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Pollenallergie - Cortison Prednisolon

Mnomnic:a8x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

wollte mal fragen, ob hier jemand Erfahrungen mit Prednisolon gemacht hat? Muss dieses Medikament vom 18-22. April nehmen aufgrund meines Asthma bronchiale. ( Atemnot in der Pollenzeit)

Hab die Pollenallergie Gott sei Dank nur von April- Mai dann aber schon heftig mit Nase zu, tränende Augen, Husten, Atemnot. Mit Lorano bekomme ich alles bis auf die Atemnot gut hin.

Meine Frage ist kann ich Lorano einmal täglich trotz der Einnahme von Prednisolon weiternehmen?

Und hat jemand Erfahrungen mit Nebenwirkungen von Prednisolon trotz der kurzen Einnahmedauer?

Was ist mit der Anti Baby Pille? Wirkt die trotzdem?

War am Samstag in der Notfallpraxis weil ich fast erstickt wäre und konnte das alles den Arzt nicht fragen in der Aufregung. Wollte morgen einen Termin beim Allergologen machen.

Mich interessieren dennoch eure Meinung dazu

Danke

Antworten
ZVwacQkx44


Hallo Monica,

Prednisolon ist für mich das wirksamste Medikament gegen Allergien, so dass ich es als Notfallmittel immer mit mir führe (und manchmal auch brauche).

Bei kurzzeitiger Einnahme und (vermutlich Deiner) niedrigen Dosis kommen die Nebenwirkungen (wie Blutdruckanstieg, Heißhunger, Steroidakne, Depression) sicher nicht zum Tragen.

Wenn es um Asthma bronchiale geht, benutzt man oft eine Applikation, bei der das Pulver direkt in die Lunge gesaugt wird. Vorteil: Der Körper wird weniger belastet und der Wirkstoff ist gleich in den Bronchien, wo er ja auch hin soll. Ich benutze einen Viani-Disk (enthält kein Prednisolon) und kann daher Prednisolon auf ein Minimum beschränken.

Aus anderen Gründen habe ich jetzt zweimal im Abstand von 2 Wochen jeweils 5 Tage lang 100 mg Prednisolon genommen und gut vertragen.

Alles Gute!

AAlesqsax29


Hallöchen!

Ich möchte auch Cortison nehmen, hab die NAse voll!

HAbe seit ca. 17 JAhren Pollenallergie (auch L>ebensmittel Medikamente..)Am schlimmsten ist es bei Birke.. da hab ich alles.. auch ASthma.. hab Spray (allergospasmin) das ich allerdings nicht nehme, versuche das immer so hinzubekommen, hab bissi angst!

Ne Freundin hat mir gesagt, dass sie jedes JAhr wenn es anfängt ne Spritze Cirtison bekommt und das dann für die Zeit langt!

Wie ist das bei ner Spritze?? Hält die so lang? Ich hab Angst vor den Nebenwirkungen (Übelkeit ???)

Wie lange dauert die bis sie hilft??

Und ist dann alles weg ??? ?

Was sin das für die ihr habt? Tabletten??

Liebe Grüße

hzanne-xle


Hallo Alessa, ich kanen,n die Depotspritze nur empfehlen, sie wird tief in den Gesäßmuskel gespritzt und gibt das Kortison nach und nach frei über 6 Wochen. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen, weil sie viel verträglicher ist als die Tabletten.Habe mein Asthma mit Singulairtabletten in den Griff bekommen, die wirken als Kortisonersatzstoff ohne Nebenwirkungen auch gegen Allergien, sind aber sehr teuer, so dass sie nicht allen Kassenpatienten verschrieben werden.Die Spritze darf nur der Arzt setzen!

Liebe Grüße Hannele

Zwwa;ck4x4


@ Alessa,

eine Alternative zu Cortison wäre Viani forte (Feststoff-Spray) und zusätzlich bei Bedarf Bronchospray. Warum hast Du vor Allergospasmin Angst. Ich nehme das Zeug mindestens seit 10 Jahren und habe nie Nebenwirkungen gehabt. Aus meiner Sicht sollte jeder Allergiker ein Notfall-Medikament (z.B. Prednisolon) mit sich führen, weil der nächste Notarzt ja vielleicht nicht immer sofort greifbar ist.

b\i/ni7x7


ich kann nur vor dem hemmungslosen Gebrauch von Kortison in Form von Tabletten oder Depotspritzen warnen. Es ist ein stark wirksames Medikament mit nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen.

