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Verdacht Weizenallergie Kleinkind, wie weiter?

J&inilxi79 hat die Diskussion gestartet


meine 15 Monate alte Tochter hat die letzten 4 Monate kaum noch zugenommen. Klein und leicht war sie schon immer, aber jetzt scheint es völlig zu stagnieren.

Unsere Kinderärztin - mit welcher wir bisher eigentlich sehr zufrieden sind - ist auch alternativmedizinisch angehaucht und hat über Bioresonanz einen Test gemacht und dabei herausbekommen, daß meine Tocher u.a. gegen Weizen allergisch sei.

Wir haben jetzt mal soweit weizenfrei gefüttert, wie es ging, sie hat danach auch etwas zugenommen, jetzt stagnierts allerdings wieder.

Unsere Kinderärztin will jetzt diese Allergie mittels dieser Bioresonanz behandeln. Nun bin ich alternativer Medizin nicht absolut abgeneigt und möchte hier auch keine Diskussion über die Bioresonanz vom Zaun brechen, aber gerade die Bioresonanz ist mir doch ein wenig "esoterisch".

Meine Befürchtung ist, daß man dort jetzt zwei Monate mit der Behandlung rumdödelt (und während dieser Zeit soll dann wirklich 0,0 Weizen mehr gefüttert werden - was ja gar nicht so einfach ist) und am Ende wars vielleicht gar nichts und meine Tochter hat nur so stagniert und man hat sich den ganzen Umstand gemacht - oder schlimmer noch, es liegt an irgendetwas anderem und diese zwei Monate vergehen ungenutzt.

Mit meiner Kinderärztin kann man darüber leider nicht vernünftig reden. Ich habe nach schulmedizinischen Tests gefragt und sie meint, die seien nicht zuverlässig und dann müßte meine Tochter ins Krankenhaus und wer wolle ihr das antun (vor allem, da sie sehr stark fremdelt) usw.

Für die Ärztin ist die Sache absolut klar, sie ist davon überzeugt und hätte bislang auch jede Allergie wegbekommen.

Ich muß sagen, daß ist für mich ein echter Mangel, meiner Meinung nach muß jeder Arzt, der auch alternativmedizinisch arbeitet, Verständnis dafür aufbringen, wenn der Patient (bzw. hier der Erziehungsberechtigte) Zweifel an der alternativmedizinischen Methode hat. Diese Verweigerung der schulmedizinischen Schiene gefällt mir nicht.

Wir haben tatsächlich schon überlegt, den Arzt zu wechseln, aber die Alternativen hier aufm Land sind nicht so berauschend.

Langer Rede, kurzer Sinn: Gibt es eine vernünftige schulmedizinische Methode, um eine Weizenallergie beim Kleinkind festzustellen?

Wenn es tatsächlich die Weizenallergie sein sollte, dann hab ich auch kein Problem, die Bioresonanz auszuprobieren - wer weiß, vielleicht hilfts ja tatsächlich, schaden kanns ja auch nicht.

Aber ich hätte doch gerne eine vernünftige Diagnose.

Weiterhin haben wir bei einer zweiten Ärztin Rat geholt, diese hat gesagt das Gewicht ist gering aber kein Grund zur Sorge, ein Bluttest auf Weizenallergie zeigte an das nichts auffällug ist... die erste Ärztin würde das Kind gern sofort in eine Klinik einweisen um es abzuklären...

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