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Immer wieder Ausschlag nach Antibiotikum

gXlückssäffxchen hat die Diskussion gestartet


hallo zusammen, ich hoffe hier gibt es jemanden der einen rat für mich hat. Ist ne etwas längere Geschichte:

Seit ca. 4-5 Jahren, bekomme ich immer wenn ich ein antibiotikum eingenommen habe, einen Ausschlag mit kleinen Eiterpickelchen, der jedesmal schlimmer geworden ist. Beim ersten mal trat das ganze ungefähr drei bis 4 tage nach beendigung der Einahme von Doxycyclin welches ich aufgrund einer Blasenentzündung nehmen sollte auf. Es äußerte sich mit kleinen Eiterpickelchen am Decolleté, aber ich habe das ganze überhaupt nicht in Verbindung mit dem Antibiotikum gebracht. Als ich ca. 8 Monate später noch mal nen Antibiotikum nehmen musse (Amoxicillin) kam das gleiche Ergebnis wieder, diesmal waren die Pickelchen noch heftiger und traten zusätzlich noch am Hals auf. Wiederum ein Jahr später, bei einer Mandelentzündung bekam ich Cotrim verschrieben und nach Beendigung der Einnahme bekam ich wieder den Ausschlag, diesmal richtig heftig, dass ich auchzum Hautarzt gegangen bin, der meinte das sei eine Medikamenten allergie und da ich wirklich schlimm ausah (es war sommer) habe ich Cortisontabletten bekommen und bereits nach Einnahme der 1. Tablette klang der Ausschlag deutlich ab und am nächsten Tag war er komplett verschwunden. Ich sollte die Tabletten 6 Tage nehmen und danach trat der Ausschlag auch nicht wieder auf. Letztes Jahr musste ich in realtiv kurzen Zeitabständen (4 Wochen) 2 mal ein Antibiotikum nehmen (ich weiß, ich habe auch mit meinem Arzt diskutiert ob das wirklich nötig ist, aber er bestand darauf) wegen einer schlimmen Mittelohrentzündung und wenig später vereiterte Mandeln. Nach der Einahme der Antibiotika (Klacid) war es richtig heftig, nicht nur das Decolleté sondern auch der Rücken, der Hals und vereinzelte Pusteln sogar im Gesicht. Ich bin sofort wieder zum Hautarzt, da ich mich kaum unter Leute traute, der wollte mir aber nicht schon wieder Cortison verschreiben und verschrieb statt dessen das Allergiemittel Ebastel, was nur sehr langsam geholfen hat, der Auschlag ist erst nach gut einer Woche abgeklungen. Ich habe mich dann im Sommer per Blut und PRick-Test testen lassen mit dem Ergebnis, dass ich angeblich nicht auf alle getesten Antibiotika allergisch sei. Das Ergebnis fand ich äußerst unbefriedigend. Gut auf der einen Seite bin ich froh, dass ich nicht Gefahr laufe irgendwann eine Schlimmere Reaktion auf die Medikamente zu haben, aber die Tatsache, dass der ausschlag mit jedem Mal heftiger wurde, gab mir auch ein ungutes Gefühl. Vor 3 wochen, war es dann wieder so weit. Mir wurden 2 Weißheitszähne gezogen und die Wunde hat sich super heftig entzündet und mir wurde daraufhin Clindamycin verschreiben. Mit dem Ergebnis, dass ich den bisher heftigsten Ausschlag überhaupt hatte. Ich bin auch direkt zu meiner neuen Hautärztin gegangen (die auch den Bluttest letzten Sommer gemacht hatte) um ihr den Ausschlag zu präsentieren. Die meinte allerdings zu mir, dieser Ausschlag hätte nichts mit dem Antbiotikum zu tun, das sei eine Form der Akne, wenn das eine Allergie wäre hätte ich den Ausschlag am ganzen Körper. Sie wollte mir erzählen, dass dies "Akne-Form" nur reinzufällig immer dann auftritt, wenn ich ein Antibiotikum genommen habe. Sie schrieb mir nur eine Zink-Schüttelpaste für den Körper und eine leichte Antibiotika (hahaha) Crem fürs Gesicht auf, und wollte nicht weiter mit mir diskutieren. Daraufhin bin ich direkt zu einer anderen Hautärztin gegangen, die mir wieder Cortisontabletten aufschrieb (die sofort geholfen haben) und einen Bluttest machte. Heute habe ich das Ergebnis bekommen: Ich bin definitv nicht gegen Antibiotika allergisch. Die Hautreaktion soll angeblich eine Art Reaktion auf den Infekt oder so sein und ist nur eine Unverträglichkeitsreaktion. Ich kann das irgendwie überhaupt nicht glauben, das muss doch irgendwie in Zusammenhang mit den Antibiotka stehen, denn es tritt doch immer nur dann auf. Und das schlimmste ist, vor einer Woche habe ich nach Anweisung der Hautärztin die letzte Cortison-Tablette genommen und ein Teil der Pickel ist zurück gekommen und verschwindet nicht.... und in ein paar Monaten muss ich die anderen beiden Weisheitszähne gezogen kriegen, wenn ich dann wieder ein Antibiotkum benötige, weiß ich nicht was passiert. Hat irgendjemand vielleicht einen Rat für mich? Bin total verzweifelt.... :°(