Bei sehr schwerem Asthma, dass mit anderen Medikamenten (Kortisonspray, langwirksame beta-Sympatomimetika, Theophyllin oder evtl. Montekulast) nicht ausreichend beherrscht werden, muss es manchmal gegeben werden. Oder bei akuten schweren Asthmaanfällen.

Aber man sollte doch immer genau hinschauen, wo es notwendig ist und dann so wenig wie möglich aber so viel wie nötig.

Und gerade die Depotspritzen können die körpereingene Kortisonproduktion ganz schön durcheinander bringen.

Einige der Nebenwirkungen wie beispielsweise Osteoporose werden häufig erst bemerkt, wenn es zu spät ist.

Ich habe selber Heuschnupfen und Asthma und kenne auch den Leidensdruck. Ich kenne aber auch die Nebenwirkungen von Kortison aus eigener Erfahrung.

LG

Z,waZckx44


bini77,

hat hier jemand etwas von "hemmungslos" geschrieben?

Ich sehe in Deinem Beitrag wenig Informationsgehalt. Wie Du das ändern könntest? Ganz einfach: Wieviel Cortison hast Du genommen und welches waren die Nebenwirkungen?

Ich würde an Deiner Stelle berücksichtigen, dass andere user Heuschnupfen und Asthma vielleicht anders erleben als Du. So könnte beispielsweise ihr Leidensdruck um ein Vielfaches höher sein. Auch unter diesen Umständen haben sie aber ein Anrecht darauf, so weitgehende Linderung zu erfahren, dass sie arbeiten, Sport treiben und ein von der Krankheit unbeeinflußtes Privatleben genießen können. Wenn das nur mit Volon A 40 geht, soll man ihnen das verwehren? Ich bin mit der Depot-Spritze immer gut gefahren, bis sie nicht mehr wirksam war.

bZinip77


ich habe "hemmungslos " geschrieben, vielleicht wäre leichtfertig die bessere Formulierung gewesen.

Und zwar deswegen, weil zumindest in einem Beitrag die Aussage getroffen wurde, einfach Spritze in den Po und Sorgen los. Ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

Und das stimmt eben einfach nicht.

Ich denke schon, dass ich den Leidensdruck eines starken Allergikers nachvollziehen kann. Ich weiß auch, wie sehr einen das einschränken kann. Ich bin schon mehrfach wegen starkem allergischen Asthma in der Klinik gelandet. Habe Allergien gegen quasi alle Pollen, Hausstaub und viele Nahrungsmittel.

Aber trotzdem würde ich nicht zu Depotkortison greifen.

Die offensichtlichen Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Mondgesicht usw. sind das eine, aber die anderen wie Diabetes, Osteoporose, die tun erstmal nicht weh und bemerkt es oft viel zu spät-

Tabletten haben den Vorzug, dass man sie absetzen kann, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Bei Kortison muss man natürlich ausschleichen, wenn sie länger als 2 Wochen genommen hat. Das Depotkortison wirkt weiter, obwohl es unter Umständen nicht mehr gebraucht wird. Und es wird unabhängig vom Biorhythmus freigesetzt. Tabletten werden wenn möglich immer früh morgens genommen.

Und wenn ich hier lese, dass jemand Kortison nehmen will, weil er kein Allergospasmin nehmen will, dann halte ich das für sehr bedenklich.

Asthma sollte doch nach dem Stufenplan behandelt werden. Und auch beim Heuschnupfen würde ich es erstmal mit lokal wirksamen Kortisonsprays versuchen.

Im schweren Anfall wie am Anfang des Threads beschrieben, muss natürlich Kortion gegeben werden, erst als kurzwirksame Spritze und dann ein paar Tage als Tablette. Das ist notwendig und sinnvoll und macht auch keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Die treten erst bei langsfristigen Gaben ( wie Depot) auf.

