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Nebenwirkung bei Sensibilisierung mit Spritzen?

Chhoc%lactxe hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Mußte heute noch einen Hautallergietest über mich ergehen lassen obwohl der Labortest mehr als eindeutig war. Jetzt bekam ich heute mittag ein Kloßgefühl im Hals und zeitweise keine Luft mehr. War dann notfallmäßig bei einem anderen Arzt.

Nächste Woche bekomme ich meine erste Spritze, kann mich da dann auch so was erwarten? Was für Nebenwirkungen können auftreten? Bin jetzt doch etwas nervös deswegen.

:p>

Antworten
H#exe%nheulexr


Man muss etwa eine halbe Stunde nach der Spritze im Wartezimmer warten. Das hat seinen Grund. Ich musste meine Hypersensibilisierung deswegen abbrechen: Kloß im Hals, keine Luft mehr bekommen und starke Kreislaufsymptomatik. Das trat allerdings erst zuhause auf, was daran besonders unangenehm war!

Man sollte das schon abwägen: Eine "Desensibilisierung" ist ja auch nicht, wie ich vorher glaubte, für die Ewigkeit, sondern wirkt nur so ein paar Jahre, wenn's gut geht. Das sagt einem aber erstmal keiner!

Sorry, aber ist so.

Cvhoclaxte


Hallo!Ich bin gegen zu viel allergisch und hoffe, daß die Sensibilisierung eine Erleichterung für mich sein wird.

Danke für deine Antwort

:p>

cnhip6pendxale


Da ich gegen auf sehr viele Lebensmittel allergisch mit starkem Juckreiz reagiere, habe auch ich eine Desensibilisierung über mich ergehen lassen. Eine Unzahl von teils sehr schmerzhaften Spritzen, immer mehrere Einstiche an verschiedenen Stellen, die anschließend sofort gekühlt wurden. Trotzdem schwollen diese Stellen stark an, wurden heiß und juckten. Es bildeten sich harte Knoten, die über Wochen hinweg nur langsam abschwollen. Die halbe Stunde Zeit, die ich zur Beobachtung in der Praxis bleiben musste, nutzte der Arzt zur Akupunktur, um mir weitere 10 Nadeln in den Körper zu stechen, auch nicht gerade angenehm. Dann lag ich eine halbe Stunde alleine in einem Raum. Wäre ich jetzt kollabiert, hätte es erst mal keiner bemerkt. War zum Glück nie ein Problem. Als sich nach den ersten 5 Sitzungen keine Besserung zeigte, wollte ich die Therapie abbrechen, doch der Arzt überzeugte mich, weiterzumachen. Nach 10 Sitzungen und etwa 200 Einstichen erklärte er mir, nun eine Pause einzulegen, und drei Monate später wieder von vorne anzufangen. Ich war fassungslos, aber überzeugt, dies nicht noch mal sinnlos über mich ergehen zu lassen. Ich nahm also weiter Cetirizin, nur so konnte ich den Tag und vor allem die Nacht überstehen.

Und jetzt kommt der Hammer: Wegen einer Gelenkentzündung nahm ich vor kurzem Wobenzym in höherer Dosis ein (ca. 15/Tag), die Entzündung besserte sich und mein Juckreiz hielt sich bald in Grenzen. Ich stellte fest, dass ich nur noch alle zwei Wochen eine Cetirizin brauchte, früher jeden 2. Tag. Eine sehr erfreuliche Nebenwirkung!

Diät wegen der Lebensmittel habe ich übrigens nie gehalten, dann dürfte ich fast nur trockene Nudeln und trockenen Reis zu mir nehmen. Das ist keine Lebensqualität für mich!

Vielleicht hast Du ja bessere Erfolge damit, aber meinen Tipp auszuprobieren, lohnt sich bestimmt!

bOarxcud


gegen was bist du denn allergisch wenn ich fragen darf?

Ich hab letzten sommer meine desensibilisierung gegen meine wespen und bienenstichallergie abgeschlossen.

verlief bei mir eigentlich alles relativ problemlos...

die hypersensibiliserung am anfang war echt unangenehm... und danach wurds immer besser. und die abstände zwischen den spritzen wurde auch immer grösser bis dann auf 6 wochen am ende.

H!exe;nh:euler


Barcud

Das ist interessant. Ich habe auch eine Bienenallergie. Da wollte ich auch noch eine Hypersensibilisierung machen, damit ich nicht immer mit dem lästigen Notfallset rumlaufen muss. Nach meiner Erfahrung mit der Hs gegen Hausstaub und Birkenpollen bin ich allerdings sehr skeptisch.

