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Hausstauballergie, suche Tipps & Tricks

M}argi/ex74 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir wurde vor Kurzem eine heftige Hausstauballergie festgestellt.

Nun suche ich schon seit Wochen nach einem guten Forum in dem sich Betroffene austauschen können,wie man im Alltag am besten mit der Allergie lebt.

Kennt jemand eine gute Seite dazu im Netz oder Bücher zum Thema?

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Antworten
mpüs2hmZüsxh hat geantwortet


Huhu,

ich leide selbst seit Jahren an einer Hausstauballergie, hab aber inzwischen gelernt gut damit umzugehen.

Regelmäßiges Staubsaugen, wechseln von Bezügen, Kissen und Abstauben helfen schon enorm.

Meistens ziehe ich Einweghandschuhe an und wickle mir einen Schal um Mund und Nase, so ist schon mal das Putzen kein Problem mehr. Danach kräftig Händewaschen und Lüften, auf keinen Fall ins Gesicht oder Augen fassen, dann werden sie bei mir immer matschig, jucken und tränen ohne Ende. Wenn das passiert hilft mir nur frische Luft und Auswaschen.

:)*

k#uRllxer hat geantwortet


Nasonex hilft bei mir (verschreibungspflichtig) enorm, falls du nur Schnupfen hast. Ansonsten die üblichen Hygienevorschriften, die bedingt helfen............

Gruß,

Fjad4e-to-g<r-ey hat geantwortet


- Oberbetten und Kopfkissen mit Synthetikfüllung (keine Daunen) bevorzugen, Matratzen mit hochwertigen Encasings überziehen (gilt auch für das Bett des Partners)

- "Staubfänger" aus der Wohnung entfernen (Gardinen, Vorhänge, Teppiche, Bettvorleger etc.)

- entweder sehr kurzflorige Teppichböden oder glatte Fußböden bevorzugen

(die kurzflorigen Teppichböden bewirken, dass der Staub nicht so sehr aufgewirbelt wird, von glatten Fußböden lässt sich Staub sehr leicht komplett entfernen, sie sollten aber am besten täglich feucht gewischt werden, da der Staub lose aufliegt und durch jeden Luftzug aufgewirbelt wird)

- Staubsauger mit Feinstaubfilter verwenden (nicht Besen oder Handfeger)

- Staubwischen mit leicht angefeuchtetem Tuch

- zum Staubwischen eine Feinstaubmaske benutzen (Baumarkt)

- Medikamente gegen asthmatische Beschwerden vorrätig halten

L9ars{.t.b hat geantwortet


Ich reagiere auf Hausstaubmilben und meine Freundin reagiert auf fast jede Polle die es gibt. Uns hat (Zumindest Zuhause) die Tipps meiner Vorposter sowie der "Cleanaer" sehr geholfen. Zuahsue haben wir beide keinerlei Beschwerden und der Schlaf ist auch wieder erholsam. ;-)

Schaue es dir einfach mal an vielleicht ist es auch das richtige für Dich.

Amazon

MOa!rgime7x4 hat geantwortet


Danke für eure Beiträge,soweit habe ich alle Tipps bereits befolgt.

Leider geht es mir im Moment wieder alles andere als gut,vorallem dieses schlimme Schwindelgefühl macht mich fertig.

F ad=e-Ito-gxrey hat geantwortet


Nimmst Du Medikamente gegen die Allergie? Könnte es sein, dass das Schwindelgefühl eher eine (wenn auch gravierende) Nebenwirkung darstellt?

eEzra hat geantwortet


Hallo Margie,

ich hatte auch eine Hausstauballergie und auch mit Schwindel. Bei mir kam der Schwindel und Augenflackern aber wegen eines Diclofenacs, das ich wg. Banscheibenvorfall nehmen musste.

