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Hyposensibilisierung, ist das die Lösung?

mZaloCnZe_2x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich werde ab September eine Desensibilisierung machen, da ich starke Augenallergie (gegen Gräser) habe. Hat jemand von euch schon sowas gemacht? wirkt das wirklich sodass man beschwerdefrei leben kann?

Danke in voraus für eure Antworten!

Schöne grüsse!

Antworten
k6athrinuchexn


Hyposensibilisierung (ist das die Lösung?)

hallo malone,

nein, es ist keine Lösung sondern nur ein Versuch!!! Bei mir hat die Hyposensibilisierung voll daneben gehauen. Nach einem halben Jahr wurde sie dann abgebrochen, weil ich mit Schweißausbrüchen, Hitzewallungen, juckende Quaddeln und Pusteln am ganzen Körper reagiert habe. Endstation Notaufnahme. Ich hab auch eine Gräser- und dazu noch eine Multitierhaarallergie. Inzwischen komme ich ganz gut damit zurecht. Ich habe klasse Augentropfen und ein Notfallspray, welches ich aber nur sehr selten brauche. Allergietabletten versuche ich zu vermeiden, weil ich dann zur Schlaftablette mutiere.

Probieren geht über studieren! Ich kenne leider keinen, der dies ohne Nebenwirkungen überstanden hat. Bei einigen ging die Allergie trotzdem nicht weg und einige haben jetzt ein paar mehr Kilos auf den Rippen.

Versuch es einfach!!!

viele Grüße!

Kathrinchen

pLumi x24


"Re:Hyposensibilisierung(ist das die Lösung?)

Hallo malone,

ich habe eine Hausstaubmilbenallergie und mußte bereits 2 Desensibilisierungen abbrechen. Das 1. Mal hatte mein HNO ein neues Medikament benutzt. Nach einem halben Jahr bekam ich so eine heftige Nasenebenhöhlenentzündung, daß die Desens abgebrochen wurde. Beim nächsten Versuch, ein halbes Jahr später, bekam ich das gewohnte Medikament. Leider bekam ich immer 2 Tage nach der Spritze eine Mandelentzündung. Nach dem 3. Mal konnte das kein Zufall mehr sein:wieder Abbruch. Im darauffolgenden Herbst/Winter hatte ich so viele Mandelentzündungen, daß sie diesen Mai entfernt werden mußten. Das war bei meinem Alter(38) kein Zuckerschlecken. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich nochmal eine Desens wagen soll. Naja, Mandelentzündungen kann ich keine mehr bekommen ;-)....

Aber das muß nicht immer so laufen. Eine ehemalige Kollegin hatte Heuschnupfen und hat die Beschwerden damit total weggekriegt. Also: viel Glück!

Ich habe gehört, daß man sich gegen Allergien auch akupunktieren lassen kann. Hat jemand damit Erfahrungen? (Ist das okay, daß ich die Frage hier stelle? Oder sollte ich lieber eine neue Diskussion eröffnen?

Gruß

pumi

PAia>PiamPixa


bei mir klappt es ganz gut....

Hallo!

Ich habe auch eine ganze Latte an Allergien...

2000 bin ich dann zusammen geklappt und in der Notaufnahme wieder aufgewacht... Dann bin ich zu einem Allergologen (der echt toll ist!) und da habe ich dann im Herbst 2000 mit der Hyposensibilisierung begonnen - nur gegen einen Teil der Allergie, aber immerhin... Mich nervt manchmal alle zwei Wochen zum Spritzen zu gehen und es juckt ziemlich an der Einstichstelle, aber sonst geht es mir gut. Denke, dass sich auch schon was getan hat.

Ich würde es auf jeden Fall wieder anfangen!

Pia ;-)

kiilixma0


Teil- Hyposensibilisierung oder gleich alles ?

Eine Hyposensibilisierung für Gräser und Milben soll gleichzeitig gemacht werden- d.h. 2x spritzen pro Woche. Kann man das aushalten, ist das sinnvoll ? Ich habe Bedenken, weil meine Frau bis dahin derzeit eine Cortisonbehandlung hat, die erst einmal Nebenhöhleninfektionen beenden soll. Zudem nimmt sie natürlich den Athmadisk und Nasonex.

Wer hat Erfahrung damit ? Sollte sie einen weiteren HNO befragen ?

SUupremxa


Hyposensibilisierung

Hallo Kilima0!

Eine Hyposensibilisierung bei gleichzeitigen Asthma sollte sie besser beim Pulmologen/Allergologen machen lassen. Der weiß sich wenigstens auch zu helfen, wenn mal ein Asthmaanfall ausgelöst wird. Die Spritzabstände gehen später auf 4-wöchentlich. Sinnvoll ist nur eine 3-jährige Hyposensibilisierung. Wäre schon sinnvoll, beides gleichzeitig zu machen, sonst ist sie ja erst nach 6 Jahren damit fertig.

E(zxri


Immunisierung

Hallo,

vor einigen Jahren hab ich auch einmal mit solch einer Desensibilisierung begonnen. Leider war diese Therapie nur von kurzer Dauer und ohne Erfolg da ich sie nach einigen Monaten wieder abbrechen musste, da ich sie nicht vertragen habe. Im Januar schlug mir mein Hausarzt nun eine alternative Therapie vor, die sich für mich 1. sehr vielversprechend anhörte 2. ich auch keinen anderen Ausweg mehr sah. Na nun fast 15 Jahren Heuschnupfen und seit 5 Jahren immer weiteren Nahrungsmittelallergien hab ich mich auf eine Immuntherapie eingelassen. Hierbei wird einem ein Mittel namens Beriglobin gepritzt. Zunächst einmal die Woche nach ca. 1 Monat nur noch alle 2 Wochen. Bei Beriglobin handelt es sich um Immunglobulin A vom Menschen was normalerweise zur Hepatits A Impfung oder bei Immunabwehrschwäche gespritzt wird.

Das mach ich jetzt seit Febuar und ich hatte seit April keine Heuschnupfen Last mehr. Auch zur sonst schlimmsten Zeit, der Erntezeit, also Juli/August NIX !!!! Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich vorher mal Schnupfenfrei war.

Zusätzlich sind meine Nahrungsmittelallergien zurückgegangen, was für mich auch Sinn und Zweck der ganzen Geschichte war, denn ein normales Leben zu führen schien für mich vor dieser Therapie nicht mehr möglich. Als weiteren Punkt für den Erfolg dieser Therapie möchte ich anführen das sich mein IgE-Spiegel mehr als halbiert hat. Jeder der in allergologischer Behandlung ist wird vermutlich wissen was dieser Wert zu bedeuten hat. Grob gesagt: Je höher dieser Wert ist desto mehr hat der Körper mit Allergien zu kämpfen, Mein Wert ist mittlerweile im Normalbereich angelangt !

Ich würde es also lieber damit versuchen, da diese Therapie in meinen Augen erstens viel früher Ergebnisse erzielt und diese sogenannte Desensibilisierung meiner Meinung nach in den wenigsten Fällen was bringt.

Gruß Ezri

mxa4lonGe_x21


@ Ezri

Hi,

wie bereits oben erklärt leide ich unter Augenarllergie seit ca. 9 Jahren. Die Ärzte haben bisher immer vermutet, dass es nicht die Allergie sein kann (Die Antiallergika helfen mir nicht so). Aber ein ist sicher wenn die Allegiezeit vorbei ist, geht mir wieder gut.

Ich habe 1 Pricktest gemacht( positiv auf Gräser). Um sicher zu sein habe noch mal Bulttest gemacht. Also ich kenne mich mit dem Begrif IgE eigentlich nicht so gut aus. Bei mir war es positiv mit dem Wert 2 (dieser Wert liegt zwichen 0 und 6, 6 bei sehr starker Allergie).

Und laut dem Arzt ist der Wert 2 eigentlich nicht so stark. und meine Augen zeigen etwas anders. habe auch trockene Augen aber weiss genau (bsp. in der Winterzeit) dass es nicht so stark ist.

Kannst du mir bitte sagen, wie es bei dir ist. Wo liegt der normale wertbereich? Da ich habe vor ,1 Immuntherapie(Hyposensibilisierung) ab Ende September zu machen.

Gruss

malone

j)n


Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist der Versuch, die Symptome der Allergie zu unterdrücken, nicht mehr und nicht weniger. Das funktioniert beim einen mehr, beim anderen weniger und auf lange Sicht überhaupt nicht.

Das Problem dabei ist, daß ein Hyposensibilisierung nur symptomatisch wirkt. Die Allergie und ihre Ursache bestehen ja weiterhin und da die Ursache nicht beseitigt wird, verschlimmert sich die Allergie natürlich weiter, auch wenn man aufgrund der Hyposensibilisierung möglicherweise keine oder weniger Symptome bemerkt.

Das führt dann langfristig dazu, daß die Symptome doch wieder durchbrechen oder daß sich durch das weitere Verschlimmern der Grundkrankheit neue Symptome bilden.

Die Grundkrankheit ist eine Störung des Eiweißstoffwechsels, ausgelöst durch jahrelange Fehlernährung. Allergien lassen sich daher dauerhaft nur heilen, indem diese Ernährungsfehler abgestellt werden.

Ich spreche aus eigener Erfahrung - ich habe jahrzehntelang eine immer schlimmer werdende Allergie auf Gräser und Getreide mit mir herumgeschleppt - zuletzt inklusive Asthma. Nach einer entsprechenden Ernährungsumstellung hat es zwar immerhin drei Jahre gedauert (in denen es immer besser wurde), aber die Allergie ist dadurch vollständig verschwunden und nie mehr wieder gekommen.

