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Juckreiz am ganzen Körper, Cetirizin unterdrückt ihn

CThrirss788x9


Hallo Zusammen,

ich hatte bis vor 6 Monaten auch etwas ähnliches an beiden Füßen. Sie juckten so sehr, dass ich sie mir wund gekratzt habe. Hinzu kommt noch, dass ich einen starken Fußschweiß habe und beim Basketballtraining die Füße stark schwitzten. Somit wurde der Juckreiz natürlich noch schlimmer. Tausénde Besuche beim Hautazt und sogar in der Uniklink (Hautklinik) brachten nichts!! Es wurden mir Lichttheraphiene, Salzbäder und Cortison verschrieben, was meinen Fuß für eine gewisse Zeit besser aussehen lies. Der Juckreiz war für ein paar Tage verschwunden und ich hatte zumindestens ein bisschen Ruhe. Einziger Nachteil hierbei war, dass meine Haut unter dem Fuß dünn und rissig wurde. Ich konnte kaum auftreten und beim Training bildeten sich große Blasen am gesamten Fuß. Alles half nichts und ich wusste nicht mehr weiter, bis méine Freundin mir von einem BASISCHEM BADESALZ VON DER MARKE PETER JENTSCHURA erzählte. Ich sollte lediglich ein 30-45 Minuten ein Fußbad machen und das sollte mir helfen. Natürlich glaubte ich kein bisschen dran, da mir alles, wie Cortison usw. ja auch nie was brachte, aber ich probierte es mal aus. Ich machte also 3 mal die Woche ein Fußbad und merkte von Mal zu Mal mehr, wie sich mein Fuß weich, OHNE Juckreiz und einfach wieder gut anfühlte!! Ich empfahl es einem Freund von mir, der seit Jahren Neurodermitis fast am ganzen Körper hat, sehr starken Juckreiz hatte und ca. 350 € für Cremes und alles ausgeben muss. Er probiere es auch aus und geht mittlerweile regelmäßig mit dem Basischen Badesalz baden´. Er kratzt sich kaum mehr und es geht ihm super. Für Medikamente gibt er nur noch ca. 80€ aus und er kann wieder normal schlafen, ohne nachts vor Juckreiz aufzuwachen!! Ich bin einfach nur froh, dass es meinen Füssen wieder gut geht und ich eine innere Ruhe gefunden habe, denn ständiger Juckreiz lässt einen einfach nicht zur Ruhe kommen und zerrt an den Neven!

Vielleicht hilft es ja, viel Erfolg.

n%oMrx


Ich habe das gleiche Problem mit dem unerträglichen Juckreiz am ganzen Körper, wenn ich nicht alle zwei Tage eine halbe Cetirizin nehme.

Der Hautarzt hat bei mir eine Nesselsucht diagnistiziert, wobei ich kaum jemals Quaddeln habe – meisten's juckt's einfach. Im Netz finden sich tatsächliche etliche Seiten (nach "zyrtec withdrawal" googeln), die das Problem beschreiben – klingt nach einer Art Abhängigkeit. Rund zwei Wochen nach der letzten Cetirizin-Einnahme scheint sich das zu bessern.

Einfach absetzen schaff' ich nicht (nach ein paar Tagen schlaf' ich nicht mehr und das Allgemeinbefinden leidet), ich versuch' jetzt aber 'mal, es "ausschleichen" zu lassen.

Habt Ihr Leidensgenossen inzwischen neue Erfahrungen gemacht?

ldebr^ix


Hallo Leidesgenossen,

"super" dass der Beitrag auch noch seit Jahren einigen Leuten hilft und weiterhin besteht. Damit hätte ich nie gerechnet.

Einige Zeit ist vergangen und ich leide noch immer unter dem stetigen Juckreiz. Meine Dosis ist eine halbe Tablette Cetirizin alle zwei Tage. Da ich mittlerweile umgezogen bin werde ich noch einmal einen Versuch starten und alle möglichen Ärzte besuchen. Dabei muss ich wohl ganz unten beim Hausarzt anfangen. Hat jemand eine Idee wie ich diese Sache am besten angehe?

