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Allergietest fast durchgehend "positiv"

C{e.cixl90 hat die Diskussion gestartet


Hi

Ich war letztens beim Arzt und habe einen Allergietest machen lassen.

Undzwar hatte ich irgendwie ende letzten Jahres eine Erkältung gehabt.

Da ich aber bis heute immernoch leichte Probleme habe(fast durchgehend geschwollene Nasenschleimhäute,ab und an leichtes kratzen im hals das zu Husten führt)habe ich mich dazu entschieden diesen Allergietest zu machen.

Jedenfalls waren bestimmt 50% der getesteten Stoffe "positiv".

Im einzelnen heißt das ich habe eine starke Allergie gegen irgendwelche Pollen im Sommer und Frühling.Das wusste ich schon vorher und in den letzten Jahren hatte ich höchstens noch minimale Probleme.Er sagte wohl das das viele Leute so haben und ich mir deshalb wohl keine Gedanken machen müsste.

Jedenfalls ist mein immunsystem auch auf Hausstaub und katzen angeschlagen.Wir haben eine Katze(eine wirklich unglaublich liebe Katze :-D )die ich wirklich ungerne abgeben würde.

Wie stehen denn so die Chancen das sich das alles noch verschlimmert?Habe auch nicht unbedingt das bedürfniss das sich aus der Allergie richtiges Asthma entwickelt.Bzw dieses leichte Asthma was ich wohl neuerdings habe kommt das wohl von irgendner Allergie?

Kommt das mit den Nasenschleimhäuten wohl auch von einer Allergie? ich selbst habe ja immernoch den Verdacht das das von meinen Weißsheitszähnen kommt die ich schon laut Zahnarzt vor 3 Jahren hätte entfernen lassen sollen.hab übriges jetzt nen Termin.

Bei Sport und Alkohol verschlimmert sich die Sache mit den Nasenschleimhäuten.Spricht das für die Allergie Theorie?

Würde mich über hilfreiche Tipps und dergleichen freuen.

Cecill

Antworten
M5onikLa65


Bei mir ist so gut wie alles positiv, ich mache so einen Test nie mehr. Das letzte Mal war dann der gesamte Arm geschwollen und es hat lange gedauert, bis ich wieder Ruhe hatte. Fürchterlich. Ich bin auch gegen Katzen allergisch, komme allerdings mit meinen eigenen Katzen gut zurecht, nur bei fremden bekomme ich Probleme. Pollenallergie, aber nicht alle gleich stark. Die echten Verhältnisse sind bei mir nicht vergleichbar mit der Reaktion auf dem Arm. Ich habe zwar im großen und ganzen ganzjährig immer mal Probleme, aber daran habe ich mich gewöhnt und komme in der Pollensaison sogar mit Nasensprays zurecht, allerdings nehme ich häufig auch Cortisonnasensprays, weil ich den besser vertrage als den frei verkäuflichen.

Also mach dich jetzt nicht verrückt, vor allem nicht wegen der Katze. Ärzte sagen zwar immer, man muss das behandeln, muss das Tier abschaffen, es könnte zu Asthma werden etc., aber bei mir trifft das alles nicht zu. Ich habe seit über 20 Jahren die Allergie und noch kein Asthma in Sicht.

Solltest du allerdings in der Pollensaison Husten und Atemnot bekommen, würde ich auf jeden Fall zu einem Antihistamin raten.

iNn_bo:oxts


Ich kann Monika65 nur Recht geben! Ich bin auf so ziemlich alles an Pollen allergisch, außerdem Hausstaub sehr stark und Katzen mittelmäßig. Ich hab seit meiner Kindheit immer Katzen, das braucht mein Herz einfach x:) Reagiere eigentlich auch nur auf fremde Katzen allergisch, besonders Rassen wie Maine Coon z.B.

