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Heuschnupfen mit Atembeschwerden, was kann ich machen?

mcoped9lucxk hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Also kurz vorweg: Hier in der Umgebung gibt es ca. 5 Dermatologen, bei einem zahlt die Kasse nix und bei den 4 anderen gibt es bis August keinen Termin. Habe jetzt für den 2. August einen Termin um zu prüfen, gegen was ich genau allergisch bin.

Möchte aber hier ein paar Befürchtungen los werden und hoffe, dass ihr mich jetzt schonmal beraten könnt. Habe nämlich gehört, dass Heuschnupfen schnell zu Asthma werden kann (hoffentlich habe ich das nicht schon ??).

Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe seit 2-3 Jahren immer zur Zeit März/April heuschnupfenartige Symptome, was sich aber bis letztes Jahr "nur" durch brennende Augen und Schnupfen ausgewirkt hat. Nun hatte ich dieses Jahr die gleichen Symptome. Beim Sporttreiben ist mir dann auf einmal aufgefallen: "Irgendwie kann ich nicht mehr richtig durchatmen".

Nunja, abends im Bett wurde das dann sogar noch etwas schlimmer. Habe mich dann noch schnell an den PC gesetzt und erfahren, dass durch Heuschnupfen sich auch Asthma bilden kann. Ich habe dann die Nacht eben relativ flach geatmet und am nächsten Tag gings mit der Atmung schon besser, aber nicht so wie früher. Im Prinzip habe ich diese Atembeschwerden jetzt seit ca. 3 Tagen. Ich habe mir schon das Mittel Cetirizin ADGC bestellt und werde es morgen abholen, also morgen abend zum ersten mal benutzen.

Laut Dermantologin, bei der ich ab Anfang August einen Termin habe, kann man eine Hyposensibilisierung erst in der Pollenfreienzeit anfangen. Hätte damit besser früher angefangen! Jetzt geht es eben um Schadensbegrenzung! Habe gehört, dass unbehandelter Heuschnupfen zu chronischem Asthma führen kann. Was heißt in dem Fall unbehandelt? Ist damit die Hyposensibilisierung gemeint? Diese kann ich ja erst diesen Herbst anfangen! Reicht es, um das schlimmste zu verhindern, jetzt mit Medikamenten wie Cetirizin ADGC zumindest die Symptome zu bekämpfen um das Asthma am "fortschreiten" zu hindern?

Nun meine Fragen:

- (von oben nochmal kopiert:) Reicht es, um das schlimmste zu verhindern, jetzt mit Medikamenten wie Cetirizin ADGC zumindest die Symptome zu bekämpfen um das Asthma am "fortschreiten" zu hindern?

- Könnte es sein, dass ich jetzt schon bleibendes Asthma habe?

- Was kann ich tun, um zu verhindern, dass meine Atembeschwerden sich zu einem bleibenden Asthma weiterentwickeln bzw das Asthma schlimmer wird?

Hoffentlich könnt Ihr mir weiterhelfen! Ich weiß, dass der Gang zum Arzt sinnvoller ist, als das im Forum per Ferndiagnose etwas empfohlen wird. Aber leider kann ich erst ab August zum Arzt und ich möchte nicht, dass bis dahin schon asthmatechnisch gesehen alles zuspät ist. Außerdem gibt es ja viele kompetente Nutzer hier und ich hoffe, dass die Erscheinung hier häufig genug ist, dass ihr wisst was ich meine und mir gute Ratschläge geben könnt!

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Gruß

Luck

Antworten
b$ee^tlejuicxe21 hat geantwortet


also den meisten Heuschnupflern reicht citerizin oder ein anderes Antihistaminikum sehr gut. Desensibilisierung macht 1. nicht immer sinn und 2. kann auch das mal nach hinten los gehen, sprich die allergie ist dann weg man hat aber 2 neue, ist meinem Bruder so gegangen.

Asthma kann entstehen das ist aber längst nicht sooo häufig.... meistens ist heuschnupfen einfach nur lästig aber gut mit Augentropfen, Nasenspray oder Tabletten einzudämmen (je nachdem was man hat, ich hab z.b. immer meine augentropfen bei mir weil mich citerizin und ähnliches total müde macht).

f)ederKweiße hat geantwortet


Ich wurde wegen Verdacht auf Asthma von meinem Hausarzt zum Lungenfacharzt überwiesen. Dort wurde u. a. auch ein Allergietest durchgeführt.

mBarip}osxa hat geantwortet


Laut Dermantologin, bei der ich ab Anfang August einen Termin habe, kann man eine Hyposensibilisierung erst in der Pollenfreienzeit anfangen. Hätte damit besser früher angefangen!

Bevor eine Desensibilisierung ins Auge gefasst wird, muss genau feststehen, wogegen Du allergisch bist. Diese Tests werden sinnvollerweise in einer Zeit durchgeführt, in der Du ohne Symptome bist – vermutlich also im Spätsommer/Herbst. Dann erst kann mit einer Desensibilisierung begonnen werden. Der Termin im August ist zwar empörend spät für die Beschwerden, die Du jetzt hast -aber für die Tests ist das okay.

Jetzt geht es eben um Schadensbegrenzung! Habe gehört, dass unbehandelter Heuschnupfen zu chronischem Asthma führen kann.