LG

Z(wac#k44


Wenn Du überlegst, bini,

dass 40 mg Depot ziemlich genau 8 (acht!) 5 mg-Tabletten entsprechen, aber kaum ein Pollenallergiker mit 8 Tagesdosen auskommen kann, relativiert sich doch der Horror vor der Depot-Spritze. Man kann wohl eher umgekehrt sagen: Es gibt kaum eine Cortison-Behandlung, die einerseits so wirksam ist (für die meisten Allergiker reicht ja 1 Spritze pro Saison) und andererseits so wenig Cortison benötigt wie eine Depot-Spritze. Ich jedenfalls habe jahrelang damit gut gelebt und habe nie Nebenwirkungen gehabt.

Ach ja, und ich lebe im Augenblick nach einem Programm, wonach ich innerhalb von 5 Tagen 500 mg Prednisolon einnehme, und das alle 2 Wochen, insgesamt 3 Monate lang > 3.000 mg. Wenn ich Deine Bedenken hätte, würde ich wohl besser aus dem Fenster springen.

Deine persönliche Erfahrung hast Du leider noch zurückgehalten: Hast Du Diabetes oder Osteoporose auf Grund von Depot-Spritzen bekommen? Falls ja, wäre das doch eine wichtige Information, weil wir dann Deine persönliche Einstellung besser werten könnten.

b*i?niA7x7


Aus dem Fenster springen halte ich für übertrieben, aber Gedanken würde ich mir schon machen und vor allem mich engmaschig überwachen lassen.

Und wenn Du es unbedingt wissen willst, ja ich habe zwar noch keine Osteoporose aber schon eine Osteopenie am Hüftkopf und in diesen jungen Jahren steht fest, dass sie vom Kortison kommt. Darüber hinaus hatte ich auch schon einen Sehnenriss, der dem Kortison zugeschrieben wurde.

Und natürlich die offensichtlichen Sachen.

Ich bin ja gar nicht gegen Kortison, aber eben vernünftig angewendet.

Der Körper hat für Kortison einen komplizierten Regelmechanismus: Wenn die Konzentration im Körper absinkt, dann wird die Nebennierenrinde angeregt, welches zu bilden. Das geschieht morgens zwischen 6-8.00 h.

Wenn nun ständig die gleiche Konzentration vorherrscht, wird dieser Mechanismus gestört und kein körpereigenes mehr gebildet. Dann können (und nach einiger passiert das auch) die Kortison bildenden Zellen verkümmern. Deswegen muss ja nach längerer Einnahme als 2 Wochen auch ausgeschlichen werden.

Wo bitte ist bei dem Depot das kontrollierte Ausschleichen?

Ich nehme tortzdem Kortison, ohne das würde ich gar nicht leben. Aber die Gabe von Depotkortison grenzt für mich (und im Übrigen auch viele Experten) an einen Kunstfehler. Wenn Du das weiter machen möchtest, ist es ja Dein Körper. Aber ich finde, man sollte sich ausreichend informieren und es systemisch nur dort anwenden, wo es wirklich unbedingt nötig ist, weil sonst schwerer Schaden entsteht. Und vorher sollte probiert werden, ob es nicht lokal (als Spray bei Heuschnupfen und Asthma) ausreichend wirksam ist und welche Therapie vorher noch ausgeschöpft werden können.

Warum fühlst Du Dich eigentlich so angegriffen?

LG

bJie0ne6x6


Guten Morgen zusammen,

Kortison ( Prednisolon) muss nicht immer Nebenwirkungen haben. Selten das bei einer Stoßtherapie welche auf treten, was aber dennoch passieren kann. Bei schweren Allergien würde ich sagen, die erste Wahl

Lass dich mal in einer Uni Klinik auf alles Testen und die stellen dir dann Notfallsets usw. zusammen. Die Möglichkeiten und den neusten Wissensstand haben auswertige Allergologen nicht immer.

Mich wundert das du "nur" Loratadin nimmst und damit hin kommst. Frag deinen Allergologen mal nach Aerius, macht auch nicht müde.

