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Morgens stark geschwollene Unterlider

e5ulenGsp2iegewl81 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe seit ca. 10 Tagen ein Problem mit meinen Augen, welches ich gerne hier schildern würde. Gleich am Anfang möchte ich sagen, dass ich mir sämtliche Ähnliche Beiträge angeschaut habe, jedoch weiß ich weiterhin nicht genau, was ich tun sollte. So, und hier zu meinem Problem:

Vor einigen Jahren wurden bei mir einige Allergien festgestellt, unter anderem: Milben-, Gräser-, Schimmel- und Roggenallergie. Seit ca. 10 Tagen habe ich morgens stark geschwollene Unterlider. Die Schwellung ist unter dem einen Auge deutlich ausgeprägter. Diese geht dann im Laufe des Tages etwa zurück, die Tränensäcke bleiben jedoch deutlich zu sehen. Auch ist die Haut unter den Augen etwa "rauer". Ein paar Fältchen sind auch zu sehen, die es so bis vor 10 Tagen nicht gab. Ich bin dann zum Hautarzt gegangen, der mir eine Hydrocortison- Salbe verschrieben hat und mir Blut abnahm. Nach der Hydrocortison Anwendung gingen die Schwellungen etwa zurück, aber nicht ganz. Gestern habe ich die Testergebnisse erfahren- alles negativ, bis auf irgendwelche Allergene gegen Tiere. Komisch nur, dass ich keine Tiere daheim habe.

Jetzt hat mir der Arzt gesagt, ich solle die Hydrocortison Anwendung abbrechen, und es mit Cetirizin Tabletten und Hylo Comod Augentropfen versuchen. Ein Leber-, Nieren- und Schilddrüsentest seien nicht notwendig, hat er gesagt.

Da frage ich mich einiges:

Wieso verschreibt er mir Cetirizin, wenn der Bluttest negativ ausfiel? Wenn der Bluttest negativ ist, sollte es eigentlich heißen, dass mein Körper nicht allergisch reagiert, oder? Kann trotz des negativen Tests eine Allergie im Spiel sein?

Sollte ich mir doch die Nieren-, Leber- und Schilddrüsenwerte checken?

Ist es üblich, dass solche geschwollene Augen plötzlich über Nacht erscheinen?

Wenn es an einer Allergie liegen würde, müssten die Augen ja auch tagsüber geschwollen bleiben, oder? Bei mir schwellen sie am Tag ab.

Habt ihr irgendwelche Tipps, was ich machen sollte, um die Ursachen für die geschwollenen Augen zu finden. Ich will ja nicht nur die Symptome bekämpfen.

Ach ja, nur kurz zur Info: Ich nehme regelmäßig Nasonex gegen die Allergie, sowie Propecia gegen meinen Haarausfall. Aber dass es daran liegen könnte, kann ich mir nicht vorstellen...

So, Fragen über Fragen, ich weiß. Aber das Problem stört mich wirklich, zumal ich wirklich keine Ahnung habe, woran es liegen könnte.

Ich hoffe sehr, dass euch die vielen Fragestellungen nicht allzu sehr genervt haben und würde mich über eure Ratschläge echt freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antworten
e5ulens0piexgel81


Noch ein kuzer Nachtrag,

Ich habe vorgestern abend die Hydrocortison- Salbe abgesetzt. Heute früh waren meine Augen wieder viel stärker geschwollen, genauso wie vor der Cortison-Behandlung :-(

ASnonxyma1


Wenn es an einer Allergie liegen würde, müssten die Augen ja auch tagsüber geschwollen bleiben, oder?

Wenn Du auf was allergisch bist, was sich vorwiegend im Schlafzimmer / im Bettbereich befindet, nicht unbedingt. Milben sind dafür ein klassisches Beispiel (diese befinden sich gerade in Bettdecke, Matraze, Kopfkissen, eventuell noch in in Teppichböden etc.). Schimmel (im Schlafzimmer) wäre eine andere Möglichkeit. Und Du schreibst ja, dass Du vor Jahren auf diese beiden Allergene positiv getestet worden bist.

Ansonsten: Hast Du vor kurzem irgendwas im Schlafzimmer geändert (etwa die Bettdecke gewechselt, neue Bettbezüge, Bettbezüge mit neuem Waschmittel gewaschen, neue Möbel....).

e'ulednspiZegel81


Hallo Anonyma1 und vielen Dank für deine Antwort,

das mit dem Schlafzimmer habe ich mir auch gedacht, allerdings befinde ich mich auch tagsüber überwiegend in meinem Schlafzimmer, da ich dort meinen Schreibtisch habe, an dem ich lerne und arbeite. Und tagsüber schwillt alles ab. Daher kann ich es mit nicht vorstellen, dass es an irgeneiner Substanz liegen könnte, welches es nur im Schlafzimmer gibt. Auch benutze ich wegen meiner Milbenallergie eine antiallergische Bettwäsche.

Ansonsten habe ich im Zimmer so gut wie nichts geändert, auch das Waschmittel nicht. Ich überlege mir jetzt, vielleicht einige Nächte in einem Hotel zu verbringen und zu schauen, ob sich dann was ändert. Dadurch könnte ich zumindest feststellen, ob es an meinem Bett liegen könnte. Was glaubst du, wieviel Tage müsste man in einem anderen Raum schlafen, um ein verlässliches Ergebnis diesbezüglich zu erhalten? Nur ein Tag scheint mir ja etwa zu wenig, da in dieser Zeit die reizende Substanzen aus dem Körper nicht verschunden sein werden, auch wenn keine neuen hinzukommen.

Vielen lieben Dank nochmal für die Ratschläge.

A(nonNyma1


Also wenn die Allergene sich "im Bett" befinden (beispielsweise Milben oder Schimmel in Bettdecke, Kissen oder Matraze) kann es schon sein, dass Du die Probleme vor allem in der Nacht bekommst. Was meinst Du denn mit antiallergischer Bettwäsche? Einfach eine waschbare Decke und Kissen? Wenn ja: Auch darin können sich Milben oder Allergene ansammeln, sofern Du die nicht wirklich regelmäßig bei hohen Temperaturen wäscht. Oder Allergiker-Encasings für das gesamte Bett (also Matraze, Kissen und Decke)? Falls Du das nicht bereits hast, wäre es wohl einen Versuch wert.

Wenn die Symptome bei ein paar Nächten im Hotel oder irgenwo anders verschwinden würden, wüsstest Du vielleicht, dass es an Deinem Bett liegt - mehr aber auch nicht. Genausogut kann es aber sein, dass Du da eher eine stärkere Allergie bekommst, da Hotels ja in der Regel keine Allergiker-Bettwäsche verwenden, es in den Zimmern staubiger ist...

Ich würde als ersten Schritt wahrscheinlich mal das gesamte Bettzeug komplett waschen, und über die Matraze ein Encasing (bzw. wenn Deine Matraze eh schon alt und nicht mehr die beste ist, eine neue kaufen).

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