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Schlimme Pollenallergie, nicht mal Cortisonspritze hilft noch

LpaSkur9x4 hat die Diskussion gestartet


ich habe seid ungefähr sieben oder acht Jahren starke Heuschnupfen-Probleme. Am Anfang hat es sich noch in Grenzen gehalten und Antihistaminika + homöopathisch Behandlungen wie Akkupunktur oder Laserbehandlungen haben geholfen. Trotzdem wollte ich nicht damit leben und habe mit einer Desensibilisierung gegen Gräserpollen angefangen. Das hat von Anfang an nicht gut geklappt, da ich die Spritzen schon mit der Anfangsdosis nicht vertragen habe. Im Frühling darauf sind die Allergien, besonders die, gegen die nicht Sensibilisiert wurde, wie Hasel, Birke, Ambrosia richtig schlimm geworden. Auf dringendem Raten der Ärzte habe ich dann die Hybersensibilisierung in Form von Tabletten vier Jahre weitergeführt. Gebracht hat das Ganze gar nicht, im Gegenteil, die Allergien sind von Jahr zu Jahr schlimmer geworden. Vor zwei Jahren bekam ich dann die erste Volon 40 Spritze weil es einfach gar nicht mehr anders ging. Daraufhin gings mir auch ca. 2 Monate hervorragend. Anschließend wurde nochmal gespritzt mit ähnlichem Erfolg. Als dann auch letztes Jahr der Pollenflug los ging haben die Spritzen aber rein gar nicht mehr geholfen und mir gings den ganzen Sommer schrecklich. Von den Ärzten bekomme ich immer nur zu hören, dass es total komisch ist, dass bei mir nichts hilft aber weiter wissen sie auch nicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

Antworten
AShNorn2blxatt


Was hast Du denn homöpathisch genommen? Spenglersan? Gnaphalia? Heuschnupfenmittel DHU? Eucalyptus? Luffa? Präparate von Weleda?

L4aSur/94


Arundo D6, Luffa, Colostrom, MSM

MSM hat am Anfang in Kombination mit Lichttherapie (eine Art Akkupunktur mit Laser) super geholfen aber inzwischen leider überhaupt nicht mehr.

Außerdem habe ich von einem chinesischen Mediziner eine Zeit lang Spritzen bekommen, die das Immunsystem stärken sollten und chinesische Heilkräuter in Form von Tee. Beides hat nichts gebracht.

I]n-Korg FNi\to


naja,

das macht ja auch keinen sinn,

sicher, dass das ein mediziner war??

denn allergie bedeutet, das immunsystem ist zu STARK, nicht zu schwach.

man muß es quasi in zaum halten, weil es sonst amok läuft und allergien ausprägt.

du brauchst ding, die dein immunsystem schwächen, deshalb u.a. das cortison.

wen ndie depot-spritzen nicht mehr helfen, sollte man mal über tabletten nachdenken,

also quasi das immunsystem auf reset schalten und nach dem hochfahren gucken,

ob es wieder richtig funktioniert...

theoretisch...

aber so schnell gibt es keine cort-tabletten....

DNieFü=chsxin80


Mir wurde gesagt das Immunsystem würde überschießen,also nicht zu stark oder schwach, sondern unkonrtolliert.

Mein Allergologe hat mir von der Hypersensibilisierung abgeraten, da es bei dem was ich hab wohl eher selten erfolgreich ist ":/ .

Nehme Aerius, Cortisonspray wenn es nicht anders geht, und bekomme noch die Cortisonspritze.

Jetzt wollte ich Schwarkümmelöl probieren, aber damit hätte ich wohl früher mit anfangen sollen.

Wechsle den Arzt zur Not, da gibt es manchmal ganz gravierende Unterschiede (meinungen, behandlungen, erfahrungen).

L/aSur9x4


Ich hatte zu dieser Zeit Pfeifferisches Drüsenfieber und die Allergie hat sich massiv verschlechtert. Die Ärzte dachten, dass dies im Zusammenhang stehen würden und wollten deswegen das Immunsystem stärken und gleichzeitig die Allergie mit Akkupunktur in den Griff bekommen. Chinesische Medizin sollte aber wohl wirklich, laut meinem HNO-Arzt, vielen mit der Heuschnupfen Problematik helfen. Mir leider nicht.

