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Ärtze wollen kein Telfast mehr verschreiben

j8ayknaytcgxn hat die Diskussion gestartet


(Ich bin gesetzlich Krankenversichert)

Hallo, ich leider seit einigen Jahren an einer Pollenallergie auf so ziemlich alles was ausserhalb des Winters rumfliegt. Die Symptome (und auch die Pollen, Lebensmittel, gegen die ich allergisch bin) nehmen von Jahr zu Jahr gefühltermaßen zu. Symprome habe ich in der Nase, Mund, Augen, Ohren, zum glück noch nicht beim Atmen. Vor 2 Jahren entdeckte ich dann im Internet ein Medikament, welches mir das erste mal richtig half, Telfast (Leute meinten, nach ständigem hin-und-her mit Loratadin/Ceterizin würde endlich mal was helfen). Zuvor behalf ich mir immer mit den frei verkäuflichen Tabletten + Nasensprays, die jedoch irgendwann genau so gut halfen wie Tic Tacs, später mit Aerius, Ebastel, Xusal, selbe "Wirkung".

Dieses Jahr begann meine Allgergiephase relativ früh, ich rannte zum HNO-Arzt (Bin umgezogen, bei dem Arzt hatte ich noch keine Allergiephase) und sagt, ich wäre ja sonst immer gut mit Telfast ausgekommen. Er meinte dann, nachdem ich bejahrte dass Lora/Ceterizin zuvor nicht half, dass man es doch jedes Jahr wieder mal erst mit diesen Mittelchen versuchen sollte.[Stimmt das überhaupt, oder wollte er mich abspeisen?] Geduldig wie ich bin, kaufte ich mir beides, beides half nicht (vermutlich half es schon, denn ich möchte nicht wissen wie ich ohne Tabletten zurechtgekommen wäre, jedoch hatte ich ständig mehrminütige nießattacken, ständig juckte jede Körperöffnung usw). Beim nächsten Besuch schilderte ich, dass diese Mittel mir überhaupt nicht so helfen wie ich es möchte. Nochmal sprach ich auf Telfast an, bekam nun jedoch nur Nasonex, was ich dann nochmal mit Loratadin usw versuchen solle. Da ich mir Nasonex aber ungern in die Augen/Ohren/Rachen sprühen möchte, ging ich zu einem Allgemeinarzt um dort villeicht an Telfast "ranzukommen" (ich ärgere mich, dass sich das anhört, als sei man ein Verbrecher)...

Dieser sagte mir dann, er möchte es nicht verschreiben DA ES NEBENWIRKUNGEN WIE ZB HERZRHYTMUSSTÖRUNGEN hat, was mir gezeigt hat, dass er nicht den unterschied zwischen Terfenadin und Fexofenadin kennt. Ausserdem sei "Telfast sehr teuer" (.....) "Nehmen Sie einfach die doppelte Dosis Lora/Cete"....."Einen gewissen Grad der Allgergie müssen Sie einfach auch verkraften" (Soviel zur bereitwilligkeit überhaupt irgendwann mal telfast zu verschreiben)/(Woher will der Arzt wissen, wie viel Allergie ich habe (es hat heute geregnet, ich hatte kaum was))

Es nervt mich sehr, dass die Ärzt offenbar nur an ihr Krakenkassenbudget denken und es ihnen egal ist, ob ich leide, oder nicht. Ich habe es mir sicher nicht ausgesucht das zu haben und ärgere mich tierisch dass das einzige Mittel was mir hilft, aus kostengründen nicht zu bekommen. Und das am besten noch jedes Jahr aufs neue.

Jemand eine Idee, ausser "Ärzthopping", worauf ich schon aus Zeitmangelgründen keine Lust habe?

Danke schonmal,

J

Antworten
dvamciaxn21 hat geantwortet


Behaupten, du hättest nachts akute Anfälle von Atemnot und Erstickungsangst, die du mit Telfast nicht hast? :-/

MyonixM hat geantwortet


Das ist ja wirklich bescheuert!

Ich finde es auch wenig sinnvoll vond einem HNO, dir erst mal wieder zu Mitteln zu raten, die offensichtlich schon erfolglos waren-meiner Auffassung nach ändert daran auch ein Jahr Abstinenz nichts.

Deinen Ärzten scheint es va darum zu gehen, am Budget zu sparen (wie du korrekt bemerkt hast).

Natürlich gäbe es noch zig andere Präparate, die man probieren könnte-viele von ihnen sind dann aber auch wieder Rezeptpflichtig.

So leid es mir tut-ich denke "Ärztehopping" ist fast deine einzige Chance. Denn zu einer Verschreibung zwingen kannst du keinen Arzt.

Dass dein HA den Unterschied zwischen Fexofenadin und Terfenadin nicht kennt, wäre für mich eh ein Wechselgrund ;-)

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