen und mit meinem Arzt besprochen. Er hat bestätigt, daß man davon zwar Durchfall bekommt und es nicht sonderlich schmeckt, aber gut beim entgiften des Körpers hilft. Ich saniere meinen Magen-Darm-Trakt und meine Allergien ab jetzt damit und nehme für 8 Wochen nur noch histaminarme Ernährung zu mir. Bleibt zwar keine große Auswahl an Lebensmitteln, aber um die Allergien in den Griff zu bekommen und endlich von dem Kortison, was wirklich nicht ungefährlich ist, loszukommen, erfordert es einfach Disziplin, womit wir Allergiker uns wohl lieber früher als später anfreunden müssen. Ich hatte schon einen Kleinhirninfarkt mit meinen Mitte 30, wurde schon am Herzen operiert und bin eines der besten Beispiele, wieso man lieber vorsichtig mit sich und seiner Gesundheit sein sollte. Durch die Notwendigkeit des Kortison werden auch die Venenwände dünner, was in meinem Fall nicht so toll wäre, wie vorab ja erwähnt... Essen ist nicht unsere Lebensqualität, sondern unsere Gesundheit. Außerdem gewöhnt man sich doch an alles, oder? Schöne Grüße

M$iris8fad hat geantwortet


Ich nehme an, Ivonne hat in diesem Forum gelesen:

[[http://www.symptome.ch/vbboard/ausleitung-entgiftung/1804-rizinusoel.html]]

*:)

jxn hat geantwortet


@ivonne

> Die Sache ist nur, wenn man eine Lebensmittelallergie entwickelt,

> bleibt es meistens nicht bei der einen.

Warum bleibt es nicht bei der einen allergischen Reaktion? Weil die Allergie nicht ursächlich behandelt wird.

> Hier hilft eigentlich nur komplett für einen Zeitraum meiden

> und dann nach ca. einem halben Jahr wieder probieren.

Das ist genau der falsche Weg. Die Allergie hat ihre Ursache in einer Störung des Eiweißstoffwechsels (genau genommen in einer Störung der Antigen-Antikörper Reaktion). Um die Allergie zu heilen, muß man diese Stoffwechselstörung beseitigen.

Das Meiden der Allerge ändert an dieser Störung überhaupt nichts. Im Gegenteil: Durch das Meiden der Allergene verschwinden die Beschwerden und man fühlt sich gesund. Die Stoffwechselstörung besteht aber natürlich weiterhin und da deren Ursachen nicht beseitigt wurden, verschlimmert sie sich immer mehr. Die Folge sind immer neue Reaktionen auf immer neue Allergene, bis man irgendwann so gut wie nichts mehr essen kann.

Der richtige Weg ist, die Ursache der Stoffwechselstörung abzustellen, dann verschwinden zwangsläufig auch alle(!) allergischen Reaktionen. Den einzelnen Symptomen hinterherzurennen, löst das Problem nicht.

> In einer anderen Diskussionsrunde habe ich etwas von

> Rizinusöl zum entgiften gelesen und mit meinem Arzt besprochen.

Bitte überlege mal: Entsteht eine Allergie, weil man nicht regelmäßig mit Rizinius 'entgiftet'? Sicher nicht. Also ist das auch keine ursächliche Behandlung und man kann damit die Allergie nicht heilen.

> Er hat bestätigt, daß man davon zwar Durchfall bekommt und

> es nicht sonderlich schmeckt, aber gut beim entgiften des

> Körpers hilft.

Da hätte ich ihn gleich mal gefragt, wie das denn genau passieren soll. Die Aussage widerspricht doch medizinischen Fachwissen. Die Entgiftung unseres Körpers geschieht nicht im Darm, sondern primär in der Leber. Und wie Rizinusöl die Stoffwechselfunktionen der Leber fördern soll und zu einer höheren Entgitungsleistung führen soll, ist mir ein Rätsel...

> Ich saniere meinen Magen-Darm-Trakt und meine

> Allergien ab jetzt damit und nehme für 8 Wochen nur noch

> histaminarme Ernährung zu mir.

Und wie meinst du, werden dadurch die Ursachen der Allergie beseitigt?

