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Nesselsucht, Urtikaria, welche Medikamente gibt es noch?

cJosonxne hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen,

seit nunmher zehn Jahren leide ich unter Chronischer Urtikaria - angefangen hat das ganze nach einem doch recht traumatischen Erlebnis , mit einem kleinen Ausschlag.

Dieser trat dann häufiger auf , später in Verbinding mit Ganzkörper-Besetzung, nebst Anschwellen der Lippen und Augenlieder , oder einzelnen Stellen um den Mund herum im Gesicht.

Ich habe mindestens zehn Ärzte durchlaufen, Allergietests gemacht, auch einen Heilpraktiker besucht - mit Eigenbluttherapie behandelt worden und mit diversen Medikamenten: Xusal , Cetiritin, Loratasdin , Telfast , Rupafin, Artharax (AH-3N) bis hin zum Kortison , in Dexamethasonform (Prednisolon schlägt bei mir gar nicht an)

Derzeit nehme ich 1mg Kortison am Tag und Cetirizin zur Nacht - das Kortison nun schon über zig Jahre hinweg immer als Grundlage.

Ich würde sonstwas drum geben um morgens aufzuwachen und nicht erstmal meinen ganzen Körper nach Pusteln abzusuchen , oder in den Spiegel zu schauen um dann zu wissen, gehe ich heute raus oder schäme ich mich zu sehr.

Verstärkt wird das ganze soweit ich es einschätzen kann, durch Stress, Seelische Probleme , aber auch körperlich, wenn ich eine Krankheit , sei es auch ein Zahn muckert, verschleppe --- aber es muss doch irgendetwas geben was hilft :o((( ??? Kennt jemand noch ein Medikament , was nicht auf meiner Liste stand , (eins fällt mir nicht mehr ein, aber das kann doch nicht alles gewesen sein und Kortison doch nicht wirklich die Lösung, zumal es nicht einmal hilft !!!!)

Über jegliche Ratschläge , Erfahrungen , oder auch Fragen wäre ich sehr erfreut !!!!!

Liebe Grüsse Conny

Antworten
p\ebxby


warst du damit schon mal in einer *guten* Klinik?

Ratschläge kann ich dir leider keine geben, da bei mir die Ursache bekannt ist und ich sie somit "nur" meiden muss.

Führst du "Tagebuch" darüber, was du isst/trinkst/machst usw? Falls du das noch nicht tust, wäre es vielleicht ganz gut, wenn du damit beginnst.. Da würde ich alles reinschreiben, was relevant sein könnte.. frisch gewaschene Wäsche wg. Waschmittel, Essen um zu sehen, was "förderlich" sein könnte.. tritt es nach vermehrtem Schwitzen auf, nach Reibung auf der Haut, nach Kombinationen mehrerer in Frage kommender Auslöser..

Ich drück dir die Daumen, dass du hier noch gute Medikamenten-Tipps oder ähnliches bekommst.

FWoardge4ron


Hallo Cosonne,

Sie könnten eine Bioresonanzdiagnose/therapie versuchen.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

Pjau>lakmarixe


Hallo Cosonne,

es gibt viele verschiedene Formen von chronischer Urtikaria.

In der Hautklinik haben Sie mir gesagt, ich hätte eine Anstrengungsurtikaria, vermutlich reagiere ich auch noch auf Wärme, Stress und Druck. Machen kann man nichts, außer nach Ursachen forschen. Ich mußte zu sämtlichen Ärzten: Zahnarzt, HNO, Gastroenterologen, Urologen, Gynäkologen, etc., die nach Entzündungen in meinem Körper suchen sollten. Davon habe ich diverse. Entzündungen im Körper sind häufige Ursache von Urtikaria. Bist Du das Problem schon mal aus dieser Sicht angegangen?

Allergien habe ich wahrscheinlich keine. Wird übernächste Woche im Hautklinikum aber nochmal ausgetestet. Mich interessiert sehr, wie man eine Histaminintoleranz feststellen kann.

Gegen die Urtikaria nehme ich Aerius. Hilft bei Quaddelbildung, außer bei der Anstrengungsurtikaria nach Sport (die schaut nur furchtbar aus, ich habe sie nur an den Oberschenkeln, juckt aber komischerweise nicht.) Alle anderen Quaddeln jucken, manchmal sind es auch nur rote Flecken, die jucken.