Wenn du dauerhaft geschwollene Nasenschleimhäute hast, könnte das von der Hausstaub-Allergie kommen. In dem Fall würde ich mir überlegen ein Antihistamin einzunehmen. Am besten Abends, denn dann ist es egal, wenn es müde macht und außerdem liegst du Abends im Bett, das meistens ein guter Brutplatz für Hausstaubmilben ist. Außerdem würde ich regelmäßig die Bettwäsche wechseln. Nasensprays, die die Schleimhaut befeuchten, können auch hilfreich sein. Schlafzimmer lüften (zu Pollenzeiten nur Abends) ist auch gut fürs Hausstaub-freie Klima.

Was die Pollen angeht, heißt das Ergebnis am Arm noch nicht, dass du jede Allergie wirklich schlimm merkst... Würde ich diesen Sommer einfach einmal beobachten. :)^

C_ec2il90


Moin

Danke für die Antworten.Klingt ja alles ganz gut.

Werde die Tipps befolgen und mal sehn was sich dann so tut mit der guten Nase.

Nur was das Antihistamin angeht hätte ich ne frage.Gibt es das Rezeptfrei in der Apotheke?

Wenn ja welches könntet ihr mir da empfehlen?

Cecil90

swchOnieSki


antiallergika gibts rezeptfrei in der apotheke, ja

du denkst daran, die katze abzugeben, obwohl du offensichtlich nicht auf sie reagierst, sonder nur weil das ein test sagt?

finde ich merkwürdig, wenn du deine symptome 100%ig der katze zuordnen könntest, würde ich es ja noch verstehen, aber so nicht.. ich denke mal, das war eher scherzhaft gemeint?

ich habe auch mal so einen test gemacht und bin auch auf irgendwas allergisch, aber das zeigt sich nur in diesem test und in der realität überhaupt nicht.. finde solche tests haben null aussagekraft!

a9mNyle


Ich war auch gegen unglaublich vieles allergisch. Ich aß ein Nutella-Brot und 10min später hatte ich hoch Fieber und eine dicke Erkältung (wirklich wahr!). Bis ich drauf kam, dass es die Haselnüsse waren, dauerte es natürlich. Auch gegen andere Dinge hatte ich eine Allergie, fast das ganze Jahr über tränten meine Augen, schniefte und nieste ich. Auch gegen Katzen war ich hoch allergisch!

Ich habe bei einem Naturheilarzt eine Ausleitung machen lassen. Dauerte ca. 1 Jahr, aber ich bin nahezu allergiefrei und halte eine Katze in meinem Haushalt ;-D

Cqec/il9x0


Nein die Katze abzugeben wäre das letzte was ich machen würde.Da hast du mich wohl falsch verstanden.

Das Tier ist wirklich lieb und entspannt.Sone Katze kriegt man kein 2tes mal ;-)

Naturheiler klingt eigentlich ganz gut..vielleicht werd ich da mal vorstellig.

Cecil90

Moo6nikaz6x5


Die meisten Antihistaminika gibt es rezeptfrei, die Wirkstoffe Cetirzin und Loratadin. Wobei mich Cetirizin sehr müde macht, zumindest anfänglich, ich nehme sie beide nicht mehr. Am besten wirken sie, wenn man sie länger nehmen muss, wenn man sie nach 2-3 Wochen wechselt.

Es gibt neuere Entwicklungen dieser beiden Stoffe und die sind noch verschreibungspflichtig, so viel ich weiß. Es wäre vielleicht angeraten, die auszuprobieren, weil die Nebenwirkungen geringern sein sollen.

Manchmal ist es so, dass die Nase durch Pollen so gereizt ist, dass man dann auf alles überreagiert, auch dann auf die Katze. In so einem Fall kann es schon gut sein, einige Zeit ein Antihistaminikum zu nehmen.

Aber ich komme mittlerweile mit Nasensprays zurecht und akzeptiere die Tatsache, dass ich immer wieder mal allergisch reagiere. Mein Arzt findet das nicht gut, aber mir geht es so viel besser als mit den Tabletten.

irng_Cb|oots


Ja, das mit den Antihistaminen muss man für sich ausprobieren. Ich nehme Desloratadin, das macht mich am wenigsten müde und wie gesagt, nachdems auch gegen die Hausstauballergie gedacht ist, nehm ichs vorm Schlafengehen – da merke ich tagsüber wenig von der müdemachenden Wirkung...