> Bleibt zwar keine große Auswahl an Lebensmitteln, aber um die

> Allergien in den Griff zu bekommen und endlich von dem

> Kortison, was wirklich nicht ungefährlich ist, loszukommen,

> erfordert es einfach Disziplin, womit wir Allergiker uns wohl

> lieber früher als später anfreunden müssen.

Das erfordert zunächst keine Disziplin. Es erfordert Wissen um die Ursachen und Entstehung der Allergie. Solange du nur Symptome behandelst, wird die Allergie nie verschwinden, sondern immer schlimmer werden.

> Ich hatte schon einen Kleinhirninfarkt mit meinen Mitte 30,

> wurde schon am Herzen operiert und bin eines der besten

> Beispiele, wieso man lieber vorsichtig mit sich und seiner

> Gesundheit sein sollte.

Infarkte sind (wenn nicht durch Eingriffe oder Schadstoffe ausgelöst) Folgen langjähriger Fehlernährung - genauso wie die Allergie.

> Essen ist nicht unsere Lebensqualität, sondern unsere

> Gesundheit. Außerdem gewöhnt man sich doch an alles, oder?

Ja. Leider auch an falsche Ernährung.

iDvon6ne7x3 hat geantwortet


Kommentar Mirisfad und jn

*:) ?? Hallo Mirisfad,

nein, diese Informationen hatte ich von einer anderen Diskussion aus diesem Forum. Ich habe mir aber mal die Seite angesehen und muß ehrlich gesagt sagen, daß ich eher etwas abgeschreckt bin. Ich bin ja wohl das reinste "Giftlabor" und auf solche Reaktionen kann ich vorab verzichten! Ich mache bis zu meinem nächsten Termin lieber erst einmal nur die Nahrungsumstellung....

??? ??? ??? Hallo jn,

es tut mir sehr leid, aber Deine Art und Weise der Diskussionsführung finde ich doch etwas mehr als unangebracht - man geht meines Erachtens eigentlich nur in so ein Forum, um zu helfen,selbst Hilfe zu erfahren, vielleicht neue Wege zu entdecken oder sich auszutauschen... für mich ist die Sache ernst und ich möchte endlich, daß es mir und natürlich auch den Gleichgesinnten besser geht. Es ist super, daß Du vor 10 Jahren Deine Ernährung umgestellt hast und seit 7 Jahren KERNGESUND bist - aber nicht für jeden ist dieser Weg so einfach oder der Deine. Ich war noch nie ein FASTFOOD-Esser oder Alkoholkonsument, habe immer auf gesündere Ernährung (Bauernhof etc.) geachtet. Natürlich gab es auch mal Pizza oder Pommes - aber in Massen!!! Statt nur jedes Schreiben auseinander zu nehmen, könntest Du uns vielleicht mal helfen, wie Du dann Deine Ernährung umgestellt hast?? Schlaue Sprüche gab es schon von so vielen... so viele, mindestens 5 Kliniken und mindestens 4 Mal so viele Ärzte haben schon an mir rumgedoktert. Ich bin bei zig Heilpraktikern und Akkupunkteuren gewesen, was nur meinen Geldbeutel schrumpfen ließ! Dann wurde es genehmigt, bei mir doch eine Desensibilisierung zu versuchen. 2 1/2 Jahre Kampf, die der Arzt dann von sich abbrach, weil es zu gefährlich war. Kannst Du Dir vorstellen, daß solche Leute, die schon so viel gehört und so viel mitgemacht haben, nach jedem Strohhalm greifen? Jeder war anscheinend ein Experte. Und jetzt zum Abschluß: Ich habe ein 9 jähriges Kind, das auch noch jede Menge von seiner Mama haben soll. Schon aus diesem Grunde ist das Durchforschen dieses Forums für mich nicht leichtfertiger Natur. Ich hoffe, Du gibst Antwort und verrätst mir bzw. uns Deine Tipps. Du würdest mir bzw. uns mit praktischen Tipps sehr helfen und vielleicht können dann auch wir sagen: WIR SIND KERNGESUND! Das wäre ein sehr schönes Geschenk. Schöne Grüße ivonn73

iZvonfne7x3 hat geantwortet


Fragen an jn

Ach so, mir viel noch ein: Ich war schon als Baby allergisch, war bei der Geburt schon lange überfällig, blau und "bepelzt" gewesen. Kann es sein, daß durch die Übertragung im Mutterleib, meine Allergien ausgelöst wurden? Niemand hatte bislang Stoffwechselkrankheiten bei mir festgestellt - wie auch kein Loch von 1,7 cm und eine 3. Herzklappe... das wurde erst vor 3 Jahren festgestellt und operiert... mein neuer Kardiologe sagte mir jedoch, daß man solche Fehler schon von Geburt her hat. Kann es sein, daß dieser unentdeckte Herzfehler diese schlimmen Allergien ausgelöst hat und nun keine Besserung da ist, weil ich damit so lange gelebt habe? Es wäre echt super, wenn Du hier zu etwas wüßtest. Danke schon einmal im voraus. Gruß ivonne73

