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Hyposensibilisierung, ist das die Lösung?

F6inch,e!n81


Also ich habe eine extreme Allergie gegen Hausstaubmilben.

Früher dachte ich immer, ich sei auffällig oft erkältet, einmal hatte ich eine Bronchitis mit einer Luftröhrenentzündung, ich hatte lange Zeit Reizhusten, dann die Entzündung, und ich bekam beim Husten schließlich Atemnotsanfälle.

Etwas später habe ich schließlich einen Allergietest gemacht, und siehe da, Milben (auch noch ein paar andere Sachen, aber nicht so stark)

Einige Zeit später hatte ich wieder das Gefühl , schlecht Luft zu bekommen und ging zu einem Lungenspezialisten und Allergologen. Ich wurde getestet und es stellte sich heraus, dass ich eine hyperragibles Bronchialsystem habe und eine allergische Rhinitis.

Behandelt wurde ich mit einem cortisonhaltigen Spray (als Spray ist Cortison nicht so gefährlich), bis die Werte wiede rim normalen Bereich waren. So, nun konnte ich mich entscheiden, ob ich eine Hyposensiblisierung angehe oder immer wieder das Spray verwenden muss.

Seit letztem September bekomme ich nun die Spritzen, und bei mir sind bis jetzt keine Probleme aufgetreten. Zunächst ist die Einstichstelle angeschwollen und hat stark gejuckt, mittlerweile juckt es weniger und schwillt kaum noch an.

Mein Arzt meinte, im ersten Frühjahr nach der Behandlung wäre meistens noch kein Erfolg zu verzeichnen, aber der nächste Winter, wenn wieder besonders stark Milbenzeit ist, könnte durchaus schon besser werden.

Würde ich diese Therapie nicht versuchen, müsste ich die nächsten Jahre vermutlich immer mehr von dem Spray einnehmen, weil sonst die Bronchien zu stark angegriffen werden, und das kann irgendwann zu Asthma führen.

Wichtig für den Erfolg der Therapie ist die Mitarbeit des Patienten, die Spritzen sollten wirklich drei Jahre lang regelmäßig eingehalten werden!

Ich kann nur empfehlen, es mir der Therapie zu versuchen, ich denke daran glauben ist wie bei allem anderen auch wichtig ;-)

Ich bin recht überzeugt davon, dass es sich bei mir bessern wird.

j2n


@Finchen

Ein paar Gedanken dazu:

Dein Körper reagiert seltsam auf bestimmte Stoffe. Bei gesunden Menschen ist das nicht so. Was also ist bei deinem Körper anders?

Ganz früher hat dein Körper sicher nicht so seltsam reagiert. Was ist mit ihm passiert, daß er plötzlich damit angefangen hat?

Hausstaub gibt es überall, aber nur wenige Menschen reagieren so seltsam darauf. Der Hausstaub kann also nicht die Ursache der seltsamen Reaktion sein - aber was ist dann die Ursache?

Die Hyposensibilisierung versorgt den Körper mit immer größeren Dosen 'Hausstaub' um ihn daran zu gewöhnen. Da der Körper aber nicht so seltsam reagiert, weil ihm Hausstaub fehlt - wie soll die Zufuhr von Hausstaub dann die Allergie heilen?

F}leidNo78x2


@Finchen

Deinen Optimismus in allen Ehren, aber die Erfahrungen, Zahlen und Nebenwirkungen sprechen einfach gegen eine solche Therapie. Es gibt auch einige Allergologen, welche mitllerweile eine Hyposensibilisierung ablehen und dies wird wohl seinen Grund haben.

In den letzten 23Jahren, in welchen ich mich mit dem Thema Allergie als Betroffener beschäftige, ist mir noch niemand mit erfolgreicher Hypo begegnet. Wir können uns gerne in drei oder vier Jahren noch einmal darüber unterhalten. Ich denke dann wirst du mir zustimmen.

Ansonsten kann ich den Denkanstössen von "jn" nur zustimmen.

M=iss We[ichtHuete


Ich habe sowas auch gemacht über ein Jahr...

Aber es hat nichts gebracht im Gegenteil...ICh hatte nachher Heuschnupfen, was ich sonst nie hatte.... Dann schwoll mein Arm immer an...und das nicht zu wenig...

Alsoich wrde dies keinen weiter empfehlen....