Zuerst will ich jegliche Werte überprüfen lassen und anschließend zum Hautarzt, auch auf Hashimoto untersuchen lassen. Sonst noch etwas? Cetirizin Entzug halte ich nicht durch... da müsste ich schon eine wirklich sehr angenehme Kur machen um den Juckreiz überhaupt annähernd zu überstehen. Sofern er jemals weggeht!

Hat sonst noch jemand von euch irgendwelche Nebenwirkungen festgestellt? Mir kommt es so vor als ob ich so langsam an Depressionen leide... mein Magen spielt auch verrückt so das ich nun zusätzlich noch Nexium einnehmen muss :(

VG

l'ebrzix


Update: Nachdem ich nun ALLE Beiträge aus dem engl. Forumsbeitrag über Cetirizin gelesen habe werde ich zunächst versuchen Cetirizin abzusetzen und stattdessen Loraditin einzunehmen sobald der Juckreiz einsetzt. Das Medikament ist ebenfalls ein Antihistamin, jedoch scheint es, als gäbe es keine Entzugserscheinungen wie bei Cetirizin und nach 6 Wochen ist der Spuk vorbei.

Hilft das nicht, werde ich mich krankschreiben lassen und komplett auf Entzug gehen + in der Zwischenzeit einen erneuten Allergietest machen lassen.

Ich halte euch auf dem laufenden.

VG

naorx


Hallo Lebrix,

ja, der Gedanke mit den Loratadin kam mir auch schon 'mal. Sag' bitte Bescheid, wie's bei Dir weiter ging – ich selbst reduziere zurzeit die Cetirizin-Menge schrittweise, mal sehen...

Gut möglich, dass sich verschiedene Krankheitsbilder hinter den selben Symptomen verbergen, das macht die Sache so schwierig... Der eine mag an Hashimoto leiden, der andere an Nesselsucht und ein Dritter kommt vielleicht wirklich nicht mehr von Cetirizin runter.

Ich selbst beobachte an mir, dass sich meine (langjährig vorhandenen) Allergien in letzter Zeit eher 'mal an Hautrötungen zeigen (z.B. nach dem Genuss von Lebensmitteln, die ich nicht vertrage, etwa Himbeeren oder – Gott sei's geklagt – Weizenbier). Irgendwie ist meine Haut wohl mittlerweile allgemein überempfindlich. Dazu passt, dass mein letzter Haut-Allergietest verheerend war (fürchterlich allergisch gegen alles), wobei's mir allgemein gar nicht so schlecht geht. Aber ob das ein Ausdruck von Nesselsucht ist oder von Cetirizin-Abhängigkeit oder von sonstwas...? Forschen wir weiter...

P*aul8amarie


Leider ist dieser Faden schon relativ alt. Aber hat sich bei Euch in der Zwischenzeit etwas Neues ergeben?

norx

Falls Du hier noch liest: welche Allergien hast Du und wie gehst Du damit um?

n.orx


Hallo Paulamarie,

Allergien hab' ich ziemlich viele, zumindest laut Test: Hausstaub, Pollen (alles, was von Frühjahr bis Herbst blüht), Tierhaare.

Hyposensibilisierung habe ich vor einigen Jahren gegen Bäume und Gräser probiert, hat aber nicht viel geholfen. Aktuell läuft eine weitere gegen Hausstaub. Ob das 'was bringt, kann ich schwer sagen – zumindest kann ich seit einigen Monaten wieder frisches Obst und Gemüse essen, was vorher jahrzehntelang (wg. Kreuzallergien) nicht ging. Ansonsten helf' ich mir mit Cetirizin, Nasen- und Augenspülungen und damit geht's eigentlich.

Was die Cetirizin betrifft: Ich kann die Dosis auf eine viertel Tablette alle zwei Tage reduzieren. Nach den zwei Tagen kommt aber zuverlässig der Juckreiz wieder, da kannst du die Uhr danach stellen. Klingt psychosomatisch, wenn ich das selbst so les'... ;-)

Pyaulmamaxrie


Ich habe ja auch div. Allergien, hauptsächlich Gräserpollen und Roggenpollen. Komischerweise habe ich nur Probleme mit der Haut. Diagnose der Hautklinik: autoimmune Urtikaria.

