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Unverträglichkeit gegen Nahtmaterial?

Meeg3x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo ,

würde mich gerne mit anderen Betroffenen austauschen bzgl. Unverträglichkeit/Allergien gegen Nahtmaterial.

Von seiten der Ärzte heisst es immer das gibt es nicht bzw. das dies extrem selten wäre ???

Hatte jetzt schon mehrmals das Problem das sich die Fäden nicht aufgelöst haben und quasi aus der Wunde rausgeeitert sind und die Wunde Wochen bis Monate nicht zugeheilt ist.

Jetzt soll trotzdem ein " Allergietest " durchgeführt werden um mal zusehen was passiert.

Wenns wirklich eine Unverträglichkeit/Allergie ist , dann wirds wohl schwierig bei der nächsten Op das es wohl nicht viel Nahtmaterial gibt. :-(

Bin gespannt ....

Antworten
EJmaxx hat geantwortet


Bei mir gab es in den letzten Jahren mehrere kleinere und eine größere Operation.

Dabei wurden die oberflächigen Wunden mit Zwirn genäht, wobei die Fäden nach 10 bis 14 Tagen entfernt wurden. Bis dahin durfte ich nicht baden und nur duschen, wenn die Naht vollständig mit wasserdichtem Pflaster abgklebt war.

Die tieferen Wunden wurden zweifach genäht: innen mit Glucosefaden, der sich selbst auflöste, und oberflächig mit Zwirn, der entfernt werden muste.

Dabei gab es praktisch keine Probleme. Nur einmal nässte eine Wunde nach dem Fadenziehen noch etwa eine Woche lang. Das war aber an einer sehr schwierigen Stelle (am Schienbein).

Wogegen bist du denn allergisch? Gegen den Zwirn oder gegen die Glucose?

Calondyxke hat geantwortet


Ist mir bekannt ! Nach einer Blinddarm-OP dauerte es mehrere Monate, bis sich endlich alle inneren Fäden Stück für Stück nach außen geschafft hatten.

Ich vermutete eine Art Allergie, da ich während der Lehrzeit in einer chirurgischen Praxis das Catgut praktisch meterweise durch die Finger gezogen hatte.

S{unfzlowerx_73 hat geantwortet


Ich hatte knapp 20 OP's, Großteil Arthroskopien. Das ging immer problemlos mit den knallblauen Fäden, die gezogen werden mussten. Bei selbstauflösenden Fäden habe ich eigentlich immer Probleme gehabt, dass die Fäden irgendwann rauskamen und gezogen bzw. gekappt werden mussten. unschön.

Den GAU habe ich aber im Fürhjahr nach einer ASK erlebt. Habe mich von meinem Chirurgen, aber diesmal in Kooperation mit einem Kollegen in einer Klinik operieren lassen (sonst immer in seiner Praxis). Die Klinik hatte auf neue Fäden umgestellt für diese kleinen Narben, die sahen ungelogen aus wie Paketschnur. Ergebnis: Wunde klafften nach dem Ziehen, eiterten, nachträglicher Infekt. Mehr als unschön. Mein Arzt hatte mit allen an dem Tag erstmal mit den Fäden versorgten Patienten Probleme mit der Heilung und weigert sich, noch mit diesen Fäden zu arbeiten.

Probleme bzgl. Nahtmaterial können durchaus auftreten und man sollte versuchen rauszufinden, was die Ursache ist – und dieses Material dann vermeiden.

M,egV31 hat geantwortet


@ Emax

vertrage die Selbstauflösenden aus Glucose etc. nicht ( Pds, Vicryl ). Die zum ziehen waren bisher nie ein Problem , wobei ich bei den letzten Ops geklammert wurde.

@ Clondyke

ja , genauso war das bei mir auch es kamen wochenlang , komplett unaufgelöste Fäden wieder hoch aus der Wunde . Als das vorbei ist die Wunde erst geheilt. Aber Catgut wurde doch aus Tierdarm hegestellt , die heutigen Fäden sind doch aus synthetischen Material hergestellt ???

@ Sunflower

habe auch < 15 Bauchops hinter mir Ende noch nicht in Sicht. Die schlimmste Reaktion hatte ich aufselbstauflösende Fäden die sind auch knallblau. Da hat mein Chirurg über Wochen immer wieder Fäden aus der Wunde geholt. Infektion bis hin zur beginnden Bauchfellentzündung hatte ich dabei auch .

Deswegen soll jetzt so eine Art " Allergietest durchgeführt werden wo verschiedenes Nahtmaterial unter die Haut genäht wird.

M]eg31 hat geantwortet


Heute war es dann soweit , es wurden 5 Fäden zum " Allergietest " genäht .

Es juckt und brennt schon teilweise gant schon , mal sehen wie das weiter geht.

Werde heute Abend zur Doku ein Foto machen und einstellen die nächsten Tage auch.

ETmax hat geantwortet


Meine selbst auflösenden Fäden waren immer farblos. Ich habe diese auch nur vor dem "Einbau" gesehen. Danach waren sie von den Zwirnfäden zugenäht.

DI.or!isz Lx. hat geantwortet


Na klasse, vor ein paar Jahren hatte ich eine kleine Operation am Daumen . Zunächst war alles in Ordnung, nach 2 Tagen fing es an den Fäden an zu eitern . Lag das gar nicht an mir ? Ich dachte, ich hätte mit der Wundbehandlung was falsch gemacht .

Nachdem die Fäden nach einer Woche entfernt wurden , heilte alles gut .

Was das für Fäden waren weiß ich leider nicht .

Kann sein das ich demnächst am Fuß operiert werde, ohje .

Ich bin sowieso schon irgendwie empfindlich mit meinen Allergien .

.

Ich hatte Fotos gemacht, muß mal nachschauen .

Mleg3x1 hat geantwortet


Hier nun die Bilder , leider nicht ganz scharf hoffe man kann trotzdem was erkennen.

[[http://www.directupload.net/file/d/3510/zn7raq37_jpg.htm]]

[[http://www.directupload.net/file/d/3510/kol69ci5_jpg.htm]]

@ Emax

meine die Fäden die ich jetzt drin habe sind alle selbstauflösend und bis auf einen farbig , frage beim nächsten Termin nochmal.

@ Doris L.

normalerweise sind echte Allergien gegen Nahtmaterial wohl selten , sagen zumindesr die Ärzte.

Habe aber auch noch mehr Allergien.

Bei mir ist man mit der Unverträglichkeit auch nur darauf gekommen da die Fäden auch rausgeitert sind.

s-asbxu hat geantwortet


...ich hatte vor 3 Wochen eine OP im Bauch/Leistenbereich.die Wunde eitert an einer Stelle von ca.5mm.Die Wunde insg. Ist 5cm lang,Auch ich fühle einen hochstehenden Faden im nässenden Bereich.Ihr schreibt alle, dass die Fäden über Wochen / Monate rausgeeitert sind.....ich kann und will nicht so lange warten.Hat den kein Arzt eine erneute OP empfohlen ?....und dan ganz normale Fäden verwendet, die gezogen werden müssen? Danke euch für jeden Hinweis.

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