Die Haussatuballergie, und ich kann ja nur von meiner Erfahrung sprechen, habe ich mit dem Arzt in den Griff bekommen. Anfangs, bei morgentl. Problemen cetiricin.

Ich habe alle Teppiche entsorgt, so gut es ging. Und gereinigt und imprägniert.

Die milben, bzw. den milbenkot, der ja die Allergie auslöst, vor allem im Bett habe ich mit [...] vollkommen in den Griff bekommen. Die pflanzl. mittel aus der apotheke bikden ein Schutzschild um die Matratze für ca. 6 Monate.

Schonbezüge, oder encasings waren mir zu umständlich. Zudem durfte man sie nur 3 x pro jahr waschen, was ich unhygienisch fand.ansonsten gibt es löcher, durch die wieder alles durchkommt..

Wenn ich irgendwo zu besuch bin, nehme ich eine cetirizin mit. Bei längerem Aufenthalten sprühe ich die Matratzen kurz ein. das geht schnell. man sieht es bei youtube wenn man den komischen begriff "hausdaddy" eingibt....der hausdaddy kann sogar eine packung öffnen...ein wahrer held... :)^

Gute Besserung und am besten noch einen zweiten arzt aufsuchen. immer zwei meinungen bei drastischen dingen einholen

ezra

(Koordinierte Produktwerbung mit multiplen Accounts durch die Moderation gelöscht)

s3cullzixe hat geantwortet


Ich habe auch diese Allergie.

Wichtig finde ich ,dass die Bettwäsche alle paar Tage bei 90 Grad in der Waschmaschine gekocht wird, ab und zu über einem Topf (mit Handtuch ) mit Salz und Pinimentholsalbe inhalieren und die Nase mit Baby Nasentropfen freizuhalten..

e@zra hat geantwortet


das Problem ist vor allem die Matratze. Da leben die ca. 2 Mio Milben und ernähren sich hemmungslos von unseren Hautschuppen.... :)D

und wenn sie kein Futter mehr bekommen, dann wars das.

Das ist das Vorbeugende.

Behandelt habe ich anfangs meine probleme, rote augen, laufende Nase, niessen, als hätte ich eine Erkältung. Ich dachte wirklich, dass ich eine Erkältung habe. ??? Das denken auch die meisten mit einer Hausstauballergie. Kommen dann aber Quaddeln, oder irgendwan mal Asthma dazu, dann geht man oft erst zum Arzt. Und da kann es dann zu spät sein....

Gute Besserung weiterhin

lg

ezra

w(agci hat geantwortet


Letztendlich beseitigt man mit dem Schlucken halt nicht die Ursachen – die Milben im Bett.

Wir dachten zunächst auch, daß wir Schnupfen hätten – die Auswirkungen sind ja identisch – Tränenede Augen, laufende Nase. Aber Dauerschnupfen? Bis der Arzt dann dann die Hausstaubenmilben als Ursache erkannt hat. Encasing ist eine Katastrophe und teuer. Wir waren sehr mit [...] zufrieden [...] Vor allem auch pflanzlich (ich will mir ja nicht alles ins Bett sprühen und schon gar keine Gifte!). Und wir müssen nichts schlucken – sehr angenehm.

(Koordinierte Produktwerbung mit multiplen Accounts durch die Moderation gelöscht)

J?orxi hat geantwortet


Hat Dein Arzt was von Hyposensibilisierung gesagt? Ansonsten sprich ihn doch mal darauf an. Je "frischer" die Allergie, desto besser sind die Aussichten auf Erfolg.

Mein Partner und ich (wir leiden beide) machen so eine Hypo nun seit ca. einem Jahr. Meinem Partner geht es bereits viel besser und er konnte seine Medikamente bereits deutlich zurückfahren. Mein allergisches Asthma besteht seit ca. 15 Jahren. Damit sind die Erfolgschancen einer Hypo. deutlich geringer. Bei mir hat sich noch nichts getan.