Der Juckreiz hält sich im Augenblick glücklicherweise in Grenzen und ich nehme nichts dagegen ein. Habe aber eine sehr gute DAO-Aktivität (über Norm).

Danke für Deine Antwort.

o,liBmxo


Hallo

Ich habe mir hier den Faden durchgelesen weil sich bei mir ein Juckreiz an den Unterschenkeln in Schüben einstellte, den ich nur lindern konnte mit kalten Wassergüssen in der Dusche. Der Hausarzt schickte mich zu einem Venenspezialisten, der mir Stützstrümpfe verkaufte, die aber nur den Juckreiz verschlimmerten. Da ich hin und wieder leichte allergische Reaktionen habe (Augen, Nase) mit der Haut aber nur einmal vor Jahren nach Einnahme eines Gichtmedikamentes (Allopurinol) kam mir der Gedanke, ob nicht eine Allergie hinter dem Ganzen steckt. Jedenfalls erscheint mir (auch nach allem was ich hier lese) das Forschen nach der Ursache wichtiger, als evtl. vorschnell mit Medikamenten wie etwa Cetirizin anzufangen. Ich hoffe, der Austausch hier reißt nicht ab.

Gruß

lKebri;x


Hallo,

ich habe es geschafft :)

Nach 5 Jahren ist mein Juckreiz vorüber und ich muss kein Cetirizin mehr einnehmen.

Ich habe im Nov 2012 angefangen mein Frühstück auf folgendes umzustellen:

Haferflocken mit einem Apfel und einem EL Honig in Milch aufkochen. Das ziehe ich nun seither durch und seit ca. 4 Monaten nehme ich kein Cetirizin mehr. Ab und zu gibt es noch einen leichten Juckreiz, ist aber nur sehr kurz.

Ursprünglich hatte ich den Honig nur als Zuckerersatz verwendet, habe dann aber im Nachgang gelesen dass Honig auch als Homöopathisches Mittel gegen Allergien eingesetzt wird. Ich bin mir relativ sicher dass Honig eine Art Desensibilisierung für meinen Körper war und ich nun keine Probleme mehr mit Histamin habe.

Meine Dosis hatte ich sukzessive reduziert. Am Ende war es 1/4 Cetirizin alle 3 Tage. Dann habe ich eine Woche durchgestanden und es wurde merklich besser.

@ norx:

Viel Glück!

LG

loeAbrixx


Nachtrag: Ich hatte im Juli auf Lorano umgestellt. Die Dosis war also 1/4 Lorano zum Schluss. Weiterhin war mein Allergie-Bluttest negativ.

m"aumxa


Ich reihe mich mal ein, auch ich habe diesen Juckreiz, und wenn ich kratze bilden sich Quaddeln.

Es tritt auch bei mir am ganzen Körper auf aber immer an unterschiedlichen stellen.

Mal am Bauch , mal am Oberarm, wie gesagt immer mal woanders.

Im Sommer, wenn ich viel in die Sonne kann ist es etwas besser, aber vileicht creme ich dann auch mehr.

Auch meine Haut ist trocken, und Cetirizin hilft bei mir ebenfalls.

Ich nehme es immer bei Bedarf, eine Tablette, dann ist meist für eine paar Tage, manchmal auch ne Woche Ruhe.

Auch ergab ein Allergietest bei mir nichts.

Meine Hautärztin sagte damals was von einer rankheit dessen Namen ich leider vergessen habe, ist aber so eine Art pseudoallergie wo die Haut auf Berührung allergisch reagiert.

Ausser Antihistamine könne man da nichts machen, so die Aussage der Dermatologin, und natürlich viel Pflege

mcauoma


Ach ja , habe ich noch vergessen, Stress verstärt es bei mir, ist das bei Euch auch so

oIlimxo


Kurze Meldung: Mein Juckreiz ist weg. Ich hatte die Walnüsse aus dem Verkehr gezogen. Ob es daran lag, müsste mal die Gegenprobe machen.