Ich war schon bei mehreren Ärzten, unter anderem auch bei Spezialisten von der Uni-Klinik. Große Unterschiede sind mir aber nicht aufgefallen. Abgesehen von verschiedenen Cortisonsprays und Antihistaminika, die sie mir verschrieben haben.

Welche Tabletten meinst du denn? Ich hatte mal eine zeitlang Celestamine.

Mir macht das hauptsächlich Angst, dass es jedes Jahr noch schlimmer wird. Ich musste letztes Jahr schon auf Kur. Hat da jemand Erfahrungen damit, ob das wieder besser werden kann?

Z9wacRk44


Hallo LaSur94, Dein Eingangspost beschreibt genau meine Entwicklung vor etwa 45 Jahren. Mir hat immer Cromoglicinsäure gut geholfen, sowohl als Inhalationspulvers für die Lunge als auch als Lösung für die Augen (gibt es noch heute, z.B. CromoHEXAL-Augentropfen). Sehr wirksam fand ich auch Allergospasminspray für die Lunge. Ich verstehe zwar die Allergologen, die den Wirkstoff möglichst an den Entzündungsherd bringen und dadurch eine systemische Belastung des ganzen Körpers verhindern wollen, aber da ist immer der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Nach meiner Erfahrung bekämpfen diese lokal anwendbaren Mittel nicht das Grippegefühl, das bei mir mit dem Heuschnupfen verbunden war. Dagegen nehme ich das Antihistaminikum Mizollen, obwohl mein Arzt bei der Verschreibung immer die Augenbrauen hochzieht (seine Alternativvorschläge haben aber alle schlechter gewirkt). Meine Standardmedikation ist neben Mizollen täglich Viani forte 50 µg/500 µg Diskus und bei besonderer Belastung den Bronchospray Autohaler. Ich empfehle Dir übrigens, immer ein Notfallmedikament (z.B. Prednisolon) greifbar zu haben, denn wenn Du versehentlich an einem blühenden Weizenfeld vorübergehst, kann es sein, dass Deine üblichen Mittel nicht mehr greifen. Außerdem solltest Du auch Deine Nahrungsmittel im Blick haben: Es gibt sog. Kreuzallergien, d.h. wenn man gegen bestimmte Blütenpollen allergisch ist, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit zur Allergieentwicklung gegen Lebensmittel, die mit den Pollen biologisch verwandt sind. Und zum Trost: Jetzt mit 70 habe ich das Gefühl, dass die Intensität meiner Pollenallergfie abnimmt und ich weniger Mittel dagegen einsetzen muß.

Znwackx44


Ich hatte mal eine zeitlang Celestamine.

Ich auch. Mein Internist: "Das ist Selbstmord auf Raten." Der Internist ist vor ca. 25 Jahren relativ jung gestorben, aber ich lebe noch!

D'sc>hup-Dsxchu


Auch wenn es kaum jemand gern hört: Bei Allergien spielt meist gewaltig die Psyche mit! Lebenssitutaionen, in denen man sich "gefangen" fühlt, sich nicht zu wehren traut, sich die Aggressionen aber nach innen richten, können dafür verantwortlich sein, dass es schlimmer statt besser wird.

Das mag sich jeder für sich beantworten, wie es bei hm aussieht. Und sollte da etwas dran sein, gilt es DIESE Dinge zu bearbeiten, neben der medizinischen Behandlung, so dass über mehr Ruhe im Geist und in der Seele diese auch in den Körper einziehen kann.

EGhemalig+eSr Nutzer R(#5258q92)


Ich habe seit 11 Jahren auch extreme Probleme mit den Frühblühern (Februar bis mitte April). Mir gibt es in der Zeit immer ganz schlimm.

Was mir dann deutlich Verbesserung verschafft hatte waren Dauer-Akkupunkturnadeln im Ohr. Ich habe dann kaum noch Tabletten benötigt. Ich lief zwar dann 6-8 Wochen wie ein Steiff-Stofftier rum, dafür waren aber die Probleme zu 80% weg,

Da ich seit zwei Jahren auch chronisch Krank bin (EBV) habe ich im Herbst mit der Entgiftung des Körpers angefangen (Starke Schwermetallbelastung). Bisher habe ich dieses Jahr keine Allergiesymptome. Da dieses Jahr alles früher blüht, sollte da wohl auch nichts schlimmes mehr kommen.

Das kann Zufall sein, aber ich bin das erstmal seit 12 Jahren in dieser Zeit beschwerdefrei.

