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Sehr starke Pollenallergien -- hoffnungsloser Fall?!

A3mBenja hat die Diskussion gestartet


Huhu *:) war heute beim Allergietest. Weil ich von April bis August unter konstanten Beschwerden leide: Augenjucken, Nase zu, und gelegentlich Atemprobleme trotz regelmäßger Einnahme von Cetirizin und Anwendung von Allergodil

Ergebnis:

Kategorie 1: Penicillin

Kategorie 2: keine

Kategorie 3: Katze, Pferd, Löwenzahn, Beifuß

Kategorie 4 (höchste Kategorie): Gräsermischung, Roggen, Weizen, Brennessel, Wegerich, Erle, Hasel, Birke, Rotbuche, Ambrosia und Alternaria

Der Arzt meinte daraufhin, dass mein Fall zu krass sein, er nicht wüsste wo er bei einer Therapie anfangen solle und eine Hyposensiblisierung (nur gegen 3 Allergene auf einmal möglich) schlicht unmöglich sei, da ich ja dann noch immer auf andere Allergene höchst allergisch wäre. Ich solle erst dann wieder zu ihm kommen wenn ich akut Asthmaprobleme habe, andernfalls soll ich mir von meinem Hausarzt Mittel zur Linderung meiner Symptome verscheiben lassen (mit Cortison).

War echt frustriert. Muss sagen, dass ich als Kind schon ein paar Jahre lang eine Hyposensibilisierung mitgemacht habe. Danach fand ich schon, dass sich was gebessert hatte.

Was kann ich nun machen ??? Gibt es Alternativmethoden?? Wie kann ich die Samptome bekämpfen ohne dass ich gleich zu Krotison greifen muss ??? Ist das wirklich ein hoffnungsloser Fall ???

Antworten
mAey6x8 hat geantwortet


Hallo Amenja,

Du bist nicht allein. Ich habe schon seit ca. 15 Jahren eine Pollenallergie mit ständig stärker werdenden Symptomen. Anfangs war es nur ein Niesen in der Pollensaison, später ständig verstopfte Nase, dann folgten die üblichen weitern Symptome, wie Augenbrennen usw. Zu guter letzt kam dann noch vor drei Jahren ein allergisches Asthma dazu. Dieses Jahr war es dann soweit, dass ich meinen Hausarzt angeheult habe, dass er doch jetzt bitte endlich etwas unternehmen sollte. Übrigens: eine Hypo habe ich auch schon hinter mir, hat bei mir allerdings überhaupt nichts gebracht. Er hat mich dann zum Hautarzt/Allergologen geschickt, um eine weitere Hypo machen zu lassen.

Es folgte ein weiterer Allergietest, der eigentlich schon die bekannten "Übeltäter" aufzeigte: Hasel, Birke, Gräser... Tja und dann kam die erste Hypospritze. Die selbst war nicht schlimm, außer dass ich einen roten Fleck an der Einstichstelle bekam und dieser sehr warm wurde. Nach einer Woche bekam ich dann die 2. Spritze. Ich zeigte dem Arzt den roten Fleck von der 1. Spitze und er meinte, dass die Reaktion in der Aufdosierungsphase schon recht stark sei. Die 2. Injektion hatte ungefähr die gleichen Auswirkungen. Aber nach der 3. ging es mir nicht mehr so gut. Der rote Fleck zog sich über 15 cm über den Oberarm war sehr heiß, ich bekam Luftnot und Herzstolpern. Ganze allerdings erst 24 Stunden später. Man muß ja immer 30 Minuten danach in der Praxis bleiben wegen der Schockgefahr. Aber was nützt das, wenn man ein "Spätzünder" ist?

Naja, wie auch immer, ich bin am nächsten Tag zu meinem Hausarzt (Die Hautarztpraxis hatte zu) und schilderte, was passiert ist. Um es kurz zu machen: Die Hypo wurde sofort abgebrochen. Solche Symptome sollten nicht auftreten, schon gar nicht in der Aufdosierung. Ich bekam eine Überweisung in die Allergologie (Klinik) Da bin ich aber nicht angetreten.

Mein Hausarzt hat mir gesagt, es gäbe ein neues Allergiemittel, dass ich bevor ich Beschwerden bekommen würde, einnehmen müsste, so dass gar keine Entzündung im Körper entstehen könnte, und ich somit auch von allergischem Asthma verschont bleiben würde. Für den Notfall könnte ich das Asthmamittel, dass ich in den letzten drei Jahren genommen habe, einsetzen und für die ganz schlimmen Tage würde er mir Tabletten geben, die Kortison enthalten. Aber bevor ich umkippe, würde ich sogar die schlucken.