H6arr*y FxM hat geantwortet


@ ivonne73

Hallo Ivonne,

es tut mir sehr leid, aber Deine Art und Weise der Diskussionsführung finde ich doch etwas mehr als unangebracht

Jn spricht die Dinge an wie sie sind, das ist sein "Problem". Als Kranker oder jemand der wegen Beschwerden in diesem Forum Hilfe sucht, ist es doch toll, wenn ein "Ehemaliger" berichten kann, wie er seine ganzen gesundheitlichen Beeinträchtigungen selbst heilen konnte. ich finde es super, daß er so viel Zeit und Mühe aufbringt, anderen von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und helfen zu wollen.

Bei den meisten Krankheiten ist es doch wirklich so, dass unsere "gutbürgerliche" Ernährung maßgeblich zur Enstehung bzw Verschlimmerung beiträgt.

Nur - und das ist auch meine Erfahrung - kaum jemand ist bereit, konsequent das Ruder umzuschwenken.

Wie sagte schon Leo Tolstoi " //Lieber geht der Mensch zugrunde,

als dass er seine Gewohnheiten ändert.//".

Ich selbst habe meine mannigfaltigen gesundheitlichen Beschwerden auch erst vor ca. 4 Jahren nach einer radikalen Änderung meiner Ernährungsgewohnheiten zum Verschwinden gebracht. Davor habe ich gut und gerne ca. 20 Jahre damit zugebracht, so ziemlich alle alle auf em Markt angebotenen Therpieformen (für z.T. teueres Geld) auszuprobieren.

Gruß

Harry

PS:

zum Thema Rizinusöl:

kennst Du diesen Thread:

[[http://www.symptome.ch/vbboard/ausleitung-entgiftung/1804-rizinusoel.html]]

hier findest Du interessante Infos zum Thema (Achtung: sehr viel Beiträge)

Die Wirkungsweise von Rizinusöl wird hier ganz gut erklärt

[[http://www.symptome.ch/wiki/index.php/Rizinus%C3%B6l]]

zum Thema Ernährung (auch für Kinder)

[[http://www.erdbeerkinder.de/home.html]]

iwvo.nneK7x3 hat geantwortet


Harry FM

Hallo Harry,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich hoffe, Du missverstehst mich jetzt nicht - ich bin auch froh, auf Leute zu treffen, die offenbar mehr Hintergrundwissen haben, als ich. Ich glaube, daß hat man auch an meinen Fragestellungen an jn gemerkt. Trotz allem kann man nicht alles auf die Ernährung schieben, vor allem wenn man schon damit geboren wurde. Außerdem gibt es so viele Aussagen, die noch gegensätzlicher gar nicht sein könnten. Seine Äußerungen über meinen Beitrag zu Allergien bzw. Rizinusöl habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen, sondern von anscheinend "schlauen" Leuten wie Ärzte etc. erhalten oder mittlerweile aus Berichten im Internet oder hier aus dem Forum. Wenn bei der Ernährungs- umstellung nicht wichtig ist, ob histaminarme oder -reiche Ernährung, was ist dann wichtig. Welche Faktoren waren denn für dich besonders wichtig, wodurch du die ganzen Allergien so toll in den Griff bekommen hast. Ich will wirklich etwas an meiner Situation ändern, habe immer alles mitgemacht, was mir von egal welchen oder wie vielen Behandelnden gesagt oder therapiert wurde und im Endeffekt sind sie immer wieder zu Antiallergikum und Kortison gekommen. Mein Schlag ist übrigens durch das Loch im Herzen gekommen - so wurde das Loch auch erst festgestellt. Für Deine Internetlinks danke ich Dir, schöne Grüße ivonne73

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