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Müdigkeit durch Allergien

g\star6x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vorne weg die Frage habe ich auch zum Thema Schilddrüse gestellt weil ich einfach wissen will wo her die Müdigkeit kommen kann.

Ich bin seit ca. über einem Jahr täglich unausgeschlafen. Egal wieviel ich schlafe ich bin immer morgens müde. Ich stehe nie auf und bin richtig fit. Der Schlaf zeigt irgendwie keine Wirkung. Ich schlafe zwar ohne Probleme durch aber es ist selbst nach 10 Stunden Schlaf das ich mich garnicht erholt habe. Im laufe des Tages ist es zwar nie so schlimm, dass ich plötzlich einschlafe oder mich zu nix motivieren kann aber mir sieht man täglich die Müdigkeit bzw. die nichtvorhandene erholsamkeit an (sprich Augenringe, usw.)

Nun habe ich auch viele Allergie und wollte Fragen ob es irgendwas damit zutun haben könnte?

Hier mein aktuellster Pricktest:

Mischungen:

- Bäume I (Frühblüher) ++

- Bäume II (Mittelblüher) ++

- Pilze II +++

Einzelallergenen:

- Gerste +++

- Hafer ++

- Roggen ++

- Weizen +

- Beifuß ++

- Brennnessel +

- Löwenzahn +

- Wegerich ++

- Hund ++

- Katze ++

- Milbe (D.pteronyssinus) +++

Danke im vorraus

Antworten
RHemgensch-irmd'amxe hat geantwortet


Hm. Hast du Asthma? Schnarchst du vielleicht? (Blöde Frage, ich weiß – hat aber einen Grund ;-) )

Ich würde an deiner Stelle mal ein ein Schlaflabor gehen bzw. sich dahin überweisen lassen (soweit ich weiß, kann der Hausarzt das veranlassen – bin mir aber nicht sicher, müsste man sich informieren); dort gucken sich Ärzte deinen Schlaf mal näher an und können evtl. Unregelmäßigkeiten feststellen. Das, was du schilderst, erinnert mich ein wenig an Schlafapnoe – ein "Phänomen", bei dem man nachts kurzzeitige Atemaussetzer hat, die der Körper aber nicht sofort realisiert. Das heißt, man leidet kurzzeitig unter Sauerstoffmangel, wacht ggf. davon auf – hat aber ganz sicher keinen guten, erholsamen Schlaf, evtl. auch zu wenige Tiefschlafphasen, ist am nächsten Tag unausgeruht, leidet unter dem nächtlichen Stress, etc. Du kannst das auch mal googlen, vielleicht findest du dich in den Symptomen wieder – wichtig ist aber ganz klar: ab zum Arzt damit! Wir sind hier nur Laien. Schlechter Schlaf ist nicht zu unterschätzen! Früher oder später kann das üble Folgen haben...

Aber mal zu deiner eigentlichen Frage: u.U. kann das etwas mit deinen Allergien zu tun haben, denke ich. Besonders stark fällt auf, dass du mit Pilzen und Milben Probleme hast. Wohnst du vielleicht in einer älteren Wohnung, wo Schimmel hinter den Wänden lauern könnte? (Bemerkt man manchmal gar nicht und ist sehr schwer zu bekämpfen – selbst wenn man gut lüftet und eigentlich sehr darauf achtet.) Hast du eine Federkenmatratze, die evtl. auch schon einige Jährchen auf dem Buckel hat? Abends oder morgens Atemnot? Warst du mal bei einem Lungenspezialisten?

In jedem Falle läuft es, denke ich, auf's Selbe raus: zum Hausarzt, Problem schildern, Lösung suchen und ggf. überweisen lassen. ;-)

Alles Gute!

gRstar,6x1 hat geantwortet


Hey, danke erstmal für deine Antwort.

Ja, Asthma habe ich. Benutze immer vor dem Sport ein Spray, hatte aber bisher im Alltag noch nie Probleme (höchstens beim Sport). Aber meine Lungenwerte sind super.

Ich war auch schon mit dem Problem beim Arzt. Mein Eisenwert und der Schilddrüsenwert wurden kontrolliert. Eisen ist okay, allerding habe ich eine leichte Schilddrüsenunterfunktion.

Schlafapnoe wurde abgeklärt. Habe ich anscheinend nicht.

Das Problem mit den Milben und Pilzen denke ich ist nicht der Grund. Ich schlafe oft im Haus meiner Eltern oder bei mir, auf verschiedenen Matratzen und habe immer die selben Probleme.

Allerdings denke ich es könnte eventuell mit meiner Nase zusammenhängen. Meine Nase ist eig. Nachts immer zu und ich muss Nasenspray benutzen. Vielleicht ist das auch ein Grund.

Z6wackx44 hat geantwortet


Das Problem mit den Milben und Pilzen denke ich ist nicht der Grund.