Frage: Wie lange soll die Hs denn wirken? Und woher weiß man, ob sie nicht mehr wirkt? Wäre ja blöde, wenn man nach 5 Jahren von einer Biene gestochen wird, und sie wirkt nicht mehr. Wenn man dann keine Spritze dabei hat, wird es lebensgefährlich!

Antwort wäre nett!

bcabr\cud


Hey Hexenheuler

Also, zuerst einmal tuts mir Leid dass ich deine Hoffnungen zerstören muss. Aber die Ärzte sagen dir, dass du auch nach erfolgreich abgeschlossener HS das Notfallset immer dabei haben solltest von wegen Restrisiko. Auch der EpiPen sollte zumindest bei Reisen dabei sein. Wobei ich es anders handhabe. Als Abschluss der Desensibilisierung wird ja oft ein Stichtest gemacht und da hatte ich überhaupt keine Komplikationen

Wie lange sie wirken soll? Da bin ich ehrlich gesagt überfragt da man mich nie darüber informiert hat was ich jetzt im Nachhinein doch recht komisch finde wenn diese begrenzt ist. Die Ganze Desensibilisierung hat bei mir auch immerhin 6 oder 7 Jahre gedauert.

Aber dadurch dass ich meine desensibiliserung vor "so vielen Jahren" gemacht habe bin ich wohl auch nicht mehr auf dem aktuellsten Stand.

k)igwi8


Hallo,

ich mach auch grade eine Sensibilisierung. Bin seit einem Jahr dabei etwa...habe jedoch noch keine wirklichen Verbesserungen feststellen können.

Nebenwirkungen beschränkten sich bei mir auf: Schwellungen und Juckreiz (mit diesem Heißwerden) anschließenden Knötchen unter der Haut und allgemeinen Allergiesymptomen wie Augenjucken und Naselaufen. Allerdings hab ich auch immer die Woche nach der Spritze nächtliches Astma welches sich auch nicht durch verschiedene Sprays "abschalten" lässt. Dann liegt man die ganze Nacht quasi Wach...

naja ich werd jetzt mal abwarten was der nächste Frühling bringt...

HhexeJnheulxer


@ Kiwi8

Dann solltest du auf jeden Fall aufpassen, denn genau diese Symptome hatte ich auch, kurz bevor es dann so heftig wurde, dass der Arzt es abgebrochen hat!

Viel Glück/ Erfolg

sytearn25x6


Choclate

bekam ich heute mittag ein Kloßgefühl im Hals und zeitweise keine Luft mehr

wovon denn?

chippendale

Diät wegen der Lebensmittel habe ich übrigens nie gehalten, dann dürfte ich fast nur trockene Nudeln und trockenen Reis zu mir nehmen.

Heißt das, wenn ich z.B. eine Allergie gegen Nüsse habe, dann nehme ich eine Cetirizin und darf die Nüsse dann essen? Oder verstehe ich es jetzt falsch? ???

Habe da irgendwo gelesen, dass es im Mund oder auf der Zunge brennt wenn man gegen Lebensmittel allergisch ist und wenns nicht brennt dann ist es keine Allergie.

Kann man bei einer Lebensmittelallergie einen Kloß im Hals und Atemnot bekommen ohne dass es im Mund brennt?

Was habt ihr für ein Notfallset Was ist da alles drin ???

b%ar+cud


fuer meine bienen und wespenstich allergie hab ich im notfallsett:

2 Semprex

2 Prednison Streuli 5mg

Fals die net Helfen

1 EpiPen

Cthoc`laxte


Hallo!

Laut Arzt kamen die Probleme "Kloß im Hals..." vom Allergietest.

Ich hab die ganze warme Jahreszeit über Probleme mit Pollenallergie, wobei ich größere Probleme so bis Juli hab. Danach ist es nicht mehr so heftig.

Danke für die Antworten

:p>

s#tern?25x6


@ barcud

bekommt man das rezeptfrei in der Apotheke?

sOtGernp25x6


@ Choclate

bekommst du den Kloß im Hals von bzw. durch die Pollenallergie? Also wenn da was in der Luft ist?

Crhoc@l`ate


Das Gefühl hatte ich bisher nur einmal, da war ich Hasel- und Birkenpollen und zusätzlich einem Schäferhund ausgesetzt (wußte damals nicht, daß ich auch auf Hunde reagiere). Ich dachte ich ersticke. Konnte nicht mehr richtig atmen, es war irgendwie eine Blockade da. Und letzte Woche hatte ich das wie gesagt nach dem Allergietest. Die Ärztin hat auch gemeint, daß alles geschwollen war und deswegen die Probleme aufgetreten sind. Sonst hab ich immer Schnupfen, geschwollene Augen und leiches Asthma.

:p>

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