-- jn

ErzrWi


@malone_21 & jn

Hi,

wie ich bereits sagte halte ich nicht viel von Hyposensibilisierung, die Sache ist erstens sehr langwierig, bis sich da mal ein Erfolg rausstellt können Jahre vergehen, zweitens fügst du deinem Körper ja im Endeffekt Gift zu. Da du dagegen allergisch bist ist das für dich ja wie Gift. Man hofft dich auf längere Zeit mit immer höheren Dosierungen immun gegen dieses Gift zu machen. Bei den einen funktioniert ist, bei anderen nicht.

Was denn IgE-Spiegel angeht, ich hatte anfang diesen Jahres noch einen von 190 mittlerweile ist der auf 80 gesunken, das soll Normalstatus sein. Was deine Werte angeht, davon habe ich leider noch nie was gehört.

Was meine Augen angeht, als ich noch Allergien/Heuschnupfen hatte konnte ich nie ohne Sonnen-brille und einer Familienpackung Tempos rausgehen. Total lichtempfindlich, juckend und tränend !!!

Was jn dort beschreibt hört sich sehr gut an, an sowas hatte ich auch mal gedacht, nur dauert mir das zu lange ich wollte das es mir früher wieder besser geht.

Ich hätt gerne trotzdem einige Infos darüber, wie man seine Ernährung umstellen muss/sollte damit diese Eiweißstörung weggehen kann.

Gruß Ezri

Sjuprremxa


Ernährung/Hyposensibilisierung

Die Bemerkungen von jn bezüglich der Ernährungsfehler z.B. bei Gräserallergien stammen aus dem Bereich der Paramedizin und sind im wesentlichen Humbug.

Mit einer frühzeitigen Hyposensibilisierung kann man nicht nur die Allergien vermindern, sondern auch ein entstehendes Asthma vermeiden oder ein bestehendes zurückdrängen.

Selbst wenn man durch eine entsprechende Nahrungsumstellung jegliche Allergene ausschließt, beeinträchtigt die dann erforderliche weder schmeckende noch ausgewogene Ernährung das Wohlbefinden weitaus mehr, als der kleine Pieck einmal im Monat (nach Einstellung).

Sec&hneUeflSöckchexn


Desensibilisierung

Bekomme inzwischen das 5. Jahr eine Desensibilisierung gegen Gräser. Vorher hatte ich allergiebedingtes Asthma, was sich aber inzwischen deutlich verbessert hat. Ich kann also durchaus behaupten, dass die Behandlung bei mir großen Erfolg zeigte und kann jedem nur raten, es mit der Desensibilisierung zu probieren. Ihr habt nichts zu verlieren. Schlimmer wird es auf keinen Fall!

Fuleidox782


RE: Hyposensibilisierung

hallo malone,

ich habe seit 1981 Allergien. Meine damalige Hyposensibilisierung mußte abgrbrochen werden, weil sich bei mir Asthma eingestellt hat. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass eine Hyposensibilisierung die Wahrscheinlichkeit für Asthma dramatisch erhöht. In den letzten 23 Jahren ist mir noch niemand begegned, dem eine Hyposensibilisierung wirklich geholfen hat. Die meisten hatten nur 2 - 4 Jahre Ruhe und bekamen danach ihren Heuschnupfen wieder.

Im Internet findet man folgende neue Zahlen: Der Patient darf nicht über 30Jahre alt und nur gegen maximal 4 Stoffe allergisch sein. Die Heilungswahrscheinlichkeit liegt dann bei rund 25%.

Diese Heilungswahrscheinlichkeit, die Nebenwirkungen und der betriebene Aufwand rechtfertigen meiner Meinung nach keine Hypo.

C^hrisdsix2


Hyposensibilisierung

Hallo

Ich habe zur Zeit gerade meine zweite Hyposensibilisierung (Gräser/Roggen). Die erste musste ich wegen allergischem Schock abbrechen. Das war 2002. Jetzt habe ich es wieder versucht und am Anfang auch gut vertragen. Mittlerweile reagiere ich aber wieder heftig auf die Spritze. Die Dosis würde jetzt schon zweimal weit runtergeschraubt, aber mein Arm schwillt immernoch jedesmal sehr stark an und schmerzt. Macht das jetzt überhaupt noch Sinn mit der Therapie weiterzumachen? Ich weiß es nicht und mein Arzt auch nicht. Ich war gerade mal bei der Hälfte der zu erreichenden Dosis und musste wieder runtergehen. Hilft das dann überhaupt, wenn so niedrig dosiert ist? Vielleicht hat ja jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir ein wenig weiterhelfen.

Grüße

BWeaFtCxh


Hallo Suprema

Was jn sagte ist nicht Unfug. Es gibt Kreuzallergieen zwischen Gräser und Nahrung. Wenn die Nahrung umgestellt ist, kkann das andere Verschwinden, bei jn war es so, denke nicht das du sie als Lügnerin hinstellen willst, oder?

Bei den Nahruingsallergieen ist aber immer der darm beteiligt, er ist durchlässig und die Darmflora stimmt nicht. Deshalb sollte man immer die dARMFLORA IN oRDUNG BRINGEN UND WENN MÖGLOCH DEN darm wieder schliessen, mittels bestimmtenm Produkten und diäten

Gruss

Beat

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