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Berodual

Satauxbi hat die Diskussion gestartet


ich habe berodual bekommen wegen den atemproblemen. jetzt meine frage kann man von berodual abhängig werden ???

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Antworten
t_erxmi


ja

Berodual kann sogar reaktiv Deine Atembeschwerden verlängern.

grüsse

RUichardM FFriedxel


berodual

Jahrelange kam ich mit sehr wenig Asthmamitteln aus. Dann wegen einer Verschlimmerung meines Asthmas habe das Berodual genommen. Deswegen und auch aus andren Ursachen verschlimmerte sich die Krankheit dramatisch. Ich nahm bis zu 6 Stöße täglich ein. Ich bekam Sehstörungen sogar und vermute, dass dieses Asthmamittel zu katastrophalen Allergien geführt hat. Möglich ist alles. Sie verschwanden langsam wieder, nachdem alle Asthmamittel absetze.

Jedenfalls, ob mein Fall wirklich ein Beweis für die Gefährlichkeit dieses Mittels ist oder nicht, es steht fest, dass sein Wirkstoff (Fenoterol) in rezeptfreier Form für mehrere tausend Asthmatote in Neuseeland verantwortlich sein soll.

Außerdem ist das Fenoterol in den USA nicht zugelassen.

Also immer auf die USA-Zulassung bei Medikamenten achten. Das hätte hier die Contergan-Tragödie verhindert.

Generell zum Thema Asthma wäre zu beachten.

1) Die Ursache ist unbekannt (Googlesuche mit den Wörten: Asthmaursache bekannt OR unbekannt. Englisch ist vielleicht besser: "cause of asthma" known OR unknown.

2) Die Belehrungen der Fachärzte, dass Asthma durch eine Entzündung verursache wird, sind eigentlich nur Arbeitshypothese.

3) Die Asthmamittelsucht kann durch Atemtechniken bekämpft werden. Probiere mal ein SIMT-Gerät (Googlesuche mit: inspiratory training. Das Erlernen der echten Zwerchfellatmung (also nicht nur Bauch ein- und ausschieben) ist ein probates Mittel. Aktiviere Dein Zwerchfell durch kräftiges gedehntes Schniefen, wie es im Gesangsunterricht gelehrt wird. Hand auf die Brust bzw. auf den Bauch legen bringt nichts. Mach mal eine "einatmende Lippenbremse". D.h. man steckt einen Finger in den Mund und atmet kräftig und langsam so durch den Spalt zwischen den Lippen und den Finger. Dass die Wangen etwas eingezogen werden. Dann wird das Zwerchfell belebt. Die Atmung wird ruhiger und kräftiger, was günstig und im Prinzip heilend auf Asthma wirkt.

Wünsche gute Besserung, Richard Friedel

h0e{nri>ke6x4


Re... Berodual

ich nehme seit 16 Jahren Berodual... nach der Geburt meines Sohnes schlug mein ziemlich krasser Heuschnupfen in Anstrengungsasthma um.. Nach einiger Zeit wirkte "nur" Berodual nicht mehr und ich hab zusätzlich Pulmicort, welches ich morgens und abends immer einnehme. So beschränkt sich die Benutzung von Berodual auf höchstens 4 Stöße pro Tag. Ok, wenn ich Sport mache, nehm ich einen extra Stoß Beredual zur Vorbeugung.

Ich merke keinerlei Abhängigkeit von Beredual. Eine vielleicht positive Nebenwirkung von Pulmicort: Ich habe keinen Heunschnupfen mehr :-) mein Asthma ist weitaus weniger unangenehm :-)

Was ich noch bemerken möchte... ich vergesse hin und wieder daruf zu achten, ob das Pulmicort leer ist... übersehe in meiner Müdigkeit morgens und abend schon mal den roten Balken, der normalerweise darauf hinweist.. aber ich merke es meistens daran, dass ich dann über Tag Beredual häufiger nehmen muss ... also doch eine chronische Entzündung? hm?

ps... meinem Sohn hab ich es wohl vererbt... er hat ohne Allergien seit seinem 6. Lebensjahr Anstrengungsasthma. Gottseidank in einer zeimlich leichten Form... er bekommt Aerodur und Pulmicort.

henrike

RnichWard aFri~edexl


Berodual

Hallo Henrike,

freilich ist eine Entzündung bei Asthma vorhanden. Niemand kann aber behaupten, sie wäre das Schlüsselsymptom, dessen Beheben die Krankheit heilen würde.

