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Keine Katzen wegen Astma-Gefahr ?

DBarzkronsxe1 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Komme ziemlich ernüchtert vom Allergietest zurück. Und zwar ist Katzenhaltung einer meiner Lebensträume, Tierhaltung überhaupt aber vor allem Katzen. Habe zwar seit Jahren eine leichte Hausstaubmilben-Allergie aber ansonsten eigentlich nie auf unsere Tiere reagiert. Hatten immer Tiere seit ich Kleinkind war und erst seit 6 Jahren etwa lebe ich ohne Tiere. Nun starb meine Katze die noch bei meinen Eltern lebte und sie holten sich zwei neue ins Haus. Darauf glaubte ich plötzlich allergisch zu reagieren.Primär eigentlich Augenjucken. Also dachte ich, okay, machste noch nen Test vorsichsthalber.

Den Test machte ich heute...Priek-Test. War so eine Praktikantin dabei, daher hatte ich erst Bedenken ob sie das auch richtig macht aber mal abgesehen davon- kein Ergebnis. Nur wieder die Hausstaubmilben. Aber KEINERLEI Tierhaar-Allergien.

Ich war also schon total fröhlich, rein zum Arzt und der sagt mir, nee, is nix mit Tieren weil ich überempfindliche Bronchien habe und daher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit Asthma auf Tierhaltung jeglicher Art reagieren würde.

Ich war nicht nur schockiert sondern auch irritiert..nun ja, er erklärte mir, dass durch die Hausstaubmilben meine Atemwege dauerhaft gereizt werden und sich fortlaufend weiter entzünden. Wenn nun noch weitere Reize wie etwa Katzenhaare hinzu kommen, dann gibt das früher oder später eben Asthma. Diese Überempfindlichkeit sei quasi die Vorstufe zum Astma. Gut, ich hatte vor 5 Jahren mal ne chronische Bronchitis mit blutigem Auswurf, okay...aber da hab ich auch noch 2 Schachteln pro Tag geraucht. Was ich seit 1,5 Jahren NICHT mehr tue. Trotzdem war es wohl so, dass ich mit dem bronchienerweiternden Medikment eine bessere Pust-Leistung in der Kammer hatte und daraus schliesst er nun dieses überempfindliche Atmungssystem.

Dann hab ich nach einer Hyposensibiliesierung gefragt. Denn mein Vater ist auch Allergiker gegen alles und hat so eine Kur gemacht, ist MItte 60 hat zwar oft Husten aber lebt ewig mit den Tieren zusammen. Meint er, die haben ihn betrogen, eine Hyposensibiliesierung gegen Katzenharre komme erst Ende 2011 auf den Markt.

Und auf meine Frage, ob es denn nicht Sinn machen würde, gegen den Hausstaub zu desensiblisieren meinte er nein.

Was ich total unlogisch finde. Wir haben uns jetzt quasi "geeinigt" dass ich noch 2 Jahre warte und wir dann mal schauen, ob wir eine Hyposensiblisierung gegen Staub und Katzenhaare machen.

Ich kapiere das alles nicht...also schon wenn die Bronchien überempfindlich sind, dass sie dann durch die Hausstaubmilbenallergie immer weiter gereizt werden. Und dann Katzenhaare rein mechanisch zur Allergie irgendwann führen können. Aber genau deswegen wäre es für mich viel logischer JETZT gegen den Hausstauballergieteil vorzugehen oder zumindest mal Antiallergische Bettwäsche zu verschreiben, als SPÄTER gegen Katzen zu desensiblisieren gegen die ich eigentlich nie allergisch war oder bin!??

kann mir jemand weiterhelfen? Und stimmt es wirklich, dass das Mittel gegen Katzenallergie für die Hyposensiblisierung erst Ende 2011 auf den Markt kommt?Hab schon so oft gelesen dass es das schon gibt??!

vielen dank fürs Lesen und viele Grüße

Antworten
D]arukroxse1 hat geantwortet


Niemand einen Gedanken dazu?

Teilantworten helfen mir auch durchaus weiter :)

Lg

sgchnmieki hat geantwortet


also ich habe schon oft gehört, das ärzte da recht immer empfindlich sind, von wegen allergie und dann tiere halten wollen %-|

ich würde an deiner stelle noch zu nen anderen arzt gehen.. ich meine bei deinem pricktest kam doch nix raus in sachen katzen.. wieso solltest du da ne desensibilisierung machen??

ich glaube nicht, das ne allergie grundsätzlich katzenhaltung verbietet, weil man ja schon weiß, das man nicht auf alle katzen allergisch reagieren muss.. ich habe auch schon von einem fall gehört, da hat die person nur auf kitten reagiert, aber wenn die dann den fellwechsel hatten zum erwachsenenfell, hat sie nicht mehr reagiert.. sie hat ansonsten auch ne allergie (weiß aber nicht gegen was) und sie meinte halt, sie lässt sich da die katzenhaltung nicht verbieten, weil sie müsse ja so oder so die allergiemedis nehmen.

und man muss es ja auch so sehen, das katzen bzw. tierhaltung ein positiver effekt auf die person hat :)z

wenn du wirklich wissen willst, ob du auf die katze deiner eltern reagierst, würde ich da speziell auf die haare von der katze testen lassen.

und wenn du eine katze willst, würde ich da auch vorher auf die haare dieser katze testen lassen.

es gibt allerdings auch ein mittel mit dem man katzen einreiben kann, was dann quasi den allergieauslösenden speichel im fell irgendwie "unschädlich" macht.. ich glaub das hiess allerpet. ???

ich würd mich an deiner stelle da nicht entmutigen lassen.. ich persönlich glaub, das es nicht so gut ist, wenn man als allergiker "grundlos" allen allergieauslösenden faktoren aus dem weg geht.. und du hast nur eine leichte haustaubmilbenallergie.. ne klassenkameradin von mir, die hat einige mehr allergien, z.b. gegen gräser und die hilft z.b. im sommer auch bei der ernte mit.. da würde dein allergiearzt wahrscheinlich in ohnmacht fallen, wenn er das hören würde %-|

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