Liebe GRüße MIss Weichtuete + 2 Würmchen

Ihbe5a


Hallo,

Der eine Beitrag von Fleido782 hat mich jetzt ziemlich geschockt. Ich leide seit 20 Jahren an allergischem Asthma (Hausstaubmilben) und hatte als Kind ziemlich krasse Anfälle, über die Jahre hinweg immer wieder mal was und bei Anstrengungen, Rauch, etc. Atemnot.

Ich war bei einem Arzt (Allergologe), der Ende 2002 eine Hyposensibilisierung (mit Hausstaubmilbenextrakt oder s.ä.) eingeleitet hat. Natürlich habe ich ihm erzählt, dass ich allergisches Asthma bereits seit der Kindheit habe. Seit eineinhalb Jahren mache ich diese Hyposensibilisierung nun, im letzten Jahr hatte ich keine Nebenwirkungen, nun habe ich nach fast jeder Spritze tagelang Atemnot und Beklemmungsgefühle in der Brust. Vor der Hypo ging es mir besser. Wie kann das sein? Auch schwillt der Arm jetzt wieder so extrem wie am Anfang an, zwischendurch, also 2003, ist er nur noch wenig angeschwollen.

>>Meine damalige Hyposensibilisierung mußte abgrbrochen werden, weil sich bei mir Asthma eingestellt hat. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass eine Hyposensibilisierung die Wahrscheinlichkeit für Asthma dramatisch erhöht.<<

Das kann doch nicht sein!?!? Ich hatte ja bereits Asthma, aber davor hatte ich nicht so oft Atemnot. Kann es sein, dass durch die Hyposensibilisierung bestehendes Asthma verschlechtert wird ???

>>Im Internet findet man folgende neue Zahlen: Der Patient darf nicht über 30Jahre alt und nur gegen maximal 4 Stoffe allergisch sein. Die Heilungswahrscheinlichkeit liegt dann bei rund 25%.<<

Dann müsste meine ja 25% betragen, aber ich leide an einer Hausstaubmilbenallergie bereits seit 20 Jahren. Und ich kann momentan nur feststellen, dass es mir schlechter geht, Atemnot, Beklemmungsgefühle und ständige extreme Müdigkeit. Macht es noch Sinn, diese Therapie weiterzuführen?

Ibea

rRumt0reibeCrixn


ich bin nun im 2ten jahr bei dieser desensibilisurng gegen gräser und ich muss sagen es wirkt schon...

aber du kannst natürlich nicht erwarten das es vollkommen weg geht... es wird einfach wenniger schlimm und es taucht später im jahr auf und geht früher wieder.. ich kann es nur empfehlen!

was stimmt ist das nachdem man dir dises mittel unter die haut spritzt, dass du einen asthmaanfalll kriegen kannst... aber wenn das innerhalb 24 stunden nicht passiert, ist die gefahr vorüber. ausserdem musste ich bisher nur einmal die woche gehen das 8x also 2 monate lang dauert es nur.

Ruichar/d FriedSexl


Zurück zur Natur?

Seitdem ich meine Atmung durch Zwerchfelltechnik im Griff habe, ist die Wirkung des Gräserpollens um 90% zurückgegangen. Es juckt etwas in den Augen, an der Haut und macht schläfrig, aber ohne Atembeschwerden ist das ja ein Klacks. Wahrscheinlich verschwindet der ganze Kokolores mit der Zeit. Hoffnungsvoll, Richard Friedel.

F)antQasyEl|fcqhen1x9


wie Zwerchfelltechnik? Wie solln das gehn? die pollen kriegt man doch immer ab, ob mit bestimmten atemtechniken oder ohne ???

verstehe das nicht

R[ichard; FriDedel


An FantasyElfchen19

Der gesunde Menschenverstand sagt uns deutlich:

1) Da es luftatmende Tiere und die Allergiegefahr durch Pollen seit Jahrmillionen gegeben hat, muss es einen Selbstheilungsmechanismus, eine Heilung durch die Natur geben.

2) Wie wir immer wieder im Fernsehen erfahren müssen, z. B. ARD gestern abend, "Kontraste", spricht die Pharma oft in Halbwahrheiten. Eine Empfehlung bedeutet nicht, dass z. B. das Mittel X nicht mehr schadet als nutzt. Die Empfehlung ist wie eine Partyeinladung - man muss selber wissen, ob sie wirklich eine gute Idee ist. Die Pharmaempfehlung könnte nur bedeuten, das Mittel wäre nicht so schädlich wie das Mittel Y der Konkurrenz und schließt die Möglichkeit nicht aus, die angebliche Krankheit wäre von einer falschen Theorie der Medizin verursacht. Nachtigall, ick hör Dir trappsen!