Das war vielleicht ein unangebrachter Schnellschuß. Die nächtlichen Schwierigkeiten mit Deiner Nase lassen doch den Schluß zu, dass die allergene Belastung nachts offensichtlich am größten ist. Und Milben gibt es fast in jedem Bett/ jeder Matratze. Und was die Müdigkeit angeht: Als Pollenallergiker kann ich Dir jedenfalls sagen, dass ein ordentlicher Heuschnupfen die Kondition etwa so beeinflußt wie eine ausgewachsene Grippe.

R7egenscFhirmdxame hat geantwortet


Da würde ich tatsächlich auch auf Milben tippen. Hast du als Asthmatikerin ein Lungenvolumenmessgerät für Zuhause? So eins zum Reinpusten und gucken, wie weit der Schieber gedrückt wird? Vielleicht könntest du damit mal selbst schauen, ob die Werte morgens, kurz nach dem Aufstehen, vielleicht schlechter sind als tagsüber.

Weißt du, aus welchem Material die Matratzen sind? Soweit ich weiß ist Latex bzw. eine spezielle "Anti-Milben-Matratze" das einzige Material, was Hausstaub tatsächlich fernhält. Hinzu kommt, dass die Milben ja auch im Bettzeug stecken und wenn man sehr anfällig dafür ist, schon einiges anstellen können. Ich hab selbst eine Milbenallergie und steh morgens hin und wieder mit einer zugekleisterten Lunge auf. Klar, wenn ich dann fünf Stunden später beim Arzt bin sagt der, das alles in Ordnung ist – ist es zu dem Zeitpunkt auch wieder, aber am frühen Morgen nicht.

Du könntest das Spray mal abends, kurz vorm Einschlafen, nehmen und schauen, ob es dir am nächsten Tag besser geht. (Man sollte es nicht regelmäßig nehmen – ist nur zum "Testen" vielleicht mal ganz gut.)

Schilddrüsenunterfunktion macht meines Wissens auch müde. Bekommst du Medikamente dagegen? Wenn die Werte sonst halbwegs in Ordnung sind, dürfte es eigentlich nur allein daran liegen...

Ansonsten würde mir nur noch eine leichte Fehlbildung der roten Blutkörperchen einfallen – aber erstens ist das ein Gebiet, mit dem ich mich absolut gar nicht auskenne und ich daher auch nicht wild herumspekulieren oder verunsichern will und zweitens ist das glaube ich sehr selten.

g:sta/r61 hat geantwortet


Hallo,

also danke erstmal für eure Antworten.

Also ein Lungenvolumenmessgerät habe ich nicht. DIe Idee ist echt nicht schlecht. Dann könnte ich sehen ob es damit zutun hat.

Ich reagiere auch stark auf Schmutz und Staub und dachte wirklich lange Zeit, dass der schlechte Schlaf durch die Milbenallergie hervorgerufen wird. Das komisch ist leider, dass bei dem Pricktest eine starke Reaktion auf die Milben vorhanden war bei einem anderen Allergelogen wurde mein Blut auf Allergien untersucht und da wurde mir gesagt das im Blut nichts ist was auf eine Milbenallergie deutet. Allerdings bin ich laut Bluttest sehr sehr allergisch auf Roggen und Lieschgras (da stimmt Pricktest und Bluttest überein). Der Arzt meinte ein Bluttest wäre viel genauer, also weiß ich nicht wirklich ob ich gegen Milben allergisch bin . Laut Pricktest sehr, laut Bluttest garnicht.

Das einzige was mir neben den Allergien einfällt weshalb ich so schlecht schlafe, bzw. eher nicht erholt wach werden, dass es eventuell an meiner Nase liegt. Ich brauche eig. immer Nasenspray nachts. Das wiederrum hängt eventuell wieder mit der Allergie zusammen.

ZqwacDkx44 hat geantwortet


Ich brauche eig. immer Nasenspray nachts. Das wiederrum hängt eventuell wieder mit der Allergie zusammen.

Richtig.

s:chfokolJadentixer hat geantwortet


der zweite arzt hat recht!

bluttest ist immer besser!

der pricktest steht stark im verdacht allergien erst auszulösen u auch falschpositiv zu sein.

aber er ist halt billiger. ich lasse den seit 12 jahren nicht mehr machen. mein heuschnupfen ist weg.

der bluttest sagt nur aus das du antikörper im blut hast. du bist also allergisch. das heißt aber nicht das du da auch tatsächlich beeinträchtigungen merkst oder hast.

da hilft nur probieren.

u wegen der milben. komisch das alle die angeblich ne allergie auf milben haben, bei mir in meinen federbetten nie was haben. da frag ich mich obs sich der pricktest nicht ein wenig leicht macht u andere richtige ursachen erst garnicht rausgefunden werden.

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