So wie Monika65 sagt, schaukeln sich manche Allergien hoch. Z.B. is das mit dem Hausstaub bei mir im Sommer bedeutend schlimmer als im Winter... im Winter sind manche Nächte mit befreiter Nase möglich :)=

Diese Allergien sind insgesamt schon was Blödes, aber umso mehr man sich reinsteigert, umso schlimmer wird es, kommt mir oft vor. Jedenfalls die Katze behalten zum Trösten, wenn die Allergien grade schlimm sind!! :-p Das Seelenheil ist ja auch wichtig :)z

C`eciRl90


Danke für die Tipps.Ich werde mich nächste Woche mal darum kümmern son Mittelchen zu bekommen.

Momentan gehts sogar etwas besser.Mal sehn was so passiert in nächster zeit.

s>e*venFthrexe


ich hab vor Jahren auch mal so einen Test gemacht und auf ca. 80 % Reaktion gezeigt

in der Realität habe ich aber keine oder nur minimale Beschwerden und bei denen bin ich mir nicht mal sicher ob es wirklich ne allergische Reaktion ist.

Furau DIingeCns


Ich las gerade in einem anderen Faden, dass du dich von Dosenfutterkram ernährst.

Vielleicht solltest du deine Ernährung erst einmal auf "gesund" umstellen und dann klappt es evtl. auch ohne Antihistamin ;-)

XDeno1bi$ne


Ich hab auch die Milben ganz stark, ohne Mittel ist die Luft weg und ich niese auch die ganze Nacht durch. Versuch mal so ein Antihistamin und nimms abends vor dem Schlafen, das riet mir meine Allergologin auch. Spart die Schlaftablette und wirkt genau dann am besten wenn Du den Allergenen ausgetzt bist.

Was Du noch machen kannst, Casings für die Bettwaren besorgen. Bekam ich aufgrund der Stärke sogar über die Kasse. Das hat extrem geholfen.

Und ja, es kann sich gegenseitig hochschaukeln. Angefangen hab ich mit den Milben, dann kamen Frühpollen dazu, ganz neu dieses Jahr ist auch die Haselnuss.

Wenn die Allergie sehr stark ist, kann Dir der Doc auch ne Desensibilisierung verschreieben, allerdings dauert das sehr lang und die Erfolge sind umstritten, bei vielen nicht wirklich, bei anderen ganz tol.

Und vielleicht macht ja Deine Katze mit Dir auch ne Dauerdesensibilisierung, bist ihr ja immer ausgesetzt. Bei fremden Katzen kann die Raktion ganz anders aussehen.

Ach ja, auf Vogelfedern bin ich auch allergisch ... mit meinem Nympfensittich daheim kann ich kuscheln wie ich will, keine Reaktion.

Also bloß keine Panik und nicht bange machen lassen. :)*

LYadyu Nixke


Luft-ionisatoren helfen gut bei Pollen und Hausstaubmilben-allergien. Tgl. Anwendung mit einer Nasenspülkanne ist sehr hilfreich. Wir benutzen auch eine Niemölsprühlösung 1x monatl. für Matratzen, Polster, Gardinen, etc.(2,5ml Niemöl auf 70ml Isopropylalkohol, 5-10 Tropfen äth. Öl Lavendel). Man kann anderes Öl nehmen, aber ich reagiere auf viele Duftstoffe allergisch. Auch unsere Hündin bekommt Niemöl auf die Haut, kein Ungeziefer mehr! Niemöl bekommt man bspw. von Spinnrad oder Hobbythek.

R;egensch^irmxdame


Bei Asthma musst du aufpassen ... anders, als Heuschnupfen, Augentränen und Co. geht das nie mehr weg! Asthma ist chronisch; du kannst es vllt. bisschen "zurückschlagen" – aber wenn es einmal da ist, ist es da. In meiner Kindheit hat man leider den Fehler gemacht und gedacht "wird schon wieder weggehen, wenn die Pollenzeit vorbei ist" – und nu' hab ich's mein Leben lang.