Antworten
lJockox19


Hallo,

Zunächst einmal scheins du ja recht anfällig für solche Infekte zu sein. Allerdings lässt mich nicht nur diese Studie ([[http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2006/13_06_antibiotika.php]]) , sondern auch meine eigene Erfahrung zu dem Entschluss kommen, dassÄrzte viel zu häufig Antibiotika verschreiben. Klar, als Arzt ist man damit auf der sicheren Seite und hat keine große Mühe mit den Patienten. Ein oder zweimal ist das auch ger nict schlimm. Aber wenn das so häufig wie bei dir der Fall ist, ist das auch nicht sonderlich gut für den Körper. Bei den wenigsten Mandelentzündungen muss man eigentlich Antibiotika nehmen. Das beste (für mich jedenfalls) ist es, sich bei owas krankschreiben zu lassen und sich zu schonen. Dazu noch entzündungslindernde Halslutschtabletten und eventuell Ibuprofen. Nach 3 Tagen war bei mir schon die ein oder andere Mandelentzündung abgeklungen. Wenn du natürlich eine Blasenentzündung hast, da ist Antibiotika natürlich fast unumgänglich. Vielleicht mal eine gesündere Lebensweise und Sport ausprobieren, um häufigen Infekten vorzubeugen!

lQabormxaus


Oha, das hört sich nicht gut an.

An Deiner Stelle würd ich mich mal schlau machen (Internet, Apotheke, Arzt), ob die ganzen Dir verschriebenen Antibiotika in eine oder mehrere Gruppen gehören. Z.B. gehört Amoxicillin zur Gruppe der Penicilline.

Gehören alle in eine, hast Du ganz sicher eine Unverträglichkeit gegen diese Wirkstoffgruppe. Da gäbe es aber genug andere, auf die man ausweichen kann.

Allergie in dem Sinne gibt es eher nicht (sagt mein Arzt). Aber eine Unverträglichkeit kann noch schlimmer werden, je öfter man das Antibiotikum anwendet. Dann bleibt es vielleicht nicht mehr bei einem eher harmlosen Ausschlag.

a*g%nes


1. Die Antibiotika waren alle aus verschiedenen Gruppen.

2. Eiterpickelchen sind für eine Allergie nicht typisch.

ergo: daß das allergische Reaktionen waren, ist unwahrscheinlich

qquNestionotag


re

hi glücksäffchen!

vermutlich liegen die pickelchen an den infektionen, die du hattest (reine vermutung meinerseits)

ich hatte mal ne etwas stärkere erkältung mit ohrenschmerzen, fieber und allem drum und dran.

am 3. tag der erkältung bekam ich unter dem kinn einen fetten ausschlag. (neee, ich hab kein antibiotika genommen) - bin damit zum arzt gedackelt, weil ich damals im kindergarten angestellt war und abklären musste, ob ich damit möglicherweise die kids anstecke.

naja, er meinte, der ausschlag bzw. die pickel kämen durch das geschwächte immunsystem und sei somit eben einfach folge des infekts.

da du ja auch bei jedem infekt/jeder entzündung diesen ausschlag kriegst, würde ich an deiner stelle das immunsystem aufpäppeln. vermutlich war das mit dem antibiotika wirklich immer nur "zufall" - das heisst, kein zufall, aber nicht die ursache. die ursache sind wohl die infekte, nicht das antibiotika.

naja, wie gesagt, reine vermutung meinerseits, weils bei mir damals eben so war.