Das ist richtig, aber der so genannte Etagenwechsel findet in der Regel nicht in den ersten Jahren mit allergischen saisonalen Beschwerden statt. Also keine Sorge, soweit bist Du noch nicht.

Nun meine Fragen:

- (von oben nochmal kopiert:) Reicht es, um das schlimmste zu verhindern, jetzt mit Medikamenten wie Cetirizin ADGC zumindest die Symptome zu bekämpfen um das Asthma am "fortschreiten" zu hindern?

Auf jeden Fall. Ob Cetirizin für Dich das richtige Mittel ist, musst Du einfach ausprobieren. Bei vielen wirkt es sehr gut und macht auch nicht müde. Wenn es Dir nicht richtig hilft, wende Dich an den Hausarzt oder einen vertrauenswürdigen Apotheker. Auch google macht kundig.

– Könnte es sein, dass ich jetzt schon bleibendes Asthma habe?

Unwahrscheinlich!

- Was kann ich tun, um zu verhindern, dass meine Atembeschwerden sich zu einem bleibenden Asthma weiterentwickeln bzw das Asthma schlimmer wird?

Prävention – Allergenkarenz – abends duschen, damit Pollen auch aus den Haaren entfernt werden – getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern – lüften am besten um 4 Uhr morgens, da ist der Pollenflug am geringsten ;-D ... Und wenn es ganz schlimm wird, vom Hausarzt cortisonhaltige Nasenspray und Augentropfen verschreiben lassen. Zur Not auch cortisonhaltige Tabletten Celestamine o.ä.

g?aulxoise hat geantwortet


Ich möchte mich hier bitte mal eben drunterhängen – meine Fragen sind denen der TE sehr ähnlich.

Wie es aussieht, habe ich auch eine ziemlich heftige Pollenallergie, erstmals erwischte es mich im letzten Sommer (da allerdings gleich ganz schlimm). Mag sein, daß die Symptome vorher schon immer mal da waren, das habe ich dann wohl wegignoriert unter "ich krieg' sowas nicht". %-|

Nachdem am letzten Wochenende die Atemnot trotz Cortisonspray und Cetirizin mehr als deutlich war (ich bin kaum die Treppe raufgekommen!), habe ich heute mit viel Glück einen Termin beim Lungenfacharzt für, hurra, kommende Woche bekommen. Man verbot mir bis zum Termin sowohl das Cetirizin als auch das Spray – logisch, habe ich verstanden. Aber. Was mach' ich denn in den kommenden Tagen, wenn es nochmal schlimmer wird? Das Wetter soll schön werden, will heißen, mehr und mehr Pollenflug...was mach' ich denn, wenn es mich wieder so erwischt wie am letzten Wochenende? Gibt es da irgendwas, was erleichternd wirkt und trotzdem nicht die Testergebnisse verfälscht?

Ich kann ja nun keinen Regen zaubern. Leider. >:(

myar:iqpoxsa hat geantwortet


Was mach' ich denn in den kommenden Tagen, wenn es nochmal schlimmer wird? Das Wetter soll schön werden, will heißen, mehr und mehr Pollenflug...was mach' ich denn, wenn es mich wieder so erwischt wie am letzten Wochenende?

Ja, liebe gauloise, da flüchtet man an den PC und lenkt sich bei med1 ab. :°_ Die Fahrradtour am 1. Mai ist nichs für Allergiker, die nichts einnehmen dürfen.

Gibt es da irgendwas, was erleichternd wirkt und trotzdem nicht die Testergebnisse verfälscht?

Duschen. >:(

gNawuEloisxe hat geantwortet


Duschen.

Jaha. Ich habe deinen Beitrag gelesen; und das mach' ich ja auch. Ich bin noch neu in dem Metier. In meiner Vorstellung sagt jetzt jemand, paß auf, da gibt es blabliblupp im Drogeriemarkt. Oder so. ;-D

B_odh5ra(n hat geantwortet


Der Lungenfacharzt macht mit dir sicher einen Provokationstest, deshalb sollst du die Medis vorher nicht nehmen. Wenn die Augen jucken, hilft ein mit Wasser gekühltes und feuchtes Tempo. Ansonsten in geschlossenen Räumen aufhalten.

A*ho>rnbFlatt hat geantwortet


Spenglersan Kolloid G und K besorgen. Im täglichen Wechsel immer mal nen Sprühstoß auf den kleinen Finger geben und dann in die Nase einreiben.

Haut alles klein, was die Entzündungen macht. Bringt gaaanz schnell Erleichterung.

_|ParZvatxi_ hat geantwortet


Ich halte mariposas These, dass Asthma eher unwahrscheinlich ist, für gewagt.

Asthma kann sich durchaus von heute auf morgen entwickeln und dazu muss nicht mal zwingend eine Allergie vorliegen. Jedoch ist die Gefahr, Asthma zu enwickeln größer, wenn man mehrere Jahre unter Heuschnupfen leidet und dies nicht oder falsch behandelt wird.

Letztendlich wird nur ein Lungenspezialist feststellen können, ob Asthma vorliegt oder nicht. Und selbst, wenn heraus kommen sollte, dass Asthma vorliegt, dann ist das auch kein Weltuntergang. Man kann gut damit leben. Kommt aber zum Teil auch auf den Schweregrad des Asthmas an.

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