Im übrigen sind die Ärzte mit den Depot-Kortisonspritzen sich auch nicht einig. Leider gehört mein Hausarzt zu den Gegnern. In diesem Frühjahr wurde ich auch noch zum Lungenfacharzt geschickt, weil mein HA feststellen lassen wollte, ob es wirklich nur eine Allergie ist. Der meinte, dass es tatsächlich nur die Pollen sind und riet mir, da meine ganz schlimme Zeit ja "nur" 2 Monate sei, eine Triam zu spritzen. Glaube mir, dieses Jahr habe ich wirklich dankbar angenommen. Vielleicht werde ich mal wieder auf sein Angebot zurückkommen, aber erst einmal will ich sehen, was das für ein neues Medikament ist, von dem mein HA sprach, und wie es bei mir wirkt.

So, nun habe ich genug getextet. Ich werde mal Bescheid geben, mit was ich dann für das nächste Frühjahr eingedeckt werde.

Viele Grüße

Mey68

Aimenjxa hat geantwortet


Huhu, danke für deinen Beitrag! Dachte ich kriege gar keine Reaktionen!

Was ist das für ein neues Allergiemedikament??

Ich habe die Allergien schon mein ganzes Leben seitdem ich 5 war oder so. Mein Asthma habe ich mit 10 oder 11 überwunden. Zum Glück. Habe auch eine wie ich finde erfolgreiche Hypo hinter mir. Hatte zum Glück keine NW. Nur jetzt habe ich eben zu viele extrem starke Allergien auf einmal und ausßerdem bestehen diese Allergien schon zu lange, so dass die Erfolgsaussichten für eine mögliche Hypo gleich Null wären.

Cortison möchte ich wenn möglich vermeiden. Evtl vielleicht für Auge oder Nase in Ausnahmefällen. Habe im Internet recherchiert un bin auf kaltegressten ägyptischen Schwarzkümmel gestoßen, den es auch als Kapselform gibt. Man soll mit der Einahme schon 2-3 Monate vor Pollenflug beginnen. 2 x 2 Kapseln a 500mg am Tag. Das werde ich auf alle Fälle mal austesten, da es ja nicht schädlich ist, im schlimmsten Fall hilft es nichts.

Hast du es schon mal mit Schwarzkümmelöl probiert?

Was sind deine Standardmedikamente?

Ich nehme in der akuten Zeit: Cetirizin (morgens/abends manchmal morgens und abends, wenn starke Symptome), Allergodil für die Augen, Nase normales Nasenspray, und für die Lunge wenns hart auf hart kommt einmalig Symbicort Turbohaler.

Ansonsten keine Wäsche an der Luft sondern im Trockner trocknen. Fast jeden Abend Haarewaschen, damit die Pollen aus den Haaren raus sind.

Meine Maßnahme für nächste Pollenzeit: versuche es mal mit Pollenschutzgitter für die Fenster im ganzen ersten Stock, wo auch unser Schlafzimmer ist. Hat damit jemand oder du Erfahrungen ???

K%okox28 hat geantwortet


Hallo zusammen,

vielleicht meinte Sie mit dem neuen Medikament Singulair !

gruß

koko

T\räuummerl:e7Q8 hat geantwortet


Also mir hab haben Heilpilze total gut geholfen! Nehme die nach Empfehlung und eingehender Beratung auf die Symptome regelmässig, und ich muss sagen, das letzte Jahr war das erste entspannte durch die Pollenzeit. Googels mal über das Stichwort "heilenmitpilzen.de"" ist glaub ich, der erste link oben, der kommt.Schön, wenn es dir auch helfen tät.

Grüsslis

Träumerle78 *:)

Bzlutrxabe hat geantwortet


Hast du schon mal bei einem Homöopathen angefragt...hatte auch viele und sehr starke Allergien und nahc meiner homöopathischen Therapie hatte ich überhaupt keine allergischen Symthome mehr

D(anqcing_)Queen hat geantwortet


Ich leide auch an Allergien. Gott sei Dank habe ich noch kein Asthma, aber halt Schnupfen und Grippe-Symptome. Ich habe jetzt die letzten Wochen und Monate mein Immunsystem aufgebaut durch Nahrungsergänzung und bin gespannt, ob mir das jetzt für das Frühjahr hilft!

Spteph-B4o uxnty hat geantwortet


Bei mir ist es das gleiche Lied: von Frühblühern bis Spätblüher - sprich, von März bis Ende der Saison bin ich "dabei". Zwar von unterschiedlicher Intensität, aber immer da.... mein "Wundermittel" der letzten 4-5 Jahre:

Reactin Duo (mit dem Nasefrei-Wirkstoff Pseudoeffidrin - allerdings nehme ich nur abends 1 und morgens nichts)

und seit letztem Jahr noch zusätzlich Livocab Direkt Nasenspray mit Beclomethason (Kortison) ---> PERFEKT!!!