gmlücik~säfQfchxen


also dass das keiine allergische reaktion war, glaube ich nachdem das ja auch die 2. ärztin bestätigte mittlerweile ja auch. Und die meinte ja auch, dass das eine positivie Nachricht sei. Aber irgendwie kann ich mich darüber auch nicht so wirklich freuen, denn die Angst ist schon da, wie schlimm es beim nächsten Mal wird. Klar, weiß ich auch, dass das mit den Antibiotika so eine umstrittene Sache ist. Aber zum beispiel meinte mein Hausarzt als ich mich quasi darüber beschwerte das der HNO-Arzt trotz wissen um meine "allergie" mir innerhalb kürzester zeit 2x ein Antibiotikum verschrieben habe, dass sei aber in den meisten fällen unumgänglich. @locko19: klar war ich krank geschrieben und habe nur auf dem sofa gelegen, mit ibuprofen und dolodobendan, nur die Halsschmerzen wurden immer schlimmer, ich konnte kaum noch schlucken und da meinte der HNO dass die Mandeln eitrig seien und hat eben das antibiotikum verschrieben. Eigenlich ist mein Immunsystem ganz ok, zumind stecke ich mich nur seltenst bei meinem Freund oder bei Kollegen an, wenn diese krank sind. Das mit der Blasenentzündung hatte ich in einem Jahr 3 x jetzt aber schon seit 2 jahren nicht mehr, dass mit den Weisheitszähnen ist auch nicht auf das Immunsystem zurückzuführen, sonern laut Zahnarzt ´passiert das in den häufigsten fällen, da die Wunde offen ist und immer durch den Speichel bakterien eindringen können.

Was mich so ärgert ist, dass die Ärzte (das Thema habe ich ja jetzt schon mit 4 verschiedenen diskutiert) einem nicht wirklich weiterhelfen, sondern nur sagen: Freuen Sie sich, eine Allergie ist es nicht, es ist was anderes, Aber was und was ich vorbeugend tun kann, das verrät mir keiner. Ausserdem wundert es mich auch extrem, dass mir meine frühere Hautärztin und mein alter Hausarzt sagten, für eine Allegietest auf Medikamenten Allergie müsse man in die Hautklinik und die Wirkstoffe stationär testen und meine beiden "neuen" Hautärzte das einfach per Bluttest gemacht haben. Was ist denn nun richtig?

Aber wie Labormaus schreibt, wenn die Unverträglichkeit immer schlimmer wird, ist doch die Frage, ob man da nicht irgendwas unternehmen kann/muss.

Ob ich es vielleicht mal bei einem Heilpraktiker versuche? Eine Kollegin von mir, die mit ner Grippe/ gripalem Infekt flach lag und kein bzw. erst sehr spät Antibiotika genommen hat, hat insgesamt 4 woche einen Krankenschein gehabt und sollte ich (was ich nicht hoffe) ich auch noch mal Opfer der Grippewelle werden, ist es natürlich immer doof, wenn man dem Arzt widerspricht und sagt dass man das Antibiotikum nicht nimmt. Als Kind habe ich mal eine Angina verschleppt und habe dadurch rheumatisches Fieber bekommmen und lag 3 Monate im Krankenhaus. Daher bin ich diesbzgl. auch vorsichtig. Und wie gesagt, wenn ich die anderen beiden Weisheitszähne gezogen bekomme, ist laut Zahnarzt das Risiko einer erneuten Entzündung die mit Antibiotikum behandelt werden muss, recht groß....Im Internet habe ich zu meiner Art des Ausschlags (Eiterpickelchen) im Zusammenhang mit Antibiotikum überhaupt nichts gefunden....Und irgendwie fällt es mir wirklich schwer dabei an einen Zufall zu glauben, da das ganze immer erst am Ende der antibiotikatherapie auftritt...

s4onGne18[04


Ausschlag nach Anibiose

Hallo,

mein Mann hat wegen einer akuten Gallenblasenentzündung im Krankenhaus jede Menge Antibiotika(welches, weiß ich nicht) i.v. bekommen. Nach einigen Tagen bekam er am ganzen Oberkörper solche Eiterpickel. Ich denke auch, dass es eine Nebenwirkung des AB war. Rausgefunden haben wir nicht ob das stimmt.

Allerdings war es nicht störend, und so haben wir es einfach ignoriert.

sonne 1804

3Y5A:ngiCe


Liebes Glücksäffchen.....

ich unterschreibe alles, was Du geschrieben hast. Genauso geht es mir auch!!!!!