DqieFuüchRsixn80


Dschu-Dschu

Das wäre toll wenn dem so wäre.

Tatsache ist aber das es immer mehr Allergiker gibt und es ist auch klar das wir immer mehr gespritzte Nahrung zu uns nehmen.

Wäre es psychisch bedingt würde ich immer unter meiner Allergie leiden und nicht nur wenn Pollensaison ist.

Z-wKack4x4


Dschu-Dschu, Du hast nur teilweise recht, nämlich soweit es sich um den ersten Ausbruch einer Allergie handelt. Das kann ich für mich bestätigen: Diplomarbeit unter Hochdruck bei offenen Fenstern, während die Kollegen alle in Osterferien waren. Kerniger Schnupfen - kein Wunder bei dem Durchzug. Gemerkt habe ich es erst, als im nächsten Jahr die gleichen Symptome auftraten. Und zusätzlich zu dem, was DieFüchsin80 angedeutet hat: Hättest Du vollkommen recht, sollten Allergien jedenfalls im Urlaub total verschwinden.

D8sc;hu-"Dscxhu


Zwack44, sicher: Ist sie erst einmal ausgebrochen, verselbständigt sie sich.

Bei mir war sie auch schlimm, ist aber nach Jahren der Stressfreiheit aber so weit wieder verschwunden, dass ich mit den Resten ganz gut leben kann.

DrieFGüchsinx80


Ich hatte gar keinen Stress, war weder genervt, verärgert oder sonstiges. Es kam an einem schönen Tag während ich shoppte das meine Augen nicht mehr aufhörten zu laufen.

Von da an wurde es schlimm, mittlerweile vertrage ich einige Lebensmittel dank der Kreuzallergien nicht mehr.

Früher aß ich jeden Tag sicher 4 Äpfel, viel frisches Obst und Gemüse.

Jetzt nicht mehr :-( .

Das kapier ich nicht.

Diese blöde Birke ]:D .

Kann man die nicht abschaffen ;-) ?

Mein Allergologe meint das es sein kann das es aufhört wie es gekommen ist, plötzlich.

Dieses Jahr nehme ich z.B noch keine Medikamente außer meine Augentropfen (Cromo Hexal).

Letztes Jahr war es so schlimm das ich das Gefühl hatte nicht mehr richtig atmen zu können, trotz Medikamenten.

Wir haben ja auch erst Februar, gegen Hasel und Erle reagiere ich auch allergisch, aber Birke ganz massiv.

Für mich ist es besonders schlimm nicht mehr zum Obst greifen zu können, da sich Wasserblasen im Mund bilden und mein Rachen wie irre juckt. Meine Augen reagieren auch sehr stark darauf.

Mir hilft am besten Aerius, zumindest macht es mich nicht müde und es schwächt die Symptome.

Und ernsthaft, ich bin von Natur aus ein tiefenentspannter Mensch ;-D , der zuvor nie gegen etwas allergisch reagiert hat und ich hätte nie niemals nie gedacht das es mich mal trifft.

L*alSurx94


Ich hatte auch eine zeitlang den Stress in Verdacht. Aber dass es dann letztes Jahr nochmal schlimmer geworden ist, passt da definitiv nicht rein.

Zwack44: Geht es dir inzwischen mit den Medikamenten so weit gut, dass du im Sommer halbwegs beschwerdefrei Zeit an der frischen Luft verbringen kannst?

Zu den Notfallmedikamenten: Bei mir wird das nie plötzlich schlimmer, das ist im Sommer mehr ein chronischer Zustand, dass ich Halsschmerzen habe, die Nase komplett zu ist (kein Nasenlaufen, nur zu) und ich die Augen kaum auf halten kann. Nur wenns mehrere Tage durchregnet wirds mal besser.

Kontraindikator: Akkupunktur habe ich letzten Sommer auch ausprobiert aber nachdem ich nach zwölf Sitzungen keine Wirkung gespürt habe, meinte die Ärztin, dass es wohl sinnlos sei das weiter zu machen.

Hat jemand Erfahrungen mir Colostrum? Ich habe das zwar schonmal ausprobiert aber damals mit ziemlich billigen Kapseln aus der Apotheke. Jetzt habe ich gelesen, dass es auch hochwertigere geben soll, die angeblich ziemlich hohe Erfolgsquoten erzielen.

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