Die Symptome sind fast weg und ich fühle mich wohl!

A4menjxa hat geantwortet


Huhu *:) Ja jetzt gehts los? Noch andere hier, die berichten können was sie einnehmen während der schlimmen Zeit?

Ich hab mich ja mal mit den Schwarzkümmellkapseln versucht, aber viel zu spät bestellt, und viel zu unregelmäßig genommen, so dass ich aufgegeben habe damit. Vielleicht nächstes Jahr ab Dezember nen neuen ersthaften Versuch starten.

Momentan nehme ich folgende Mittelchen:

abends: 1x Cetirizin Tablette

morgens: 2 Augentropfen in jedes Auge mit Allergodil akut und 1 x Nasenspray in jede Seite mit Allergodil akut Spray (konservierungsmittelfrei) --> Wirkstoff Azelastinhydrochlorid

Versuche ohne Cortison auszukommen. Leider hat man ständig ein bisserl bitteren Geschack im Rachen von Allergodil, aber das ist zu vernachlässigen. Dafür passt die Wirkung. Livocab schlägt bei mir nicht wirklich gut an (habe ich letztes Jahre probiert, und hab dann entnervt weil sie kaum Linderung brachten wieder die Allergodil gekauft)

Für Atemnotfälle hab ich das Symbicort daheim, benutze ich aber nur im Ernstfall.

Dank der oben genannten Mittelchen bin ich momentan beschwerdefrei, obwohl Erle und Hasel hier stark bis mäßig fliegen und ich gegen beide höchstallergisch bin.

[[http://www.wetteronline.de/pollen.htm]]

A<mexnja hat geantwortet


@ Dancing Queen:

Welche Nahrungsergänzungsmittelchen hast du genommen?? Berichte mal!

Wann lüftet ihr ??? ??? ? Ich trau mich seit dem Wochenende nimmer lüften. Ab wann kann man abends wieder bedenkenlos lüften?? Und ab wann morgens? Denke mal zur Mittagszeit, und abends ab 10 oder 11 ???

S4t-eph-ZBou2nty hat geantwortet


...das normale Livocab und das normale Reactin helfen mir auch überhaupt nicht.

Deshalb habe ich betont Reactin Duo und Livocab direkt mit Beclomethason - da das Cortison lediglich auf die Nasenschleimhaut trifft, geht es nicht ins Blut über und diese fiesen Nebenwirkungen bleiben aus. :)^

wxaoldwuf1felx 78 hat geantwortet


Symbicort nur ab und zu zu nehmen macht keinen Sinn, denn das Kortison muss eine zeitlang (etwa 1-2 Wochen) regelmäßig genommen werden, damit es eine Wirkung entfalten kann. Auch nach dem Wirkungsaufbau ist eine weitere regelmäßige Behandlung notwendig, um das Asthma auf lange Sicht nicht zu verschlimmern. Es ist auch nicht für Atemnotfälle gedacht, sondern ein Dauermedikament. Für Notfälle muss ein Spray mit Salbutamol her.

AameQnxja hat geantwortet


@ waldwuffel:

Als Kind hatte ich Asthma. Heute habe ich, laut aktuellem LuFu Test im Winter, kein Asthma. Habe aber Atemnot, wenn ich einer starken allergischen Belastung ausgesetzt bin z.B. wenn mein Mann rasengemäht hat. Habe da immer das Aarane genommen, jetzt hat mir meine Hausärztin das Symbicort verschrieben. Vom Aarane reichen 2 Sprühstöße, beim Symbicort einer, und die Beschwerden sind gebannt. Nimm auch immer sofort was, meist macht sich das bei mir erst als Jucken unterm Kinn bemerkbar, und dann merke ich, dass mir das Atmen schwerer fällt. Bei mir helfen die Sachen jedenfalls, keine Ahnung, vielleicht sprech ich einfach gut darauf an!!!

Mein Allergologe (Lungenfacharzt), war auch überrascht, dass meine Lunge so gut drauf ist, trotz der Megaallergien, und meiner Asthmakindheit.

A'mCen jxa hat geantwortet


@ Steph:

Danke für den Hinweis, merke ich mir mal das Reactin Duo, wenn Not am Mann ist. Aber ich glaube, dass mich das ganz schön putschen würde. Ist aber denke ich gut für manche, die von Cetirizin alleine mit Müdigkeit reagieren (soll ja auch vorkommen, bei mir zum Glück nicht).

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