FCowrgerxon


Hallo Paulamarie,

zu Ihrer Frage, wie man eine Histaminintoleranz festellen kann:

Leider sind keine gesicherten Parameter bekannt, sieht von dem Bluttest auf Diaminoxidase ab.

Es empfiehlt sich daher ein Auslaßversuch.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

E@rlibnsbaxch


Hallo zusammen

Seit letzten August (2010) litt ich an einer chronischen Nesselsucht / Urtikaria. Nach endlosem Suchen (Hautärtzte versicherten mir, es habe nichts mit dem Essen zu tun) hat mich eine Homöopathin darauf hingewiesen, ich solle auf sämtliche Kuchmilchprodukte verzichten. Anfänglich verzichtete ich auf meine täglichen Joghurts. Die Symptome gingen stark zurück, hatte jedoch immer noch täglich meine Juckreize und Nesselausschläge. Dagegen nahm ich während 3 Monaten morgens und abends jeweils ein Telfast 120. Dies half mir den Juckreiz zu unterdrücken. Die Ausschläge waren immer noch da. Nun verzichte ich seit 5 Wochen konsequent (u.a. Butter, Kekse, Kuchen, Brote welche Milch/Butter enthalten, Biodrinks welche Molke enthalten und vieles mehr) auf jegliche Nahrungsmittel, welche Kuhmilch/Milchpulver enthalten. Dies ist keine leichte Aufgabe – und siehe da – meine Nesselsucht hat sich verabschiedet!!! Seit diesen fünf Wochen brauche ich auch kein Telfast mehr! Auch meine gelegentlich auftretenden Ekzeme sind weg. Im Internet gibt es viele Informationen über Kuhmilchallergien. Gebt im Google mal ein "Kuhmilchallergie Nesselsucht". Es gibt da viele Hinweise, welche Nahrungsmittel Kuhmilchanteile enthalten. Als Kalziumersatzt nehme ich täglich ein Kalzium/Vitamin D Präparat. Uebrigens hatte ich nie irgendwelche Probleme mit der Verdauung! Die Kuhmilchallergie scheint bei mir die Basisallergie für alle anderen Geschichten zu sein. Ich hatte während den letzten fünf Wochen dreimal Reaktionen (Juckreiz am ganzen Körper, einmal mit leichten Nesselausschalg) – und es war jedesmal, wenn ich auswärts gegessen habe. Ich konnte auch jedesmal nachvollziehen woran es lag – Fleischspiesschen in Butter angebraten, Gemüse in Butter angebraten, Blätterteiggepäck mit Milchanteilen. Der absolute konsequente Verzicht auf Nahrungsmittel mit Kuhmilchanteilen ist Bedingung! Aber wer über längere Zeit an den Symptomen von Nesselsucht / Urtikaria leidet, wird es ein leichtes sein, dies zu schaffen! Ich hoffe das dieser Beitrag einigen betroffenen Personen helfen kann. Meine Nesselsucht / Urtikaria ist weg und dies, solange ich auf Kuhmilchprodukte verzichte.

Viel Glück

Markus

Ebrl8insbxach


Hallo zusammen

Gute Nachricht:

April 2013: Die Urtikaria hat sich komplett verabschiedet!

Grund: Vor zwei Wochen liess ich einen wurzelbehandelten Zahn ziehen. Dieser wurde ca. 1993 zum ersten mal wurzelbehandelt. Dann wurde eine Revision im Jahre 2010 durchgeführt. Gemäss Zahnärzten sei alles in Ordnung. Gegen den Ratschlag von zwei Zahnärzten folgte ich meinem Gefühl und liess diesen Zahn ziehen. Der Bereich unter dem Zahn har heftig entzündet! Also hatte ich wahrscheinlich jahrelang da eine chronische Entzündung, welche mein Immunsystem ständig auf Trab hielt und als Folge eine Urtikaria entwickelte.

Unglaublich aber wahr.

Hier ein Link zum Thema "Tote Zähne": [[http://www.youtube.com/watch?v=vkxR0My0X0M]]

Gruss Markus

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