Aber die Hypo läuft ja auch 3-5 Jahre. Am Anfang bekommt man jede Woche eine Spritze. Nach 6-8 Wochen wechselt man zu 14 tägig, dann auf 4 Wochen und nun müssen wir alle 6 Wochen hin. Ist nervig, aber ein Versuch ist es wert.

F^ade-tco-gr"ey hat geantwortet


Encasing ist eine Katastrophe und teuer.

Zwei Matratzen in passende Bezüge einzupacken, sollte kein Problem darstellen.

Ganz preiswert sind hochwertige Encasings zwar nicht, aber zu den Wucherpreisen, die zum Teil in Sanitätshäusern aufgerufen werden, gibt es Alternativen:

Encasings vom Arzt verschreiben lassen und dann direkten Kontakt zu Deiner Krankenkasse aufnehmen. Diese können einem häufig Lieferadressen von Vertragspartnern nennen, bei denen Du das gewünschte Fabrikat deutlich günstiger erwerben kannst.

Bei Hausstauballergie ist und bleibt die Matratze das Hauptproblem. Auf ihr verbringst Du grob geschätzt zwischen 6 und 10 Stunden – an jedem Tag Deines Lebens!

e]zra hat geantwortet


Ich glaube Encasings sind auch sehr wirksam.

Mir war es aber zu umständlich... :=o und mich schreckte es ab, dass man nur ca. 4 x pro Jahr waschen darf, weil sonst die Garantie erlischt. Die ist ja 10 Jahre, oder so, weil die Kassen nur alle 10 Jahre erstatten. Oder waren es 12 Jahre? Und wie bei allen Textilien: zu oft gewaschen gehen sie kaputt, es kommen Löcher und der Milbenkot tritt wieder empor und die Allergene entstehen. Ausserdem erstatten Kassen nur nur für das eigene Bett. Ist man ein Mehrpersonenhaushalt, dann muss man die anderen selber kaufen.

Das tolle ist, dass man ja die Wahl hat. Ich habe mich für die einfache Methode entschieden. Alle 5-6 Monate sprühen. das wars.. Auf jeden Fall wirken beide Methoden. Und das finde ich toll.

Aber das ist meine persönliche Meinung. .Was ich überhaupt nicht kann/mag: Spannbettlaken über die Matratze ziehen. Und das im Doppelpack habe ich mir erspart. :-D :-D...ist es links vorne fest, flutscht es rechts oben raus....

Gute Besserung

Ezra

F_adKe-tno-gPrey hat geantwortet


Mir war es aber zu umständlich... :=o und mich schreckte es ab, dass man nur ca. 4 x pro Jahr waschen darf, weil sonst die Garantie erlischt.

Wenn Du ohne Encasing schläfst, steckst Du die Matratze (bzw. deren Bezug, sofern er sich überhaupt abnehmen lässt) ja auch nicht im Zwei-Wochen-Rhythmus in die Waschmaschine, sondern ziehst regelmäßig das Laken ab und wäschst es. Mit Encasing ist das auch nicht anders. Hygienisch, denke ich, soweit alles okay!

Übrigens: ein Encasing hüllt die Matratze komplett ein, ist also von der Handhabung her nicht mit einem Spannbettlaken zu vergleichen.

Schläfst Du mit Deiner Partnerin / Deinem Partner im Doppelbett, so trägt die Krankenkasse die Kosten für zwei Encasings. Alles andere würde keinen Sinn ergeben. Die übrigen Betten in Deinem Haushalt müssen nur dann eingehüllt werden, wenn auf ihnen ebenfalls Allergiker schlafen. In diesem Fall werden für ihre Encasings natürlich ebenfalls die Kosten übernommen.

Hochwertige Encasings sind sehr robust und halten schon etliche Jahre. Hüllst Du neue Matratzen in Encasings, haben die Hausstaubmilben deutlich geringere Chancen, sich massenhaft darin zu vermehren.

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