Allergisches Asthma kann auch wieder weg gehen ;-D

Pille? hmmm Antibiotika und Penicillin heben die Wirkung der Pille auf!

Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker. Apotheke hat noch auf und die müssten das Wissen, wenn nicht sehen die nach.

Alles Gute und baldige Pollenfrei zeit für alle Allergie geplagten *:)

ZewAackx44


Hallo bini,

ich fühle mich nicht angegriffen, sondern ich tummle mich hier in diversen Unterforen, weil mich selbst schon viele gesundheitliche Probleme zu überwinden hatte, gerne Neues erfahre und manchmal anderen usern auch helfen kann. Bevor ich mir allerdings fremde Meinungen zueigen mache, prüfe ich sie auf Plausibilität, und an dieser Stelle hapert es noch bei der Warnung vor Volon A 40 - Depotspritzen:

Ich habe versucht zu erklären, warum sie für viele Patienten so hilfreich sein können, nämlich wegen der geringen Dosierung. Wenn Du der Einfachheit halber annimmst, das Depot würde in 40 Tagen aufgebraucht (meinem Gefühl nach reicht es für mehr als 3 Monate), gelangt also im Schnitt pro Tag 1 mg Wirkstoff in den Kreislauf. Wenn Du andererseits berücksichtigst, dass der Körper täglich Cortisol entsprechend etwa 3 mg Prednisolon produziert, bedeutet es, dass die Cortisol-Produktion durch die aus dem Depot freigesetzte Menge also nicht gänzlich supprimiert werden kann (Regelkreis). Außerdem gelten 5 mg Prednisolon pro Tag als low-dose-Menge, so dass auch hier keine unmittelbare Gefahr ableitbar ist.

Die Frage nach kontrolliertem Ausschleichen stellt sich nicht, soferen die körpereigene Produktion noch läuft. Logisch, oder?

Man muß natürlich aufpassen, dass man nicht etwa einen Bericht über den Einfluß von 120 mg Depot Cortison (betrefffend Rheumakranke) liest und dessen Inhalt dann einfach auf das 40 mg Depot überträgt.

Es bleibt bei Cortison das Risiko, dass man überdurchschnittlich empfindlich auf den Wirkstoff reagiert, aber pauschale Warnungen beinhalten andererseits auch, dass man eventuell Patienten gerade das vorenthält, was ihr Leiden optimal lindern könnte.

Sschwi/mmxi


Hallo

das Cortison in der Spritze kann man nicht vergleichen mit den Tabletten

In der Spritze ist Triamcinolon. Das Cortison ist um einiges stärker als das Prednisolon

Bei den Spritzen kann als Nebenwirkung das Gewebe ( Nekrose ) absterben.

Ich würde mich nie mehr spritzen lassen. Die Wirkung war nach 10 Tagen komplett vorbei

Da nehme ich lieber wie zurzeit auch bis zu 50 mg Cortison in Tablettenform. Denn sobald

die Birkenblüte nachlässt kann ich es von heute auf morgen komplett aufhören.

Bei einer Anwendungsdauer von bis zu 14 Tagen braucht man es nicht ausschleichen.

lg schwimmi

hyeid<i69


ich habe prednihexal und es hilft super,

Zawackx44


Ja, schwimmi, danke für den Hinweis. Triamcinolon ist 20% wirksamer als Prednisolon, aber 5mal wirksamer als das körpereigene Cortisol.

Generischer Name Handelsname Biologische Halbwertzeit Äquivalenzdosis

Cortison sehr kurz 25

Cortisol sehr kurz 20

Cloprednol Synthestan ? 2,5–5

Prednison Decortin kurz 5

Prednisolon Decortin H kurz 5

Methylprednisolon Urbason kurz 4

Deflazacort Calcort ? 7–9

Fluocortolon Ultralan mittel 5

Triamcinolon Volon mittel 4

Dexamethason Fortecortin lang 0,75–1

Betamethason Celestan

solubile lang 0,75

Quelle: wikipedia.org

Und das erklärt dann auch, weshalb 40 mg Wirkstoff so lange wirksam bleiben können.

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