Antihistaminikum ist grundsätzlich eine sehr gute Idee (gibt auch Präparate, die nicht müde machen); aber gegen das Asthma würde ich an deiner Stelle vorgehen, solang es noch nicht zu spät ist. (Gibt da soweit ich weiß einige vorbeugende Präparate – mal beim Lungenarzt nachfragen.)

Bzw dieses leichte Asthma was ich wohl neuerdings habe kommt das wohl von irgendner Allergie?

I.d.R. ist das eine Folge von starker Belastung durch diverse Allergien (d.h. du reagierst irgendwann immer asthmatisch – egal, welcher Polle die Reaktion gerade auslöst). Es kann sogar sein, dass über die asthmatische Reaktion die anderen Reaktionen (Heuschnupfen, Augentränen) nachlassen – das ist allerdings kein schöner bzw. anstrebenswerter Tausch ...

Das Ganze nennt sich übrigens "Stufenwechsel": weil die üblichen Reaktionen des Körpers (wie eben z.B. Heuschnupfen) nicht mehr "ausreichen", wird "Stufe 2" erreicht und es reagiert die Lunge. Im Normalfall sind Allergologen darum bemüht, diesem Stufenwechsel vorzugreifen – da er eben nicht mehr rückgängig zu machen ist!

Bei deiner Katze kann ich dir Hoffnungen machen: an die gewöhnt man sich i.d.R., wie bei einer Desensibilisierung (hat bei mir auch geklappt) :-)

Du kannst es auch mal ausprobieren: Katze streicheln, bisschen abwarten (nicht! Hände waschen) und dann die Augen reiben; wenn die dann tränen, reagierst du auf jeden Fall allergisch. (Das ist jetzt die Hardcore-Variante – und ich würde dir raten, es nur ein Mal auszuprobieren – aber danach weißt du's. ;-) ) Außerdem sollte man die Katze vllt. besser aus dem Schlafzimmer verbannen. Aber ansonsten dürfte das gehen. Wichtig ist vielleicht noch zu wissen: du bist nicht gegen die Haare allergisch – sondern gegen etwas im Speichel (und weil Katzen bekanntlich sehr putzfreudige Tiere sind, landet das auch an den Haaren).

Außerdem: Pollen verfangen sich besonders in den Haaren und der Kleidung. Wenn du länger draußen unterwegs warst, z.B. spazieren über Wald und Wiese (mit Gräser-Allergie teilw. sehr fiese Angelegenheit...), daraufhin starke Beschwerden hast, dann solltest du unter die Dusche (Haare waschen) und Klamotten wechseln (sofort in die Waschmaschine – nicht noch durch die Wohnung tragen und überall den Pollen herumkrümeln ;-)).

Bei Sport und Alkohol verschlimmert sich die Sache mit den Nasenschleimhäuten.Spricht das für die Allergie Theorie?

Ich persönlich würde sagen: jain.

Sport und Alkohol "beanspruchen" den Körper, d.h. möglicherweise werden die körpereigenen Schutzmechanismen dadurch eher "ausgeschaltet". (Kann ich aber nicht beschwören! Reine Theorie.)

Wenn beim Sport Probleme mit der Lunge auftreten, würde das die Asthma-Allergie-Theorie bestätigen – aber die Nasenschleimhäute? ":/ Bei mir ist es eher so, dass Sport die Nase freiräumt, nicht zuschaufelt. Andererseits löst Sport vielleicht die festsitzenden Schleim"propfen".

Wenn du auf die Stellen unterhalb der Augen / Wangenknochen drückst oder die Stelle an der Stirn, ein Stück über der Nasenwurzel, tut dir das weh? Drückt der Oberkiefer vllt. manchmal? Vllt. müsste man da mal "durchfegen", dass das da alles mal so richtig rauskommt. Manche Menschen haben ein sehr verzweigtes Nasennebenhöhlensystem. Aber lass das mal lieber vom Hausarzt in Ruhe durchchecken, bevor hier wilde Hypothesen aufgestellt werden. ;-)

Alles Gute. :)*

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