Wie dem auch sei, ist für mich das Asthmabild der Schulmedizin, die ich sonst natürlich respektiere und zur Basis meiner Überlegungen mache, nur konfus. Wie, muss man fragen, können 70-80% der Wintersportler in Spitzenwettbewerben ohne den Vorwurf des Dopings Asthmamittel mit Hilfe eines ärztlichem Attests einnehmen dürfen, wenn höchstens 15% der Bevölkerung an Asthma erkrankt sein sollen. Dies ergibt keinen Sinn.

Auch ist der Umgang mit der Spirometrie bei einer Asthmadiagnose problematisch. Bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen geht es grundsätzlich um die Ruheatmung in der Nacht oder sitzend im Stuhl, nicht um die Atmung bei Anstrengung. Bei der Ruheatmung zeigt die "einatmende Lippenbremse", dass ein Widerstand die Einatmung fördert und nicht bremst, wie man meinen möchte. Man legt einen Finger in den Mund, wie ich es im letzen Posting beschrieb. Verengen des Spaltes zwischen Lippen und Finger regt die Ruheatmung an. Dass heißt natürlich, dass ein natürlicher Widerstand in der Nase oder im Rachen für die Atmung notwendig wäre. "Tief durchatmen" als Übung heißt doch, die Luft kräftig und mit typischem Geräusch durch die Nase ziehen - nicht wie bei der Spirometrie mit weit offenem, das heißt im Anstrengungszustand gehaltenem Mund - einatmen.

Jedenfalls soll ein chronisch erkrankter Patient Initiative zeigen und z. B. wie Sie Sport betreiben. Sonst wird für den Staat alles unerschwinglich. Betrügereien im Gesundheitswesen sind an der Tagesordnung. Bei der Asthmabehandlung geht man zu kreativ mit den Fakten um, glauben Sie mir. Das heißt, es sind Physiologiekünstler am Werk, da das Publikum zu unkritisch ist.

Zur Sache selber, d. h. meinen Bemühungen mit einer Art Zyber-Nachbarschaftshilfe – etwa informiertem Fachsimpeln ohne finanzielles Interesse, lässt sich folgendes sagen.

Es gibt einerseits den durch wissenschaftliche Studien bewiesene Nutzen des SIMT bei Asthma, wobei man das Einatmen mit einem Widerstand belastet. Anderseits weiß man von der Anregung des Zwerchfells durch Schniefen (neuere Studien über "Sniff"").

Die SIMT-Geräte sind aber nicht während eines Atemzuges normalerweise verstellbar. Die "einatmende Lippenbremse" erlaubt aber ein solches Einstellen. Atmet man bei leicht asthmatischem Zustand ein, d. h. wenn die Luft etwas wegbleibt und die Lunge nicht ordnungsgemäß mit Atemluft gefüllt wird, dann hat man nicht nur die bessere Füllung sondern einen weiteren Vorteil. Im letzten Teil einer Einatmung kann man nämlich die Saugwirkung durch Verengen des Spaltes weiter erhöhen und auch im letzten Teil ganz gezielt dafür sorgen, dass auch hier kein Gefühl des Wegbleibens entsteht.

Es geht also hier um ein zumindest logisches Atmungsmanöver, das natürlich hauptsächlich als Provisorium und Eselsbrücke zur gesunden Nasenatmung mit natürlichen Widerstand führt. Siehe das Buch von Dr. Julius Parow, "Heilung der Atmung" [[http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/ParowHDA.pdf]] (kostenloses Download). Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel

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