Meine jetzige Hautärztin hat nun Periorale Dermatitis diagnostiziert und mir ein 'leichtes Antibiotika' in Tablettenform gegeben. Meine Angst das zu nehmen war groß und hat sich 'leider' wieder bestätigt! Der Ausschlag im Gesicht wurde während der Einnahme sooooo schlimm, dass ich dieses leichte Antibiotika nach Rücksprache mit meiner Ärztin nach 3 Tagen abgesetzt habe.

Innerhalb eines Tages ist der Ausschlag deutlich zurückgegangen.

Was um alles in der Welt soll es denn sonst sein, wenn keine allergische Reaktion auf Antibiotika ??? ??

Liebe Grüße

35Angie

M7ilkak[atxze


Hallo Glücksäffchen,

dein Beitrag ist ja nun schon einige Zeit alt. Trotzdem bin ich heute darauf gestoßen, weil es mir exakt genauso geht wie dir. Interessant finde ich den Beitrag von questiontag.

Es macht Sinn, davon auszugehen, dass das geschwächte Immunsystem die Ursache für den Ausschlag ist, der uns beide quält. Dass er jedes Mal nach der Einnahme eines ABs auftritt ist daher nur logisch, da ABs das Immunsystem ja auch schwächen, was in deinem Fall wohl länger zur Regeneration bräuchte als die Zeitabstände, bis du wieder neue ABs verschrieben bekommst. Somit wird die Reaktion jedes mal stärker, weil das Immunsystem jedes Mal stärker in Mitleidenschaft gezogen wird.

Bei mir ist der Ausschlag bisher immer erträglich gewesen. Nur habe ich dieses Mal aufgrund einer Clamydieninfektion zwei Antibiotika parallel bekommen (!!!! Ich frage mich noch immer, ob das nötig war, wollte aber keine Experimente wagen bei der Diagnose). Ich nehme heute abend die letzte Pille und habe dann insgesamt 10 Tage lang Antibiotika geschluckt, fünf davon zwei Präparate gleichzeitig, wovon eines auch Doxicyclin ist.

Mittlerweile ist der Ausschlag vom Dekoltée den Hals bis unters Kinn sowie die Schultern bis auf den Rücken gewandert und ist wirklich lästig, auch wenn er weder juckt noch brennt. Bisher habe ich ihn morgens und abends jeweils mit Bepanten bzw. Zinksalbe behandelt, was zumindest die Rötungen geschwächt hat. Sollte es in den nächsten zwei/drei Tagen nicht besser werden, werde ich wohl auch mal meinen Arzt aufsuchen und ihn dazu befragen. Nach der Odyssée mit den Clamydien (4! Ärzte haben das nicht diagnostizieren können und ich habe zweimal umsonst Antibiotikum wegen einer normalen Blasenentzündung bekommen --> soviel zu Ärzte verschreiben zu schnell zu viel Antibiotikum!) habe ich jedoch schon jetzt die Erwartung, dass er mir einen vom Pferd erzählen wird.

Gut, dass es heutzutage Foren wie dieses gibt.

N:afft3i fftxoff


Hallo ihr Lieben,

ich weiß, dass der Beitrag nun schon ewig her ist, aber ich habe zur Zeit genau dasselbe Problem nach der Einnahme von Doxycyclin wegen einer Entzündung am Gebärmutterhals. Aber nicht nur die Eiterpickelchen im Gesicht, am Rücken und im Decolté sind mein Problem, sondern meine Haut hat sich insgesamt seit der Einnahme total verändert. Meine Kopfhaut und die Beine sind viel trockener als normal und ich bekomme Trockene-Haut-Ekzeme an den Händen. In der Sauna schwitze ich nicht mehr und auch auf scharfes Essem reagiere ich nicht mehr wie vorher o.O Meine Hautärztin glaubt mir nicht, dass es eine globale Veränderung der Haut ist, sondern meint, es sei ein Kontaktekzem, nur eben an verschiedenen Stellen auf verschiedene Dinge. Also macht sie einen Allergietest, verschreibt mir verschiedene Salben und Zeugs und sobald ich eine Stelle behandle, kommt an anderer Stelle ein anderes Problem. Deshalb versuche ich es jetzt mit Mikrokinesie-Therapie. Ich habe keine Ahnung was das ist, oder wie es funktioniert... Aber meinem Freund hat es bei einer eitrigen antibiotikum-resistenten Mandelentzündung auch geholfen. Die gehen irgendwie davon aus, dass solche Reaktionen immer nur ein Symptom auf ein ganzheitliches Problem im Organismus sind... Wenn ihr immer noch Probleme damit habt und Interesse habt, sag ich euch ob's funktioniert hat.