Zum Erlernen der vielfach so segensreichen Zwerchfellatmung kann man mit den üblichen 08/15-Übungen anfangen, wie jede Krankengymnastin sie versteht. Man liegt einfach und bewegt Bücher auf dem Bauch nach oben und nach unten.

Dann schaut man auf die Figuren in "Heilung der Atmung" von Dr. Parow, Seite 36 (siehe [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowHDA.pdf]])

Durch Andrücken an die Naseflügel sorgt man dafür, dass die Atemluft "in die Lenden" gelenkt wird. In einem Zusammenspiel wird mehr Luft durch "Quetschen" geholt, als hätte man es mit einem Apparat zu tun. Es ist die wahre "Krankheit als Chance". Der Weg steht offen für die so gelobte Tandenatmung im Zen und Budo, wenn es gelingt den mystischen Tanden zu erspüren, der etwa 2 cm unterhalb des Nabels liegt. Siehe Dürckheim (Hara, die Erdmitte des Menschen, Worte des Meisters Okada) "Tanden ist der Schrein des Göttlichen".

Siehe insbesondere den letzten Absatz auf S. 58 bei Parow mit dem Hinweis auf die Empfindung eines sich aufblasenden Ballons. Die Wollust (könnte man gerade noch sagen, denke ich) und die körperliche und seelische Entspannung, die man erfährt, ist einmalig. Bleibt man bei der so sorgfältig ausgearbeiteten Anleitung nach Parow, so ist Methode ungefährlich und sehr wirksam. Gruß, Richard Friedel.

M7oggvel


Hallo malone_21,

ich werde seit ca. 1 1/2 Jahren gegen Milben gespritzt. Manchmal frage ich mich auch, ob es wirklich etwas bringt. Aber mein Allergiewert lag 3fach über dem sowieso schon erhöhten und da hat mir das mein Hautarzt geraten. Ich muss mittlerweile nur noch alle 6 Wochen zum Spritzen, weil sich der Abstand ja vergrößert. Wenn die Zeit zum Spritzen wieder näherrückt, merke ich schon, dass es wieder Zeit wird. Dann fangen meine Augen an zu jucken, der Gaumen juckt und die Nase läuft.

Ich denke schon, dass es etwas bringt.

b%i[ancDa25


Re

Wie ich berits unter einem anderen Topic gechrieben habe, bringt die Sache bei mir sehr wohl etwas. Obwohl ich erst seit Herbst letzten Jahres spritzen gehe! Ich konnte keinen Tag ohne Nasonex und Tabletten leben, meine Nase war dicht und ich war total fertig- und das den ganzen Sommer über... Dieses Jahr habe ich die Sache sogar so gut im Griff, dass ich nur noch alle paar Tage, wenns wirklich sein muss Nasonex bzw. Tabletten benutze.

Selbst wenn es nur ein paar Jahre hält, wenn es mir im Sommer gut geht, stören mich die Spritzen alle 4 Wochen nicht wirkllich!!

Einzige Nebenwirkung: Einstichstelle juckt ca. zwei Tage und ist geschwollen- nix dramatisches also, ausser dass mein Körper den Dreck bekämpft, und das soll ja auch der Effekt sein ;-)

bneeMtlex04


na ich denke schon daß man es probieren sollte....

ist immerhin eine chance beschwerdefrei zu leben.

mein sohn hatte dieses jahr eine hypo. bekommen, die leider abgebrochen werden musste und hat schon im ersten jahr gar keine beschwerden mehr gehabt ( na ja die pollen waren dieses jahr auch recht freundlich gesinnt)

leider hat er vor 2 tagen einen anaphylaktischen schock (auf seine Injektion) bekommen... aber soweit ich gehört habe ist diese reaktion nicht sehr häufig.....aber die Gefahr besteht, deshalb muß man auch die 30 min wirklich in der Praxis bleiben.

Da wir bisher keine Probleme gehabt hatten hab ich mich immer über die 30 min. geärgert, jetzt weiß ich aber die können einem das Leben retten!!!!

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