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Histaminintoleranz (Hit)

Sc2x000 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Frage richtet sich an alle, die auch unter HIT leiden oder sich damit gut auskennen.

Bei mir ist es so, dass ich aufgrund der Bestimmung meiner Blutwerte bzgl. DAO-Aktivität vor über einem Jahr erfahren habe, dass ich ziemlich sicher unter HIT leide. Es handelte sich allerdings um einen Zufallsbefunde, denn bis dato hatte ich keine (wissentlichen) Probleme mit Histamin in der Nahrung (mir war nicht mal das Wort ein Begriff), obwohl ich sehr histaminreiche Lebensmittel bevorzuge (Käse, Harzer, Spinat, Sauerkraut in großen Mengen usw.)!

Da ich keine akuten Probleme hatte, habe ich dieses Thema nicht weiter beachtet.

Jetzt ist es aber so, dass ich zum ersten Mal Symptome bemerkt habe, die wahrscheinlich auf HIT zurückzuführen sind. Und zwar wenn ich eine große Menge an Harzer-Käse (200 Gramm) konsumiere (bis dato waren es maximal 100g). Unmittelbar danach habe ich für ca. 1 Stunde ein ganz eigenartiges Gefühl im Bereich der Wangenknochen (eine Art Druckgefühl, aber wirklich schwer zu beschreiben).

Da es ja bei HIT eine riesen Anzahl an den verschiedensten Symptomen gibt, ist es natürlich nicht definitiv sicher, dass es vom HIT entsteht, aber es wäre zumindest naheliegend.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:

Da es hinderte verschiedene Symptome in Folge von HIT gibt, kann man das sicher nicht pauschalisieren, aber gibt es bei HIT auch Beschwerden/Symptome, die nicht "offensichtlich", aber umso bedenklicher sind?

Es geht mir darum, ob man einfach -auch wenn man unter HIT leidet- so leben bzw. sich so ernähren kann, dass man sagt, "solange ich keine Beschwerden bzw. Symptome bemerke, kann ich meine Ernährung so beibehalten und nur wenn ich merke, dass sich meine HIT bemerkbar macht, muss ich eben das verursachende Lebensmittel reduzieren oder komplett weglassen"!

ich hoffe ihr versteht halbwegs, was ich damit meine! ;-)

Vielen Dank.

Gruss

Markus

Antworten
EKbbusgcxhka hat geantwortet


Ich vermute auch, dass ich unter HIT leide, obwohl bei mir kein Bluttest gemacht wurde.

Aber es ist ziemlich sicher, denn z.B. nach Wein (vor allem Rotwein) oder hefetrübem Weizen bekomme ich tierischen Durchfall. Nach Pils nur, wenn es mal zuviel war.

ich verstehe allerdings nicht ganz Deine Frage. Meiner Meinung nach ist es völlig ok, dass man die Lebensmittel meidet, die Beschwerden verursachen. Was anderes kann man eh nicht machen.

S:2_00x0 hat geantwortet


Natürlich ist es sinnvoll, diejenigen Lebensmittel zu meiden, die Beschwerden verursachen.

Aber mir geht es vor allem darum, ob es trotzdem sozusagen "versteckte" Probleme im Körper geben kann, die sich eben nicht offensichtlich bemerkbar machen und trotzdem früher oder später bedenklich sein können...

Zum Beispiel eben der angesprochene Harzer: Bei 100g keine Beschwerden, bei 200g sehr wohl! Kann ich demnach 100g weiterhin bedenkenlos essen oder ist es auch mehr oder weniger schlecht für den Körper, auch wenn es zu (noch) keinen Beschwerden kommt...

Jetzt verstanden? ;-)

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