Oder hat jemand inzwischen andere Wege gefunden? Vielleicht helfen sie mir ja auch ^^

By the way, ich ernähre mich gesund und mache viel Sport, und ich hatte noch nie Probleme mit der Haut (Stichwort Akne, Neurodermitis, etc...). Erst seit Doxycyclin. Aber da sind sich ja alle Ärzte einig: Das Antibiotikum kann nicht schuld sein. >:(

NUachXtfl/aterxin


Hi. Ich kann Dir nur empfehlen das Buch "Darm mit Charm" zu lesen. Hat ne super talentierte junge Medizinerin geschrieben die ihren eigenen dauernden Leiden auch der Haut und allgemein der Immunabwehr auf die Schliche kommen wollte. Dann wirst Du die erstaunlichsten Zusammenhänge erkennen und humorvoll auf einen medizinischen Erkenntnisstand in einigen Themen gehoben, der leider erst seit ca 2006 erreicht wurde und den meisten älteren Medizinern noch fern liegt. Antibiotikum ruiniert Deine Darmflora. Das heißt alle guten Bakterien im Darm die sogar indirekt bei der Aufspaltung der Nahrung, Versorgung der verschiedenen Zellen mit ihren jeweiligen Bedarf an Mineralien und Vitaminen und bei der Immunabwehr eine Rolle spielen werden geschwächt oder ausgelöscht sodass sie ihren angestammten Grund und Boden nicht wie normal in der Überzahl bösen Bakterien und Viren und Pilzen gegenüber verteidigen können. Diese wiederum fühlen sich nun um vieles wohler im Darm. Es gibt zB einen medizinischen Ansatz, als Ursache von schlechter Haut und medizinisch bedingten Haarausfall in manchen Fällen einen Pilz namens Helicobacter zu sehen. Dieser Pilz wird dann durch die richtige Ernährung ausgehungert und dann werden absichtlich Nahrungsmittel oder Präperate gegessen (Präbiotika) die als Basis für gute Bakterien (Probiotika) gelten. Auf die Weise kann man Haarausfall und schlechte Haut falls vom Darmpilz verursacht wieder in den Griff bekommen. Doch das ganze ist noch viel komplexer. Nach diesem neuen Wissensstand kann jeder Mineralmangel wie auch die Tendenz eher leicht zuzunehmen oder immer Lust auf bestimmte Nahrungsmittel zu haben mit der heimischen Darmflora zusammenhängen. Warum haben zwei Personen die sich gleich ernähren verschiedene Blutwerte? Warum hat der eine Eisenmangel der andere nicht? Unter anderem wegen dem was im Darm vorgeht. Junge Mediziner die auf fortschrittlichen Unis waren wissen das. Also mein Tip: lies das Buch, und geh in die Apotheke um dich wegen Präbiotika und Probiotika beraten zu lassen und wenn dir das zu mühsam ist, iss täglich frisches sauerkraut (nicht durch erhitzen haltbar gemacht sonst sind die guten Bakterien tot) das du dir in guten läden aus dem Fass oder Eimer schöpfen lassen kannst, iss Joghurts mit lebendigen Probiotischen Kulturen wie acidophilus, bifidus, lactobazillus. Und zwar in rauhen Mengen. Kauf dir Bioflorin in der Apotheke. Das alles nimmst du verstärkt während und besonders nach der nächsten Antibiotikagabe ein......dann wirst du schon sehen.... :-) viel Glück. Mein Freund hat auch ganz furchtbar Ausschlag nach Antibiotikum bekommen. Der hat leider die Wichtigkeit des Darm und die verheerende Antibiotikumwirkung unterschätzt. ...

cOontrDablexm


Ich kenne das auch.

Ich hatte mal Ciprobay (so oder so ähnlich hieß es) bekommen und dann davon fette lilafarbene Ekzeme an den Fingern bekommen. Der Arzt meinte, es läge an meinem Ring, obwohl der echt ist und ich niemals allergisch auf diesen Ring reagierte. Der Arzt behauptete trotzdem, es sei eine Nickelallergie.

Als ich das Antibiotika dann durch hatte, dauerte es noch Wochen bis der Ausschlag weg war. Den Ring trage ich noch immer, das Ekzem kam nie wieder.

Ich durfte übrigens von diesem Antibiotika nur die Nebenwirkungen "genießen", geholfen hatte es nicht. %:|

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