Erstaunlich was lebrix schreibt, dass der Juckreiz weg ist nach solch einfacher Ernährungsumstellung. Seit 2 Jahren hatte ich auch das Frühstück umgestellt auf selbstgemixtes Müsli auf Haferflockenbasis. Genauso lange gehört Honig in meinen Alltag, meist als Süßungsmittel oder einfach 'nen halben Teelöffel als Nachtisch. Auch Cistustee verwende ich kurmäßig. Honig kaufe ich auf dem Wochenmarkt, als kleinen Beitrag, die heimische Natur zu unterstützen. Ob solche Naturmittel den Leidtragenden gleichermaßen helfen? Es wäre auszuprobieren.

mauma

hast du mal probiert, den Juckreiz mit kaltem Wasser o.ä. zu unterdrücken? Das Kratzen ist ja leider wenig hilfreich.

tZelsixe


Seit vielen Jahren hatte ich einen Juckreiz, der sich ständig gesteigert hat. Man sieht es der Haut nicht an. Keine Quaddeln, keine Rötung, nichts. Ich habe alles mögliche – Waschmittel, Nahrung, Kleidung, Pflegemittel usw. getestet, weggelassen und umgestellt, habe im Internet gesucht. Da stößt man ja auf die schlimmsten Krankheiten, wenn man nach Juckreiz sucht. Aber wer 3 Jahre mit diesem üblen Juckreiz überlebt hat, der hat sicher keinen Leberkrebs ... habe ich mir gedacht.

Am Anfang half mir 1/2 Cetirizin jeden 3. Tag. Vor 3 Jahren war ich dann bei 1 Cetirizin pro Tag angelangt. Sobald ich abgesetzt habe, hatte ich nach spätestens 24 Stunden einen unerträglichen Juckreiz, der an den Händen begann und sich dann auf den ganzen Körper ausgebreitet hat. Ich hatte auch leichte asthmatische Atembeschwerden, eine leichte Atemnot und etwas Fiepen. Der Lungenarzt hat mir Salbutamol und einen Notfallspray verschrieben. Weder das eine noch das andere hat irgend etwas verbessert. Der Juckreiz war wirklich unerträglich. Kratzen hat nicht geholfen, kaltes Wasser auch nicht, keine Pflegemittel, keine der diversen Salben. Nur Cetirizin hat mir den Juckreiz genommen für 24 Stunden. Keiner der Ärzte, die ich befragt habe, konnte mir einen Rat geben.

Der Hautarzt hat die Psychokeule raus geholt: "Haben Sie irgend welche psychischen Belastungen im Alltag?" (Ich möchte mal einen sehen, der die nicht hat. ) "Ja, dann sind die Nervenenden gereizt und davon kommt der Juckreiz. "Auf Allergien wurde ich getestet, da war aber nichts.

Seit vielen Jahren bekam ich auch wegen einer Unterfunktion der Schilddrüse Thyronajod verschrieben, erst 1x täglich 50 mg und seit 2 Jahren 2x täglich 75 mg. Mir wurde erklärt, dass sich ein Schilddrüsenlappen verkleinert hat. Meine Hausärztin hat sich auf meinen Wunsch eingelassen, dass ich kein Thyronajod mehr bekomme sondern nur noch L-Thyroxin (also Schilddrüsenhormon ohne Jod). Ich hatte ihr gesagt, dass ich glaube, dass das Jod die Ursache für den Juckreiz ist. Seit 1/2 Jahr nehme ich nun nur noch Thyronajod. Nachdem ich es 14 Tage lang genommen hatte, habe ich das Cetirizin abgesetzt.

Aber nach 1 Tag war der Juckreiz wieder da. Es ist ja nicht auszuhalten, deshalb habe ich weiter jeden Tag Cetirizin genommen. Nun war ich übers Wochenende verreist und hatte meine unentbehrlichen Cetirizin-Tabletten vergessen. Ich schob schon Panik und bin zu Bett gegangen mit der Befürchtung, dass es dann sicher in der Nacht los geht ... Aber nichts. Seit 1. Juni habe ich keinen Juckreiz mehr – und heute ist schon der 4. Juni! Das Cetirizin, das ich zum letzten Mal am 31. Mai genommen habe, wirkt jetzt garantiert nicht mehr. Ich hoffe es bleibt so.

Ich bin wirklich dankbar, das es Cetirizin gibt. Sonst wäre ich jetzt sicher tot.

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