» »

Zeitraum zwischen Einnahme von AB und ersten Allergiesymptomen?

DKerh_DXudxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich denke, dass es in dieses Board am besten reinpasst.

Jedes mal, wenn ich ein Antibiotikum verschrieben bekomme, frage ich mich, ob ich wohl allergisch drauf bin oder nicht. So oft bekomme ich keins verschrieben, und bis jetzt habe ich auch alles gut vertragen. Auch Penicillin macht mir nichts aus ;-)

Allerdings bin ich recht starker Allergiker (etliche Pollen, Milben, Katzen) und deshalb immer etwas - vorsichtig.

Heute habe ich ein AB bekommen, was ich IMO noch nicht hatte - Cefixim.

Da stellt sich mir doch mal die Frage, nach wieviel Stunden / Tagen nach der Einnahme ich mir keine Gedanken mehr über schwere allergische Reaktionen machen muss. Es geht mir insbesondere um stärkere allergische Reaktionen.

Wenn ich jetzt nen Hautausschalg bekomme, dann könnte ich damit leben, aber so ein anaphylaktischer Schock will ja schließlich rechtzeitig erkannt werden.

Vielleicht ist ja hier jemand, der auf ABs allergisch reagiert und kann mir sagen, wieviel Zeit nach der ersten Tablette verstreicht, bis zum Auftreteten von allergischren Reaktionen.

Gruß

Der_Dude

Antworten
sRt\ernuebox hat geantwortet


Hallo,

das würde mich auch interessieren. Habe auch immer Panik wenn ich ein Antibiotikum nehmen muss.

Ich habe nämlich letztes Jahr Amoxicillin genommen 7 Tage. 2 Tage nach der letzten Tablette bekam ich einen Hautausschlag, der nach 3 Tagen wieder von alleine verschwunden ist.

Mich interessiert es auch, wie ist das mit dem Schock?

dPiaCna xb hat geantwortet


hallo dude,

diese angst kenne ich.ich musste von vorige woche bis dienstag auch zwei bretterknaller zusammen nehmen.habe aus angst vor nebenwirkungen die ganzen tage bei einer freundin geschlafen.letztendlich hatte ich aber nur einen bitteren geschmack von der ganzen ration.

also ich denke mal so 2-4 stunden nach der ersten einnahme müssten die ersten anzeichen bestimmt da sein.und beim anaphylaktischen schock.naja...blutdruckabfall, also dir wird schwindelig, schlecht.steht denn in der packung drin wie oft ein anaphylaktischer schock vorkommen kann?

dyieGenixale2 hat geantwortet


es gibt verschiedene allergie-typen. ich bin z.b. der "sofort-typ", was soviel bedeutet, dass die allergische reaktion ziemlich schnell erfolgt. ich habe eine penicillinallergie, die sich damals in form von einem hautausschlag im gesicht äußerte. aber das war nicht sofort nach der ersten einnahme, daher glaube ich, dass man das gar nicht so genau festlegen kann. 2 bis 4 stunden finde ich persönlich zu wenig. deine ängste kann ich absolut nachvollziehen. deswegen rate ich dir, dass du die erste tablette nicht allein einnimmst, sondern bei einem freund/freundin. und am besten dort bleibst, weil es dich sicherer machen wird. alles gute für dich. :)*

D2erd_Dxude hat geantwortet


Habe heute die 3. genommen, und keine Probleme bisher. Wird dann wohl das schlimmste überstanden sein ;-)

Ich hab auch mal etwas recherchiert ... Anaphylaxie kommt bei AB Gabe häufig vor, wenn das Ganze intravenös verabreicht wird - dann innerhalb von Sekunden bis Minuten.

Bei Tabletten sollte es sich im Stundenrahmen bewegen. Alle anderen Reaktionen sind dann nicht vom Soforttyp und somit auch weniger "kritisch", was die lebensbedrohlichkeit der Situation betrifft.

Trotzdem würde mich eine Expertenmeinung interessieren.

srt+ern'e!box hat geantwortet


Heißt das jetzt, wenn man innerhalb wenigen Stunden nach der ersten Tablette keinen Schock bekommt, dann bekommt man den nach z.B. 2 Tagen auch nicht mehr?

DBerc_Dudxe hat geantwortet


Ich glaube so ist das. Aber garantieren kann ich für nix ;-)

Scil"ja$72 hat geantwortet


Dann kann ich ja jetzt mal für "Aufklärung" sorgen, da ich obengenannten anaphylaktischen Schock auf AB erst letzte Woche hatte.

Wegen einem Harnwegsinfekt habe ich vorletzte Woche ein AB verschrieben bekommen, welches ich vor 7 Monaten schonmal aus selbigem Grund hatte.

Das ist auch die Vorraussetzung für einen aS. Das Immunsystem muss dieses Medikament "wiedererkennen" und schonmal die Möglichkeit gehabt haben, eine "Abwehr" aufzubauen.

Ich habe letzte Woche Di mit der Einnahme angefangen ohne besonders auffällige Nebenwirkungen. In der Nacht zum Samstag bin ich dann plötzlich aufgewacht, mit starker Übelkeit, Bauchkrämpfen und leichtem Kopfweh. Bin dann ins Bad und dort ging es dann richtig zur Sache mit irren Krämpfen, Atemnot (flache, sehr schnelle Atmung), Durchfall. Dann setzte eine Art "Lähmung" ein, sprich selbst wenn jemand neben mir gestanden wär, ich hätte mich unmöglich bewegen oder gar um Hilfe bitten können. Dann kam panische Angst dazu, mir wurde schlagartig eiskalt, die Äderchen auf der Haut wurden lila/blau und der Kreislauf sackte komplett ab. Ich hatte das Gefühl Ewigkeiten gegen eine Ohnmacht anzukämpfen.

Irgendwann liessen die Krämpfe wieder nach, der Kreislauf stabilisierte sich wieder soweit das ich völlig entkräftet und erschöpft ins Bett getaumelt und eingeschlafen bin. Ich war zu schwach meinen Mann oder einen Arzt zu rufen. Alles zusammen hat ca 1 Stunde gedauert.

Zum Doc bin ich dann erst am Montag und habe seitdem nen Vermerk im Allergiepass stehen, da ich dieses AB und alle anderen aus dieser Gruppe nicht mehr nehmen darf.

Ich hoffe nie wieder so etwas erleben zu müssen, denn obwohl ich eher hartgesotten bin.. DAS hat mir im wahrsten Sinne des Wortes Todesangst eingejagt.

Normal hätte ein Notarzt kommen und Adrenalin + Cortison spritzen müssen, aber in dem Fall hat es ja niemand mitbekommen n :-(

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Allergien oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Dermatologie · Umwelt und Gesundheit


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH