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Fischunverträglichkeit oder Allergie?

Iis7ab;ell hat geantwortet


Hapare

Wie bist du deine Probleme los geworden?

Hmm...wie habe ich das gemacht?

Naja, dazu ein wenig zu meiner Vorgeschichte: Ich war lange Jahre panikkrank. Und es ist ja allgemein (zumindest unter Panikkranken) bekannt, dass Magen/Darm-Tätigkeiten sehr oft Auslöser sind.

Vor genau zwei Jahren hatte ich nochmal einen schweren Rückfall. Es ging soweit, dass ich mich kaum traute auch nur irgendwas zu essen, bis ich gar nichts mehr aß. Ich war dermaßen konzentriert auf jede Reaktion meines Körpers, es war unglaublich. Da der Körper jedoch immer reagiert – ob man isst oder trinkt, egal was man isst oder trinkt, bzw. nicht isst oder trinkt – wurde es immer schlimmer. Ich traute mich kaum noch auf's Klo zu gehen. Ich war total konzentriert auf meinen Körper.

Wahrscheinlich habe ich es meiner hartnäckigen Persönlichkeit zu verdanken, dass ich nicht nachgelassen habe: Ich habe einfach gegessen worauf ich Lust hatte. Und nach und nach, nachdem ich merkte, dass ich davon nicht sterbe oder sonstig Schlimmes passiert ging es immer besser. Und wie gesagt: Heute kommt es noch immer vor, dass ich mal empfindlich reagiere. Aber es ist dann nur noch unangenehm und stürzt mich nicht mehr in die tiefsten Angstabgründe.

Ich will natürlich (und KANN auch nicht!) nicht sagen, dass es bei Dir nichts physisches sein könnte – aber überlegenswert ist es dennoch, oder? @:)

H#arPparxe hat geantwortet


Isabell

Natürlich ist es zu großen Teilen psychisch bei mir... dein Beitrag hätte von mir stammen können. Ich bin auch stolz darauf, wie ich meine Ängste schon teilweise verloren habe. Erst war es ja die Angst vorm Zunehmen, deswegen hatte ich Panikattacken beim Essen, dann wegen den ewigen Magen-Darm-Problemen war ich bei vielen Ärztin. Der eine meinte, die Milch sei Schuld, der nächste meinte, das Gluten, ein weiterer sagte, der Fruchtzucker... am Ende blieb nur noch Gemüse, das noch nicht als krank machend bezeichnet wurde – aber selbst davon bekam ich Sodbrennen, weil mein Körper eigentlich nach Joghurt, Obst und Brot geschrieen hat...

Genau wie du sicher auch, habe ich unter unvorstellbaren Umständen gegessen und getrunken... nach jedem Schluck Tee angespannt auf ein Symptom gewartet, nach jedem Mal, dass ich am Löffel mit Joghurt genippt habe, darauf gewartet, wo die Herzprobleme bleiben. Nach dem Essen immer gedacht "Noch habe kein Sodbrennen..." Ich weiß also genau, was du meinst. :-(

Toll, dass du es geschafft hast! @:) Das macht einem schon Mut.

Idsabexll hat geantwortet


Toll, dass du es geschafft hast! Das macht einem schon Mut.

Das ist schön :)* :)* :)^

Also was ich dann gemacht habe war, dass ich das gegessen/getrunken habe wovor ich am Meisten Angst hatte, bzw. die Befürchtung, es passiert dann etwas. Denn das ist ja das Fiese, dass man sich SO sehr darauf konzentriert was dann im Körper passiert.... :-/...ein "normaler" Mensch registriert das zwar auch, macht sich aber nichts draus. Wir schon.

Also habe ich es herausgefordert. Einen Kaffee getrunken z.B. und ganz bewußt drauf gewartet und gehorcht was nun wohl kommt. Und...es ist nichts passiert. Ich habe mich unwohl, "wackelig" gefühlt – aber passiert ist nichts. Das hat mir Mut gemacht.

Vor allem aber habe ich gelernt auf meinen Körper zu hören, mich mit ihm "anzufreunden". Das hört sich leicht an, ist es aber nicht wenn man es jahrelang eben nicht getan hat.

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