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Symptome und Pricktest positiv, Bluttest negativ.

CLinlamorn-blxue hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hab mal ne Frage an die "Spezialisten".

In den vergangenen Jahren habe ich mehrere Pricktests machen lassen.

Mal kam Birke und Hasel heraus, dann wieder Buche und Erle, dann wieder was anderes. Hausstaubmilben waren immer dabei.

Weil nun noch ein Tinnitus dazu kam, hat mein HNO mir Blut abgenommen. Resultat: nur ganz leichte Hausstaubmilben-Allergie. Letztes und auch dieses Jahr habe ich zwischendurch einen massiven Reizhusten, war beim Pulmologen, der mir vor Jahren auch schon Blut abgenommen hat. Dieser sagte, ich hätte keine Allergie.

Warum geht es mir dann in geschlossenen Räumen (vorzugsweise klimatisiert) gut und sobald ich rausgehe ist die Nase dicht, ich nieße und huste? Morgens wenn ich aufstehe, bekomme ich gar keine Luft. Cetirizin helfen...

Nur im Winter geht es mir zumindest draußen gut.

An der Nordsee letztes Jahr hatte ich gar nichts!

Weiß einer von Euch Rat?

Danke,

Cinamon

Antworten
j{n hat geantwortet


Nunja, deine Erfahrung zeigt, wie 'zuverlässig' solche Tests sind. Dein Körper ist ein lebendiges, dynamisches System, das sich ständig verändert und ein Test kann quasi nur eine Momentaufnahme dieser sich ständig verändernden Situation sein. Deshalb werden auch mal Allergien angezeigt, wo keine sind und keine wo welche vorliegen.

Offensichtlich reagierst du allergisch - Testergebnis hin oder her. Nun liegt es an dir etwas gegen die Allergie zu tun.

CFina8mon-b{lxue hat geantwortet


Aber was soll ich gegen eine Allergie machen, wenn kein Arzt mir "glaubt" das ich eine habe?

Gegen das Husten hilft mir ein Turbohaler, den ich mal bekommen hatte. Aber er wird mir nicht mehr verordnet.

Ansonsten kann ich nur Cetirizin schlucken und hoffen, dass irgendeiner mir glaubt...

jYn hat geantwortet


> Aber was soll ich gegen eine Allergie machen, wenn kein Arzt mir

> "glaubt" das ich eine habe?

Da muß ich mal ein wenig ausholen. Jede Krankheit, auch die Allergie, hat Ursachen. Diese Ursachen führen zur Entstehung der Krankheit und die Krankheit zeigt sich dann in bestimmten Symptomen / Beschwerden.

Rollen wir es mal rückwärts auf: Du hast allergische Beschwerden. Was ist die Ursache dieser Beschwerden?

Die Ursache sind nicht die Baumpollen, die lösen nur die Beschwerden aus. Warum also reagiert ausgerechnet dein Körper auf irgendwelche harmlosen Stoffe?

Das liegt an einer gestörten Antigen-Antikörper Reaktion im Eiweißstoffwechsel. Aber woher kommt diese Störung?

Das wiederum liegt an zwei Dingen: An einer Unterversorgung des Stoffwechsels mit biologischen Wirkstoffen, die dazu führt, daß die Stoffwechselfunktionen nicht ordnungsgemäß ablaufen und an einer zu hohen Belastung des Eiweißstoffwechsels durch artfremdes tierisches Eiweiß. Aber warum Unterversorgung?

Die Unterversorgung entsteht, wenn wir uns lange Zeit von zu vielen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ernähren. Durch die starke Verarbeitung werden wichtige biologische Wirkstoffe zerstört.

Die tatsächlichen Ursachen der Allergie liegen also in langjährigen Ernährungsfehlern und genau dort muß man ansetzen, wenn man die Allergie loswerden will.

Fast alle Ärzte behandeln nun har nicht diese Ursachen (die kennen die meisten nicht einmal), sondern sie behandeln die Krankheitsfolgen. Sie geben dir Antihistaminika, die das Auftreten der Beschwerden verhindern oder sie geben dir Kortison, das die Fehlreaktion des Immunsystems unterdrückt. Oder sie empfehlen eine Hyposensibilisierung, die den Organismus an die Allergene gewöhnt.

Keine dieser Maßnahmen ist wirklich erfolgversprechend, denn die Ursache und die Krankheit bestehen ja weiter. Und weil die Ursache nie beseitigt wird, wird die Allergie im Lauf der Zeit immer schlimmer. Die Allergie kann erst dann wirklich heilen, wenn man ihre Ursachen abstellt und da die in Ernährungsfehlern liegen, bedeutet eine ursächliche Behandlung der Allergie das Abstellen der Ernährungsfehler. Dafür braucht man keinen Arzt, das kann man selbst machen.

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